Veggie oder Vegan? Woher weiß ich was "gut" ist?
Moderator: britje
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Re: Veggie oder Vegan? Woher weiß ich was "gut" ist?
wir essen keine milchprodukte (verträgt mein mann nicht), ich habe aber hin und wieder einen sehr abrupten proteinbedarf, den ich bei wenig zeit (ansonsten kochen wir gut und das ist kein problem) mit mozzarella oder milch stille (hier auch oft mit konventionellem, weil es wie gesagt notfälle sind und nicht immer bio zu bekommen). ansonsten essen wir kein fleisch und so zweimal im jahr fisch (aus dem meer vor der haustür, frisch gefangen, für gäste, denen das besonders gut schmeckt. mein sohn und mein mann mögen es sehr (mein sohn glaub eher, weil seine oma es so toll findet
), ich mag keinen fisch essen, das tier ist so eindeutig als tier zu erkennen und ich hatte ein kind ein aquarium, das hat mich ziemlich traumatisiert.) wir essen ziemlich viel eier, da auch "nur" bio. wir wollen irgendwann eigene hühner, aber das scheitert im moment an verschiedenen faktoren. mein mann vermeidet leder, ich aber zum beispiel habe eine zunfthose mit lederbeschlägen. und mein kind hatte lederpuschen. fertigprodukte essen wir eh keine, also auch keine versteckten tierprodukte. wir achten beim einkaufen vor allem auf regional und unverarbeitet. bio kriegen wir hier oft nicht, bzw nur sehr teuer (lebensmittel sind eh schn teurer als in deutschland). ich schreib das alles um klarzumachen, dass es viele abstufungen gibt. du musst nicht "vegan" sein (was ja eine sehr eindeutige beschreibung ist mit eindeutigen "dos" and "donts"), du kannst einfach "nur" die sachen vermeiden, die sich vermeiden lassen. wenn du dir kaffee ohne kuhmilch nicht vorstellen kannst (jetzt mal als beispiel), dann lass es nicht weg. lass einfach alles weg oder ersetze, was du dir vorstellen kannst. weite aus, wenn du kannst, lass es dabei. auch wenig tierprodukte zu konsumieren ist ein guter und großer schritt in eine gute richtung. aber einfach am ganzen bild nichts ändern, weil bestimmte einzelheiten sich nicht umsetzen lassen (vielleicht auch nur scheinbar), das ist eine nicht besonders befriedigende alternative.
tania mit sohn *09 und sohn *12
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asujakin
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Re: Veggie oder Vegan? Woher weiß ich was "gut" ist?
tania da hast du recht 
Nun ist wieder einige Zeit in's Land gezogen und bisher klappt fast alles prima.
Gut, das "Samba" Glas wird noch leer gemacht, dann gibt's einen veganen Ersatz. Das Kindermüsli von Alnatura, was mein Sohn neulich wollte, hat ja so Schokopuffer drin. Aber er darf das ja
Ich darf auch natürlich, ich esse dann immer das, was er übrig lässt, zum wegwerfen ist mir das dann doch zu teuer.
Aussortiert, wie zB bei Peta vorgeschlagen wird, habe ich eigentlich nicht groß. Ich war überrascht wie vegan wir eigentlich schon waren. Gut...ich habe eine Ecke im Kühlschrank mit Sachen, die ich schon lang an meine Mutter geben wollte...Reibekäse, Sahne, Pesto Genovese usw.
Worauf ich bisher nicht verzichten kann ist Feta, da suche ich noch einen guten Ersatz für aber der muss dann schon gut sein, ansonsten ist das meine "Ausnahme".
Und wenn wir auswärts sind achte ich nicht zu penibel drauf. Da bin ich dann halt "nur" vegetarisch. Klar, wenn jetzt ein Gurkensalat oder ein Mayo-Nudelsalat dastehen nehme ich den Gurkensalat aber ich sitze nicht hungernd da, kann auch nicht immer was mit bringen (sind ja auch spontan, ne?
) usw. Auch das ist ein Kompromiss mit dem ich gut leben kann.
