Wird Stillen irgendwann doch noch schön?
Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind
- danat
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1323
- Registriert: 17.05.2011, 13:30
Re: Wird Stillen irgendwann doch noch schön?
Achja ... und Akkupunktur ... damit die Milch besser fließt und die Brust besser leer wird.
Liebe Grüße von danat
mit dem großen Frühlingskind (03/2011) und dem kleinen Frühlingskind (04/2014).
mit dem großen Frühlingskind (03/2011) und dem kleinen Frühlingskind (04/2014).
- Altraia
- Prof. Dr. SuT
- Beiträge: 8383
- Registriert: 25.01.2006, 12:22
- Wohnort: Limburg
Re: Wird Stillen irgendwann doch noch schön?
Soor in den Milchgängen ist relativ schwer abzuklären, und viele Frauenärzte sind nicht Willens, darauf einzugehen. In der Tat müsste dann ein Anti-Pilzmittel angewandt werden. Hat Dein Sohn denn Soor, habt Ihr das abklären lassen? Dann wäre die Wahrscheinlichkeit, dass Du es auch hast, relativ hoch.
Die Ratschläge zur Behandlung von zuviel Milch bzw. wiederkehrenden Milchstaus klingen teilweise ein wenig antiquiert. Brüste hochbinden wird heutzutage nicht mehr geraten, im Gegenteil sollte die Brust nicht eingeengt werden, um nicht unnötig Milchgänge einzuquetschen. Kühlen ist gut, Knubbel ausstreichen auch, aber eine Brust wird nie ganz "leer", da ständig Milch nachgebildet wird. Auch ein Beschränken der Stillzeiten in Dauer und Abstand ist nicht zu raten.
Eure Stillgewohnheiten klingen ganz normal, daran würde ich nichts ändern.
Hier findest Du noch hilfreiche Beiträge zu Deinen Fragen:
Stillen und Soor
Milchstau und Brustentzündung
Die Ratschläge zur Behandlung von zuviel Milch bzw. wiederkehrenden Milchstaus klingen teilweise ein wenig antiquiert. Brüste hochbinden wird heutzutage nicht mehr geraten, im Gegenteil sollte die Brust nicht eingeengt werden, um nicht unnötig Milchgänge einzuquetschen. Kühlen ist gut, Knubbel ausstreichen auch, aber eine Brust wird nie ganz "leer", da ständig Milch nachgebildet wird. Auch ein Beschränken der Stillzeiten in Dauer und Abstand ist nicht zu raten.
Eure Stillgewohnheiten klingen ganz normal, daran würde ich nichts ändern.
Hier findest Du noch hilfreiche Beiträge zu Deinen Fragen:
Stillen und Soor
Milchstau und Brustentzündung
Liebe Grüße,
Christine mit Sohn (2/05), Tochter (6/07) und Tochter (2/14)
Christine mit Sohn (2/05), Tochter (6/07) und Tochter (2/14)
- danat
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1323
- Registriert: 17.05.2011, 13:30
Re: Wird Stillen irgendwann doch noch schön?
Hallo Christine,
ich danke dir sehr für deine Antwort!!! Ich hatte auch den Eindruck, dass die Empfehlungen meiner FÄ wenig aktuell sind. Sie ist lieb und engagiert. Sie fand meine Schmerzen auch ganz furchtbar und wollte mir helfen. Allerdings scheinen FÄ wirklich nicht viel Ahnung vom Stillen zu haben. Ich wollte aber eben nicht gleich alles ablehnen (meine Schwiegermama ist auch Gynäkologin - hat auch keine Ahnung vom Stillen - redet mir bei allem rein und ist sehr übergriffig; ein paar meiner Milchstaus hab ich dem Stress mit ihr zu verdanken ... habe schon Angst, dass sich meine Ablehnung meiner Schwiegermama gegenüber auf alle FAs überträgt), sondern hier noch mal eine Einschätzung haben.
Ich werde unsere Stillmahlzeiten nicht ändern. Es widerstrebt mir total meinen kleinen Genießer der friedlich seine Milch schlabbert nach zehn Minuten zwangsabzudoggen und ihn auf der anderen Seite anzuhängen und ihn dort wieder abzudoggen, wenn er grad schön trinkt. Ich hätte auch Bedenken, dass er mit der Zeit zu wenig Hintermilch bekommt.
