Stillkrise, Milch geht zurück
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Alioscha
- hat viel zu erzählen
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Stillkrise, Milch geht zurück
Hallo Ihr Lieben,
ich gerate gerade ziemlich in Panik weil ich mein Kind nicht mehr satt kriege, vielleicht habt Ihr Rat und Ideen?
Zum Hintergrund: Baby ist 10 Wochen alt, bisher voll gestillt und sehr gute Gewichtszunahme:
3.4. Geburt 2970g
6.4. U2 KH 2880g
6.5. U3 Kinderarzt 4130g
31.5. Kinderarzt 5120g
6.6. zuhause (Waage aus Apotheke geliehen, nackt gewogen wie beim Kinderarzt) 5320g
13.6. zuhause 5500g
heute, 15.6. Panikwiegen zuhaus 5550g
Seit zwei oder drei Tagen merke ich dass mir nachmittags und abends die Milch ausgeht. Der Kleine ist extrem unzufrieden an der Brust (ist er bei Blähungen auch, aber diesmal ist das Schreien einfach anders), fahrig, dockt sich an und ab und schreit die Brust an. Wenn er doch mal richtig saugt dann wirkt es sehr anstrengend, Brustwarze fühlt sich dabei irgendwie "trocken" an, kein sattes Schmatzen und das typische Prickeln vom Milchspendereflex setzt auch erst spät ein. Milchfluß scheint dann auch schnell wieder zu versiegen und das Kind ist vollkommen frustriert (ich auch, finde es unerträglich mein Kind so unglücklich zu sehen wo doch das Stillen GUT für ihn sein soll und nicht das Gegenteil). Ich hatte vor zehn Tagen schon einmal das Gefühl dass die Milch nicht reicht, hatte dann ein paar Tage lang nachts abgepumpt und ihm diese Milch abends zugefüttert und ansonsten verstärkt angelegt und zusätzlich zur Stimulation gepumpt. Zudem Stilltee, Malzbier etc. Hatte super gewirkt, die Milchmenge war wieder absolut ausreichend, nur stehe ich jetzt eben eine Woche später wieder vor dem gleichen Problem, nur noch schlimmer. Habe nun gestern Abend aus Verzweiflung eine Flasche PreNahrung zugefüttert (hatte ich noch aus dem Krankenhaus, die ersten zwei Tage nach der Geburt hat er PreNahrung gekriegt weil das angeblich nötig war, hat er aber seitdem nicht bekommen) und heute zwei Mal 60ml Muttermilch, die ich mit viel Müh und Not letzte Nacht und heute tagsüber abgepumpt habe (wenn ich heute zwischen dem ganzen häufigen Anlegen noch gepumpt habe, habe ich grad mal 10 bis 20ml bei 20 Min pumpen und aus beiden Brüsten zusammen bekommen). Und jetzt habe ich schon Angst davor wenn er in ein paar Stunden aufwacht.
Habe heute angefangen Bockshornkleekapseln zu nehmen, wie lange brauchen die denn bis eine Wirkung spürbar wird? Und in welcher Dosierung soll man sie nehmen? Habe sowohl von 3 mal 3 gelesen als auch von einem bestimmten Schema, bei dem man das Zeug sehr hoch dosiert, dafür aber nur eine Woche lang. Bin Allergikerin und reagiere seit der Schwangerschaft praktisch auf jedes Kraut mit fiesen Neurodermitisschüben, daher befürchte ich das Schlimmste und hoffe nur, dass die Kapseln auch wenigstens helfen. Und kann es sein dass mein Kind wegen ein paar Mal Zufüttern aus der Flasche in den letzten zehn Tagen eine Saugverwirrung hat und beim Stillen die Brust nicht mehr richtig stimuliert? Ich möchte so gerne 6 Monate voll stillen, was mache ich denn jetzt?
Vielleicht fällt Euch was ein?
Liebe Grüsse,
Karolin
ich gerate gerade ziemlich in Panik weil ich mein Kind nicht mehr satt kriege, vielleicht habt Ihr Rat und Ideen?
