Schlafen und Einschlafstillen
Moderator: Giraeffchen
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Schlafen und Einschlafstillen
Von einigen Ratgebern wird ja behauptet, dass Einschlafstillen dem Durchschlafen nicht förderlich ist. Als Begründung wird genannt, dass das Kind eben bevorzugt an der Brust einschläft und diese auch nachts dazu dann braucht.
Nein ich meine nicht JKKSL, sondern "Schlafen statt Schreien".
Hier gibts ein Einschlafritual, er schläft ohne Brust im Mund ein- aber wesentlich besser sind die Nächte nicht geworden.
Bin ich zu ungeduldig? Stillen noch mehr zurückdrängen? Oder taugt die Theorie nichts?
Was ist eure Erfahrung?
Ich will soooo gerne mal wieder laenger schlafen, aber Gordon wollte ich erst nach Pantley anwenden.
Nein ich meine nicht JKKSL, sondern "Schlafen statt Schreien".
Hier gibts ein Einschlafritual, er schläft ohne Brust im Mund ein- aber wesentlich besser sind die Nächte nicht geworden.
Bin ich zu ungeduldig? Stillen noch mehr zurückdrängen? Oder taugt die Theorie nichts?
Was ist eure Erfahrung?
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Grüße
klimaforscherin
mit Wetterfrosch 2010 und Schwälbchen 2012

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Re: Schlafen und Einschlafstillen
Die letzte Nacht war richtig furchtbar, eher Schreien statt Schlafen.
Stillen hat nix gebracht. Eher ein Mix aus Ruhe bewahren und Papakuscheln.
Zähne? Dentinox war wirkungslos.
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klimaforscherin
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Lösche Benutzer 6191
Re: Schlafen und Einschlafstillen
oje...(((klimaforscherin)))
leider kann ich dir nix wirklich raten, denn mein leidensdruck war bisher nie groß genug, dass ich schlaf ratgeber gelesen hätte (wir hatten auch teils schreckliche nächte aber ich bin kein besonders methodischer mensch)
meine erfahrung ist so:
arnau ist bald zwei und es gibt vereinzelte durchschlafene nächte.
tendentiell wacht er früher auf (und ist normalerweise nur mit stillen wieder in den schlaf zu bekommen - dass dann aber quasi sofort), wenn papa ihn ins bett bringt, er also ungestillt einschläft.
am besten scheint es zu sein, wenn ich ihn stille, er aber noch wach istund alleine in den schlaf findet. dann kommt er erst so gegen 2-3 uhr, statt schon vor mitternacht.
aber deiner ist ja erst 1 1/4, gell? da war ich unersetzlich fürs einschlafen. wir konnten nicht mal dran denken, dass arnau anders einschläft (oder ich überhaupt mal kurz von seiner seite weiche
)
hete nacht schläft er übrigens das erste mal im leben bei oma (mit seinem bruder zusammen) - mal sehen, wie das einschlafen und wiedereinschlafen geklappt hat (ICH war natürlich um viertel vor sechs wach
)
leider kann ich dir nix wirklich raten, denn mein leidensdruck war bisher nie groß genug, dass ich schlaf ratgeber gelesen hätte (wir hatten auch teils schreckliche nächte aber ich bin kein besonders methodischer mensch)
meine erfahrung ist so:
arnau ist bald zwei und es gibt vereinzelte durchschlafene nächte.
tendentiell wacht er früher auf (und ist normalerweise nur mit stillen wieder in den schlaf zu bekommen - dass dann aber quasi sofort), wenn papa ihn ins bett bringt, er also ungestillt einschläft.
am besten scheint es zu sein, wenn ich ihn stille, er aber noch wach istund alleine in den schlaf findet. dann kommt er erst so gegen 2-3 uhr, statt schon vor mitternacht.
aber deiner ist ja erst 1 1/4, gell? da war ich unersetzlich fürs einschlafen. wir konnten nicht mal dran denken, dass arnau anders einschläft (oder ich überhaupt mal kurz von seiner seite weiche
hete nacht schläft er übrigens das erste mal im leben bei oma (mit seinem bruder zusammen) - mal sehen, wie das einschlafen und wiedereinschlafen geklappt hat (ICH war natürlich um viertel vor sechs wach
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jusl
- Jusl Almighty
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Re: Schlafen und Einschlafstillen
Also ich kann diese Theorie nicht bestätigen.
