unser kampf gegen den schlaf...

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

kiska
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unser kampf gegen den schlaf...

Beitrag von kiska »

ich sitze mal wieder hier unten am heulen; mein freund d. versucht nun, annabell ins bett zu brinegn. 11 monate ist sie nun alt, seit 9 monaten haben wir probleme mit dem einschlafen. phasenweise geht es mal besser, meistens eher schlecht.
seit sie mobil ist, klettert sie nach dem ersten stillen im bett (wir schlafen gemeinsam bei ihr auf der couch, weil d. nicht schlafen kann, wenn cih sie ins bett bringe und er wechselschichten hat) herum, bis sie nicht mehr kann (buchstäblich, sie fällt um, kracht gegen die wand usw.und bis dahin kann es 2-3 stunden dauern) und nur noch weint. dann stillt sie vllt kurz und weint weiter. das einschlafen dauerte bis vor einigen wochen also 2-3 stunden. 3 mal am tag, kann sich ja jeder ausrechnen, wie viel zeit für mich selbst und den haushalt übrig blieb. irgendwann war ich nur noch am ende, sodass ich sie stillte, kurz rumkrabbeln ließ und dann festhielt und stillte und beruhigte, bis sie schlief. das hat sich so eingefleischt, sie hat sich daran schnell gewöhnt und ich brauchte nur noch ca. 1 stunde. das war eine schöne phase...
und dann kamen zähne, schnupfen und so weiter. tja, was soll ich sagen, wir sind wieder genau dort, wo wir waren und ich habe das gefühl, nichts hilft. ich bin nervlich am ende, wenn sie schreit, berührt es mich nciht mehr so richtig, ich bin körperlich da, aber psychisch ganz wo anders. mein freund hilft mir nur bedingt, gibt meist naczh kurzer zeit auf und ich beginne da, wo wir vorher waren. ich kann nciht mehr, kann mir vllt jemand einen rat geben?? schlafen statt schreien haben wir jetzt versucht, bringt nicht sehr viel. auf dem arm schläft sie nicht ein. manchmal auf mir, ist mir auch mehr, als recht, aber es dauert eben. ich kann sie doch nciht anbinden!?! aber 3 stunden sind mir definitiv zu viel.
ich habe das gefühl, erst will sie nichts verpassen, die welt erkunden und dann, wenn sie nciht mehr kann, ist sie zu übermüdet, um zu schlafen.

ich gehe jetzt wieder hoch, sie schreit immernoch. vielleicht kann ich sie endlich in den schlaf stillen -.-
Annabell 08/10
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mayra
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Re: unser kampf gegen den schlaf...

Beitrag von mayra »

Oh je, das klingt aber anstrengend! (((kiska)))+(((Töchterlein)))

Darf ich dir ein paar Fragen stellen? Wie lange ist denn ihre Gesamtschlafdauer? Lang genug, zu lang? Hast du mal ein paar Tage ein Schlafprotokoll gemacht, wie im Buch beschrieben? Was kam dabei raus?

Hast du mal was anderes zum Einschlafen versucht, Tragetuch, Kinderwagen, Pezziball o.ä.? Oder immer nur Einschlafstillen im Liegen?
mayra mit Schlawiner 07/08 und Lockenkopf 07/10
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kiska
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Re: unser kampf gegen den schlaf...

Beitrag von kiska »

klar darfst du, sonst hätte ich hier ja nicht geschrieben.
also die "normale" gesamtschlafdauer liegt um die 16 h täglich (o.O kling so VIIIEL,aber im buch steht, das sei genau richtig für ihr alter), also 12 stunden in der nacht (von 19 bis 7 uhr) und tagsüber dann noch 2x2 stunden (einmal um 9 und einmal um 14 uhr). die unterbrechungen zieh ich nicht ab, obwohl es recht viele sind, da die meist von kurzer dauer sind. in den letzten tagen ist es aber besonders chlimm (sie ist erkältet), nachts gaaanz unterschiedlich und tagsüber mal nur 1 stunde am tag, mal 6 stunden. ich bekomme sie dann aber auch nciht dazu, mehr zu schlafen oder weniger.