Nun ist wieder einige Zeit in's Land gezogen und bisher klappt fast alles prima.
Gut, das "Samba" Glas wird noch leer gemacht, dann gibt's einen veganen Ersatz. Das Kindermüsli von Alnatura, was mein Sohn neulich wollte, hat ja so Schokopuffer drin. Aber er darf das ja
Aussortiert, wie zB bei Peta vorgeschlagen wird, habe ich eigentlich nicht groß. Ich war überrascht wie vegan wir eigentlich schon waren. Gut...ich habe eine Ecke im Kühlschrank mit Sachen, die ich schon lang an meine Mutter geben wollte...Reibekäse, Sahne, Pesto Genovese usw.
Worauf ich bisher nicht verzichten kann ist Feta, da suche ich noch einen guten Ersatz für aber der muss dann schon gut sein, ansonsten ist das meine "Ausnahme".
Und wenn wir auswärts sind achte ich nicht zu penibel drauf. Da bin ich dann halt "nur" vegetarisch. Klar, wenn jetzt ein Gurkensalat oder ein Mayo-Nudelsalat dastehen nehme ich den Gurkensalat aber ich sitze nicht hungernd da, kann auch nicht immer was mit bringen (sind ja auch spontan, ne?
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Zottel
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Re: Veggie oder Vegan? Woher weiß ich was "gut" ist?
Hallo zusammen!
Ich finds toll, dass sich hier so Viele Gedanken machen, aber dieses Forum ist ja auch was Besonderes.
Ich selbst habe seit einigen Jahren darauf geachtet, möglichst alle tierischen Produkte in bio zu kaufen, habe auch darauf geachtet, was in Fertigprodukten alles so drin ist.
Dann hab ich letzten Herbst für meine Kinderstunde mal recherchiert, was "bio" eigentlich wirklich bedeutet (in dem Fall für die Kühe, es gind in der Stunde um Schokolade) - und von diesem Tag an hab ich für mich entschieden, einen konsequenten Schlußstrich zu ziehen. Ich war echt schockiert. Dachte, bei bio wär alles anders, Kühe mit Kälbchen auf grüner Wiese und so. Wie naiv...
Es gab noch einen weiteren Grund für meinen Schritt, und der war der Gedanke, der mir schon die Monate vorher immer kam, wenn ich meine Schwester vor Augen hatte, die bereits ein Jahr länger als ich vegan lebt: "Also das könnte ich nicht! Auf so viel verzichten!" Irgendwann wurde mir bewusst, wie sehr ich von meinen Gelüsten gesteuert bin, und das hat mich so geärgert, dass ich mir selber gesagt habe: "Was, du KANNST nicht? Das werden wir ja mal sehen!"
Ein dritter Grund war, dass ich es einfach nicht geschafft habe, konsequent zu sein, d.h. wenn ich auswärts gegessen habe, nahm ich das was da war. Denn es ist m. E. viel schwieriger, jedesmal abzuklären, was das jetzt für Fleisch/Joghurt etc. ist, als schlicht zu sagen: "Nein danke, ich esse keine tierischen Produkte!" Und das hat mein Gewissen sehr belastet.
Mir geht es jetzt besser. Momentan kämpfe ich mit mir, was Palmölprodukte angeht (deswegen zögere ich, Käseersatz zu probieren), aber das ist wieder ein anderes Thema.
Ein positiver Nebeneffekt war übrigens, dass ich innerhalb eines halben Jahres 8 kg abgenommen habe! Die diversen Kuchen etc. auf die ich auswärts verzichtet habe, schätze ich.
Und ein weiterer toller Effekt ist, das es immer wieder zu intensiven Gesprächen kommt, warum ich das denn jetzt nicht esse (also grad bei Einladungen und so), da kann ich hoffentlich viele Menschen zum Nachdenken anregen.
Bei Soja- Unverträglichkeit gibts übrigens auch Haferdrink, der kommt m.M. nach auch der normalen Milch recht nahe, und im Bioladen gibts Würstl und so aus Weizen. Meine Schwester bestellt immer wieder mal bei alles vegetarisch, da ist sicher für jeden was dabei.
