Es ist zwar schon recht spät, aber vielleicht hab ich ja morgen früh dann schon eine hilfreiche Antwort.
Ich glaub ich krieg einen Milchstau.

Oder hab ich schon einen? Heut Nachmittag draußen hat der Zwerg rechts getrunken und dann recht bald angefangen zu quengeln. Das macht er manchmal, wenn er noch Hunger hat und die Brust schon recht "leer" ist, halt nicht mehr viel kommt. Ich hab die Seite gewechselt und er war zufrieden. Dann fiel mir auf, dass die rechte Brust spannt, und beim Anfassen war sie tatsächlich etwas prall und gespannt. Bis wir zu Hause waren, (sind voll in die Sturmfluten geraten...) vielleicht ne dreiviertel h später, tat es schon etwas weh. Ich hab ihn seitdem mehrmals rechts angelegt, aber er kriegt die Milch anscheinend nicht raus. Etwa ein Drittel der Brust oben rechts ist voll, gespannt, berührungsempfindlich, weilweise schon "knollig" und tut halt weh. Ist das schon ein "richtiger" Milchstau? Ich bin ja eigentlich eine erfahrene Stillmama, und es war bisher kein nennenswertes Problem für mich, eine gespannte Brust auszustreichen oder halt zu pumpen, ich weiß auch, wie man ein Baby mit dem Kinn in Richtung Stau anlegt, ich kenn die Tricks wie Wärme, massieren, entspannen usw. Aber diesmal steh ich wie der Ochs vorm Berg, ich krieg die Milch nicht aus der Brust.
Irgendwie find ich es voll witzig, wie eine Brust gleichzeitig oben ganz voll und prall und unten ganz weich und leer sein kann. *g* Aber wenn der Zwerg mir die heut Nacht nicht leert, wird das morgen nicht lustig. Hat jemand vielleicht den ultimativen Trick, den ich noch versuchen könnte? Bitte nicht sagen, ich soll mich mit dem Zwerg ins Bett legen... Erstens hustet der mir was, zweitens kann ich dem momentanen Stress (ich weiß ja, dass der mit schuld sein wird) nicht auskommen. Es ist sehr wichtig, dass ich jetzt einsatzfähig bin, und ich kann auch nicht delegieren. Ich versuche aber, mich nicht überzubelasten.