Babysitter, wie seid Ihr vorgegangen

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L-Mama
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1002
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Babysitter, wie seid Ihr vorgegangen

Beitrag von L-Mama »

Demnächst würde ich gerne für 1-2h eine Babysitterin übernehmen lassen, so ab und zu.

Wir haben eventuell eine Tolle über eine Nachbarin.

Sollte das nicht klappen, wie findet man jemanden gutes???
Und wie geht man dann vor mit der Eingewöhnung?

Bin für jeden Tip dankbar!
:D
VI-77
schreibt ganz schön oft
Beiträge: 112
Registriert: 21.05.2011, 07:10
Wohnort: Berlin

Re: Babysitter, wie seid Ihr vorgegangen

Beitrag von VI-77 »

Das ist sehr schwer, mussten wir auch schon feststellen. Wenn Du aus einer ländlichen Umgebung kommst findest Du am besten jemanden über Nachbarschaftshilfe, Frauenbund oder Tagesmüttervereine - letzteres geht auch gut in der Stadt. Die bieten oft Babysitterkurse an und lernen die potentiellen Bewerber so im Vorfeld kennen ...
LG Victoria

mit Motte (05/06) und Mino (11/07)
Lynn
ist gern hier dabei
Beiträge: 53
Registriert: 02.03.2011, 18:38

Re: Babysitter, wie seid Ihr vorgegangen

Beitrag von Lynn »

Ich habe schon einige Babysitterjobs gehabt und auch über ein Ehrenamt schon Kinder betreut.
Meine Erfahrung dabei:
Es kommt absolut auf das Kind an.
Bei einer vierjährigen die mich schon kannte gab es garkeine Probleme. Alle Kinder habe ich mindestens einmal vorher zu Hause besucht, habe minimum eine Stunde mit den Eltern und dem Kind zu Hause verbracht.
Bei einem Jungen, der noch sehr jung war (unter einem Jahr) und recht der recht sensibel ist war ich über einen Zeitraum von 3 oder vier Wochen einmal die Woche für eine Weile da und habe anfangs mit ihm und der Mama im Wohnzimmer gesessen und mich nur mit der Mutter unterhalten. Beim nächsten Mal hab ich ihm was zu Essen (Snacks, auf Wunsch der Mutter) angeboten und so sind wir in Kontakt gekommen.
Dann beim wieder nächsten Mal hat sie den Raum verlassen um in der Küche was vorzubereiten...
Wir sind also ganz langsam immer einen Schritt weitergegangen bis ich das erste Mal allein mit ihm draussen war.
Also irgendwie schon ähnlich dem Berliner Eingewöhungsmodell angepasst an sein Bindungsverhalten.
Das war über meine ehrenamtliche Arbeit, wäre es ein Job gewesen hätte ich mir alles was über das erste Treffen hinausgeht bezahlen lassen.

Generell finde ich es wichtig, auch für mich, den Kindern eine Aufwärmphase zu bieten. Also unbedingt natürlich das vorherige Treffen und vielleicht eine halbe Stunde eher da sein. Aber dann, so hab ich es erlebt, war es für die meißten Kinder leichter wenn die Eltern auch gegangen sind.
Ich hatte mal die Situtation dass ich ein kleines Mädchen schlafen legen sollte während die Eltern noch in der Wohnung unterwegs waren, sich unterhielten und sogar zwischendurch reinkamen- da haben sie keinem einen Gefallen mit getan.
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