das schlafprotokoll war eher ein gedächtnisprotokoll, es geht mir ja um das einschlafen. nachts wird sie um die 5 mal wach (seit ca. einem monat), das schreibe ich mir nicht auf. die restlichen zeiten habe ich mir eh immer gemerkt, es klappte immer am besten, wenn sie zu den angegebenen zeiten schlief (7-7 uhr, 9-11 uhr, 14-16 uhr). so habe ich es dann weiter geführt, ich habe einen teddy angeschafft, die zeiten penibel eingehalten und mir einen plan erstellt, dem ich weitestgehend gefolgt bin. das brachte mäßigen erfolg (nachts fing sie sogar an, öfter wach zu werden) und dann kamen die zähne durch, erkältung brach ein und es wurde noch shclimmer als vorher.

im tragetuch schläft sie sehr sehr selten ein, meistens ist sie nach einem 2-stunden spaziergang aber ausgeruht. ich dahcte, der sling wüprde helfen, sie sitzt gern drin und im dunkeln zimmer... nix. kinderwagen hasst sie, pezziball habe ich nh nciht versucht, müsste ich mal rauskramen.

jetzt schläft sie. ich habe mit meinerm freund geredet, erhat mir ein schlechtes gewissen gemacht, solche gedanken darf ich nicht haben und nun behandelt er mich wie eine aussetzige. ich habe ihm erklärt, dass es GEFÜHLE sind, ich kann sie eben nciht abstellen. ich fühle mich wie eine versagerin, ich kann nciht mal mein eigenes kind zu bett bringen :(
Annabell 08/10
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Caty
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unser kampf gegen den schlaf...

Beitrag von Caty »

Das klingt sehr anstrengend (((kliska)))
Ich hätte ehrlichgesagt zuerst auf zu viel Schlaf getippt.
Hast du die Stundenanzahl ermittelt durch einnSchlafprotukol indemfall? Oder einfach gelesen, das ein Baby in dem Alter 16h schläft?
Kleine Maus schlâft meist etwa 13 h am Tag. Kann aber auch varieren zwischen 12 und 14h...
Probiers meist um etwa 20 Uhr einschlafstillen, wenn sie dann zu fit ist und spielt geh ich ins Wohnzimmer und lass sie dpielen oder spiel mit ihr bis siexquengelig und müde wird....dann klappt es dann..
Boy Mai 07 + Boy Januar 09 ( leider beide nur 3 Wochen gestillt)
+ Girl September 10 (wurde cirka 3.5 Jahre gestillt und schläft im 2. Teil der Nacht meistens im Familienbett)
+ Sternenbabyboy 10.7.14-21.7.14
+ Babygirl Januar 16
+ kleines Sternchen November 13



Sorry wegen den Schreibfehlern. Bin meist mit dem Iphone hier. Da gibt es noch recht schnell Tippfehler.... ;-)
kiska
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Re: unser kampf gegen den schlaf...

Beitrag von kiska »

ja, wie geschrieben, das protokoll habe ich mir nicht aufgeschrieben, aber ich merke mir das ohnehin, wann sie schläft.
wenn sie wach wird und spätestens(!) 2 stunden später nicht ins bett kommt, gibt´s hier einen riesen aufstand und wenn ich sie später als 14 uhr ins bett schaffe, wird es abends spät. wieder aufstehen habe ich auch schon mehrfach gemacht, aber dann sieht die sache mit dem runerkommen noch viel schwieriger aus. gestern habe ich es um 19:30 uhr versucht, klappte nicht, also wieder runter um 20:15. bis 21:20 war sie im wohnzimmer ruhig in einer ecke am spielen. als sie quengelig wurde, bin ich mit ihr hcohgegangen, nach dem stillen wurde sie hellwach und das spiel begann von vorn. um 22:40 schlief sie dann endlich.

ich will auch nicht, dass das schlafengehen immer mit stress verbunden wird, aber im moment siten wir ziemlich tief drin. ich gehe auch mit ruhe da ran,denke "heute wird das ganz gut klappen" und dann krabbelt sie durch´s bett, kommt nicht runter, dreht und windet sich.
Annabell 08/10
Wortgewitter
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Re: unser kampf gegen den schlaf...