Zum Hintergrund: Baby ist 10 Wochen alt, bisher voll gestillt und sehr gute Gewichtszunahme:
3.4. Geburt 2970g
6.4. U2 KH 2880g
6.5. U3 Kinderarzt 4130g
31.5. Kinderarzt 5120g
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heute, 15.6. Panikwiegen zuhaus 5550g
Seit zwei oder drei Tagen merke ich dass mir nachmittags und abends die Milch ausgeht. Der Kleine ist extrem unzufrieden an der Brust (ist er bei Blähungen auch, aber diesmal ist das Schreien einfach anders), fahrig, dockt sich an und ab und schreit die Brust an. Wenn er doch mal richtig saugt dann wirkt es sehr anstrengend, Brustwarze fühlt sich dabei irgendwie "trocken" an, kein sattes Schmatzen und das typische Prickeln vom Milchspendereflex setzt auch erst spät ein. Milchfluß scheint dann auch schnell wieder zu versiegen und das Kind ist vollkommen frustriert (ich auch, finde es unerträglich mein Kind so unglücklich zu sehen wo doch das Stillen GUT für ihn sein soll und nicht das Gegenteil). Ich hatte vor zehn Tagen schon einmal das Gefühl dass die Milch nicht reicht, hatte dann ein paar Tage lang nachts abgepumpt und ihm diese Milch abends zugefüttert und ansonsten verstärkt angelegt und zusätzlich zur Stimulation gepumpt. Zudem Stilltee, Malzbier etc. Hatte super gewirkt, die Milchmenge war wieder absolut ausreichend, nur stehe ich jetzt eben eine Woche später wieder vor dem gleichen Problem, nur noch schlimmer. Habe nun gestern Abend aus Verzweiflung eine Flasche PreNahrung zugefüttert (hatte ich noch aus dem Krankenhaus, die ersten zwei Tage nach der Geburt hat er PreNahrung gekriegt weil das angeblich nötig war, hat er aber seitdem nicht bekommen) und heute zwei Mal 60ml Muttermilch, die ich mit viel Müh und Not letzte Nacht und heute tagsüber abgepumpt habe (wenn ich heute zwischen dem ganzen häufigen Anlegen noch gepumpt habe, habe ich grad mal 10 bis 20ml bei 20 Min pumpen und aus beiden Brüsten zusammen bekommen). Und jetzt habe ich schon Angst davor wenn er in ein paar Stunden aufwacht.
Habe heute angefangen Bockshornkleekapseln zu nehmen, wie lange brauchen die denn bis eine Wirkung spürbar wird? Und in welcher Dosierung soll man sie nehmen? Habe sowohl von 3 mal 3 gelesen als auch von einem bestimmten Schema, bei dem man das Zeug sehr hoch dosiert, dafür aber nur eine Woche lang. Bin Allergikerin und reagiere seit der Schwangerschaft praktisch auf jedes Kraut mit fiesen Neurodermitisschüben, daher befürchte ich das Schlimmste und hoffe nur, dass die Kapseln auch wenigstens helfen. Und kann es sein dass mein Kind wegen ein paar Mal Zufüttern aus der Flasche in den letzten zehn Tagen eine Saugverwirrung hat und beim Stillen die Brust nicht mehr richtig stimuliert? Ich möchte so gerne 6 Monate voll stillen, was mache ich denn jetzt?
Vielleicht fällt Euch was ein?
Liebe Grüsse,
Karolin
Alioscha mit Wunschkindsohn *04/2011 und dem zweiten Wundersohn *08/2013 sowie einem Wintersternchen 02/2010
- nwsurgeon
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Re: Stillkrise, Milch geht zurück
Hallo,
erst mal keine Panik.
Wenn Du doch die letzten 10 Wochen hast voll stillen können, warum sollte denn auf einmal die Milch weg sein? Dein Körper hat sich doch nicht schlagartig verändert?
Für mich klingt das Verhalten Deines Kindes eher nach Cluster-Feeding (stundenlanges abendliches Stillen), oder einem Wachstumsschub, oder beides zusammen. Ich habe es mir in solchen Phasen mit meinem Baby auf dem Sofa (vor dem Fernseher
) oder im Bett mit einem Buch gemütlich gemacht (zum Glück klappt das im liegen stillen bei mir sehr gut, eine Hand ein Buch, die andere stützt die Brust). Und manchmal wollen die Kleinen auch nur nuckeln und lösen deshalb (quasi mit Absicht) keinen Milchspendereflex aus.