Mein Sohn hat keinen offentsichtlichen Soor. Auf der Zunge hat er einen filmigen weißlichen Belag. Aber ich denke, der kommt ganz normal von der Milch. Gestern hatte ich den Eindruck, dass das mehr wird. Heute wieder nicht. Sieht unauffällig aus. Und sein Po ist ganz wunderbar (bin da stolz drauf ... wickel ihn häufig mit Stoffwindeln, auch wenn mich jeder in meinem Umfeld dafür mit Stirnrunzeln anschaut).
Letztlich spricht "einfach nur" meine Schmerzsymptomatik für einen Milchgangssoor und die will keiner Ernst nehmen außer die Stillberaterin. Aber die kann mir ja keine Medikamente verschreiben.
Hach, ist das alles furchtbar. Naja, ich werd jetzt wohl das Ergebnis aus dem Labor abwarten müssen. Sollte das Negativ sein, weiß ich auch nicht weiter.
Ach ja, ... ich habe jetzt häufiger beobachtet, dass sich mein Warzenhof total verkrampft - die Haut zieht sich dann so schrumpelig zusammen und lässt sich auch nicht peer Hand wieder glätten, nur unter Schmerzen. Das ist mir z.B. vor dem Stillen (als ich mal keine Wärme vorher anwenden konnte) oder nach dem Duschen aufgefallen. Könnte das noch eine Spur ergeben?
LIebe Grüße, Dana.
ich danke dir sehr für deine Antwort!!! Ich hatte auch den Eindruck, dass die Empfehlungen meiner FÄ wenig aktuell sind. Sie ist lieb und engagiert. Sie fand meine Schmerzen auch ganz furchtbar und wollte mir helfen. Allerdings scheinen FÄ wirklich nicht viel Ahnung vom Stillen zu haben. Ich wollte aber eben nicht gleich alles ablehnen (meine Schwiegermama ist auch Gynäkologin - hat auch keine Ahnung vom Stillen - redet mir bei allem rein und ist sehr übergriffig; ein paar meiner Milchstaus hab ich dem Stress mit ihr zu verdanken ... habe schon Angst, dass sich meine Ablehnung meiner Schwiegermama gegenüber auf alle FAs überträgt), sondern hier noch mal eine Einschätzung haben.
Ich werde unsere Stillmahlzeiten nicht ändern. Es widerstrebt mir total meinen kleinen Genießer der friedlich seine Milch schlabbert nach zehn Minuten zwangsabzudoggen und ihn auf der anderen Seite anzuhängen und ihn dort wieder abzudoggen, wenn er grad schön trinkt. Ich hätte auch Bedenken, dass er mit der Zeit zu wenig Hintermilch bekommt.
Mein Sohn hat keinen offentsichtlichen Soor. Auf der Zunge hat er einen filmigen weißlichen Belag. Aber ich denke, der kommt ganz normal von der Milch. Gestern hatte ich den Eindruck, dass das mehr wird. Heute wieder nicht. Sieht unauffällig aus. Und sein Po ist ganz wunderbar (bin da stolz drauf ... wickel ihn häufig mit Stoffwindeln, auch wenn mich jeder in meinem Umfeld dafür mit Stirnrunzeln anschaut).
Letztlich spricht "einfach nur" meine Schmerzsymptomatik für einen Milchgangssoor und die will keiner Ernst nehmen außer die Stillberaterin. Aber die kann mir ja keine Medikamente verschreiben.
Hach, ist das alles furchtbar. Naja, ich werd jetzt wohl das Ergebnis aus dem Labor abwarten müssen. Sollte das Negativ sein, weiß ich auch nicht weiter.
Ach ja, ... ich habe jetzt häufiger beobachtet, dass sich mein Warzenhof total verkrampft - die Haut zieht sich dann so schrumpelig zusammen und lässt sich auch nicht peer Hand wieder glätten, nur unter Schmerzen. Das ist mir z.B. vor dem Stillen (als ich mal keine Wärme vorher anwenden konnte) oder nach dem Duschen aufgefallen. Könnte das noch eine Spur ergeben?
LIebe Grüße, Dana.
Liebe Grüße von danat
mit dem großen Frühlingskind (03/2011) und dem kleinen Frühlingskind (04/2014).
mit dem großen Frühlingskind (03/2011) und dem kleinen Frühlingskind (04/2014).
