Ich hatte am Anfang auch die Probleme, da meine Brustwarzen auch nicht sehr erhaben sind und meine Tochter sie am Anfang schlecht greifen konnte. Zumal nach dem Milcheinschuß. Ich habe dann zwei Tage die linke Seite mit Stillhütchen gestillt, weil sie sonst fast gar nicht dran gegangen ist. Rechts ist die Brustwarze ein bisschen größer und da habe ich nie ein Stillhütchen verwendet, dauerte dann aber manchmal 10 bis 20 Minuten, bis sie wirklich dran war. Meine Tochter war die Ruhe selbst, aber mich hat es ehrlicherweise schon gestresst, hin und weg und ich war manchmal in der Versuchung, auch rechts einfach das doofe Ding zu nehmen und gut ist.
Ich hatte übrigens einen Brustwarzenformer, aber meine persönliche Meinung, vergiß es, das Ding hilft gar nichts. Klar zieht es die Brustwarze raus, aber eben nur sehr kurz und wenn das Baby nicht dann total schnell andockt, ist sie eh wieder kleiner.
Meine Faulheit hat dann über das Stillhütchen gesiegt

, ich hatte nachts einfach keine Lust sie auszuwaschen. Dann habe ich so lange probiert, bis sie auch ohne dran ist, aber sie hatte das Prinzip "saugen bis Milch kommt" eben schon verstanden. Aber das müsste der junge Mann Deiner Freundin mit 4 Wochen eigentlich erst recht verstanden haben, sie war erst eine Woche alt. Ich bin "einfach" hartnäckig geblieben und mein Freund hat mich total unterstützt und gesagt, "sie kann es, Du kannst es, einfach nicht aufgeben, weiter probieren". 20 Minuten können sehr lang sein, bis das Kind endlich saugt. Zumal ich total viel Milch hatte und währenddessen alles vollgelaufen ist mit Milch.
Ich habe Dir keinen guten Tip, aber ich denke, der Übergang ist frustig für alle Seiten, das wird bestimmt nicht leicht. Aber nun dockt meine Tochter perfekt an, ich finde es sieht manchmal aus wie ein kleiner Fisch "haps", total niedlich, und saugt sich die Brustwarze einfach raus. Viel Erfolg!!