Meine Beiden haben auch wochenlang ganze Abende und Nächte quasi durchgestillt, Stillen ist ja nicht nur Nahrung.
LG
erst mal keine Panik.
Wenn Du doch die letzten 10 Wochen hast voll stillen können, warum sollte denn auf einmal die Milch weg sein? Dein Körper hat sich doch nicht schlagartig verändert?
Für mich klingt das Verhalten Deines Kindes eher nach Cluster-Feeding (stundenlanges abendliches Stillen), oder einem Wachstumsschub, oder beides zusammen. Ich habe es mir in solchen Phasen mit meinem Baby auf dem Sofa (vor dem Fernseher
Meine Beiden haben auch wochenlang ganze Abende und Nächte quasi durchgestillt, Stillen ist ja nicht nur Nahrung.
LG
nwsurgeon mit zwei großen Mädels (10/2006 und 09/2009), Hündin *2019 und Stute *2017
Nur noch selten hier unterwegs.
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- hora
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Re: Stillkrise, Milch geht zurück
Daß Kinder mal mehr, mal weniger zunehmen, ist normal. Ansonsten schließe ich mich meiner Vorschreiberin an. Und leg´ Deinen Zwerg nachts unbedingt an! Das kenne ich auch. Und laß bloß die Flasche weg!!!! Das ist das Ende des Stillens, wenn´s blöd läuft.

If you love something, set it free. If it comes back to you, it is yours, if not, it never was.
hora mit Meister und drei weiblichen Minuten: Tiger (05.2000), Kätzchen (02.2003), sieben Sternchen im Herzen und
Püppi (04.2009)
Da ich immer aus dem Netz fliege, bitte ich bei Tippfehlern um Nachsicht. Korrekturlesen klappt momentan nicht, weil ich in der Zwischenzeit schon wieder gekickt werden könnte - und dann ist mein Post weg.
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Da ich immer aus dem Netz fliege, bitte ich bei Tippfehlern um Nachsicht. Korrekturlesen klappt momentan nicht, weil ich in der Zwischenzeit schon wieder gekickt werden könnte - und dann ist mein Post weg.
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Alioscha
- hat viel zu erzählen
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Re: Stillkrise, Milch geht zurück
Hallo Ihr,
danke für die schnellen Antworten! Ich bin mir nicht sicher ob er nur Beruhigungsnuckeln will, das mach ich oft wenn er wegen dem Bäuchlein schreit. Aber gestern Abend hat er meine Brust richtig zornig angeschrien und war ganz untröstlich. Andocken wollte er dann garnicht mehr als nicht wirklich was kam. Ich hatte echt den Eindruck er hat noch Hunger und ist frustriert. Und soll ich ihn so dann echt ins Bett legen, ohne Flasche?
Meint Ihr ich soll den Zwerg nachts wecken zum Stillen? Also er hat letzte Nacht von ca 22.30 bis kurz nach fünf geschlafen. Ich bin mit steinharten Brüsten aufgewacht (vielleicht doch schon der Bockshornklee, obwohl ich nachts eigentlich immer Milch habe nur dass er sie neuerdings verschläft) und habe dann erst ein bisschen gepumpt damit er die Warze besser fassen kann und ihn dann auch gleich angelegt. Seitdem war er noch dreimal an der Brust. Ist auch im Moment noch genug da aber das war gestern auch so und dann um die Mittagszeit ist die Quelle versiegt.
Übrigens hab ich Fieber seit dem Aufwachen, ich vermute ein Infekt, kann sich sowas auch auf die Milchmenge auswirken? Vielleicht bahnt sich das einfach schon seit Tagen an...
Wie sind denn Eure Erfahrungen mit Stillen und Krankheit?
Liebe Grüsse,
Karolin
danke für die schnellen Antworten! Ich bin mir nicht sicher ob er nur Beruhigungsnuckeln will, das mach ich oft wenn er wegen dem Bäuchlein schreit. Aber gestern Abend hat er meine Brust richtig zornig angeschrien und war ganz untröstlich. Andocken wollte er dann garnicht mehr als nicht wirklich was kam. Ich hatte echt den Eindruck er hat noch Hunger und ist frustriert. Und soll ich ihn so dann echt ins Bett legen, ohne Flasche?
