http://www.embryotox.de
Dort bitte einfach die gewünschten Wirkstoffe in die Suchmaske eingeben. Dort findet Ihr die Info, dass sowohl PCM also auch Ibu zu den Schmerzmitteln der Wahl in der Stillzeit gehören.
Ob irgendetwas "in die Milch übergeht", ist nicht die entscheidende Frage. Die Frage ist vielmehr, in welcher Dosis bestimmte Wirkstoffe in der Milch erscheinen, und wenn es in der Größenordnung therapeutischer(!) Dosen ist: wie schädlich wäre das fürs Kind?
Seeehr viele Medikamente gehen in die Milch über, erreichen dort aber NICHT ANNÄHERND therapeutische Dosen. Somit ist eine Wirkungs aufs Stillkind, oder gar eine vorübergehend oder dauerhaft negative Wirkung, nicht zu erwarten. Aus diesem Grund sind die allermeisten Alltags-Medikamente (Schmerzen, Erkältung, Infektionen...) und auch eine Riesenzahl anderer Medikamente stillverträglich.
LG
Julia
Stillen und Menstruationsbeschwerden
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jusl
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Re: Stillen und Menstruationsbeschwerden
Ibu hab ich nach dem KS im KH sofort bekommen, weil es bei gleicher Wirkung weniger Nebenwirkungen hat und sehr stillverträglich ist. Auch ist eine höhere Dosis möglich als bei Paracetamol, weil es nicht so schnell den Magen unddie Leber angreift.
GLG
Danica
mit drei Jungs, *2010, *2012+2013, *2013,
Mann, Katern und Hund
"Genau so wie man beim Weben das Ende der prächtigen Fäden, mit denen gewebt wurde, erreicht,
so ist das Leben der Menschen." - Buddha
Danica
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- clermontine
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Re: Stillen und Menstruationsbeschwerden
Ich habe die ersten zwei Tage auch immer starke Schmerzen und nehme dann Ibuprofen. Paracetamol hilft bei mir gar nicht.
Das Buch klingt ja interessant. Habe ich mir mal auf den Merkzettel gepackt, denn ich wuerde gern auf die Einnahme von Medikamenten verzichten.
Das Buch klingt ja interessant. Habe ich mir mal auf den Merkzettel gepackt, denn ich wuerde gern auf die Einnahme von Medikamenten verzichten.
LG Clermontine mit Sohn (09/09) und Tochter (04/12)
- Latascha
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Re: Stillen und Menstruationsbeschwerden
Der perfekte Titel, daher mach ich kein neues Thema auf, aber ich will einfach erst einmal ein wenig jammern.
In meiner Teenagerzeit hatte ich den ersten Tag immer enorm starke Krämpfe, so das ich von der Schule heim musste. Ich hab regelmäßig Durchfall gekriegt und gespuckt. Das im Wechsel einige Stunden, und dann ging es.
Mich hat es wirklich jedes Mal vor meiner Mens gegraust, noch dazu hatte ich immer einen enorm kurzen Zyklus von nur ca. 23 Tagen. FA hat mir zur Pille geraten, die ich aber nie wollte und so hab ich es einfach ausgehalten und irgendwann angefangen Schmerzmittel zu schlucken. Nach einigen Jahren des probieren und experimentieren hab ich dann für mich rausgefunden, dass gleich am Morgen vor dem ersten richtigen Schmerz eine Ibuprofen 800 am Besten hilft. So bin ich nicht mehr in der Schule ausgefallen, bin entspannt, wenn auch leicht benebelt durch die ein oder andere Prüfung und durchs Abi gekommen.
Nach der Schwangerschaft hat es erst einmal überhaupt ein Jahr gedauert, bis ich meine Mens wieder gekriegt hab *freu* und anfangs war es auch wirklich angenehm. Ein leichtes Ziehen, und gut war. Oder mal eine Wärmflasche, wenn es nachts los ging und ich konnte entspannt weiter schlafen.
