Beikost, Stillen und Energiebedarf

Was kommt nach dem Vollstillen?

Moderatoren: klecksauge, Mondenkind

Antworten
Petra40
hat viel zu erzählen
Beiträge: 232
Registriert: 01.11.2010, 13:32

Beikost, Stillen und Energiebedarf

Beitrag von Petra40 »

Wenn es um Beikost geht, wird ja häufig als Signal zum Start angegeben, das Kind werde allein von Muttermilch nicht mehr satt.Ist dies tatsächlich Kriterium, oder geht es eher um die Nährstoffe, die das wachsende Kind gebraucht? Ich bin etwas irritiert, weil die Kaloriendichte von Muttermilch ja zumindest angesichts der kleinen Portionen, die zu Anfang gegessen werden, deutlich höher ist als die der festen Nahrung. Das würde aber folglich bedeuten, dass man sein Kind dann mit Stillen plus kleinen Beikostportionen gar nicht satt bekommen würde, bis dann halt irgendwann die Essportionen so groß werden, dass sie eine Stillmahlzeit ersetzen? Das kann ja nicht sein ... Habe auch in "Mein Kind will nicht essen" gelesen, dass dies nicht zutrifft, wäre aber noch einmal interessiert an einer ausführlicheren "Aufdröselung" ... ;-)
jusl
Jusl Almighty
Beiträge: 16020
Registriert: 19.03.2007, 10:54
Wohnort: nördlich des Weißwurstäquators

Re: Beikost, Stillen und Energiebedarf

Beitrag von jusl »

Ist dies tatsächlich Kriterium, oder geht es eher um die Nährstoffe, die das wachsende Kind gebraucht?
Nein, Du hast schon Recht: im Wesentlichen geht es um zusätzliche Nährstoffe, d.h. um eine andere Nährstoffzusammensetzung als sie "Nur-Milch" liefert. Aber: es gibt durchaus Kinder, die auch zusätzliche Kalorien benötigen.

Allgemein kann man sagen: Die vier "kritischen" Größen, die meist dafür verantwortlich sind, dass ein Kind mit etwa einem halben Jahr zusätzlich zur Milch auch feste Nahrung braucht, sind:
* Eisen
* Zink
* Eiweiß
* Energie (also Kalorien).
Ich bin etwas irritiert, weil die Kaloriendichte von Muttermilch ja zumindest angesichts der kleinen Portionen, die zu Anfang gegessen werden, deutlich höher ist als die der festen Nahrung.
Das hängt natürlich davon ab, was man anbietet. ;-) (und: gerade die KalorienDICHTE hängt NICHT von der Portionsgröße ab ;-), sondern die absolute Kalorienanzahl.) Jedenfalls: Muttermilch hat knapp 70 kcl/100g, Möhre/Zucchini 15-25, Apfel/Birne 50-60, Hülsenfrüchte 100-300, Getreide oft über 300. Erhebliche Unterschiede also :D
Das würde aber folglich bedeuten, dass man sein Kind dann mit Stillen plus kleinen Beikostportionen gar nicht satt bekommen würde, bis dann halt irgendwann die Essportionen so groß werden, dass sie eine Stillmahlzeit ersetzen?
Im Grunde ist es ganz einfach: wer Hunger hat, sollte eben noch etwas essen. ;-) Bei Stillkindern sollte mindestens im ersten LJ die Milch durch feste Nahrung ERGÄNZT werden, nicht ERSETZT. D.h. die "Stillmenge" bleibt meist bis mind. zum ersten Geburtstag praktisch unverändert, aber im 2. Lebenshalbjahr kommt halt noch zunehmend festes Essen DAZU. Bei der Auswahl der Lebensmittel muss man hinsichtlich des Kaloriengehalts normalerweise nichts extra beachten: bei der heute empfohlenen BREITEN AUSWAHL an Lebensmitteln von Beikoststart an kann man darauf vertrauen, dass das Baby intuitiv genug Kalorien zu sich nimmt. Definitiv ungünstig wäre hingegen eine bewusst einseitige Ernährung mit bewusst kalorienarmen Lebensmitteln bei begrenzter Milchzufuhr (z.B. nur Gurke, Möhre, Birne, und das bei nur 2 Milchmahlzeiten täglich oder so, DAS wäre ZU WENIG.)
Wenn es um Beikost geht, wird ja häufig als Signal zum Start angegeben, das Kind werde allein von Muttermilch nicht mehr satt.
So richtig sinnig ist "wird nicht mehr satt" in der Tat nicht - wer nicht satt ist, könnte ja einfach MEHR essen, sozusagen halt einfach 2 Liter Muttermilch ansatt 1 Liter. Es geht also weniger um "satt" im Sinne von "Magen knurrt noch" oder "reicht dem Baby nicht mehr", sonder eher darum, dass ein Baby natürlicherweise, d.h entwicklungsbedingt(!), mit etwa einem halben Jahr bereit ist für zusätzliche feste Nahrung, und diese DESWEGEN dann auch bekommen sollte. Also so ähnlich wie: Krabbeln "reicht dem Baby nicht mehr", und deswegen fängt es irgendwann an zu laufen.