Meint Ihr ich soll den Zwerg nachts wecken zum Stillen? Also er hat letzte Nacht von ca 22.30 bis kurz nach fünf geschlafen. Ich bin mit steinharten Brüsten aufgewacht (vielleicht doch schon der Bockshornklee, obwohl ich nachts eigentlich immer Milch habe nur dass er sie neuerdings verschläft) und habe dann erst ein bisschen gepumpt damit er die Warze besser fassen kann und ihn dann auch gleich angelegt. Seitdem war er noch dreimal an der Brust. Ist auch im Moment noch genug da aber das war gestern auch so und dann um die Mittagszeit ist die Quelle versiegt.
Übrigens hab ich Fieber seit dem Aufwachen, ich vermute ein Infekt, kann sich sowas auch auf die Milchmenge auswirken? Vielleicht bahnt sich das einfach schon seit Tagen an...
Wie sind denn Eure Erfahrungen mit Stillen und Krankheit?
Liebe Grüsse,
Karolin
Alioscha mit Wunschkindsohn *04/2011 und dem zweiten Wundersohn *08/2013 sowie einem Wintersternchen 02/2010
- nwsurgeon
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Re: Stillkrise, Milch geht zurück
Hallo,
ganz wichtig (habe ich auch erst hier gelernt) der größte Teil der Milch wird erst während des Stillens gebildet, daß die Brust fest und voll wird nach einer längeren Stillpause liegt wohl mehr an der Mehrdurchblutung in "Erwartung" des nächsten Stillens. Wenn sich die Milchproduktion eingependelt hat kann es durchaus sein, dass die Brust gar nicht mehr prall wird, bei mir kommt aus einer ganz weichen Brust noch ganz viel Milch.
Wenn Du jetzt das Gefühl hast krank zu werden, ziehe bitte auch einen Milchstau in Betracht (hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und eine schmerzende Verhärtung (kommt manchmal erst später) in der Brust), da Du ja einiges zur Milchbildung getan hast.
Aber egal ob Milchstau oder anderer Infekt, leg Dich ins (mit Kind) Bett und stille weiter, das ist für Dich am wenigsten Streß und bei Milchstau ist Stillen (neben Kühlung der Brust) die Therapie der Wahl. Und bei anderen Infekten bekommt Dein Kind gleich die passenden Antikörper gegen Deine Krankheit mit der Milch gleich mitgeliefert.
Ach und zum meckern an der Brust, ich habe hier schon von einigen Mamas gelesen, dass ihre Kinder die Brust angemeckert haben weil sie nur nuckeln wollten, aber Milch kam.
LG
ganz wichtig (habe ich auch erst hier gelernt) der größte Teil der Milch wird erst während des Stillens gebildet, daß die Brust fest und voll wird nach einer längeren Stillpause liegt wohl mehr an der Mehrdurchblutung in "Erwartung" des nächsten Stillens. Wenn sich die Milchproduktion eingependelt hat kann es durchaus sein, dass die Brust gar nicht mehr prall wird, bei mir kommt aus einer ganz weichen Brust noch ganz viel Milch.
Wenn Du jetzt das Gefühl hast krank zu werden, ziehe bitte auch einen Milchstau in Betracht (hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und eine schmerzende Verhärtung (kommt manchmal erst später) in der Brust), da Du ja einiges zur Milchbildung getan hast.
Aber egal ob Milchstau oder anderer Infekt, leg Dich ins (mit Kind) Bett und stille weiter, das ist für Dich am wenigsten Streß und bei Milchstau ist Stillen (neben Kühlung der Brust) die Therapie der Wahl. Und bei anderen Infekten bekommt Dein Kind gleich die passenden Antikörper gegen Deine Krankheit mit der Milch gleich mitgeliefert.
Ach und zum meckern an der Brust, ich habe hier schon von einigen Mamas gelesen, dass ihre Kinder die Brust angemeckert haben weil sie nur nuckeln wollten, aber Milch kam.
