omas spielzeug

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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honigtopf2010
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Re: omas spielzeug

Beitrag von honigtopf2010 »

Ich für meinen Teil bin auch froh, nicht Mitte Zwanzig ein Kind bekommen zu haben. Jetzt bin ich einfach ruhiger und gereifter und das ist für viele noch zu viel :-). Und bienenmeister, ich betone; ich für mich :-)
Aber um auch noch mal zu Ausgangspost zu kommen noch mal meine Highlights: ein Kind mit Zähnen kann man doch unmöglich stillen! Warum legst du sie denn an, sie schreit ja gar nicht! Du kannst doch nicht immer stillen! Gib ihr mal was Richtiges!... Aber mein absoluter Lieblingsspruch: Wenn sie dann erst mal die Flasche bekommt... Darüber lachen wir hier heute noch herzlich. Ja, meine Elternpaare beiderseits sind ein wahrer Quell der Freude. Genau genommen kann ich bei solchen Dingen gar nicht 'so viel fressen, wie ich kotzen' möchte. Es handelt sich hierbei um ein Zitat. Aber war hilft es? Nix.
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jusl
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Re: omas spielzeug

Beitrag von jusl »

Hallo und herzlich willkommen hier im SuT, Bienenmeister.

Ich kann gut verstehen, dass es Dich nervt, Kommentare wegen Deines jungen Alters zu kriegen (was ja aber nun auch nicht sooo jung ist, bist schließlich nicht 15 ;-)).
Wichtig scheint mir, dass Du es selbst nicht als "Schwachstelle" empfindest. Das ist es nämlich nicht.
Komm erst mal in mein Alter...
"Ja mache ich, das passiert von ganz alleine - und wenn es soweit ist, dann werde ich womöglich reifer sein als Du jetzt bist." Meine Lieblingsantwort. ;-)

Ich persönlich war mit Anfang 20 z.B. definitiv belastbarer und nervenstärker als jetzt, und brauchte z.B. viiiiel weniger Schlaf als jetzt *ich werd alt*. Klar gewinnt man mit steigendem Lebensalter Erfahrung und Weisheit hinzu (hoffentlich ;-)), aber man verliert auch Frische, Naivität (die kann das Leben auch herrlich einfach machen ;-)) und Kraft. Eins ist ohne das andere nicht zu haben. Und ich bin fest davon überzeugt, dass das ALTER in keinster Weise über "mütterliche Fähigkeiten" entscheidet, dass kann ich nach unzähligen Beratungen definitiv sagen. Ich habe toughe 18jährige Mehrfachmütter kennengelernt, vor denen man einfach nur den Hut ziehen konnte, weil sie unglaublich souverän, vernünftig und liebevoll mit ihren Kindern und ihrer sonstigen Lebenssituation umgingen. Und vollkommen überforderte Mitvierziger-Erstmütter, die mit ihrem 18 Stunden am Tag schlafenden Neugeborenen überhaupt nicht klarkamen. Und umgekehrt genauso. Und alles dazwischen. Also es spielt wirklich keine Rolle. ;-)

LG und alles Gute,
Julia
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bienenmeister
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Re: omas spielzeug

Beitrag von bienenmeister »

Atlasnaja hat geschrieben:Glaub mir, sollten wir uns persönlich sprechen, ich könnte dir genug erzählen, "was man sich so anhören muss, wenn man so alt ist wie ich"
Das berühmte Boot, dasselbe, in dem man sitzt. Pass auf, am Ende sitzen wir noch alle drin und keiner wollte das wahrhaben.
mit Äffchen (02/2012) und Sommerhoffnung (07/2015)
Tragen für Fortgeschrittene: Heute mal ohne Tuch!