Beitrag von Wortgewitter »

Oh je, Du Ärmste. Lass Dir bitte kein schlechtes Gewissen machen, natürlich bist Du vollkommen erschöpft und da ist es auch normal, dass man merkwürdige Gedanken bekommt und die Erschöpfung dazu verleitet, völlig apathisch zu werden (daran erinnere ich mich bei meinem Sohn gut).

Ich mach nun mal einen Vorschlag, der aus meiner Erfahrung kommt und eventuell nicht ganz zutreffend/umstritten sein kann: So wie ich das verstanden habe, schläfst Du mit Deinem Kind zusammen? Bei uns hat das so gar nicht funktioniert. Selbst wenn mein Sohn krank ist und bei uns schlafen darf (dass darf er immer und gerne), stört ihn das oft mehr, als dass er sich erholt.
Es wirkt auf die Entfernung so, als ob Deine Tochter sich sehr abgelenkt und aufgedreht von Deiner Anwesenheit fühlt.

Eventuell könntet ihr mal darüber nachdenken, ob sie a) 'beengter' schlafen kann, z.B. im Gitterbett, da sie wohl diese Grenze braucht und b) vielleicht besser allein einschläft oder nur mit sehr reduzierter Begleitung.

Ich spreche das aus meiner Erfahrung: Es gibt einfach Menschen, die nicht gut mit anderen zusammen schlafen können. Mein Sohn gehörte dazu und sein Schlafverhalten besserte sich schlagartig, als er allein (also mit Einschlafstillen und dann rausgehen) einschlafen und dann nachts zu uns zum Stillen kommen konnte.

Übrigens würde ich mal Deinen Partner in die Pflicht nehmen. Ich verstehe nicht so ganz, warum das Dein Job ist, sobald er keine Lust mehr hat?! Ich meine, deswegen bist Du ja so erschöpft.
Da Deine innere Situation so angespannt scheint, würde ich es in Kauf nehmen, dass der Partner eventuell anders handelt als Du, aber das Zu-Bett-gehen (nach dem Stillen natürlich) von ihm begleiten lassen. Sorry, aber Dir geht es nicht gut, und da muss er die Verantwortung besitzen, für euer Kind dazusein. Das hat ja von einer vollkommen entnervten Mutter auch nix.

Alles Liebe!
Wortgewitter mit Groß (5/09) und Klein (11/11) und Winzigklein (8/15)
und zwei **

ClauWi Trageberaterin (GK 5/2012, MK 6/2013)

Ich möchte jemanden einsingen,
bei jemandem sitzen und sein.
Ich möchte Dich wiegen und kleinsingen,
und Dich begleiten, schlafaus und schlafein...
R.M. Rilke
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Re: unser kampf gegen den schlaf...

Beitrag von tania »

mein kind hat in dem alter zehn (!) stunden geschlafen. acht nachts, zwei tagsüber. er ist eher selten an der brust eingeschlafen, meist tragend und das nur draußen. wir haben gewartet, bis er müde war (meist so gegen 23h), ihn ins tuch gepackt (mein mann und ich haben uns da abgewechselt) und raus, abendspaziergang. ich würde mal wirklich probieren, sie erst ins bett zu bringen, wenn sie müde ist. und die gesamt-schlafdauer mag für andere babys richtig sein, bei solch einem schlaf-k(r)ampf würde ich aber auf einen geringeren schlafbedarf tippen.
tania mit sohn *09 und sohn *12
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Re: unser kampf gegen den schlaf...

Beitrag von Punilein »

Juli ist 12 Monate und schläft 13-14 Stunden.
Von ca. 22 Uhr - 09 :00 (10:00 ) Uhr Nachtschlaf
und mittags eineinhalb bis zwei Stunden im TT.

Wir gehen so spät ins Bett, weil sie auch vorher nicht wirklich müde ist !