LG
nwsurgeon mit zwei großen Mädels (10/2006 und 09/2009), Hündin *2019 und Stute *2017
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Alioscha
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Re: Stillkrise, Milch geht zurück
Hallo nwsurgeon,
ich vermute dass Du recht hast mit dem Milchstau. Zwar ist die Brust jetzt wieder "weich getrunken", aber die linke Brust ist immer noch ein wenig verhärtet und außerdem auf der Außenseite deutlich gerötet. Und eisekalt wr mir heute morgen auch. Fieber ist aber weg, jetzt nur noch erhöhte Temperatur. Ich lieg auch brav mit Baby im Bett
Wenn ich also weiter nachts so extrem viel Milch bilde (die Kapseln möcht ich schon erstmal noch weiter nehmen, mal sehen ob die auch tagsüber und abends die Milchmenge steigern) werde ich mir wohl den Wecker stellen müssen und entweder das Kind zum Stillen wecken oder pumpen.
Übrigens hat Piet sich grad eben genauso verhalten wie gestern Abend: wir haben lange gespielt, dann fing er an zu Schreien und als ich ihn anlegen wollte wurde es zunächst schlimmer mit dem Schreien. Erst als ich ihn ein bisschen geschunkelt habe und er sich beruhigt hatte hat er richtig getrunken. Und das obwohl ich ganz viel Milch hatte. Ich fand das jetzt ganz beruhigend denn offenbar war Hunger nicht sein Problem. Vielleicht war er einfach vom vielen Spielen und all den spannenden Sachen überreizt, denn jetzt ist er erstmal eingeschlafen. Außerdem hat er schon ein bisschen Probleme mit der Zahnleiste, glaube ich, kann so ganz sachte beginnendes Zahnen beim Stillen vielleicht Schmerzen verursachen?
Herzliche Grüße,
Karolin
ich vermute dass Du recht hast mit dem Milchstau. Zwar ist die Brust jetzt wieder "weich getrunken", aber die linke Brust ist immer noch ein wenig verhärtet und außerdem auf der Außenseite deutlich gerötet. Und eisekalt wr mir heute morgen auch. Fieber ist aber weg, jetzt nur noch erhöhte Temperatur. Ich lieg auch brav mit Baby im Bett
Übrigens hat Piet sich grad eben genauso verhalten wie gestern Abend: wir haben lange gespielt, dann fing er an zu Schreien und als ich ihn anlegen wollte wurde es zunächst schlimmer mit dem Schreien. Erst als ich ihn ein bisschen geschunkelt habe und er sich beruhigt hatte hat er richtig getrunken. Und das obwohl ich ganz viel Milch hatte. Ich fand das jetzt ganz beruhigend denn offenbar war Hunger nicht sein Problem. Vielleicht war er einfach vom vielen Spielen und all den spannenden Sachen überreizt, denn jetzt ist er erstmal eingeschlafen. Außerdem hat er schon ein bisschen Probleme mit der Zahnleiste, glaube ich, kann so ganz sachte beginnendes Zahnen beim Stillen vielleicht Schmerzen verursachen?
Herzliche Grüße,
Karolin
Alioscha mit Wunschkindsohn *04/2011 und dem zweiten Wundersohn *08/2013 sowie einem Wintersternchen 02/2010
- BEcKa
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Re: Stillkrise, Milch geht zurück
Hallo Karolin!
Absolut ja, beginnendes Zahnen ist schmerzhaft beim stillen! Da wird ja ein Saugdruck erzeugt und das kann durchaus wehtun.
Bei den Gewichtsdaten die Du gepostet hast (schönne Zunahme!) finde ich es auch schwer vorstellbar, dass bei Dir plötzlich die Milch wegbleibt. Es ist ganz normal, dass die Brüste jetzt nicht mehr so prall sind wie zu Beginn! Hört sich für mich eher nach Schmerzen, Wachsttumsschub, Cluster Feeing, Eindrücke des Tages verarbeiten an!
Berichte mal weiter, wie es bei Euch läuft!
Absolut ja, beginnendes Zahnen ist schmerzhaft beim stillen! Da wird ja ein Saugdruck erzeugt und das kann durchaus wehtun.
Bei den Gewichtsdaten die Du gepostet hast (schönne Zunahme!) finde ich es auch schwer vorstellbar, dass bei Dir plötzlich die Milch wegbleibt. Es ist ganz normal, dass die Brüste jetzt nicht mehr so prall sind wie zu Beginn! Hört sich für mich eher nach Schmerzen, Wachsttumsschub, Cluster Feeing, Eindrücke des Tages verarbeiten an!
