Hört das denn nie auf???

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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kruemelkekschen
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Re: Hört das denn nie auf???

Beitrag von kruemelkekschen »

Mit unserem Großen hatte ich ähnliche Probleme. Leider habe ich auch noch nicht die richtige Lösung gefunden. Aber wir sind jetzt schon mal einen Schritt weiter: er brauchte nicht mehr die Brust und er kann auch mal mit dem Papa ins Bett gehen. Wir haben zuerst nicht mehr zum Einschlafen gestillt. Also schon abends gestillt, danach dann bettfertig gemacht und dann ins Bett gebracht. Anfangs wollte er dann immer nochmal die Brust, aber er hat sich dann auch mit einem nassen Waschlappen zum Lutschen zufrieden gegeben. Hat zwar die ersten Tage sehr lange gedauert, bis er eingeschlafen war, aber dank Waschlappen hat er nicht geweint. Nachts habe ich ihn aber gestillt, wenn er wollte. Aber schon in den ersten Tagen, an denen er zum Einschlafen keine Brust mehr bekommen hat, wollte er nachts weniger stillen. Wir waren davor bei ca. 2 -3 Stunden Stillabstand in der ersten Nachthälfte und ab der zweiten Nachthälfte bei stündlichen Stillen (mein Sohn war damals aber auch erst 10 Monate alt, aber ich konnte das so auch nicht länger weiter machen, wollte aber nicht abstillen). Danach hat sich das nächtliche Stillen auf ca. 3x eingependelt, womit ich dann gut leben konnte.

Jetzt ist mein Sohn fast 2 Jahre alt und stillt nachts gar nicht mehr (von sich aus und auch, weil durch meine erneute Schwangerschaft wohl kaum noch Milch kam). Aber die Schlafprobleme sind dadurch nicht gelöst. Er schläft immer noch schlecht ein und auch noch nicht durch. Aber es gibt eben die Erleichterung, dass auch mal der Papa nachts einspringen kann.

Ich wünsche Euch, dass Ihr bald eine Lösung finden könnt.
mit Schul-, Vorschul-, Kindergartenkind und Baby
Mascha80
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Re: Hört das denn nie auf???

Beitrag von Mascha80 »

Nur kurz, muss gleich weg.

Du Arme!! Ich kann es Dir mehr als nachfühlen!! Unser Spatz war ganz ähnlich - und ich hatte das Gefühl, je älter er wurde, desto kürzer wurden die nächtlichen Abstände, desto mehr wurde das DAuernuckeln usw. Auch ich lief wie ein Zombie rum, durfte jede hslbe Stunde ran, er nuckelte gerade in den Morgenstunden permanent usw. Ich konnte auch einfach nicht mehr.

Und wir haben das nächtliche Abstillen gewagt. Einschlafen an der Brust (immer noch!), aber ab dann war Papa für die ganze Nacht zuständig, ich schlief im Nebenraum. Auch unser Sohn war untröstlich, die erste Nacht war wirklich nicht schön. Aber wir hielten durch. Papa war da, hatte ihn im Arm, war ganz beruhigend zu ihm, streichelte etc. Ich im Nebenraum war natürlich total unter Strom, riss mich aber zusammen. Schwer war es, aber in der KOnsequenz war es tausendmal besser als der Zustand zuvor...

Schon in der zweiten Nacht lief es viel besser, mit weniger Aufwachen. Und in der dritten schlief er so gut wie durch - :shock: :shock: :shock: ! Echt wahr, wir konnten es kaum glauben, da er eben genauso wie Deiner war...
Morgendliches Stillen gab es dann gegen fünf. Aktuell, nachdem sich alles gut etabliert hat, schläft er gegen 20 Uhr mit Brust ein. Und wacht gegen sechs Uhr zum Stillen wieder auf. :) :)

Was aber immer noch so ist: Mein Mann schläft neben ihm, nicht ich. Ich verkrümel mich sogfar immer noch ganz gern in Ruhe ins Nachbarzimmer... :mrgreen:

Alles Liebe!!!
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honigtopf2010
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Re: Hört das denn nie auf???

Beitrag von honigtopf2010 »

Na, siehst du, du schreibst, dass er wenigstens ein bißchen geschlafen hat. Natürlich ist das anfangs schwierig. Aber vielleicht hilft euch dieser Weg da konsequent den Papa ran zu lassen? Ich muss sagen, dass ich manchmal auch den Eindruck habe, in manchen Nächten würde die Zwergin ohne mich neben dran besser schlafen.
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LaraKessel
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Re: Hört das denn nie auf???

Beitrag von LaraKessel »

Wenn ihr wirklich ncihtmehr könnt, dann klappt es auch bei Papa, denn dann merkt der Kleine, dass er keine andere Chance hat. Wenn du noch innerlich wankst, dann merkt er das und dann gibt er nicht auf. Das klingt jetzt hart, so isses aber nicht gemeint also nicht ala Kind vs. Eltern, sondern einfach, das Kind spürt deine Unsicherheit und kann so keine Sicherheit und Grenze spüren.
Als bei mir die Grenze erreicht war, war das nächtliche Abstillen überraschend einfach.
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Auch Rom kann an einem Tag von einer Horde Zweijähriger dem Erdboden gleichgemacht werden.
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Re: Hört das denn nie auf???

Beitrag von giraffchen84 »

Oh Mann - dann wird der "Kampf" wohl noch eine Weile gehen.

Er spärt das bestimmt - ich WILL ja nachts noch stillen - bloß nicht so oft. Aber ich glaub dann habe ich da keine Schnitte :(

Warum kann er denn nicht wenigstens 2 mal 5h Schlafen ???? Mannooooooooo!!!!!!! Warum schlafen so viele Kinder auch im FB super bloß meines nicht...
Giraffenmama mit Fuchs 04/10, Eule 07/12, Maus 06/16 und Schnecke 05/20 gestillt, getragen, familiengebettet, windelbefreit, breifrei usw. ;)

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Mysti
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Re: Hört das denn nie auf???

Beitrag von Mysti »

Kopf hoch Giraffchen! Bei uns ist es ähnlich. Schon von Anfang an.
Hab jetzt rausgefunden das es wahrscheinlich an meiner SS lag. Ich bin in Kontakt mit einer Schreiberaterin.
Wie war denn deine SS? Hattest du eine starke Bindung zu dem ungeborenen Kind oder eher noch nicht, oder hattest du Stress? Beziehungsprobleme? All das legt sich auf das Baby im Bauch. Auch spüren sie ganz genau wenn die Mama am Abend angespannt ist und diese Anspannung geht aufs Baby über. Sie wollen sich immer wieder vergewissern, ob denn auch alles okay ist.

Alles Liebe und viel Energie!
große Maus, geb. 05.09.2008 und kleine Maus, geb. 03.09.2010, beide ungeimpft, voll gestillt und getragen - im Herzen 1 Sternchen 11.Woche
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