Stillen-eine regionale Besonderheit?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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triah
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Re: Stillen-eine regionale Besonderheit?

Beitrag von triah »

Punilein hat geschrieben:Im Taunus:
15 Monatsstillkind, eine Aussenseiterin.... Aber gerne !

;-)
Ich bin doch nicht allein, es gibt also noch jemanden im Taunus der länger als 6 Monate stillt :D
Krümel (10/09)
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EhMiPB

Re: Stillen-eine regionale Besonderheit?

Beitrag von EhMiPB »

ich kann nur für berlin sprechen und sagen, dass es sogar von bezirk zu bezirk unterschiede zu geben scheint.

in zehlendorf habe ich oft stillende mütter gesehen und nicht nur mit minibabys. in hellersdorf bisher nur einmal (dabei wohne ich hier schon über ein jahr). das würde das bildungsargument untermauern...
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Punilein
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Re: Stillen-eine regionale Besonderheit?

Beitrag von Punilein »

triah hat geschrieben:
Punilein hat geschrieben:Im Taunus:
15 Monatsstillkind, eine Aussenseiterin.... Aber gerne !

;-)
Ich bin doch nicht allein, es gibt also noch jemanden im Taunus der länger als 6 Monate stillt :D

8) Gude :-)
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Haennchen
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Re: Stillen-eine regionale Besonderheit?

Beitrag von Haennchen »

Hier südliches Sachsen-Anhalt.
Stillen nach der Rückbildung (also 3 Monate +), im "besser gebildeten" Umfeld: so ca. 40%. Nach nem halben Jahr: ca. 30% Nach einem Jahr höchstens 5%. Hab ich aber noch kaum gesehen.
Wir haben aber auch ein Krankenhaus mit null Stillberatung (also vernüftiger), keine Geburtshäuser und nur eine (von einer engangierten Hebamme geleitete) Stillgruppe.
Ich bin meistens per Smartphone unterwegs und da hauts mit der Rechtschreibung leider nicht so hin... Langes Schreiben macht so auch keinen Spass...

Mama von Max (02.11) und Moritz (09.09)
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Re: Stillen-eine regionale Besonderheit?

Beitrag von geronja »

Hallo!

ja, das ist ja richtig spannend!! freut mich rauszulesen, daß es wohl keine "Bundesland"-Besonderheit ist, das Stillen über 6 Monaten:-) sonst müsste man ja glatt umziehen...
wahrscheinlich gibt es Studien dazu.vermutlich irgendwo, wo es auch gender studies gibt. krankenhäuser und großmütter sind wohl die einflussreichsten verursacher frühzeitigen oder schön späten abstillens. und ob die mamas einfach wieder ganz bald arbeiten gehen müssen und ihre babys nicht dabei haben dürfen. auch nur spekulation. aber es wäre einfach interessant, oder? die medien haben ja wohl kräftig versagt,uns länger stillenden den rücken zu stärken, oder??? ist ne echte frage, gute reportagen gibts doch nicht?? oder gar nen spielfilm ;-) zum thema.

allerdings: die babymilch-hersteller und ihre werbespots haben garantiert ordentlich unser aller bewusstsein geprägt. mein sohn hat jetzt mit 1,5 jahren das erste mal ne nuckelflasche interessiert benutzt. und der anblick hat mich entzückt. "wie aus der werbung" ist mir rausgerutscht. peinlich!!!

schöne grüße :6:
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Steffi2901
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Re: Stillen-eine regionale Besonderheit?

Beitrag von Steffi2901 »

Hier aus Brandenburg kann ich es nicht mal genau sagen. Im meinem Umfeld zumindest bin ich mit meinen über 9 Monaten schon Spitzenreiter. Die meisten die ich kenne sind alle bereits, aus verschiedensten Gründen, auf Flasche gewechselt.
Wie es nun hinter fremden Türen aussieht weiß ich natürlich nicht. In der Öffentlichkeit seh ich Stillmütter aber sehr sehr selten.

Was die Medienwelt abgeht würde ich es sehr begrüßen wenn es bedeutend mehr Info über das Stillen geben würde...Reportagen,Erfahrungsberichte...ja warum nicht auch ein Werbespot. Es gibt soviel unnützer Mist für den geworben wird,da wäre doch ein Stillspot doch echt mal eine Bereicherung.
Mutter einer wundervollen Tochter geb. am 12.12.2010

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kabafreak

Re: Stillen-eine regionale Besonderheit?