Sogar vegane Schokocreme habe ich gefunden, und Suppennudeln ohne Ei, immer wieder entdecke ich Neues... alle 2 Wochen ca. fahre ich die 25 km zum Bioladen, man muss halt vorausplanen.
Jetzt bin ich wieder schwanger und mein Mann war voller Sorge, dass dem Kind was fehlen könnte bei meiner "Mangelernährung" - aber glücklicherweise hab ich hier am Ort eine "ärztlich geprüfte Ernährungsberaterin" gefunden, die auch Veganer ist, die hat mich beraten, und nu isser glaube ich beruhigt. Ich glaube ich esse jetzt bewusster und gesünder als damals vor 11 Jahren bei meinem ersten Sohn. Da hab ich echt noch ALLES in mich reingestopft, gänzlich ohne Nachdenken...
Das war jetzt ein Roman... aber es ist halt grade MEIN Thema. Ich hoffe es war ein wenig sinnvoll.
Lieben Gruß von der Zottel, die sich vornimmt, in Zukunft wieder öfter hier reinzuschauen....
Ich finds toll, dass sich hier so Viele Gedanken machen, aber dieses Forum ist ja auch was Besonderes.
Ich selbst habe seit einigen Jahren darauf geachtet, möglichst alle tierischen Produkte in bio zu kaufen, habe auch darauf geachtet, was in Fertigprodukten alles so drin ist.
Dann hab ich letzten Herbst für meine Kinderstunde mal recherchiert, was "bio" eigentlich wirklich bedeutet (in dem Fall für die Kühe, es gind in der Stunde um Schokolade) - und von diesem Tag an hab ich für mich entschieden, einen konsequenten Schlußstrich zu ziehen. Ich war echt schockiert. Dachte, bei bio wär alles anders, Kühe mit Kälbchen auf grüner Wiese und so. Wie naiv...
Es gab noch einen weiteren Grund für meinen Schritt, und der war der Gedanke, der mir schon die Monate vorher immer kam, wenn ich meine Schwester vor Augen hatte, die bereits ein Jahr länger als ich vegan lebt: "Also das könnte ich nicht! Auf so viel verzichten!" Irgendwann wurde mir bewusst, wie sehr ich von meinen Gelüsten gesteuert bin, und das hat mich so geärgert, dass ich mir selber gesagt habe: "Was, du KANNST nicht? Das werden wir ja mal sehen!"
Ein dritter Grund war, dass ich es einfach nicht geschafft habe, konsequent zu sein, d.h. wenn ich auswärts gegessen habe, nahm ich das was da war. Denn es ist m. E. viel schwieriger, jedesmal abzuklären, was das jetzt für Fleisch/Joghurt etc. ist, als schlicht zu sagen: "Nein danke, ich esse keine tierischen Produkte!" Und das hat mein Gewissen sehr belastet.
Mir geht es jetzt besser. Momentan kämpfe ich mit mir, was Palmölprodukte angeht (deswegen zögere ich, Käseersatz zu probieren), aber das ist wieder ein anderes Thema.
Ein positiver Nebeneffekt war übrigens, dass ich innerhalb eines halben Jahres 8 kg abgenommen habe! Die diversen Kuchen etc. auf die ich auswärts verzichtet habe, schätze ich.
Und ein weiterer toller Effekt ist, das es immer wieder zu intensiven Gesprächen kommt, warum ich das denn jetzt nicht esse (also grad bei Einladungen und so), da kann ich hoffentlich viele Menschen zum Nachdenken anregen.
Bei Soja- Unverträglichkeit gibts übrigens auch Haferdrink, der kommt m.M. nach auch der normalen Milch recht nahe, und im Bioladen gibts Würstl und so aus Weizen. Meine Schwester bestellt immer wieder mal bei alles vegetarisch, da ist sicher für jeden was dabei.
Sogar vegane Schokocreme habe ich gefunden, und Suppennudeln ohne Ei, immer wieder entdecke ich Neues... alle 2 Wochen ca. fahre ich die 25 km zum Bioladen, man muss halt vorausplanen.
