Mein Kleiner wird in wenigen Tagen 22 Monate alt und stillt noch morgens und abends. In letzter Zeit hat mich das Stillen manchmal genervt, wenn er nur Blödsinn im Kopf hat und zuerst mal 5 Minuten rumturnt bevor er anfängt; und dann gibt es doch immer wieder noch diese wirklich schönen Stillmomente.
Nun bin ich schwanger, aber leider werde ich wieder eine Fehlgeburt haben (hatte vor meinen anderen Kindern insgesamt schon 3). Ich weiss, dass es wohl wissenschaftlich nicht bewiesen ist, dass das Stillen das Fehlgeburtsrisiko erhöhen kann; allerdings habe ich vermutlich eine Gelbkörperschwäche (den Symtomen nach) und soviel ich weiss, KÖNNTE es sein, dass das nach dem Abstillen nicht mehr wäre. Ich möchte alles nur erdenkliche tun, damit es keine 5. Fehlgeburt geben wird - ich weiss nicht, wie ich das ertragen sollte.
Deshalb bin ich dzt. mit mir selbst im Zweifel, ob ich nun abstillen soll oder nicht, meine Meinung wechselt fast von Minute zu Minute.
Wie ist das eigentlich offiziell: Welche Vorteile hat ein knapp 2-jähriges Kind noch durch das Trinken von Muttermilch (abgesehen vom Kuschelfaktor und der Nähe natürlich)??
Müsste ich da noch ein schlechtes Gewissen haben dass er einen gesundheitlichen Nachteil durch's Abstillen haben könnte?
Abstillen mit 22 Monaten - oder doch nicht??
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schnuckibutz
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Re: Abstillen mit 22 Monaten - oder doch nicht??
Ich kann dich gut verstehen; ich habe auch aus diesem Grunde vor 6 Tagen abgestillt. Mein "Kleiner" ist zwar schon 3, aber ohne Kinderwunsch hätte ich es wohl noch nicht getan, auch wenn ich ebenfalls manchmal genervt war...
Ich glaube nicht, dass es mit 22 Monaten einen großen Nachteil durch´s Abstillen gibt. Aber dazu können dir andere wahrscheinlich mehr sagen.
Von mir daher nur solidarische Grüße....
Ich glaube nicht, dass es mit 22 Monaten einen großen Nachteil durch´s Abstillen gibt. Aber dazu können dir andere wahrscheinlich mehr sagen.
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LG
Jägerin mit (06), (08) und (2012)
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Re: Abstillen mit 22 Monaten - oder doch nicht??
will dich nicht einfach wegklicken. klingt hart, deine entscheidung. ich drücke dir die daumen, dass du diese schwangerschaft gut zu ende führen kannst. zum stillen: die WHO empfiehlt stillen über 2 jahre hinaus, wenn und solange mutter und kind das wünschen. ich glaube auch nicht, dass bei einem fast zweijährigen in unserer kultur mit unserem nahrungsangebot nachteile entstehen, wenn du abstillst. ich wünsche dir alles gute für eine gute entscheidung.
lg,
S.
lg,
S.
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)
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- Roxy89
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Re: Abstillen mit 22 Monaten - oder doch nicht??
Hi, hab jetzt nichts neues beizutragen, aber ich möchte dir gerne auch alles erdenklich gute wünschen
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jusl
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Re: Abstillen mit 22 Monaten - oder doch nicht??
Hallo schnuckibutz,
Gelbkörperschwäche und Stillhormone haben miteinander eigentlich nichts zu tun. Gelbkörperschwäche wird üblicherweise medikamentös mit Gestagenen behandelt. Diese Behandlung ist auch in der Stillzeit möglich, siehe hier:
http://embryotox.de/utrogest.html
Die Entscheidung, ob Du jetzt abstillen möchtest oder noch nicht, kannst Du also unabhängig von der jetztigen Schwangerschaft treffen.
Alles Gute und LG
Julia
Gelbkörperschwäche und Stillhormone haben miteinander eigentlich nichts zu tun. Gelbkörperschwäche wird üblicherweise medikamentös mit Gestagenen behandelt. Diese Behandlung ist auch in der Stillzeit möglich, siehe hier:
http://embryotox.de/utrogest.html
Die Entscheidung, ob Du jetzt abstillen möchtest oder noch nicht, kannst Du also unabhängig von der jetztigen Schwangerschaft treffen.
Alles Gute und LG
Julia