- Altraia
- Prof. Dr. SuT
- Beiträge: 8383
- Registriert: 25.01.2006, 12:22
- Wohnort: Limburg
Re: Wird Stillen irgendwann doch noch schön?
Es könnte sich eventuell um einen Vasospasmus handeln, schau mal, hier wird es gezeigt:
http://www.nbci.ca/index.php?option=com ... &Itemid=58
Ansonsten könntest Du die Stillberaterin vor Ort fragen, ob es in der Nähe eine Gynäkologin gibt, die sich mit Stillen gut auskennt.
http://www.nbci.ca/index.php?option=com ... &Itemid=58
Ansonsten könntest Du die Stillberaterin vor Ort fragen, ob es in der Nähe eine Gynäkologin gibt, die sich mit Stillen gut auskennt.
Liebe Grüße,
Christine mit Sohn (2/05), Tochter (6/07) und Tochter (2/14)
Christine mit Sohn (2/05), Tochter (6/07) und Tochter (2/14)
- danat
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1323
- Registriert: 17.05.2011, 13:30
Re: Wird Stillen irgendwann doch noch schön?
... das ist bereits die Frauenärztin die mir empfohlen wurde
. War gestern das erste Mal bei ihr. Meine frühere FÄ war leider noch viel antiquierter ... da gabs auch noch einige andere Dinge mit denen wir nicht mehr auf einer Wellenlänge lagen (sie konnte nicht ab, dass ich auch Termine bei meiner Hebamme wahrnehmen wollte; meine Hausgeburt ... ganz schlimm - ich habe damit mein Kind scheinbar in höchste Lebensgefahr gebracht; ... naja, hätte ich einen Arzt gesehen unter der Geburt, hätte ich mit Sicherheit einen Geburtsstillstand gehabt, zu Hause war der Kleine locker flockig in drei Stunden da). Es gibt hier scheinbar keine kompetentere FÄe was das Stillen angeht. Die sind alle eher auf Brustkrebs, Feindiagnostik oder sonstiges speziallisiert. Stillen scheint ein totales Stiefkind in der Medizin zu sein. Mir sind jetzt schon einige Ärzte begegnet die seit dem Studium nie wieder etwas übers Stillen gehört haben - und da dann nur die Basics und das war im vorigen Jahrtausend (70er Jahre). Sehr Schade.
Naja, ... egal. Ich habe leider nur das Gefühl, dass ich alles Mögliche versuche und nirgends weiter komme. Gut, dass es so ein Forum wie dieses gibt! Mit Experten die auf dem aktuellen Stand sind und man sich auch mit Leidensgenossen austauschen kann und viele Beispiele sieht, wo es dann doch noch angenehm wurde beim Stillen. Da komme ich hoffentlich auch noch irgendwann an. Ich werde auf jeden Fall def. nicht abstillen. Wahrs. stille ich meinen Sohn dann bis zu seiner Hochzeit - wenns denn einmal flutschen sollte.
Also die Brustwarze in dem Videoclip erinnert mich schon stark an meine eigene. Ganz so weiß ist sie zwar nicht, aber schon deutlich heller als vor dem Stillen. Es ist aber nicht immer. Ich habe das bisher eher als "milchig" eingeordnet. Auf jeden Fall sieht der Warzenhof auch so schrumpelig verkrampft bei mir aus! Allerdings nicht nach dem Stillen, sondern vorher - das aber auch nicht immer. Und wenn zwischendurch mal kalte Luft ran kommt oder einfach so der Milchspendereflex ausgelöst ist, sieht der Warzenhof auch manchmal so aus. Auf jeden Fall fühlt es sich immer sehr furchtbar an, wenn er so krampft.
Kann man da etwas tun? Magnesium nehme ich bereits - falls das etwas damit zu tun hat. Muss man Medikamente gegen diesen Spasmus nehmen?
Vielleicht ist das des Rätsels Lösung.
Vielen Dank und liebe Grüße, Dana.
Naja, ... egal. Ich habe leider nur das Gefühl, dass ich alles Mögliche versuche und nirgends weiter komme. Gut, dass es so ein Forum wie dieses gibt! Mit Experten die auf dem aktuellen Stand sind und man sich auch mit Leidensgenossen austauschen kann und viele Beispiele sieht, wo es dann doch noch angenehm wurde beim Stillen. Da komme ich hoffentlich auch noch irgendwann an. Ich werde auf jeden Fall def. nicht abstillen. Wahrs. stille ich meinen Sohn dann bis zu seiner Hochzeit - wenns denn einmal flutschen sollte.
