Wie der Titel schon sagt möchte ich gerne schöne Zitate, Geschichten und Aussagen zum Thema Stillen sammeln.
Fröhliches posten, lg Maemi
Schöne Zitate oder Aussagen und Geschichten zum Stillen
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- Maemi
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Schöne Zitate oder Aussagen und Geschichten zum Stillen
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Re: Schöne Zitate oder Aussagen und Geschichten zum Stillen
Ich hab mal gehört (weiß aber nicht, ob das wirklich stimmt, vielleicht weiß ja eine von Euch mehr), dass viele Menschen deswegen leicht die Zunge rausstrecken, wenn Sie sich stark konzentrieren oder anstrengen, weil das quasi biologisch eingeprägt ist. Das soll ein Überbleibsel des Stillreflexes sein, den Babys ja nach der Geburt haben.
mit Schul-, Vorschul-, Kindergartenkind und Baby
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inmediasres
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Re: Schöne Zitate oder Aussagen und Geschichten zum Stillen
Hallo,
also, wenn es alte Zitate sein dürfen, kann ich ja aus einem großen Fundus schöpfen.
"Welch' ein erhabenes, heiliges Lebensbild ist der Anblick einer ihr Kind stillenden Mutter! Hätte wohl jemals der Gatte, selbst wenn er zu den rohen, gutgearteten Naturmenschen gehören sollte, den sittlich schönen Eindruck nicht empfunden oder aus seiner Erinnerung verloren, der sein Gemüth erhob, als er sein Weib mit dem Säuglinge an der lebendige Nahrung spendenden Brust erblickte? Muß dieses Bild einer glücklichen Mutter in Ausübung ihrer süßesten Naturpflicht nicht harmonisch und liebreich durch das ganze Familienleben strahlen, den Gatten an die Würde der Mutter mahnen, die einst erwachsenen Kinder inniger an das Herz knüpfen, welches sein Leben und seine Liebe in die erste lebenswarme Nahrung ergoß!"
Hermann Klencke, "Die Mutter", 1875
LG
Karin
also, wenn es alte Zitate sein dürfen, kann ich ja aus einem großen Fundus schöpfen.
"Welch' ein erhabenes, heiliges Lebensbild ist der Anblick einer ihr Kind stillenden Mutter! Hätte wohl jemals der Gatte, selbst wenn er zu den rohen, gutgearteten Naturmenschen gehören sollte, den sittlich schönen Eindruck nicht empfunden oder aus seiner Erinnerung verloren, der sein Gemüth erhob, als er sein Weib mit dem Säuglinge an der lebendige Nahrung spendenden Brust erblickte? Muß dieses Bild einer glücklichen Mutter in Ausübung ihrer süßesten Naturpflicht nicht harmonisch und liebreich durch das ganze Familienleben strahlen, den Gatten an die Würde der Mutter mahnen, die einst erwachsenen Kinder inniger an das Herz knüpfen, welches sein Leben und seine Liebe in die erste lebenswarme Nahrung ergoß!"
Hermann Klencke, "Die Mutter", 1875
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Karin
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Re: Schöne Zitate oder Aussagen und Geschichten zum Stillen
Ist das schön, Karin =) *schmelz*
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inmediasres
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Re: Schöne Zitate oder Aussagen und Geschichten zum Stillen
Ja, nicht?
Das hier auch. Ist aus der Sicht des gestillten Säuglings geschrieben:
"Und weiter hörte ich, daß jetzt, wo ich Zähne hätte, festere Nahrung angezeigt wäre. Ich kriegte einen Schrecken, denn von allen Dingen, die ich bislang auf dieser Welt kennen gelernt habe, gefällt mir keines so gut wie der Apparat, mit dem ich gefüttert werde. Meine Eltern wissen das auch ganz gut, denn ich verberge meine Vorliebe nicht, sondern jauchze vor lauter Freude, wenn die Mutter kommt und sich anschickt, mich zu füttern. Ich finde diese Sache sehr praktisch und angenehm. Man steckt mir etwas Weiches und Warmes in den Mund, und dann brauche ich nur zu saugen, solange es mir gefällt: ein köstlicher, süßer, stärkender, lauer, nährender Trank strömt mir durch Mund und Kehle hinab in den Magen, allüberall ein wonniges Behagen verbreitend. Ich kann mir kein besseres und schöneres System vorstellen."
und später:
"Aber trotz alledem muß ich sagen, daß keines dieser Nahrungsmittel der Schokoladecreme oder auch nur dem gewöhnlichen und alltäglichen Kindermehl gleichkommt, und gegen die Milch, die man mir nicht in Glas oder Tasse gibt, sondern die mir die Mama ohne Mittelding reicht, ist selbst der schönste Stopfen, ja sogar mein Kautschukkätzchen rein nichts wert."
beides aus "Aus dem Tagebuch eines Säuglings", Karl Eugen Schmidt, 1905
LG
Karin
Das hier auch. Ist aus der Sicht des gestillten Säuglings geschrieben:
"Und weiter hörte ich, daß jetzt, wo ich Zähne hätte, festere Nahrung angezeigt wäre. Ich kriegte einen Schrecken, denn von allen Dingen, die ich bislang auf dieser Welt kennen gelernt habe, gefällt mir keines so gut wie der Apparat, mit dem ich gefüttert werde. Meine Eltern wissen das auch ganz gut, denn ich verberge meine Vorliebe nicht, sondern jauchze vor lauter Freude, wenn die Mutter kommt und sich anschickt, mich zu füttern. Ich finde diese Sache sehr praktisch und angenehm. Man steckt mir etwas Weiches und Warmes in den Mund, und dann brauche ich nur zu saugen, solange es mir gefällt: ein köstlicher, süßer, stärkender, lauer, nährender Trank strömt mir durch Mund und Kehle hinab in den Magen, allüberall ein wonniges Behagen verbreitend. Ich kann mir kein besseres und schöneres System vorstellen."
und später:
"Aber trotz alledem muß ich sagen, daß keines dieser Nahrungsmittel der Schokoladecreme oder auch nur dem gewöhnlichen und alltäglichen Kindermehl gleichkommt, und gegen die Milch, die man mir nicht in Glas oder Tasse gibt, sondern die mir die Mama ohne Mittelding reicht, ist selbst der schönste Stopfen, ja sogar mein Kautschukkätzchen rein nichts wert."
beides aus "Aus dem Tagebuch eines Säuglings", Karl Eugen Schmidt, 1905
LG
Karin