Jetzt bin ich wieder schwanger und mein Mann war voller Sorge, dass dem Kind was fehlen könnte bei meiner "Mangelernährung" - aber glücklicherweise hab ich hier am Ort eine "ärztlich geprüfte Ernährungsberaterin" gefunden, die auch Veganer ist, die hat mich beraten, und nu isser glaube ich beruhigt. Ich glaube ich esse jetzt bewusster und gesünder als damals vor 11 Jahren bei meinem ersten Sohn. Da hab ich echt noch ALLES in mich reingestopft, gänzlich ohne Nachdenken...
Das war jetzt ein Roman... aber es ist halt grade MEIN Thema. Ich hoffe es war ein wenig sinnvoll.
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Meine Räuberbande:
Mr. Cool - Fabian (09/00)
"IchBinDagegen" - Manuel (04/02)
Mein Sonnenschein - Dominik (08/08)
Das Mini (ET Ende 11/11)
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asujakin
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Re: Veggie oder Vegan? Woher weiß ich was "gut" ist?
Wow vielen lieben Dank für deine lange Antwort.
Ich bin gerade in einem ziemlichen Tief angelangt und auch nicht konsequent. Ich finde es anstrengend,ja. Weniger das Fleisch auf das lässt sich so leicht verzichten...aber eben gerade unterwegs...Käse, mal ein Shake, ein Eis oder sonst was. Es ist überall so viel Verzicht und wenig Spontanität. Auf Feta konnte ich bisher nicht verzichten, alles andere wurde ersetzt aber ehrlich? Manches schmeckt, aber eben nicht so gut, als dass ich es dauerhaft verzehren könnte. So haben wir leider auch recht viel weggeworfen davon.
Lediglich Sojamilch und Margarine sind fest geblieben. Div. Brotaufstriche find ich alle nicht soo prickelnd. Mal für ein Brot ok aber dann hat mich die Lust auch schon verlassen und es wird schlecht
Ich mag eingelegten Tofu, ich mag auch Tofu-Reis-Bratlinge usw.
Ich habe versucht "Wurst" zu ersetzen und das ging total nach hinten los *würg*
Aber da ist ja auch noch sooo viel was wir ausprobieren könnten. Aufgrund der vielen Infos, die ich die letzten Wochen gelesen habe WEISS ich, dass der Körper nichts tierisches braucht, ich WEISS, dass es gesünder ohne ist und vor allem WEISS ich, was es für die Tiere bedeutet...und dennoch schaffe ich's nicht total konsequent zu sein. Auch wenn ich das nicht ganz ohne schlechtes Gewissen mache, aber momentan komm ich so ganz gut klar.
Ich bin gerade in einem ziemlichen Tief angelangt und auch nicht konsequent. Ich finde es anstrengend,ja. Weniger das Fleisch auf das lässt sich so leicht verzichten...aber eben gerade unterwegs...Käse, mal ein Shake, ein Eis oder sonst was. Es ist überall so viel Verzicht und wenig Spontanität. Auf Feta konnte ich bisher nicht verzichten, alles andere wurde ersetzt aber ehrlich? Manches schmeckt, aber eben nicht so gut, als dass ich es dauerhaft verzehren könnte. So haben wir leider auch recht viel weggeworfen davon.
Lediglich Sojamilch und Margarine sind fest geblieben. Div. Brotaufstriche find ich alle nicht soo prickelnd. Mal für ein Brot ok aber dann hat mich die Lust auch schon verlassen und es wird schlecht
Ich habe versucht "Wurst" zu ersetzen und das ging total nach hinten los *würg*
Aber da ist ja auch noch sooo viel was wir ausprobieren könnten. Aufgrund der vielen Infos, die ich die letzten Wochen gelesen habe WEISS ich, dass der Körper nichts tierisches braucht, ich WEISS, dass es gesünder ohne ist und vor allem WEISS ich, was es für die Tiere bedeutet...und dennoch schaffe ich's nicht total konsequent zu sein. Auch wenn ich das nicht ganz ohne schlechtes Gewissen mache, aber momentan komm ich so ganz gut klar.