Klar "gewöhnen" sich Kinder an das, was sie tagtäglich erleben, und wenn Kinder Einschlafstillen/Troststillen gewohnt sind, dann fordern sie dies auch ein, bzw. reagieren aufgebracht oder verständnislos, wenn Mama plötzlich beschließt, dass damit jetzt Feierabend ist. Ist ja auch völlig einleuchtend *find*
Was für mich allerdings nicht schlüssig ist (und es deckt sich auch GAR NICHT mit meinen eigenen Erfahrungen), ist die Behauptung, dass das Einschlafen dann sozusagen "für immer" NUR mit Stillen klappt. Denn außer Acht gelassen wird dabei ja: das Stillbedürfnis wird mit der Zeit weniger, VON ALLEIN. Und die allermeisten Kinder schlafen ja auch bei anderen Gelegenheiten ein, die sich so zufällig im Alltag ergeben: im Tragetuch, im Auto, im Kinderwagen... alles stillfrei. Sie kennen also das stillfreie Einschlafen durchaus schon.
Würde diese Theorie stimmen, dann gäbe es ja kein Kind, das noch während der Stillzeit durchschläft, und das ist bekanntlich Unsinn. Meine Kinder haben alle begonnen durchzuschlafen (natürlich nicht JEDE Nacht), ehe sie sich abgestillt haben. Und zu dem Zeitpunkt hatte keines meiner Kinder "Ersatz" in Form von Schnuller, Daumen o.ä. Weil halt kein Ersatz mehr nötig war, ganz einfach.
Ich glaube durchaus, dass sich das Schlafverhalten von gestillten und nicht gestillten Kindern im Durchschnitt unterscheidet. Aber wie "übel" die Nächte sind, hat damit vermutlich eher weniger zu tun, sondern vielmehr mit den Anlagen des Kindes, glaube ich.
LG
Julia
Klar "gewöhnen" sich Kinder an das, was sie tagtäglich erleben, und wenn Kinder Einschlafstillen/Troststillen gewohnt sind, dann fordern sie dies auch ein, bzw. reagieren aufgebracht oder verständnislos, wenn Mama plötzlich beschließt, dass damit jetzt Feierabend ist. Ist ja auch völlig einleuchtend *find*
Was für mich allerdings nicht schlüssig ist (und es deckt sich auch GAR NICHT mit meinen eigenen Erfahrungen), ist die Behauptung, dass das Einschlafen dann sozusagen "für immer" NUR mit Stillen klappt. Denn außer Acht gelassen wird dabei ja: das Stillbedürfnis wird mit der Zeit weniger, VON ALLEIN. Und die allermeisten Kinder schlafen ja auch bei anderen Gelegenheiten ein, die sich so zufällig im Alltag ergeben: im Tragetuch, im Auto, im Kinderwagen... alles stillfrei. Sie kennen also das stillfreie Einschlafen durchaus schon.
Würde diese Theorie stimmen, dann gäbe es ja kein Kind, das noch während der Stillzeit durchschläft, und das ist bekanntlich Unsinn. Meine Kinder haben alle begonnen durchzuschlafen (natürlich nicht JEDE Nacht), ehe sie sich abgestillt haben. Und zu dem Zeitpunkt hatte keines meiner Kinder "Ersatz" in Form von Schnuller, Daumen o.ä. Weil halt kein Ersatz mehr nötig war, ganz einfach.
Ich glaube durchaus, dass sich das Schlafverhalten von gestillten und nicht gestillten Kindern im Durchschnitt unterscheidet. Aber wie "übel" die Nächte sind, hat damit vermutlich eher weniger zu tun, sondern vielmehr mit den Anlagen des Kindes, glaube ich.
LG
Julia
- moselkind
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Re: Schlafen und Einschlafstillen
hallo, also meine tochter wiederlegt die theorie ganz klar. sie schläft in 9 von 10 fällen abends an der brust ein und kann trotzdem recht gut durchschlafen (meldet sich 0-2 mal und schläft nach dem trinken immer sofort weiter). nagut, sie ist noch sehr klein, das wird sich sicher auch noch mal ändern. aber momentan hab ich sie auch schon, wenn ich mal raus musste, mit halb offenen augen gesehen und als ich zurück kam schlief sie schon wieder. wenn sie mal so einschläft (immer seltener der fall) schläft sie aber weder besser noch schlechter.
wünsche dir, dass es bald besser wird!
lg k
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lg k
K mit großer Schwester L 05/11 und kleinem Bruder M 02/14
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Piet
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Re: Schlafen und Einschlafstillen
Bei uns macht es überhaupt keinen Unterschied ob meine Tochte beim Stillen, beim Tragen oder in Bett liegend, mit oder ohne Tränen einschläft. Sie schläft immer schlecht. Ich glaube an diese Theorie nicht (mehr).
