meine beiden Mäuse sind jetzt 5 Wochen alt. Unser "Großer" (Geb.gewicht 2800g, jetzt ca 3200) wird voll gestillt, unsere "Kleine" (Geb.gewicht 1700g, jetzt ca. 2600g) wird noch zugefüttert. Unsere Kleine war nach der Geburt noch anderthalb Wochen in der Kinderklinik zum aufpebbeln (mästen). Ich habe zwar sofort mit dem abpumpen für sie begonnen, die geforderte Trinkmenge habe ich jedoch nicht geschafft. Im Krankenhaus habe ich ihr bereits immer die Brust angeboten, wegen der engen Taktungszeiten und weil sie ständig beim Essen einschläft (auch heute noch), hat sie die geforderte Menge an der Brust nicht geschafft und bekam den Rest aus der Flasche. Zu Hause nehme ich mir jetzt für sie genauso viel Zeit wie für den Großen und wir schaffen schon ab und zu mal eine komplette Mahlzeit an der Brust (jippi). Trotzdem müssen wir unseren Tagesablauf dringend opitimieren, denn ich und meine Brüste gehen echt am Stock.
Beide meiner Kinder brauchen jeweils ein bis anderthalb Stunden für eine Malzeit. Wenn ich sie von der Brust wegnehme ohne das beide von sich aus beschlossen haben das es reicht, gibt es jedes mal Geschrei. Und das obwohl ich das Gefühl habe, dass sie wirklich intensiev nur die ersten 10 Minuten trinken, die restliche Zeit wird mehr oder weniger genuckelt, zwischendurch mal geschlafen und weiter genuckelt. Die Kleine bekommt dann anschließend die Flasche und sie trinkt dann noch zwischen 20ml und 50ml. Hat sie wirklich noch Hunger oder ist es eher mehr zu Beruhigung? Dem Großen habe ich jetzt schon ab und zu mal eine Flasche mit Wasser gegeben (ein Tipp meiner Hebamme, wenn ich das Gefühl habe alles getan zu haben und nichts anderes hilft). Vorhin hat er zwei Stunden lang getrunken, genuckelt, geschlafen, nach 10 Minuten aufgewacht und geschrien (weil ich ihn weggelegt hatte), wieder genuckelt und sofort wieder eingeschlafen. Ich habe ihm dann Wasser gegeben und er hat auf einen Schlag 80ml getrunken. Dann war er ruhig. Hatte er nun noch Durst? Kann es sein das ich nicht genug Milch für beide gleichzeitig produziere (hatte vorhin beide gleichzeitig angelegt)? Und ist es wirklich unbedenklich Wasser zu geben?
Und was kann ich machen diese Zeiten ohne quengelige Kinder zu reduzieren? Kann man Kinder in diesem Alter schon verwöhnen?
Rückblickend denke ich, dass beide Kinder nach dem Stillen wesentlich ruhiger und zufriedener sind, wenn ich sie nacheinander stille. Mir geht es damit auch besser. Dann bekommen sie auch beide Brüste. Wenn ich beide zusammen habe, dann ist klar muss jeder mit einer auskommen. Kann das ein Problem sein? Meine Hebamme hat mir den Tipp gegeben ein Kind solange mit Wasser ruhig zu stellen, wenn ich sie nacheinander stillen möchte. Ist dies wirklich eine gute Idee? Mal davon abgesehen das diese nur geht, wenn eine Stillmalzeit nicht mehr anderhalb Stunden dauert.
Ich habe auch irgendwie das Gefühl, dass meine rechte Brust weniger Milch produziert als die linke. Alle bisherigen Brustschmerzen wie entzündete Milchdrüsen, harte Stellen sowie überhaupt eine volle harte Brust hatte ich bisher alleine auf der linken Seite. Kann das ein Indiez sein und wenn ja, gibt es eine Möglichkeit die Produktion rechts auch noch mehr anzukurbeln? Abpumpen funktioniert übrigens nicht mehr, seit ich die Kleine zu Hause habe und im Dauerstill- und Füttereinsatz bin. Ich bekomme nicht einmal mehr Milch ausgestrichen. Eure Tipps wie Bild der Kleinen anschauen, Wärme, Reiz setzen beim MSR ... hilft alles bisher nicht. Dabei wäre das eine echte Entlastung für mich. Denn dann könnte auch mal mein Mann dem Großen die Flasche geben mit MuMi. Trinken geht auch an der Flasche wesentlich schneller mit wesentlich weniger Quengelei hinterher.
Viele Grüße
Doppelpackmom