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Zottel
- gut eingelebt
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Re: Veggie oder Vegan? Woher weiß ich was "gut" ist?
Ja, manchmal ist es anstrengend, das finde ich auch. Wobei es bei mir grade andersrum ist - auf Eis und Kuchen kann ich allermeistens ohne mit der Wimper zu zucken verzichten (inzwischen seit 9 Monaten) - aber das Fleisch! Das vermisse ich.... gerade in den ersten Monaten der Schwangerschaft hatte ich einen totalen Heißhunger auf Fleisch. Das war hart. Natürlich hab ich keinem davon erzählt, die Sprüche wären ja klar gewesen, sondern hab versucht, mehr Proteine zu mir zu nehmen, damit mein Körper wieder Ruhe gibt.
Es gibt übrigens beim Edeka jetzt Lupinen-Eis, Walnuß und Vanille-Kirsch sind vegan. Lecker. Nicht ganz billig, aber Eis gibts ja nicht jeden Tag. Du könntest auch vegane Muffins auf Vorrat backen z.B., einfrieren, und wenn du außer Haus gehst und denkst, unterwegs besteht die große Chance, einen Heißhunger auf Süßes zu bekommen, nimmst du dir einfach ein, zwei davon mit. Oder nen Müsliriegel oder nen Apfel.... Ich weiß es ist nicht dasselbe *seufz* Versuche, nicht auf das Verzichten zu sehen, sondern auf die neuen, kreativen Möglichkeiten, die sich durch die Ernährungsumstellung ergeben! Auf viele Dinge kommt doch der Otto-Normal-Verbraucher gar nicht - der verpasst auch was!
Der Aufschnitt-Wurst-Ersatz ist greulich, da geb ich dir Recht. Mehlig irgendwie. Wobei es da wohl auch von Marke zu Marke große Unterschiede gibt. Hab letztens einen "Gelbwurst"-Verschnitt gehabt, der war ganz gut, fand sogar mein großer Sohn. Was lecker aufs Brot ist: Avocado, mit Salz und Pfeffer! Mjam. Einfach draufschmieren, ohne Margarine. Ansonsten liebe ich besonders den Gemüseaufstrich vom Norma (Kühlung), und das Apfel-Zwiebelschmalz, unter anderem gibts das bei Penny. Leider aus Palmöl... Aber ich weiß, da gehen die Geschmäcker sehr auseinander... zum Glück sind es ja immer so kleine Portionen, ne. Magst du Erdnußbutter? Oder mach dir "Kräuterbutter" selber, einfach Kräuter, Salz, nach Belieben mit weicher Margarine mixen, kalt stellen und lecker ist!
Meine Schwester hat es sich zur Passion gemacht, alle möglichen Gerichte "auf vegan" umzumodeln, und da sind ganz nette Ideen bei rausgekommen. Sie hat das Ganze in ein Blog gesteckt, nämlich veganer.blog heisst das. Da kannst du dich auch mal inspirieren lassen
Meine Favoriten momentan sind die Würstl von Wheaty, sei es Weißwürstl, oder Bratwurst, die haben mich auch über meine Fleisch-Hunger-Zeit gerettet. Oder es gibt auch, übers Internet zumindest, Produkte aus gepresstem Sojagranulat in Schnitzel-, Gulasch- oder Geschnetzeltem- Form. Die kann man einlegen, in Brühe oder Soße (ich favorisiere die bio-dunkle Soße von Gefro) und Öl, und dann anbraten und würzen - das kommt dem "Echten" recht nahe. Aber du hast ja gesagt, das ist nicht dein Problem, gell. Das Fleisch.
HAch ich rede - äh tippe schon wieder so viel... ich hab halt nicht so oft ein "williges Gegenüber" für dieses Thema
Gute Nacht dir!
