Wie viel Geld gebt ihr monatlich für Essen aus?
Moderator: britje
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Re: Wie viel Geld gebt ihr monatlich für Essen aus?
naja, die preise in berlin sind ja wirklich fast außer konkurrenz. ist zwar schon 4 jahre her, dass ich mal dort war, aber das war ja alles soooo billig!!!
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Lösche Benutzer 1828
Re: Wie viel Geld gebt ihr monatlich für Essen aus?
naja, ich denke, das muss man in Relation sehen - die Gehälter in Berlin sind halt auch niedrig.....
um das wirklcih so sagen zu können, müßte man mal die Preise von Standardlebensmitteln hier gegenüberstellen......
um das wirklcih so sagen zu können, müßte man mal die Preise von Standardlebensmitteln hier gegenüberstellen......
- LaLeMi
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Re: Wie viel Geld gebt ihr monatlich für Essen aus?
Berlin IST billig. Umso mehr, als es ja immer noch Großstadt ist (ansonsten ist es im tiefen Osten teilweise noch billiger
). Ja, die Gehälter sind niedriger - aber auch nur, wenn man in einem Berliner Unternehmen ist. Die Tarifkonzerne etc. zahlen genauso wie z.B. in Frankfurt (Männe ist ja seit Jahren jetzt schon mit dem zweiten Konzern viel in Berlin, ich früher in meiner alten Firma, meine Schwester zieht jetzt im Juni hin), ebenso sind ja manche Dinge überregional gebunden. Dahingehend ist es schon ein bißchen schlaraffenlandig.
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Lösche Benutzer 1828
Re: Wie viel Geld gebt ihr monatlich für Essen aus?
hmmmm, ich sehe das ein bißchen anders - Berlin ist sehr arm und das spürt man überall (Schulen, Kindergarten, öffentliche Einrichtungen usw. usw.).....und es arbeitet ja nun nicht jeder in einem überregionalen Konzern 
wenn ich nach Niedersachsen fahre (wo ich gebürtig herkomme), spüre ich keien Unterschied zu den Lebensmittelpreisen - gar keinen......so viel extrem billiger kann es also nicht sein
aber eigentlich ziemlich OT gerade
wenn ich nach Niedersachsen fahre (wo ich gebürtig herkomme), spüre ich keien Unterschied zu den Lebensmittelpreisen - gar keinen......so viel extrem billiger kann es also nicht sein
aber eigentlich ziemlich OT gerade
- Thistle
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Re: Wie viel Geld gebt ihr monatlich für Essen aus?
Mhhmm...da würde ich mich gern Sandküste anschliessen. Von unserem Standpunkt aus sieht's hier genauso aus.
Bean (05/08) & Sweet Pea (12/11)
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Lynn
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Re: Wie viel Geld gebt ihr monatlich für Essen aus?
Ich habe keineswegs viel Geld zur Verfügung-ganz im Gegenteil,aber es geht und ging immer wenn ich es wollte.Sandküste hat geschrieben:wir haben gar nicht so wenig Geld für Essen zur Verfügung - aber wenn ich all das, was wir kaufen, im Bioladen kaufen müßte, dann ginge das einfach nicht......ich weiß nicht, wie andere das machen....
Ich habe kein Auto, rauche nicht, gehe nicht regelmäßig weg, habe kein Plastiknägel oder ähnliches die monatlich gemacht werden müssen (das sind so die Ausgaben die z.B. viele Leute haben die mir persönlich mal gesagt haben sie können sich kein "gutes" Essen leisten) und kann mir daher gut und gerne meine 90 bis mehr Prozent Bio im Speiseplan leisten.
Sicher spielt es dabei auch eine Rolle dass ich mich rein pflanzlich ernähre. Auch wenn es immer noch viel zu billig ist, so wäre Fleisch aus dem Bioladen sicher eine enorme Kostenquelle. Gut, dafür zahle ich für die pflanzliche Milch leider mehr als Leute die Kuhmilch kaufen...aber die ist eben auch nur bei jedem vierten Einkauf dabei....
- LaLeMi
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Re: Wie viel Geld gebt ihr monatlich für Essen aus?
Ja, wirklich OT, sorry.
Ich kenne halt hauptsächlich dies oder öffentlicher Sektor und ähnliche bundes-/west)weit gleiche Dinge, und da ist es schon von den Lebenshaltungskosten her von großem Vorteil, ob man nun in Berlin wohnt oder in Frankfurt oder gar München.
Aber klar liegt das originär daran, daß Berlin eben arm ist bzw. eine hohe Arbeitslosigkeit und andere soziale Probleme hat.
Ich kenne halt hauptsächlich dies oder öffentlicher Sektor und ähnliche bundes-/west)weit gleiche Dinge, und da ist es schon von den Lebenshaltungskosten her von großem Vorteil, ob man nun in Berlin wohnt oder in Frankfurt oder gar München.
Aber klar liegt das originär daran, daß Berlin eben arm ist bzw. eine hohe Arbeitslosigkeit und andere soziale Probleme hat.
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Lynn
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Re: Wie viel Geld gebt ihr monatlich für Essen aus?