Also die Brustwarze in dem Videoclip erinnert mich schon stark an meine eigene. Ganz so weiß ist sie zwar nicht, aber schon deutlich heller als vor dem Stillen. Es ist aber nicht immer. Ich habe das bisher eher als "milchig" eingeordnet. Auf jeden Fall sieht der Warzenhof auch so schrumpelig verkrampft bei mir aus! Allerdings nicht nach dem Stillen, sondern vorher - das aber auch nicht immer. Und wenn zwischendurch mal kalte Luft ran kommt oder einfach so der Milchspendereflex ausgelöst ist, sieht der Warzenhof auch manchmal so aus. Auf jeden Fall fühlt es sich immer sehr furchtbar an, wenn er so krampft.
Kann man da etwas tun? Magnesium nehme ich bereits - falls das etwas damit zu tun hat. Muss man Medikamente gegen diesen Spasmus nehmen?
Vielleicht ist das des Rätsels Lösung.
Vielen Dank und liebe Grüße, Dana.
Liebe Grüße von danat
mit dem großen Frühlingskind (03/2011) und dem kleinen Frühlingskind (04/2014).
mit dem großen Frühlingskind (03/2011) und dem kleinen Frühlingskind (04/2014).
- Altraia
- Prof. Dr. SuT
- Beiträge: 8383
- Registriert: 25.01.2006, 12:22
- Wohnort: Limburg
Re: Wird Stillen irgendwann doch noch schön?
Schau mal, ob Dir die Antworten in diesem Thread hier weiterhelfen:
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 93&start=0
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 93&start=0
Liebe Grüße,
Christine mit Sohn (2/05), Tochter (6/07) und Tochter (2/14)
Christine mit Sohn (2/05), Tochter (6/07) und Tochter (2/14)
- danat
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1323
- Registriert: 17.05.2011, 13:30
Re: Wird Stillen irgendwann doch noch schön?
Danke für den Link!
Mir tut ja v.a. die linke Seite so verdammt weh. Ein Spasmus müsste beidseitig sein? Auch gleichzeit an beiden Brustwarzen?
(Außerhalb des Stillens ist es gleichzeitig schmerzhaft an beiden Brüsten, z.b nach dem Duschen. Insges. ist aber seit dem Stillbeginn links dauer-schmerzhaft, rechts weniger)
Ob wir wirklich korrekt anlegen bezweifel ich ja auch ein bisschen mittlerweile. Rechts anlegen fällt mir und auch meinem Sohn insgesamt leichter. LInks gibt es mehr Gezappel, er ist hier hektischer und auch mir fällt es schwerer ihn gut im Arm zu halten und an die Brust zu führen.
Hab gestern nochmal meine Stillberaterin angeschrieben. Ich hoffe, sie hat nochmal Zeit für mich.
Mir tut ja v.a. die linke Seite so verdammt weh. Ein Spasmus müsste beidseitig sein? Auch gleichzeit an beiden Brustwarzen?
(Außerhalb des Stillens ist es gleichzeitig schmerzhaft an beiden Brüsten, z.b nach dem Duschen. Insges. ist aber seit dem Stillbeginn links dauer-schmerzhaft, rechts weniger)
Ob wir wirklich korrekt anlegen bezweifel ich ja auch ein bisschen mittlerweile. Rechts anlegen fällt mir und auch meinem Sohn insgesamt leichter. LInks gibt es mehr Gezappel, er ist hier hektischer und auch mir fällt es schwerer ihn gut im Arm zu halten und an die Brust zu führen.
Hab gestern nochmal meine Stillberaterin angeschrieben. Ich hoffe, sie hat nochmal Zeit für mich.
Liebe Grüße von danat
mit dem großen Frühlingskind (03/2011) und dem kleinen Frühlingskind (04/2014).
mit dem großen Frühlingskind (03/2011) und dem kleinen Frühlingskind (04/2014).
- danat
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1323
- Registriert: 17.05.2011, 13:30
Re: Wird Stillen irgendwann doch noch schön?