Zottel
Es gibt übrigens beim Edeka jetzt Lupinen-Eis, Walnuß und Vanille-Kirsch sind vegan. Lecker. Nicht ganz billig, aber Eis gibts ja nicht jeden Tag. Du könntest auch vegane Muffins auf Vorrat backen z.B., einfrieren, und wenn du außer Haus gehst und denkst, unterwegs besteht die große Chance, einen Heißhunger auf Süßes zu bekommen, nimmst du dir einfach ein, zwei davon mit. Oder nen Müsliriegel oder nen Apfel.... Ich weiß es ist nicht dasselbe *seufz* Versuche, nicht auf das Verzichten zu sehen, sondern auf die neuen, kreativen Möglichkeiten, die sich durch die Ernährungsumstellung ergeben! Auf viele Dinge kommt doch der Otto-Normal-Verbraucher gar nicht - der verpasst auch was!
Der Aufschnitt-Wurst-Ersatz ist greulich, da geb ich dir Recht. Mehlig irgendwie. Wobei es da wohl auch von Marke zu Marke große Unterschiede gibt. Hab letztens einen "Gelbwurst"-Verschnitt gehabt, der war ganz gut, fand sogar mein großer Sohn. Was lecker aufs Brot ist: Avocado, mit Salz und Pfeffer! Mjam. Einfach draufschmieren, ohne Margarine. Ansonsten liebe ich besonders den Gemüseaufstrich vom Norma (Kühlung), und das Apfel-Zwiebelschmalz, unter anderem gibts das bei Penny. Leider aus Palmöl... Aber ich weiß, da gehen die Geschmäcker sehr auseinander... zum Glück sind es ja immer so kleine Portionen, ne. Magst du Erdnußbutter? Oder mach dir "Kräuterbutter" selber, einfach Kräuter, Salz, nach Belieben mit weicher Margarine mixen, kalt stellen und lecker ist!
Meine Schwester hat es sich zur Passion gemacht, alle möglichen Gerichte "auf vegan" umzumodeln, und da sind ganz nette Ideen bei rausgekommen. Sie hat das Ganze in ein Blog gesteckt, nämlich veganer.blog heisst das. Da kannst du dich auch mal inspirieren lassen
Meine Favoriten momentan sind die Würstl von Wheaty, sei es Weißwürstl, oder Bratwurst, die haben mich auch über meine Fleisch-Hunger-Zeit gerettet. Oder es gibt auch, übers Internet zumindest, Produkte aus gepresstem Sojagranulat in Schnitzel-, Gulasch- oder Geschnetzeltem- Form. Die kann man einlegen, in Brühe oder Soße (ich favorisiere die bio-dunkle Soße von Gefro) und Öl, und dann anbraten und würzen - das kommt dem "Echten" recht nahe. Aber du hast ja gesagt, das ist nicht dein Problem, gell. Das Fleisch.
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Re: Veggie oder Vegan? Woher weiß ich was "gut" ist?
kannst du dir schenken. total überteuert, und wie käse schmeckt nun mal nichts, was nicht käse ist. mein mann und ich haben jahrelang alle sorten durchprobiert. käse ist das alles nicht, teilweise eher eklig, und total überteuert. tofutti cream cheese (oder wie der hieß) war ganz gut essbar, aber ehrlich. so dringend brauche ich frischkäse auch nicht.Zottel hat geschrieben:deswegen zögere ich, Käseersatz zu probieren
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)
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Re: Veggie oder Vegan? Woher weiß ich was "gut" ist?
mach dir keinen stress. wenn es feta sein soll, dann ist es eben feta. du tust schon viel, gehe es ruhig an.asujakin hat geschrieben:Ich bin gerade in einem ziemlichen Tief angelangt und auch nicht konsequent.
die gekauften fand ich auch noch nie so toll, dass ich sie täglich essen möchte. wir machen unsere brotaufstriche selber. hummus (kichererbsen + weißes tahin + olivenöl + limettensaft), baba ganoush (gebackene aubergine + weißes sesammus + olivenöl + limettensaft), abgetropften sojajoghurt mit diversen aromen drin (pesto rosso, schnittlauch, meerettich...).asujakin hat geschrieben:Div. Brotaufstriche find ich alle nicht soo prickelnd.
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
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- kruemelchen
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Re: Veggie oder Vegan? Woher weiß ich was "gut" ist?