Vielleicht ist 19 Uhr einfach zu früh ??

Liebe Grüße und viel Geduld wünscht
Punilein mit Juli (07/2010)
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Re: unser kampf gegen den schlaf...

Beitrag von kiska »

ich habe in der nacht von mittwoch auf donnerstag versucht, sie allein schlafen zu lassen, ich im nebenzimmer. schön stillkissen drumrum gemacht und weg. kennt sie ja, wenn sie eingeschlafen ist, gehe ich auch. ruhiger geschlafen hat sie nciht, ich wurde bei jedem mucks wach und sie wollte trotzdem 6 mal stillen. habe also kaum veränderung gesehen, länger stillen wollte sie, sonst nix.
im gitterbett schreit sie, wie am spieß, sie schläft nciht drin ein und auf dem arm, wie gesagt auch nciht. ich habe mal versucht, sie IM BETTCHEN zu beruhigen, ca. 5 minuten, war die ganze zeit neben ihr und seitdem schrie sie, sobald ich mit ihr neben das bett trat. jetzt ist es ausquartiert, stattdessen gibt es eine kuschelcke im zimmer.

d. hat jetzt urlaub, ich möchte die nächste woche auch mal einen abend weg, um zu schauen, ob es dann klappt (wenn cih nciht in greifbarer nähe bin, scheint es SUPER zu klappen, er legt sich kurz daneben, schnuller rein und nach 2 minuten ist sie weg! ist aber schon lange her). und ich bekomme mal etwas ZEIT für mich, die brauche ich ganz dringend

ich bringe sie nicht mehr zu irgendwelchen gewissen uhrzeiten ins bett, sie hat das selbst so drin, dass sie meist um die 19 uhr rum müde wird. später ins bett habe ich versucht, wach halten auch, aber sie dreht nur noch mehr auf :roll: mir ist es schnuppe, ob sie nun um 19 urh oder um 23 uhr schläft, wenn sie dann nicht so aufdreht und dann "normal"/geregelt schlafen geht. dann kann ich mich auch ein bisschen drauf einstellen, aber von 19 bis 23 uhr kämpfen mag ich nicht!

heute waren wir beim indoor-spielplatz, danach habe ich sie gestillt, getragen, geschuckelt und sie war weg. hat nichtmal eine stunde gedauert! vielleicht braucht sie auch mehr action!? aber ich kann sie ja nicht jeden tag irgendwo hinschleppen und direkt danach ins bett bringen. sie ist auch in den wachzeiten immer in bewegung, spielt super allein in ihrem zimmer, klettert herum, ist total mobil.
wenn ich sie kurz trage, während sie weint, schläft sie oft auch nach dem stillen ein, aber ich habe immer ein schlechtes gefühl dabei, sie festzuhalten obwohl sie weg will :( eigentlich höre ich immer auf mein bauchgefühl, aber im moment kann ich mich auf nix verlassen, das ist mein gefühl...
Annabell 08/10
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greenie bird
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Re: unser kampf gegen den schlaf...

Beitrag von greenie bird »

also ich finde das, für die lange nachtschlafzeit auch ziemlich viel tagschlaf.

bei meiner Großen hat es auch immer drei Stunden gedauert, bis ich dann Zähneputzen gehen durfte- sonst hat sie jedes noch so leise Geräusch gehört, wenn ich mich rausschleichen wollte- das ging auch sehr sehr lange- ich musste sie auch bis 1,5 Jahre fest in den Arm nehmen zum Stillen und danach weiter wiegen, sonst kam sie selbst nicht zur Ruhe.

Mit dem Kleinen hüpfe ich schon lange auf dem Pezziball- im Bett kann er auch nicht einschlafen- mal sehen wie lang das noch so geht.

Ich würde versuchen sie nur ein Mittagsschläfchen machen zu lassen.
Sprache ist ein mangelhaftes Instrument zum Ausdrücken von Gefühlen bzw. scheine ich schlecht darin zu sein, bitte fragt bei zweifelhaften Äußerungen von mir nach...

Gazelle (08/07)+Katerchen (07/10)
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