Dann wurde mein Mäuselein aber immer Älter und hat weniger gestillt und die Beschwerden wurden schlimmer. Ich hatte sie ja tagsüber schon abgestillt und da war es einfach nur Hölle. Dann wurde sie krank, hatte einen starken MD-Infekt, wir waren ein paar Tage im Krankenhaus und ich hatte wieder ein Vollstillkind. Ich konnte es nicht glauben, aber die Mens kam und es war einfach nur schön. Ein leichtes Ziehen und fertig.
Inzwischen hat sich das natürlich wieder geändert und gestern war mal wieder so ein Tag. Ich bin um fünf Uhr aus dem Bett, hab mir eine Wärmflasche gemacht und mich auf die Couch gelegt. Dann ging es mir einfach nur elend. Ich hab mir gedacht vielleicht schadet frische Luft ja nicht, aber Fehlanzeige, kurzzeitig war es in Ordnung, das Laufen an der Luft, doch dann war es auch nicht mehr das Wahre (immerhin war der Hund draußen.) Ich hab mich dann wieder auf die Couch verkrochen und dann die nächsten drei Stunden auf der Toilette verbracht. Spucken und Durchfall im Wechsel, Krämpe dazu.
Nach drei Stunden war es wirklich vorbei, ich hab eine halbe Stunde erschöpft gedöst und dann ging es mir wieder "gut". Waren dann bei meiner Mutter, ich konnte mittags ganz normal essen, etc.
Ganz ehrlich: Ich hab sooooo keine Lust mehr! Jeden Monat derselbe sch**ß. Muss ich mir wirklich wieder starke Schmerzmittel ins Haus holen und ist das die einzige Lösung? Ich hatte so sehr gehofft, dass es nach der Entbindung besser wird. Davon ist der FA ja ganz stark ausgegangen, aber hier: absolute Fehlanzeige.
Und diese Schmerzen sind unangenehmer als Wehen! Wehen verschwinden wenigstens nach einer Weile und sie haben einen Zweck, diese durchgehenden Schmerzen: Wozu????
In meiner Teenagerzeit hatte ich den ersten Tag immer enorm starke Krämpfe, so das ich von der Schule heim musste. Ich hab regelmäßig Durchfall gekriegt und gespuckt. Das im Wechsel einige Stunden, und dann ging es.
Mich hat es wirklich jedes Mal vor meiner Mens gegraust, noch dazu hatte ich immer einen enorm kurzen Zyklus von nur ca. 23 Tagen. FA hat mir zur Pille geraten, die ich aber nie wollte und so hab ich es einfach ausgehalten und irgendwann angefangen Schmerzmittel zu schlucken. Nach einigen Jahren des probieren und experimentieren hab ich dann für mich rausgefunden, dass gleich am Morgen vor dem ersten richtigen Schmerz eine Ibuprofen 800 am Besten hilft. So bin ich nicht mehr in der Schule ausgefallen, bin entspannt, wenn auch leicht benebelt durch die ein oder andere Prüfung und durchs Abi gekommen.
Nach der Schwangerschaft hat es erst einmal überhaupt ein Jahr gedauert, bis ich meine Mens wieder gekriegt hab *freu* und anfangs war es auch wirklich angenehm. Ein leichtes Ziehen, und gut war. Oder mal eine Wärmflasche, wenn es nachts los ging und ich konnte entspannt weiter schlafen.
Dann wurde mein Mäuselein aber immer Älter und hat weniger gestillt und die Beschwerden wurden schlimmer. Ich hatte sie ja tagsüber schon abgestillt und da war es einfach nur Hölle. Dann wurde sie krank, hatte einen starken MD-Infekt, wir waren ein paar Tage im Krankenhaus und ich hatte wieder ein Vollstillkind. Ich konnte es nicht glauben, aber die Mens kam und es war einfach nur schön. Ein leichtes Ziehen und fertig.
