Was für verschiedene Stilltypen gibt es?

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miss_undercover
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Was für verschiedene Stilltypen gibt es?

Beitrag von miss_undercover »

Hallo,

ich schreibe gerade einen Artikel zum Thema Stillen und würde mich über ein bisschen Input freuen. Hintergrund ist, dass ich dachte, ich könnte mal darüber schreiben, wie verschieden Babys sind - auch und gerade beim Stillen. Ich erlebe es einfach so oft, dass Mütter glauben, ihr Kind verhalte sich an der Brust nicht "richtig" weil es sich eben anders verhält als ein anderes Baby. Deshalb würde ich gerne verschiedene Still-Typen vorstellen und sozusagen beschreiben, warum jedes auf seine Weise ein ganz normales und gesundes Stillkind ist.

Bisher habe ich an kleine Gourmets gedacht, die ausführlich und genüsslich trinken, an kleine Baracudas, die sich hektisch auf die Brustwarze stürzen und denen es gar nicht schnell genug gehen kann. Dann bräuchte ich noch einen griffigen Namen für Babys, die ausgeprägtes Cluster-Feeding betreiben. Fallen Euch sonst noch Typen ein?

Sehr freuen würde ich mich auch über Beschreibungen - gerne auch per PN - als was für einen Stilltyp ihr Eure Kinder erlebt habt und wie ihr damit umgegangen seid.

Danke fürs Mit-Hirnen!

Nora
Waschbaer78
Dipl.-SuT
Beiträge: 4749
Registriert: 02.03.2009, 14:05

Re: Was für verschiedene Stilltypen gibt es?

Beitrag von Waschbaer78 »

Meiner war die hektische Raupe Nimmersatt..andocken war immer schwierig und ich musste es mehrmals hintereinander machen bis er richtig dran war,weil es ihm nicht schnell genug ging..dazu hatte ich sehr schnell MSR und mein Sohn saugte so sehr als ob es kein Morgen gäbe.Grundsätzlich verschluckte er sich am Anfang ..ich bin dazu übergegangen erst etwas auszustreichen und dann anzulegen.Aber immer unter Stress,weil mein Sohn weinte,denn er hat immer von jetzt auf gleich Hunger.
Weiterhin war er ein Schnelltrinker-also höchstens 5 Minuten pro Brust mit riiiiiiiiiiiiiiießigen Schlücken.Es mußte reizarm sein,unterwegs stillen war schwierig,da er sich zusätzlich zu seiner Hektik auch noch ablenken lies und dann irgendwann wenn es nicht gleich klappte nur noch geweint hatte.
Abends im Bett ,wenn er müde war ging es auch mal langsamer und dann länger-aber so Momente waren selten.
Da wir mit Noro mal in der Klinik lagen mussten wir wiegen,und trotz diesen hektischen Stillverhaltens trank er am Tag über einen Liter bei mir.Also die Sorge ,dass er aufgrund des kurzen Trinkverhaltens nicht genug bekommen könnte,war unbegründet.
dazu war er auch(wir hatten irgendwie immer alles*augenroll*)ein richtiges Spuckkind.Ohne mehrere Spucktücher sind wir nicht aus dem haus.Nach dem trinken ihn ins TT einbinden-undenkbar..In einem Urlaub von erin Woche hatte ich 40Spucktücher dabei und musste dort waschen!
Und obwohl unsere Stillsituation eher unharmonisch warm,zumindest öfters,stillte er 18Monate.Und um so älter er wurde,um so besser wurde das alles.Aber er hat nie in sich gekehrt genüsslich und ruhig bei mir getrunken!
mit besonders wundervollem Sohn (01/09)
"Normalität ist wie eine gepflasterte Straße, man kann gut drauf gehen, aber es wachsen keine Blumen drauf."Vincent van Gogh
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