Liebe Manita, bloß nicht aufgeben! Das Problem mit dem Herumdrehen hatte ich auch, da kann man den HG tatsächlich nicht somfestknallen. Was hier hilft: die Träger zuerst nach dem Reinschuckeln des Kindes nur mäßig stramm anlegen, damit der HG an Ort und Stelle bleibt. Dann die Träger hinten gut überm HG kreuzen und den durch den Hupfer fixieren. Die Träger dann erst bei Schritt drei richtig feste anziehen, dann zieht man den HG nicht mehr ausversehen hoch.
Wie gesagt, ist eine Frahe der Dosierung, aber mam hats schnell raus.
Seit zwei Wochen kann ich den Muck nunauch direkt auf den Rücken heben und dann den LM drüberstülpen, das machts natürlich einfacher, da der HG dann enger sein kann.
So, hier nun noch Marias tolles MT-Posting mit vielen Tipps, danke fur die Autorisierung:
Ich kann mit meinem iPod leider grad nicht richtig im Zitiermodus arbeiten - alles
was nun noch folgt ist Luemas/Marias Text aus einem Thread bei geborgensein.ch:
Folgende Punkte betreffen nicht nur den LueMai, sondern generell MeiTais!
Zur Rückenpannelhöhe:
Man kann mit der Art, wie man bindet, extrem viel rausholen. Hier meine Erfahrung, was alles die Rückenpanelhöhe beeinflusst:
-Bindehöhe (wenn ich auf der Hüfte binde, geht das Panel in Babyeinstellung bei 80 noch bis in dne Nacken)
-Statur der Trageperson (lange Oberkörper, höheres Panel weil automatisch vergleichsweise tiefes Binden)
-Kleidung sowohl der Trageperson als auch des Kindes (!!) Dickere Kleidung = mehr Luft um die Personen herum und weniger eng angeschmiegte TH, somit auch weniger die Möglichkeit, ganz ganz ins Panel zu rutschen. Bei Dicken Winterjacken trage ich immer auf der Hüfthöhe, anders fällt der Kleine oben raus..
-Binde-Art, also die Art, wie das Kind auf den Rücken kommt. Kind von Oben hereinrutschen lassen ergibt oft ein kürzeres Rückenpanel, da es mit dem Po nicht ganz an den Hüftgurt heranrutscht sondern mehr im Panel sitzt. Kind mitsamt MEiTAi von der Hüfte her nach hinten schieben, ergibt meist ein hohes Rückenpanel.
-Stegbreite. Es lohnt sich, den Steg immer etwa 5cm zu schmal einzustellen. Dies vertieft den Beutel und verhindert ein Überspreizen eher. Keine Angst davor, dass der Steg dann nicht mehr von Kniekehle zu Kniekehle reiche. Das Rückenteil breitet sich dann nach oben hin automatisch etwas aus, und der Steg stimmt dann für die Kniekehlen doch wieder.
-Verlauf der Träger. Unter den Beinchen durch gebunden, nehmen die Träger manchmal restliches Rückenpanlematerial "weg" und klemmen es einfach an den Rückne der Trageperson. So sitzt das Kind weniger tief im Beutel. Über den Beinchen gebunden rutscht das Kind eher ganz ganz an den Hüftgurt heran.
Beutel:
Erst mal eine Definition des Begriffs. Beuteln heisst, dass ein MeiTai die AHS gut unterstützt, also eine möglichst gute Anhockung bei möglichst nicht zu grosser Spreizung. Das betrifft also die HALTUNG des Kindes. Man darf sich dabei nicht durch Falten iritieren lassen, die wegen der Stegverkeinerung entstehen. Es geht nicht darum, dass der Po möglichst den MT ausfüllt, sondern dass die Haltung stimmt.
Wichtig ist, dass die Falten der Stegverkeinerung an den Rand geschoben werden. Und auch da: Steg eher zu schmal einstellen. (Fröschli, da hast Du noch Potential, seh ich grad auf meiner Bildergalerie: Der Steg ist arg breit!)
Knautschender HG:
Auch da wieder: Falten an den Rand!
HG sehr satt binden, und darauf achten, dass der untere Tunnelzug nicht in die Quere kommt. Das ist ein sehr schnell und häufig passierter Fehler! (Valerie, da hast du noch Möglichkeiten, da ist einiges zerknautscht beim untersten Bild!)
Träger am Schluss wie fröschli sagt gut ÜBER dem HG kreuzen bzw. knoten.

(Jan.06), Sonnenschein
(Juni 08) 