Nicht schecht!!! Kannst du ungarisch? "Kesh Villa Ollo, Derek Kessebem Nem Wollo!" (oder so!). Meine Kinder sind halb ungarisch... Cool irgendwie, soviel gemeinsam zu haben!sabri hat geschrieben:Ich bin aus Ex-Jugoslawien, hatte 'nen serbo-kroatischen Pass, bin aber eigentlich ungarisch, mittlerweile luxemburgisch, auch offiziell, und habe von 4-11 in Deutschland und von 11-bis heute in Luxemburg gewohntOcyto83 hat geschrieben: na dann sind wir richtig international!
Bist du aus Luxemburg oder erst später hingekommen? Ich bin aus der Schweiz, habe in österreich gelebt, und nun lebe ich in Frankreich.
Diskurs über Französische Bindetechnik
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Re: Diskurs über Französische Bindetechnik
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Re: Diskurs über Französische Bindetechnik
Aber zurück zum Tuch!
Ich habe es ziemlich oft in der Trageberatung (das Marketing von JPMBB scheint wohl ausgeklugt zu sein). Ich habe das JPMBB 2x mit Tragepuppe Probegedunden. Persönlich gefiel es mir gar nicht, weil ich das JPMBB ziemlich schwer, breit und warm fand (bin auch aber besonderes klein, und mag es nicht, soviel Stoff zu haben). Ich fand das Tuch fester als andere gestrickte Tücher, aber auch elastischer (klingt wie ein Wiederspruch, ist es in dem Fall nicht). Ich bin persönlich eher den "wenig-stoff" Fan, deswegen konnte mich für meine persönliche Zwecke das Tuch nicht überzeugen.
Ich fand, dass das JPMBB sich nicht so gut festziehen liess, aber dass es trotzdem ziemlich anschmiegsam war. Fakt ist, dass es wirklich andere Bindeeigentschaften als andere gestrickte Tücher hat. Ich kann mich aber nicht entscheiden, ob bessere oder schlechtere.
Ich würde kein Neugeborenes darin tragen, aber eventuell schwere Kinder. Was ich interessant finde ist, dass dieses JPMBB schon für schwere Kinder geignet sein kann (im Gengeteil zum anderen Tüchern. Damit soll das DH sehr bequem sein, ich kenne sehr viele, die so tragen. Nur, mir persönlich wird murmelig, wenn ich an "gestricktes Tuch + DH" denke (aus Sicherheitsgründe).
Was ich Interessant finde, ist dass die Ausblidung von JPMBB ganz andere Standpunkte als ClauWi über Physiologie un Entwicklung hat. Ich kann aber bis jetzt nicht beurteilen, ob diese Ausbildung etwas zur Trageszene beibringen kann, oder ob es einfach Marketing ist!
Ich habe es ziemlich oft in der Trageberatung (das Marketing von JPMBB scheint wohl ausgeklugt zu sein). Ich habe das JPMBB 2x mit Tragepuppe Probegedunden. Persönlich gefiel es mir gar nicht, weil ich das JPMBB ziemlich schwer, breit und warm fand (bin auch aber besonderes klein, und mag es nicht, soviel Stoff zu haben). Ich fand das Tuch fester als andere gestrickte Tücher, aber auch elastischer (klingt wie ein Wiederspruch, ist es in dem Fall nicht). Ich bin persönlich eher den "wenig-stoff" Fan, deswegen konnte mich für meine persönliche Zwecke das Tuch nicht überzeugen.
Ich fand, dass das JPMBB sich nicht so gut festziehen liess, aber dass es trotzdem ziemlich anschmiegsam war. Fakt ist, dass es wirklich andere Bindeeigentschaften als andere gestrickte Tücher hat. Ich kann mich aber nicht entscheiden, ob bessere oder schlechtere.