So, mittlerweile glaube ich ja nicht mehr an den Soor in den Michgängen.
Ich habe gestern ständig in meinen BH geschaut - immer wenn die Schmerzen wieder stechend waren ... und tatsächlich war jedesmal die Brustwarze und der Warzenhof total verkrampft und die Haut zusammengezogen und verschrumpelt. Das war mir vorher noch nie so aufgefallen. Mein Mann kommentierte so nett, ... "ach, und ich dachte du leierst halt aus durchs Stillen." Gut, jetzt kenne ich meinen Feind - das hift auf jeden Fall schonmal. Jetzt kann ich mit offenem Visier in den Kampf ziehen.
Ich versuche diese Krämpfe in der Brust und v.a. im Warzenhof in den Griff zu bekommen. Magnesium nehm ich ja eh schon.
Bisher klappt es ganz gut mit Wärme. Sobald mir auch nur irgendwo einen Hauch kalt ist, krampft es. Hab mir sogar eine Wärmflasche unter die Füße gelegt. Heiße Waschlappen vor dem Stillen würden auch helfen, aber da stell ich mich "logistisch" blöd an. Entweder ich mach das über dem Waschbecken ... dann reicht aber der Weg zu meinem Baby aus, dass die Brust wieder erstarrt und krampft. Oder ich nehm den Lappen mit und mach alles nass - irgendwie auch blöd. Wringe ich den Lappen zu sehr aus, sodass er nicht mehr so nass ist, ist auch kaum noch Wärme drin. Da bleib ich erstmal beim Kirschkernkissen aus der MIrkowelle - nur das kann ich mir nicht auf die Brustwarze legen, dafür ist sie noch viel zu empfindlich. Habt ihr da Tipps? Stell ich mich doof an?
Kälte ist aber nicht immer der Auslöser, es scheint auch einfach nur mal so zu krampfen. Das ist natürlich blöd.
Ansonsten versuch ich es arg mit Entspannen, wenn es wieder krampft. Fast wie beim Verarbeiten von Wehen. Na, mal sehen, ob das klappt. Wenn noch jemand einen ultimativen Tipp hat ... immer her damit.
Liebe Grüße, Dana.
Ich habe gestern ständig in meinen BH geschaut - immer wenn die Schmerzen wieder stechend waren ... und tatsächlich war jedesmal die Brustwarze und der Warzenhof total verkrampft und die Haut zusammengezogen und verschrumpelt. Das war mir vorher noch nie so aufgefallen. Mein Mann kommentierte so nett, ... "ach, und ich dachte du leierst halt aus durchs Stillen." Gut, jetzt kenne ich meinen Feind - das hift auf jeden Fall schonmal. Jetzt kann ich mit offenem Visier in den Kampf ziehen.
Ich versuche diese Krämpfe in der Brust und v.a. im Warzenhof in den Griff zu bekommen. Magnesium nehm ich ja eh schon.
Bisher klappt es ganz gut mit Wärme. Sobald mir auch nur irgendwo einen Hauch kalt ist, krampft es. Hab mir sogar eine Wärmflasche unter die Füße gelegt. Heiße Waschlappen vor dem Stillen würden auch helfen, aber da stell ich mich "logistisch" blöd an. Entweder ich mach das über dem Waschbecken ... dann reicht aber der Weg zu meinem Baby aus, dass die Brust wieder erstarrt und krampft. Oder ich nehm den Lappen mit und mach alles nass - irgendwie auch blöd. Wringe ich den Lappen zu sehr aus, sodass er nicht mehr so nass ist, ist auch kaum noch Wärme drin. Da bleib ich erstmal beim Kirschkernkissen aus der MIrkowelle - nur das kann ich mir nicht auf die Brustwarze legen, dafür ist sie noch viel zu empfindlich. Habt ihr da Tipps? Stell ich mich doof an?
Kälte ist aber nicht immer der Auslöser, es scheint auch einfach nur mal so zu krampfen. Das ist natürlich blöd.
Ansonsten versuch ich es arg mit Entspannen, wenn es wieder krampft. Fast wie beim Verarbeiten von Wehen. Na, mal sehen, ob das klappt. Wenn noch jemand einen ultimativen Tipp hat ... immer her damit.
Liebe Grüße, Dana.