@Zottel: Nach dem Lupineneis Walnuß werde ich mal suchen im Edeka *njammi* das klingt lecker!
Wo kaufst Du Dein Sojagranulat?
Für mich ist der Fleischverzicht auch oft schwer zu ertragen und ich werde schwach
Oft weiß ich einfach nicht, was ich essen soll... denn die Aufstrich hängen mir manchmal einfach "zum Hals raus"
Ich bin mir aber mittlerweile ziemlich sicher, dass ich weiterhin auf tierische Prodeukte verzichten werde, auch wenn ich wieder "darf". Aber dazu hätte ich noch eine Frage, fehlt meinem Körper dann etwas Wichtiges auf Dauer oder kann ich meinen Nährstoffbedarf wirklich mit einer rein veganen Ernährung gut decken? Wie sieht das bei Kindern aus? Ich meine der Kleine verträgt kein tierisches Milcheiweiß, also fallen Käse etc sowieso weg. Der Kinderarzt meint, ich soll bald testen, ob er Joghurt oder Käse verträgt... aber will ich das? Was ist, wenn er es weiterhin nicht verträgt? Dann leidet er, nur weil ich es testen musste...
Zusammenfassend muss ich aber mal sagen, seit ich auf Tiermilchprodukte verzichte und nur noch ganz selten Fleisch esse geht es mir wirklich sehr gut und ich habe toll abgenommen
Wo kaufst Du Dein Sojagranulat?
Für mich ist der Fleischverzicht auch oft schwer zu ertragen und ich werde schwach
Ich bin mir aber mittlerweile ziemlich sicher, dass ich weiterhin auf tierische Prodeukte verzichten werde, auch wenn ich wieder "darf". Aber dazu hätte ich noch eine Frage, fehlt meinem Körper dann etwas Wichtiges auf Dauer oder kann ich meinen Nährstoffbedarf wirklich mit einer rein veganen Ernährung gut decken? Wie sieht das bei Kindern aus? Ich meine der Kleine verträgt kein tierisches Milcheiweiß, also fallen Käse etc sowieso weg. Der Kinderarzt meint, ich soll bald testen, ob er Joghurt oder Käse verträgt... aber will ich das? Was ist, wenn er es weiterhin nicht verträgt? Dann leidet er, nur weil ich es testen musste...
Zusammenfassend muss ich aber mal sagen, seit ich auf Tiermilchprodukte verzichte und nur noch ganz selten Fleisch esse geht es mir wirklich sehr gut und ich habe toll abgenommen
- Sakura
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Re: Veggie oder Vegan? Woher weiß ich was "gut" ist?
so riesige tiere wie kühe, elefanten und giraffen decken ihren gesamten nährstoffbedar ausschließlich aus pflanzen. scheint also alles drin zu seinkruemelchen hat geschrieben:fehlt meinem Körper dann etwas Wichtiges auf Dauer oder kann ich meinen Nährstoffbedarf wirklich mit einer rein veganen Ernährung gut decken?
für alle vegan-interessierte empfehle ich dringend eines der beiden bücher
becoming vegan (definitive empfehlung!!!!!!) http://www.amazon.de/Becoming-Vegan-Com ... 509&sr=8-1
oder vegane ernährung http://www.amazon.de/Vegane-Ern%C3%A4hr ... 556&sr=8-1
wichtig bei veganer ernährung ist, reichlich hülsenfrüchte (bohnen, erbsen, linsen, kichererbsen, soja, tofu) und nüsse zu essen. damit, in kombination mit gemüse und getreide, kann man seinen gesamten bedarf an eiweiß und mineralstoffen decken. nur mit gemüse und getreide wird es auf dauer eng. mit hülsenfrüchten ist aber der eiweißbedarf abgedeckt.
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
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- alter SuT-Hase
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Re: Veggie oder Vegan? Woher weiß ich was "gut" ist?
ich bin selbst vegan und es ist für mich DER Weg, allerdings nicht mit Ersatzprodukten....ich finde sie ungesund und unnötig...
aber helfen sicher zum Einstieg;-)
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http://blog.ivonnevegan.de
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