Man könnte auch sagen: "satt" bezieht sich nicht nur auf die Menge, sondern auch auf die Art der Nahrung.
Bekannt ist dieses Phänomen beim Heißhunger: der Magen kann voll sein bis zum Anschlag, aber trotzdem ist noch ein starkes "Hunger"-Gefühl da, nämlich weil (z.B. bei Schwangeren oder Stillenden) bestimmte Nährstoffe in höheren Dosen zugeführt werden müssten. Auch in Zusammenhang mit Übergewicht wird genau dieses Phänomen diskutiert: angeblich essen viele Übergewichte mit falschen Ernährungsgewohnheiten (hauptsächlich hochaufgeschlossene Kohlenhydrate wie (weiße) Nudeln, Toast, Brötchen, Cornflakes usw., und damit viel zu wenig Vitamine und Eiweiß) soviel, weil sie nach 3 Tellern Nudeln mit Ketchup tatsächlich noch "Hunger" haben. Mit der Erklärung für Heißhunger leuchtet das auch völlig ein. 2 weitere Teller Nudeln lösen das Problem nur halt nicht: der Nährstoffbedarf ist immer noch da, aber es sind zig Kalorien zu viel drauf. Diese Form der Fehlernährung kann man also durchaus als "Mangelernährung" bezeichnen, auch wenn der Patient 130 kg wiegt, was sich ja auf den ersten Blick nicht wirklich nach "Mangel" anhört ;-).
Hab gerade gelesen, dass dies z.B. in den USA ein riesen Problem ist, weil viele Leute dort so arm sind, dass sie sich keine hochwertigen Lebensmittel leisten können, sondern fast ausschließlich von Weißbrot, Nudeln und Süßigkeiten leben. Starkes Übergewicht ist somit in diesem Sinne auch eine "Arme-Leute-Krankheit".

LG
Julia
Petra40
hat viel zu erzählen
Beiträge: 232
Registriert: 01.11.2010, 13:32

Re: Beikost, Stillen und Energiebedarf

Beitrag von Petra40 »

Hallo Julia,

danke wieder einmal für die detaillierten Informationen! :D
jusl hat geschrieben:
(und: gerade die KalorienDICHTE hängt NICHT von der Portionsgröße ab ;-), sondern die absolute Kalorienanzahl.) Jedenfalls: Muttermilch hat knapp 70 kcl/100g, Möhre/Zucchini 15-25, Apfel/Birne 50-60, Hülsenfrüchte 100-300, Getreide oft über 300. Erhebliche Unterschiede also :D
Ja, klar - der Fehler ist mir auch sofort aufgefallen. Der Gedankengang war: Muttermilch = relativ hohe Kaloriendichte - Gemüsebrei als klassische Einstiegskost relativ geringe Kaloriendichte; das Kind müsste folglich, so viel ich weiß, mehr als die doppelte Menge zu sich nehmen, was zumindest zu Anfang nicht der Fall ist.

Im Grunde ist es ganz einfach: wer Hunger hat, sollte eben noch etwas essen. ;-)
Ja, normalerweise ist das so, so lief das bei meinen beiden Großen auch. Jetzt ist die Situation durch das Pumpstillen eben komplizierter, weil ich nicht beide Kinder nach Bedarf stille, sondern die Trinkmenge zumindest eines Kindes über das Abpumpen sicherstellen muss.
Bei Stillkindern sollte mindestens im ersten LJ die Milch durch feste Nahrung ERGÄNZT werden, nicht ERSETZT. D.h. die "Stillmenge" bleibt meist bis mind. zum ersten Geburtstag praktisch unverändert, aber im 2. Lebenshalbjahr kommt halt noch zunehmend festes Essen DAZU.
Das bedeutet für mich, dass ich trotz der Beikost erst mal meine Punpfrequenz aufrechterhalte - richtig?