Da schließe ich mich an. Berlin ist in einigem günstig und an anderen Stellen wieder so viel teurer.Sandküste hat geschrieben:hmmmm, ich sehe das ein bißchen anders - Berlin ist sehr arm und das spürt man überall (Schulen, Kindergarten, öffentliche Einrichtungen usw. usw.).....und es arbeitet ja nun nicht jeder in einem überregionalen Konzern
wenn ich nach Niedersachsen fahre (wo ich gebürtig herkomme), spüre ich keien Unterschied zu den Lebensmittelpreisen - gar keinen......so viel extrem billiger kann es also nicht sein
aber eigentlich ziemlich OT gerade
Meiner Erfahrung (und dem Vergleich mit ebenfalls Niedersachsen) nach ist das Spaß haben in Berlin günstig. Die Konkurrenz ist groß und daher kann man mit wenig Geld Essen gehen, Biert trinken etc.
Das Wohnen hingegen (möchte man nicht in einem sozial verschrienen oder weit außerhalb gelegenem Viertel wohnen) ist unverhältnismäßig( unverhältnismäßig zum Standard des Wohnungen) teuer. Sauteuer!
Und die Preise im Bioladen sind nicht anders als anderswo. So zeigt es zumindest mein Vergleich.
Auch wenn ich das hier keinesfalls für irgendwen so sagen möchte,aber die Entscheidung für oder gegen Bio hat oft mit dem setzen von Prioritäten zu tun.
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Lösche Benutzer 1828
Re: Wie viel Geld gebt ihr monatlich für Essen aus?
wie viele Kinder hast Du denn?Lynn hat geschrieben:Ich habe keineswegs viel Geld zur Verfügung-ganz im Gegenteil,aber es geht und ging immer wenn ich es wollte.Sandküste hat geschrieben:wir haben gar nicht so wenig Geld für Essen zur Verfügung - aber wenn ich all das, was wir kaufen, im Bioladen kaufen müßte, dann ginge das einfach nicht......ich weiß nicht, wie andere das machen....
Ich habe kein Auto, rauche nicht, gehe nicht regelmäßig weg, habe kein Plastiknägel oder ähnliches die monatlich gemacht werden müssen (das sind so die Ausgaben die z.B. viele Leute haben die mir persönlich mal gesagt haben sie können sich kein "gutes" Essen leisten) und kann mir daher gut und gerne meine 90 bis mehr Prozent Bio im Speiseplan leisten.
Sicher spielt es dabei auch eine Rolle dass ich mich rein pflanzlich ernähre. Auch wenn es immer noch viel zu billig ist, so wäre Fleisch aus dem Bioladen sicher eine enorme Kostenquelle. Gut, dafür zahle ich für die pflanzliche Milch leider mehr als Leute die Kuhmilch kaufen...aber die ist eben auch nur bei jedem vierten Einkauf dabei....
Wir essen schon viel Käse, brauchen auch MIlch für Müsli usw., Sahne, Quark, EIer, Joghurt wird hier viel gegessen (der ist aber eh bio, EIer und Milch auch) - ich brauche auch viel Brot (nein, ich mag nicht selber backen
Und ja, wir kaufen auch Kekse, Knabberzeug.....
ich habe halt so das Gefühl, dass man sich sehr saisonal und sehr puristisch ernähren muss (also eher einfache Gerichte) um das nicht allzu teuer zu schaffen - Bekannte von mir mit zwei Kindern, komplett bio, haben über 1000 Euro für Lebensmittel ausgegeben....
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Lynn
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Re: Wie viel Geld gebt ihr monatlich für Essen aus?
Ich bin schwanger mit meinem ersten Kind.
So wie Du es aufzählst wundert es mich nicht, dass das nicht im Bioladen machbar ist.
Viel Käse, viel Brot, dazu noch Wurst- das ist natürlich nciht ganz billig.
Ich esse all dies nicht, lebe aber noch lange nicht "puristisch", sodern habe einen durchaus kreativen und abwechslungsreichen Speiseplan.
Bei mir wird es schwer, wenn ich den normalen (für meine Verhältnisse) Rohkostanteil erhöhe. Ich esse jeden Tag Obst und Gemüse, einen Teil roh, einen Teil in den warmen Mahlzeiten. Als ich mir mal ein paar Tage zusätzlich Säfte gemacht habe jeden Morgen, da wurde es knifflig. Da lag ich bei ner Obstration nur für Saft die nichteinmal eine ganze Woche reichte bei 30,-€ und hatte eben noch nciht anderes abgedeckt....
So wie Du es aufzählst wundert es mich nicht, dass das nicht im Bioladen machbar ist.
Viel Käse, viel Brot, dazu noch Wurst- das ist natürlich nciht ganz billig.
Ich esse all dies nicht, lebe aber noch lange nicht "puristisch", sodern habe einen durchaus kreativen und abwechslungsreichen Speiseplan.
Bei mir wird es schwer, wenn ich den normalen (für meine Verhältnisse) Rohkostanteil erhöhe. Ich esse jeden Tag Obst und Gemüse, einen Teil roh, einen Teil in den warmen Mahlzeiten. Als ich mir mal ein paar Tage zusätzlich Säfte gemacht habe jeden Morgen, da wurde es knifflig. Da lag ich bei ner Obstration nur für Saft die nichteinmal eine ganze Woche reichte bei 30,-€ und hatte eben noch nciht anderes abgedeckt....