Ich würde kein Neugeborenes darin tragen, aber eventuell schwere Kinder. Was ich interessant finde ist, dass dieses JPMBB schon für schwere Kinder geignet sein kann (im Gengeteil zum anderen Tüchern. Damit soll das DH sehr bequem sein, ich kenne sehr viele, die so tragen. Nur, mir persönlich wird murmelig, wenn ich an "gestricktes Tuch + DH" denke (aus Sicherheitsgründe).
Was ich Interessant finde, ist dass die Ausblidung von JPMBB ganz andere Standpunkte als ClauWi über Physiologie un Entwicklung hat. Ich kann aber bis jetzt nicht beurteilen, ob diese Ausbildung etwas zur Trageszene beibringen kann, oder ob es einfach Marketing ist!
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Re: Diskurs über Französische Bindetechnik
#Ocyto83 hat geschrieben:Was ich Interessant finde, ist dass die Ausblidung von JPMBB ganz andere Standpunkte als ClauWi über Physiologie un Entwicklung hat. Ich kann aber bis jetzt nicht beurteilen, ob diese Ausbildung etwas zur Trageszene beibringen kann, oder ob es einfach Marketing ist!
was meinst du damit genau?
Liebe Grüße von Melli
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Re: Diskurs über Französische Bindetechnik
Beim Kanga sitzt das Kind zwar tief, aber ursprünglich ist das ja eine Bindeweise, die für die gebückte Arbeit gemacht ist. Dann sieht das Kind nämlich durchaus was über den Rücken der Mama.
Ich werde mich heute mal mit dem Moby und den JPMBB-Bindeweisen versuchen. Bin ja gespannt, was dabei rauskommt.
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Re: Diskurs über Französische Bindetechnik
ähm ja schon aber auch bei gebeugter arbeit ist das kind überspreizt 
Liebe Grüße von Melli
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Re: Diskurs über Französische Bindetechnik
Ja, ich habe die Ausbildung gemacht. Damals dauerte sie "nur" zwei Tage, mittlerweile sind es drei, und es ist sicher gut so, weil es so viel zum Besprechen, zum Üben, zum Ausprobieren und zum Nachdenken gibt. Also, die Ausbildung ist theoretisch nicht dazu da, die Bindetechniken zu erlernen (ich glaube, es gibt eine spezielle Ausbildung für Interessierte, die das Tragetuch noch nicht kennen, aber die habe ich nicht gemacht). Sondern es geht darum, das JPMBB-Tuch detailliert beschreiben zu können und Trageberatung damit gestalten zu können. Bindetechnik wird natürlich auch geübt (alle Techniken, sowohl fertige als auch "maßgeschneiderte" Knoten), aber man sollte schon Erfahrung haben.Ocyto83 hat geschrieben:@grossereine,
sorry, dass ich schon wieder deinen thread missbrauche. Es scheint mir, dass du die JPMBB Ausbildung gemacht hast? Ich bin stark am überlegen, die Ausbildung zu machen, kann mich aber nicht entscheiden. Kannst du mir ein bischen mehr sagen?
Welche sind die Schwerpunkte? Die Bindetechniken?
Ich wäre sehr froh, wenn du Zeit hättest, ein bischen zu erzählen.
Wenn Du mehr wissen möchtest, kannst Du JPMBB ein Mail schicken, es gibt nämlich eine kleine Info-Broschüre über die Ausbildung.
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Re: Diskurs über Französische Bindetechnik
Stimmt!Mika01 hat geschrieben:habe gerade auf der seite mal rumgeschaut und ganz am Anfang ist ein schnelldurchlauf mit verschiedenen Bindeweisen und einem kleinen Baby...was aber nicht doll angehockt ist.....
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Re: Diskurs über Französische Bindetechnik
Richtig. Das JPMBB-Tuch enthält Lycra. Und es ist ein schweres Tuch. Als Angabe steht glaube ich auf der Webseite "so schwer wie ein Storchenwiege 4,6 m". Das ist wichtig, damit auch größere Kinder sicher getragen werden können. Und wegen des Lycra-Anteils verformt sich das Tuch nicht, auch nach langem Gebrauch. Es bleibt sehr dicht.zsuzsmuzs hat geschrieben:Ich find es sehr anders als das DD vor allem wegen dem Lycra Anteil.