Beitrag von kabafreak »

avoila hat geschrieben:Schwaben: ich bin bin 11 Monatsstillkind ein Stillfossil
hier auch schwaben, aber ich kenne sehr viele die länger als ein jahr gestillt haben, und noch mehr die länger als 6 monate stillen...selbst frauen die nicht mal wissen was eine stillberaterin ist ;-)
FamilieChaos
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Re: Stillen-eine regionale Besonderheit?

Beitrag von FamilieChaos »

hier bei uns in SÜdniedersachsen(eher ländliche gegend) stillen die meisten um die 9 Monate.Da bin ich mit über 3 Jahren echt ein Fossil.
mit bald 7 Zwergen *2/99,4/00,9/02,6/08, 7/10,10/14 und 7/2020 und 6 Sternchen im Herzen
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WiLada
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Re: Stillen-eine regionale Besonderheit?

Beitrag von WiLada »

Wohne in RLP und kenne viele verschiedene Mütter...Stillen über 1 Jahr ist eher selten, gibt es aber...
In der Spielgruppe war eine Mutter, die wirklich höher gebildet war als die anderen, dennoch hat sie garnicht gestillt, von vornerein nicht.
Hier ist der Trend: Stillen und dann Abstillen wenn die Beikost kommt...mit spätestens 6 Monaten umstellen langsam auf Flasche.

Wobei ich sagen muss, es wird einem ja auch überall so propagiert!! Wenn man sich die Werbung anschaut, da denkt man ja es ist total normal oder das Ideal, dass man stillt...und dann aber mit einem halben Jahr Folgemilch einführt. Echt schade, man sollte da mehr aufklären, aber richtig...das ist total scheinheilig, zwar sagen die Hersteller Mumi ist das beste (weil sie es müssen) aber es sollte meiner Meinung nach heißen, dass Muttermilch IMMER das beste ist, auch dass sie danach noch besser ist als Flaschenmilch, das kommt so nicht rüber.

Sehr traurig alles. Einige haben Glück und haben Kontakte, die stillerfahrener sind.
Meine Tante zB wollte beide Kinder stillen, hat auch einiges hinter sichh mit Brustenzündung drum und dran...und die Hebamme riet ihr immer dann zur FLasche als Überbrückung. Als Mutter vertraut man dieser natürlich in dem Moment! Muss schon sagen, dass wir es mit dem Internet heute um vieles leichter haben. Man muss nur die richtigen Adressen finden ;)
Mit Herzlichkeit(10), Heiterkeit(8), Sonnenschein(2) , Geschwisterchen (6/21) , und einem kleinen Sternchen (10SW 2017)
Elaschnela
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Re: Stillen-eine regionale Besonderheit?

Beitrag von Elaschnela »

Hier bei uns:

Stillen - ja gerne, aber selten, sehr, sher selten länger als max. 6-8 MOnate.
Danach rasche Beikosteinführung und zügiges Abstillen.

Viele Mamis wollen stillen, schaffen es aber aus vielfältigen Gründen
(falsche Beratung, zu frühes, vorschnelles Zufüttern, gut gemeinte Ratschläge wie
"Das Kind wird nicht satt, wird Zeit, dass du zufütterst!" etc.) nicht und geben dann doch Fläschchen.
Wie oft habe ich hier in diversen Krabbelgruppen gehört: Ich hätte ja gern, aber...
Das macht mich immer so traurig.

Ich bin hier mit 2,5 Jahren beim Großen und bisher 1 Jahr (und vollstillend... :D ) absolute,
oft ungläubig bestaunte Außenseiterin.
Liebe Grüße von Ela mit Prinz Springinsfeld (*09.2007) und Prinzessin Wundersam (*10.2010) und kleiner Märzüberraschung (*03.2016)

Ein guter Hund stirbt nie - er bleibt immer gegenwärtig.
Er wandert neben Dir an kühlen Herbsttagen,
wenn der Frost über die Felder streift und der Winter näher kommt,
sein Kopf liegt zärtlich in Deiner Hand wie in alten Zeiten.

Mary Carolyn Davies
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