Berichte mal weiter, wie es bei Euch läuft!
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Alioscha
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- Registriert: 15.06.2011, 15:13
Re: Stillkrise, Milch geht zurück
Hallo Becka,
das mit den Schmerzen beim Saugen beim Zahnen hört sich logisch an. Übrigens nimmt er auch seinen Schnuller in den letzten ein zwei Wochen immer seltener bzw. spuckt den Schnuller direkt aus wenn ich ihm den gebe. Vielleicht ist auch diese Form von Saugen nicht so angenehm. Auf den eigenen Fingern Rumkauen ist da offenbar viel viel besser!
Ich glaube auch, dass Du recht hast mit dem "Tageseindrücke verarbeiten". Bisher war Piet ein Baby, das tagsüber praktisch nie geschlafen hat aber jetzt wo er aktiver wird und immer mehr Eindrücke sammelt fällt er oftmals direkt nach ein paar Minuten schlimmen Schreiens in einen langen Schlaf und schläft überhaupt erstmals tagsüber einige Stunden lang. Bisher hat er überhaupt nie tagsüber in seinem oder unserem Bett geschlafen sondern ausschließlich im Tuch oder im Auto. Aber jetzt kann ich mich sogar mit ihm gemeinsam hinlegen. Er braucht offensichtlich mehr Schlaf weil er stärkeren Reizen ausgesetzt ist vermute ich.
Ich werde auf alle Fälle weiter berichten. Jetzt am Abend ist die Milch wieder weniger als vorhin, aber trotzdem deutlich mehr als gestern und ich bin mir sicher dass ich heute nichts zufüttern brauche
Kann denn jetzt vielleicht auch schon die Brustschimpfphase beginnen? Habe gelesen die käme erst so mit vier Monaten, aber zum Teil passen die Beschreibungen haargenau, vorhin hat er schon wieder die Brust verweigern wollen und stattdessen laut geschrien. Erst als ich ihn ein bisschen beruhigt hatte und mich mit ihm zum Stillen ins Bett gelegt habe hat er sich dann doch angedockt.
Liebe Grüsse,
Karolin
das mit den Schmerzen beim Saugen beim Zahnen hört sich logisch an. Übrigens nimmt er auch seinen Schnuller in den letzten ein zwei Wochen immer seltener bzw. spuckt den Schnuller direkt aus wenn ich ihm den gebe. Vielleicht ist auch diese Form von Saugen nicht so angenehm. Auf den eigenen Fingern Rumkauen ist da offenbar viel viel besser!
Ich glaube auch, dass Du recht hast mit dem "Tageseindrücke verarbeiten". Bisher war Piet ein Baby, das tagsüber praktisch nie geschlafen hat aber jetzt wo er aktiver wird und immer mehr Eindrücke sammelt fällt er oftmals direkt nach ein paar Minuten schlimmen Schreiens in einen langen Schlaf und schläft überhaupt erstmals tagsüber einige Stunden lang. Bisher hat er überhaupt nie tagsüber in seinem oder unserem Bett geschlafen sondern ausschließlich im Tuch oder im Auto. Aber jetzt kann ich mich sogar mit ihm gemeinsam hinlegen. Er braucht offensichtlich mehr Schlaf weil er stärkeren Reizen ausgesetzt ist vermute ich.
Ich werde auf alle Fälle weiter berichten. Jetzt am Abend ist die Milch wieder weniger als vorhin, aber trotzdem deutlich mehr als gestern und ich bin mir sicher dass ich heute nichts zufüttern brauche
Kann denn jetzt vielleicht auch schon die Brustschimpfphase beginnen? Habe gelesen die käme erst so mit vier Monaten, aber zum Teil passen die Beschreibungen haargenau, vorhin hat er schon wieder die Brust verweigern wollen und stattdessen laut geschrien. Erst als ich ihn ein bisschen beruhigt hatte und mich mit ihm zum Stillen ins Bett gelegt habe hat er sich dann doch angedockt.
Liebe Grüsse,
Karolin
Alioscha mit Wunschkindsohn *04/2011 und dem zweiten Wundersohn *08/2013 sowie einem Wintersternchen 02/2010


- Dich trag ich bei mir, bis der Vorhang fällt...