Es ist im Grunde genommen auch kein Jersey-Tuch, sondern ein Interlock-Tuch, wenn ich mich nicht irre.
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Re: Diskurs über Französische Bindetechnik
sehr spannend hier- auch wenn ich nix beitragen kann- ich finds toll diese diskussion!

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Re: Diskurs über Französische Bindetechnik
Ja, es wird viel vorgebunden, ja, das wird vom Hersteller auch so beworben. Aus meiner Erfahrung als Trageberaterin kann ich berichten, dass die meisten Eltern sich aus diesem Grund für dieses Tuch entscheiden. Und wie Du selbst schreibst, kann ein vorgebundenes Tragetuch in manchen Lebenssituationen sehr praktisch sein (aber ich glaube, dass die praktische Seite eine ganz, ganz entscheidende Facette des Tragens ist, deshalb hat man das Tragen ja auch "erfunden"). Deshalb nehme ich mir bei der Trageberatung auch sehr viel Zeit, um den Eltern zu vermitteln, wie man den vorgebundenen Knoten richtig bindet und das Kind darin bestmöglichst installiert. JPMBB handelt da sehr verantwortungsbewusst und hat ganz tolle Videos angefertigt, die GRATIS für ALLE verfügbar sind. Das ist ein unglaublicher Service, finde ich, der auch denen hilft, die ein anderes Tuch benutzen als das ihre.Nuala hat geschrieben:Ich hab mich auch mal durch die Facebook-Fotos geklickt...
Das Tuch scheint dicker zu sein, evtl. stabiler? Sieht interessant aus.
Aber was mir auffällt ist, dass doch auch viel vorgebunden scheint und - egal ob elastisch oder nicht - das mag für kurze Wege oder ab und zu mal ok. sein, aber ich bin absolut kein Freund davon. Bzw. was mich wirklich ärgert ist, dass das (gerade von Herstellern elastischer Tücher) so beworben wird. Im gewebten Tuch merkt man viel eher, dass das nicht so optimal passt, aber das elastische Tuch spielt da etwas vor. Bzw. (ich sprech jetzt von den gängigen elastischen Tüchern, ich kenne das französische nicht!) ist es nun mal so, dass es anfangs fest ist und sich dann lockert. Einfach durch die Kombi Schwerkraft und zu wenig stabiles Material.
Beim Didystricktuch ist das nicht ganz so frappant, aber auch da würde ich nicht vorbinden. Bzw. habe ich mit dem Didytuch festgestellt dass wenn man FEST vorbindet durch die drei Lagen ein unglaublicher Druck am Rücken ist. Und der bringt kleine zarte Neugeborene hundertprozentig zum Überspreizen (ich habs geschafft die Puppe zu überspreizen).
Das JPMBB Tuch lockert sich nicht, gerade wegen des Lycra-Anteils. Es muss fest vorgebunden werden, aber auch nicht zu fest, ansonsten ist der Rücken ja nicht mehr rund und das Kind nicht mehr physiologisch getragen.
Für mich ist es kein Problem, das unten Tragen. Mein Sohn liebt es so unten auf der Hüfte zu sitzen und wenn er gucken will, dann bückt er sich ein bisschen und schaut auf der Seite.Nuala hat geschrieben: Was mir gefällt ist dein differenzierter Ansatz, dass es immer darauf ankommt WO man trägt. Wobei mir einfiele, dass wenn (bsp.weise Männer) weiter unten getragen würde die Babys ja weniger sehen. Und das ist ja durchaus einer (von mehreren) Grund warum wir uns die Babys auf den Rücken binden. Wobei wiederum die Akrifanerinnen weit unten tragen (im Kanga) und da scheint das auch kein Problem zu sein?
Ich werd grad immer verwirrter, hach, das liebe ich. Nachdem sich Verwirrungen auflösen ist man nämlich immer schlauer!
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