Ich weiß ja auch, dass die Karten bei nem neuen Kind "fast" neu gewürfelt werden (hab schon erfahren, dass man, wenn man einen Kaiserschnitt hatte, eine 30%ige höhere Wahrscheinlichkeit hat, erneut einen zu bekommen) und da ich eh immer schon alles mitnehme, was nicht so wahrscheinlich ist, habe ich halt noch mehr Angst. Zumal in Deutschland ja die Kaiserschnittrate so hoch ist und man da gern mal einfach so einen macht. Und viele, wenn nicht sogar alle von meinen Bekannten, die Kinder bekommen haben, hatten unglaubliche Probleme während der Geburt. Ich frag mich dann schon langsam noch, ob eine unproblematische, normale Geburt überhaupt noch die Regel ist.
Mir ist bisher auch schon zweimal fast die Milch weggeblieben, bestimmt weil ich mich so reingestresst habe. Aber es ist halt nicht so einfach, wenn du dich so aufopferst und du wirst eigentlich dafür nur angeweint. Man kann nichtmal mehr die schönen Zeiten, wenn sie lacht genießen
Ganz am Anfang, wo es noch so richtig schlimm war, hat sie während und nach dem Stillen geschrien, da konnte ich sie teilweise gar nicht anlegen, obwohl ich wusste, dass sie unglaublichen Hunger hatte. Zwischenzeitlich hatte es sich dann so verändert, dass sie sogar aufgehört hat, vor Schmerzen zu weinen, wenn ich sie gestillt hab - also komplett das Gegenteil. Mittlerweile haben wir ein Zwischending. Manchmal weint und krümmt sich während des Trinkens und manchmal tuts ihr auch gut. Es hat sich also schon so viel bisher verändert, nur grad wird es eben wieder so viel schlechter. Man merkt wirklich erst, dass es mal besser war, wenn es wieder so rasant schlechter geworden ist...