.... lost in translation ....
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nwsurgeon
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Re: omas spielzeug

Beitrag von nwsurgeon »

Atlasnaja hat geschrieben:
Ausserdem: Wird man eigentlich von der eigenen Wahrnehmung je älter als Anfang 20? Ich denke manchmal nicht. Zumindest ich fühle mich immer noch nicht so, wie ich mit 20 dachte, ein Erwachsener müsse sich fühlen, so sicher und souverän in allem.
Mir geht es haargenauso und meiner Mutter auch (und sie ist über 60 :wink: )
LG
nwsurgeon mit zwei großen Mädels (10/2006 und 09/2009), Hündin *2019 und Stute *2017
Nur noch selten hier unterwegs.
MaMaJa
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Re: omas spielzeug

Beitrag von MaMaJa »

Walpurga hat geschrieben: Ich habe nie gesagt das ich genervt bin oder das ich nicht stillen will, lediglich angemerkt das der Tag heute eben etwas anstrengend war (wie man sich eben so unterhält). Im Allgemeinen meint sie mir auch immer nun sagen zu müssen das ich das eh nicht lange durchhalte
Ich kenn das, da könnt ich jedesmal an die Decke gehn. "Duuu hast es doch so gewollt..." Jaaaa richtig, und ich will es auch weiterhin so! Himmel, als wenn Nichtstillende niemals anstrende Tage hätten.
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Sucres
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Re: omas spielzeug

Beitrag von Sucres »

Meine Schwiegermama ist auch der Meinung, dass unser Krümmel ENDLICH (seit er 3 Monate alt ist) mal was Richtiges zu essen brauchen würde.

"Du willst ja auch nicht jeden Tag das Gleiche essen. Der arme Kleine!" :shock:
Sahara
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Re: omas spielzeug

Beitrag von Sahara »

Meiner kleinen wurde mit drei Monaten bei Geburtstagsfeiern schon Sahne an den Mund geschmiert. Wortwörtlich.
Wenn ich erzählte, dass sie nachts alle 2h kommt, wurde auch gesagt: "Und wenn du Brei gibst? Das sättigt."
Ich hab nie gesagt, dass ich fix und fertig bin und eine Veränderung brauche, ich hab nur erzählt, wie oft sie kommt.
Das regt mich so auf. Nur weil sie nicht durchschläft - wie es sich ja gehört - soll ich was verändern.
Ich verlange nicht, dass mein Kind durchschläft. Ich bin auch ein nichtgestilltes DDR-Kind, was eben geschlafen hat. Im eigenen Zimmer. Nein, die Brust war keine Quelle der Liebe und Nähe. Ich hab schon mit 6 Wochen meinen ersten Saft bekommen. Es war eben so und nein, meine Mutter hat das nicht hinterfragt. Auch nicht dieses unsinnige tägliche, morgendliche Bad.
Was machen wir heute selbstverständlich und hinterfragen nicht?
Was werden uns unsere Kinder mal vorwerfen?
Wir erziehen nicht - wir leben zusammen.
Familienbett heisst, wenn dein Baby dir nachts unbewusst über den Arm streicht.
Du bekommst Gänsehaut davon...und deckst euch beide zu. Sahara 2011
honigtopf2010
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Re: omas spielzeug

Beitrag von honigtopf2010 »

Sahara hat geschrieben:Meiner kleinen wurde mit drei Monaten bei Geburtstagsfeiern schon Sahne an den Mund geschmiert. Wortwörtlich.
Wenn ich erzählte, dass sie nachts alle 2h kommt, wurde auch gesagt: "Und wenn du Brei gibst? Das sättigt."
Ich hab nie gesagt, dass ich fix und fertig bin und eine Veränderung brauche, ich hab nur erzählt, wie oft sie kommt.
Das regt mich so auf. Nur weil sie nicht durchschläft - wie es sich ja gehört - soll ich was verändern.
Ich verlange nicht, dass mein Kind durchschläft. Ich bin auch ein nichtgestilltes DDR-Kind, was eben geschlafen hat. Im eigenen Zimmer. Nein, die Brust war keine Quelle der Liebe und Nähe. Ich hab schon mit 6 Wochen meinen ersten Saft bekommen. Es war eben so und nein, meine Mutter hat das nicht hinterfragt. Auch nicht dieses unsinnige tägliche, morgendliche Bad.
Was machen wir heute selbstverständlich und hinterfragen nicht?
Was werden uns unsere Kinder mal vorwerfen?
Oh Sahara, darf ich dir mit meiner Lieblingsfrage antworten? Und, was hat es dir geschadet? **ironie off
Du hast natürlich auch recht, wenn du überlegst, was wir heute alles ohne es zu hinterfragen tun. Aber genau das ist ja auch ein Anfang zum Ausweg aus dieser Misere. Wir werden sicher nicht alles richtig machen, auch das dürfen wir akzeptieren. Aber ich will niemals so ein Verhältnis zu meiner Zwergin haben, wie meine Eltern zu mir.
die Große 03/10 und der Lütte 03/13 - Breast in Peace!
Sahara
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Re: omas spielzeug