Liebe Grüße von danat
mit dem großen Frühlingskind (03/2011) und dem kleinen Frühlingskind (04/2014).
mit dem großen Frühlingskind (03/2011) und dem kleinen Frühlingskind (04/2014).
- Altraia
- Prof. Dr. SuT
- Beiträge: 8383
- Registriert: 25.01.2006, 12:22
- Wohnort: Limburg
Re: Wird Stillen irgendwann doch noch schön?
Ich bin bei diesem Thema auch überfragt. Aber Du könntest die ebenfalls betroffenen Mütter aus dem von mir verlinkten Thread per PN kontaktieren, vielleicht gibt es noch den ein oder anderen Tipp!
Liebe Grüße,
Christine mit Sohn (2/05), Tochter (6/07) und Tochter (2/14)
Christine mit Sohn (2/05), Tochter (6/07) und Tochter (2/14)
- danat
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1323
- Registriert: 17.05.2011, 13:30
Re: Wird Stillen irgendwann doch noch schön?
Oh man, ... wollte euch nur mal auf dem Laufenden halten und nochmals vielen lieben Dank für eure bisherigen Tipps und Hilfen.
Meine Frauenärztin hat mich gerade angerufen und mir mitgeteilt, dass in der Milchprobe von letzter Woche (eigentlich wegen Verdacht auf Milchgangs-Soor) multiresistente Keime nachgewiesen wurden. Das erklärt meine massiven Schmerzen in der linken Brust. Und ich dachte, ich tue meinem Sohn mit Stillen etwas Gutes ... nun habe ich ihm jede Menge wirklich fiese Keime in den Magen gepumt. Mal sehen, was die Kinderärztin morgen dazu sagt. Er tut mir so leid. Er weint nach dem Stillen in letzter Zeit immer hektisch und hat auch unerklärliche Schmerzen. Wir hatten auf Bauchschmerzen getippt - aber es waren nicht die sonst typischen Koliken.
Zusätzlich bleiben ja noch die Krämpfe in den Warzenhöfen und die überempfindlichen Brustwarzen. Aber das ist dann definitiv das kleinere Problem - zumal sich hier wirklich eine Besserung abzeichnet.
Wie gut, dass ich nicht aufgegeben habe. Mir haben immer alle einreden wollen, dass es einfach dauert, bis man sich ans Stillen gewöhnt hat. Aber ich habe ja gemerkt, dass da "mehr" ist. Ich habe aber alle möglichen Experten befragt, bin hier hin und dort hin. Und nun haben wir "es" also gefunden. Dann auf in den Kampf. Hoffentlich vertragen wir das Antibiotikum gut.
Liebe Grüße, Dana.
Meine Frauenärztin hat mich gerade angerufen und mir mitgeteilt, dass in der Milchprobe von letzter Woche (eigentlich wegen Verdacht auf Milchgangs-Soor) multiresistente Keime nachgewiesen wurden. Das erklärt meine massiven Schmerzen in der linken Brust. Und ich dachte, ich tue meinem Sohn mit Stillen etwas Gutes ... nun habe ich ihm jede Menge wirklich fiese Keime in den Magen gepumt. Mal sehen, was die Kinderärztin morgen dazu sagt. Er tut mir so leid. Er weint nach dem Stillen in letzter Zeit immer hektisch und hat auch unerklärliche Schmerzen. Wir hatten auf Bauchschmerzen getippt - aber es waren nicht die sonst typischen Koliken.
Zusätzlich bleiben ja noch die Krämpfe in den Warzenhöfen und die überempfindlichen Brustwarzen. Aber das ist dann definitiv das kleinere Problem - zumal sich hier wirklich eine Besserung abzeichnet.
Wie gut, dass ich nicht aufgegeben habe. Mir haben immer alle einreden wollen, dass es einfach dauert, bis man sich ans Stillen gewöhnt hat. Aber ich habe ja gemerkt, dass da "mehr" ist. Ich habe aber alle möglichen Experten befragt, bin hier hin und dort hin. Und nun haben wir "es" also gefunden. Dann auf in den Kampf. Hoffentlich vertragen wir das Antibiotikum gut.
Liebe Grüße, Dana.
Liebe Grüße von danat
mit dem großen Frühlingskind (03/2011) und dem kleinen Frühlingskind (04/2014).
mit dem großen Frühlingskind (03/2011) und dem kleinen Frühlingskind (04/2014).