Bei der Auswahl der Lebensmittel muss man hinsichtlich des Kaloriengehalts normalerweise nichts extra beachten: bei der heute empfohlenen BREITEN AUSWAHL an Lebensmitteln von Beikoststart an kann man darauf vertrauen, dass das Baby intuitiv genug Kalorien zu sich nimmt. Definitiv ungünstig wäre hingegen eine bewusst einseitige Ernährung mit bewusst kalorienarmen Lebensmitteln bei begrenzter Milchzufuhr (z.B. nur Gurke, Möhre, Birne, und das bei nur 2 Milchmahlzeiten täglich oder so, DAS wäre ZU WENIG.)
Klar ;-)

So rein intuitiv vorzugehen ist bei uns aus o.g. Gründen eben etwas schwierig, weil ich nicht "einfach stillen" kann und immer zusehen muss, dass ich die Milchmenge aufrechterhalten . Ich möchte jetzt auch nicht mehr unbedingt Pulvermilch zufüttern ...

Eine Bekannte hat übrigens eine gleichaltrige Tochter, die ebenfalls jetzt Beikost bekommt, und sie meint, in zwei Monaten abgestillt zu haben, ohne noch auf die Flasche umzusteigen, d.h. das Kind komplett auf Beikost umgestellt zu haben.

LG, Petra
jusl
Jusl Almighty
Beiträge: 16020
Registriert: 19.03.2007, 10:54
Wohnort: nördlich des Weißwurstäquators

Re: Beikost, Stillen und Energiebedarf

Beitrag von jusl »

Der Gedankengang war: Muttermilch = relativ hohe Kaloriendichte - Gemüsebrei als klassische Einstiegskost relativ geringe Kaloriendichte; das Kind müsste folglich, so viel ich weiß, mehr als die doppelte Menge zu sich nehmen, was zumindest zu Anfang nicht der Fall ist.
Genau. Das ist eines der guten Argumente dafür, dass wie gesagt in der ersten Beikostzeit Muttermilch NICHT durch Gemüse und co ERSETZT werden sollte, sondern nur ergänzt.
Das bedeutet für mich, dass ich trotz der Beikost erst mal meine Punpfrequenz aufrechterhalte - richtig?
Wenn Du das möchtest, und Du die Möglichkeit dazu hast: Ja. Erfahrungsgemäß ändert sich bei vielen Babys in den ersten Monaten nach Beikosteinführung erstmal wenig bis gar nichts an der Muttermilchtrinkmenge.
So rein intuitiv vorzugehen ist bei uns aus o.g. Gründen eben etwas schwierig, weil ich nicht "einfach stillen" kann und immer zusehen muss, dass ich die Milchmenge aufrechterhalten . Ich möchte jetzt auch nicht mehr unbedingt Pulvermilch zufüttern ...
Ja, kann ich gut verstehen.
Je älter die Kinder werden, desto weniger "streng" muss man's sehen - ein 8- oder 10-monatiges Baby wird keine Schäden davontragen, wenn es zwar eigentlich Bedarf für "5 Mumiportionen plus Beikost" täglich hätte, aber stattdessen halt nur "4 Mumiportionen plus etwas mehr Beikost" bekommt.
Eine Bekannte hat übrigens eine gleichaltrige Tochter, die ebenfalls jetzt Beikost bekommt, und sie meint, in zwei Monaten abgestillt zu haben, ohne noch auf die Flasche umzusteigen, d.h. das Kind komplett auf Beikost umgestellt zu haben.
Theoretisch mag das möglich sein (theoretisch ist so vieles möglich... ;-)). Die Empfehlungen sind da schon eindeutig: im ersten Lebensjahr braucht ein Kind unbedingt Milch (als Hauptnahrungsmittel). Und solange Milch das Hauptnahrungsmittel ist, sollte dies Muttermilch oder Muttermilchersatz sein (später, wenn das Kind breit gefächerte Mischkost mit relativ geringem Milchanteil isst, ist es egal, welche Sorte Milch das genau ist, falls es nicht mehr gestillt wird).
Die Verwendung von Saugflaschen ist dazu nicht bei jedem Baby nötig; früh abgestillte Babys mit geringem Saugbedürfnis können bereits im zweiten Lebenshalbjahr die Ersatzmilch schon aus einer normalen Tasse trinken oder als Brei zubereitet essen. Viele Kinder mögen das so früh allerdings noch nicht so gerne. Insofern drücke ich Deiner Freundin aufrichtig die Daumen, dass ihr Baby ähnliche Vorstellungen vom Abstillen hat wie sie selbst ;-)