Beitrag von Sahara »

honigtopf2010 hat geschrieben: Aber ich will niemals so ein Verhältnis zu meiner Zwergin haben, wie meine Eltern zu mir.
Oh ja...und ich zu denen... :oops:
Wir erziehen nicht - wir leben zusammen.
Familienbett heisst, wenn dein Baby dir nachts unbewusst über den Arm streicht.
Du bekommst Gänsehaut davon...und deckst euch beide zu. Sahara 2011
Lösche Benutzer 9022

Re: omas spielzeug

Beitrag von Lösche Benutzer 9022 »

Als ich meiner Schwiegermutter (einer Ärztin) von meinen Stillproblemen erzählte, meinte Sie, ich solle doch einfach Milumil füttern. Und zwar bloß nicht dieses wässrige Zeugs sondern die 1er, sonst wird mein Kind ja gar nicht satt... Und als sie hörte, dass ich eine Milchpumpe verschrieben bekommen habe, meinte sie nur: Kind, du bist doch keine Milchkuh...

Ich hab Mira solange es funktionierte gestillt und parallel mit Pre zugefüttert. Schon im Krankenhaus. Zwimilch nennt man das glaub ich. Meine Mutter hat weder mich noch meine Schwester gestillt - aber sie fand das unmöglich, dass mein Kind nicht nur gute gesunde Muttermilch bekommt. Kann ja nicht sein, dass das nicht funktioniert mit dem Stillen. Heutzutage ist das doch was anderes als bei ihr damals, heutzutage gibts doch Hebammen, die nach Hause kommen. Ähm, das Kind wird aber nicht davon satt, dass die Hebamme zu mir nach Hause kommt...

Eine Freundin meinte, dass abpumpen und zufüttern sowieso zum automatischen Abstillen führt. Naja, also ich hatte nach zwei Monaten immer noch Milch, die auch mal problemlos durch den Raum spritzen konnte. Halt leider kein bisschen sättigend für meinen kleinen Gierschlund. Mira hat nach dem Stillen so lange geschrien, bis sie eine Flasche bekam. Und von der Flasche ist sie bis letzte Woche auch immer wieder problemlos zurück an die Brust gegangen.

Aktuell ist nichts mit stillen. Mira hat als meine Regelblutung einsetzte unter lauten Geschrei die Brust verweigert. Wir versuchen es zwischendurch immer mal wieder beim Kuscheln - aber ich mach mir da nicht mehr den Stress wie in den ersten Tagen. Ich will mein Kind nicht an die Brust zwingen und ich will sie auch nicht hungern lassen, bis sie irgendwann von der Muttermilch satt wird (so von wegen, die Konsistenz ändert sich noch und die Nachfrage regelt die Produktion). Ich glaube, es tut unserer Mutter-Kind-Bindung auf keinen Fall gut, wenn sie sich die Seele aus den Leib schreit während ich versuche sie immer wieder anzulegen. Ich will, dass Mira mit mir und dem Stillen schöne entspannte Momente verbindet und nicht dass wir beide schon alleine vom Gedanken daran gestresst sind...

Ich bin also ein Zwischending aus stillen und Flasche geben. Und ich kanns weder meiner Mutter noch meiner Schwiegermutter noch meinen Freundinnen recht machen...
Muss ich gottseidank auch nicht.
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