Liebe Grüße von Piet mit Töchterchen *12/2010
-
seelenkind
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Re: Schlafen und Einschlafstillen
Ich glaube auch nicht, dass Durchschlafen etwas mit dem Stillen zu tun hat. Mein Kind hat in den ersten Monaten ganz gut geschlafen, dann wurde das Schlafverhalten irgendwann schlechter und zwischen dem 14. und 20. Lebensmonat schließlich katastrophal. Das Stillen war definitiv nicht schuld, sondern die Zähnchen- davon hatte meine Maus im Januar noch ganze zwei Stück, jetzt sind es 14. Inzwischen haben wir die Phase des Extrem-Zahnens hinter uns gelassen und jetzt wird nur noch ein bis zwei Mal pro Nacht gestillt, da aber recht ausgiebig. Die erste Schlafphase ist jetzt zwischen vier und sechs Stunden lang, das ist doch schon mal ganz ordentlich. Sollte sie zwischendurch doch mal unruhig werden, reicht es, sie wieder zuzudecken (daran liegt's meistens- weggestrampelte Decke), ihren Schnulli sucht sie sich selber, wenn sie ihn braucht.
seelenkind mit chaosproduzentin (10/2009) und chaoskeks (10/2016)
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dezember2010
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Re: Schlafen und Einschlafstillen
wir versuchen gerade abzustillen, da ich der meinung bin, dass unser sohn durch stillen so oft azfwacht nachts (jede stunde) und ich einfach nicht mehr kann und will.
wir haben nun die erste nacht hinter uns und aus 10-20x wach werden nachts sind 3 mal geworden
wir hoffen natürl, dass es nicht nur einmalig so war, sondern es kommende nacht auch so gut klappt.
mal sehen.
wir haben nun die erste nacht hinter uns und aus 10-20x wach werden nachts sind 3 mal geworden
wir hoffen natürl, dass es nicht nur einmalig so war, sondern es kommende nacht auch so gut klappt.
mal sehen.
Die verstehen sehr wenig,
die nur das verstehen,
was sich erklären lässt
_______________________________
mi amor por ti es total
Y es para siempre
*08.12.2010
die nur das verstehen,
was sich erklären lässt
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*08.12.2010
- Heubeeri
- schreibt ganz schön oft
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Re: Schlafen und Einschlafstillen
Mein Kleiner kann auch ohne Brust einschlafen. Beim Papa gehts, und bei mir will er auch nicht immer nuckeln zum einschlafen. Von durchschlafen sind wir aber weit entfernt. Nachts will er auch einfach die Brust. Da geht dann nix anderes.
- klimaforscherin
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Re: Schlafen und Einschlafstillen
Letzte Nacht lags aber nicht am eiskalten Enzug, so etwas mache ich nicht. Ist das so rübergekommen?jusl hat geschrieben:bzw. reagieren aufgebracht oder verständnislos, wenn Mama plötzlich beschließt, dass damit jetzt Feierabend ist. Ist ja auch völlig einleuchtend *find*
Er ist schreiend aufgewacht und ich habe wie immer als erstes Mittel Stillen versucht. Nur hat er nach 5 Zügen mit Brustwarze im Mund geheult.
Ich vermute mal, das war eine Ausnahmenacht, warum auch immer. *hoff*
Das ist ja nicht die Frage, auch nicht, ob einschlafgestillte Kinder durchschlafen oder nicht. Klar, da gibts Kinder, die einschlafgestillt durchschlafen oder auch nicht, genauso wie nicht-einschlafgestillte.jusl hat geschrieben: Ich glaube durchaus, dass sich das Schlafverhalten von gestillten und nicht gestillten Kindern im Durchschnitt unterscheidet. Aber wie "übel" die Nächte sind, hat damit vermutlich eher weniger zu tun, sondern vielmehr mit den Anlagen des Kindes, glaube ich.
Sondern eher, ob das Abschaffen vom Einschlafstillen zu besseren Nächten führt. Also: vorher einschlafgestillt, hinterher nicht mehr einschlafgestillt: haben sie die Nächte positiv oder gar nicht verändert?
Die zwei Stillberaterinnen (einmal AFS und einmal IBCLC), die ich zu dem Thema mal befragt hatte, waren eben jeweils (unabhängig voneinander) der Meinung, es würde sich dadurch bessern. Ob sie auch dieses Buch gelesen hatten oder woher kommt das?
Grüße
klimaforscherin
mit Wetterfrosch 2010 und Schwälbchen 2012

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