Inzwischen hat sich das natürlich wieder geändert und gestern war mal wieder so ein Tag. Ich bin um fünf Uhr aus dem Bett, hab mir eine Wärmflasche gemacht und mich auf die Couch gelegt. Dann ging es mir einfach nur elend. Ich hab mir gedacht vielleicht schadet frische Luft ja nicht, aber Fehlanzeige, kurzzeitig war es in Ordnung, das Laufen an der Luft, doch dann war es auch nicht mehr das Wahre (immerhin war der Hund draußen.) Ich hab mich dann wieder auf die Couch verkrochen und dann die nächsten drei Stunden auf der Toilette verbracht. Spucken und Durchfall im Wechsel, Krämpe dazu.
Nach drei Stunden war es wirklich vorbei, ich hab eine halbe Stunde erschöpft gedöst und dann ging es mir wieder "gut". Waren dann bei meiner Mutter, ich konnte mittags ganz normal essen, etc.
Ganz ehrlich: Ich hab sooooo keine Lust mehr! Jeden Monat derselbe sch**ß. Muss ich mir wirklich wieder starke Schmerzmittel ins Haus holen und ist das die einzige Lösung? Ich hatte so sehr gehofft, dass es nach der Entbindung besser wird. Davon ist der FA ja ganz stark ausgegangen, aber hier: absolute Fehlanzeige.
Und diese Schmerzen sind unangenehmer als Wehen! Wehen verschwinden wenigstens nach einer Weile und sie haben einen Zweck, diese durchgehenden Schmerzen: Wozu????
Liebe Grüße
Latascha
mit Munchkin (09/10) und Monkey (09/13)
ClauWi Trageberaterin
Latascha
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Potsdame
- ist nicht mehr wegzudenken
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- Registriert: 14.07.2011, 18:07
Re: Stillen und Menstruationsbeschwerden
@Latascha: das klingt wie meine mens
aber statt einer 800er bombe habe ich immer eine normale, und davon sogar nur die halbe genommen. das wichtige war tatsächlich, einfach den richtigen zeitpunkt zu erwischen, also beim kleinsten ziehen eine ibuprofen zu nehmen.
wenn man sich davon benebelt fühlt, war die dosierung eindeutig zu hoch. wenn's nachts anfängt ist man natürlich einfach nur machtlos
wenn man sich davon benebelt fühlt, war die dosierung eindeutig zu hoch. wenn's nachts anfängt ist man natürlich einfach nur machtlos
Mops kam im Juli 2010 und wurde lange getragen und gestillt. Jetzt fährt er lieber Laufrad und will sich seine Milch unbedingt selbst eingießen 
Wieviel Erdbeereis muss der Mensch noch essen, dass er endlich einmal sagt, ich bin dafür?
(Am Ende denk ich immer nur an dich, Element of Crime)
Wieviel Erdbeereis muss der Mensch noch essen, dass er endlich einmal sagt, ich bin dafür?
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- Latascha
- Power-SuTler
- Beiträge: 5869
- Registriert: 03.07.2010, 21:04
- Wohnort: München
Re: Stillen und Menstruationsbeschwerden
Ach, es tut einfach nur gut mal von anderen zu lesen, denen es ähnlich ging/geht
Mhm, ich werd mir mal die 400er ins Haus holen und beim nächsten Mal mit einer halben Tablette anfangen und schauen wie es wird. Eigentlich wollte ich von den Schmerzmitteln ja weg kommen, aber so geht das ja überhaupt nicht.
Mhm, ich werd mir mal die 400er ins Haus holen und beim nächsten Mal mit einer halben Tablette anfangen und schauen wie es wird. Eigentlich wollte ich von den Schmerzmitteln ja weg kommen, aber so geht das ja überhaupt nicht.
Liebe Grüße
Latascha
mit Munchkin (09/10) und Monkey (09/13)
ClauWi Trageberaterin
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