LG,
Julia
Petra40
hat viel zu erzählen
Beiträge: 232
Registriert: 01.11.2010, 13:32

Re: Beikost, Stillen und Energiebedarf

Beitrag von Petra40 »

Übrigens hat mir meine Hebamme empfohlen, zwei Wochen nach Einführung der ersten Mahlzeit die entsprechende Stillmahlzeit wegzulassen - egal, wieviel die Kinder dann essen ...
Lösche Benutzer 2872

Re: Beikost, Stillen und Energiebedarf

Beitrag von Lösche Benutzer 2872 »

Petra40 hat geschrieben:Übrigens hat mir meine Hebamme empfohlen, zwei Wochen nach Einführung der ersten Mahlzeit die entsprechende Stillmahlzeit wegzulassen - egal, wieviel die Kinder dann essen ...
Was sich ja irgendwie mit dem Stillen nach Bedarf beißt. Ich habe bei beiden Kindern keine festen Stillmahlzeiten gehabt, die ich irgendwie auslassen hätte können. Allerdings habe ich auch keine Kinder die anfangs so viel gegessen hätten, dass sich damit irgendwas hätte ersetzen lassen. Mein Sohn lutscht gerade mal an einer Gurke oder einer Dinkelstange. Brei findet er doof. Ich habe mir von anderen Müttern schon sagen lassen müssen, dass ich was falsch mache, weil mein Kind nicht großartig essen mag.

Mein Kinder sehen übrigens nicht verhungert aus. Im Gegenteil :oops:
Also, das Milch nicht kalorientechnisch grundsätzlich ab einem gewissen Alter nicht mehr ausreichen könne halte für einen Mythos.
Petra40
hat viel zu erzählen
Beiträge: 232
Registriert: 01.11.2010, 13:32

Re: Beikost, Stillen und Energiebedarf

Beitrag von Petra40 »

Ich vermute mal, dass die Idee ist, dem Kind, wenn es hungrig ist, dann etwas zu essen zu geben statt es zu stillen, weil das Einführen fester Nahrung mit planmäßigem Abstillen gleichgesetzt wird. Bei meinen beiden Grošen hat das, weil ich ihnen halt die Brust nicht verweigert habe, auch nicht geklappt, sodass ich zur Langzeitstillmama wurde, ohne zu wissen, dass das eigentlich was Normales ist :)

Meine Hebamme gibt diese Ratschläge übrigens deshalb, weil ihr eigener Sohn im ersten Lebensjahr feste Nahrung komplett verweigert hat und sie dann völlig verzweifelt mit ihm zum Kinderarzt gefahren ist, um daraufhin von einem Tag auf den anderen komplett abzustillen :roll:

Ist natürlich problematisch, aus persönlichen Erfahrungen und der persönlichen Bewertung derselben allgemeine Ratschlâge abzuleiten, wenn man in dem Beruf tätig ist ...
jusl
Jusl Almighty
Beiträge: 16020
Registriert: 19.03.2007, 10:54
Wohnort: nördlich des Weißwurstäquators

Re: Beikost, Stillen und Energiebedarf

Beitrag von jusl »

Heggs hat geschrieben:Also, das Milch nicht kalorientechnisch grundsätzlich ab einem gewissen Alter nicht mehr ausreichen könne halte für einen Mythos.
Naja, "grundsätzlich ab einem gewissen Alter" sicherlich nicht, aber es ist schon so, dass das passieren kann.

Man findet je nach Quelle für Babys zwischen 4 und 12 Monaten einen Kalorienbedarf von ca 90-110 kcal pro kg Körpergewicht und Tag. Das wären dann für 4 Monate alte Babys Werte im groben Bereich 500-700 kcal täglich, das entpricht etwa 700-1000 ml Muttermilch. 12 Monate alte Babys bräuchten demnach vollgestillt ganz grob 700-1200 kcal täglich, das entspricht immerhin etwa 1000-1800 ml Muttermilch. Das ist ja schon relativ viel, und es gibt zweifellos Mutter-Kind-Paare, bei denen die Milch tatsächlich kalorienmäßig "nicht ausreicht", weil sie es auf diese Menge eben schlichtweg nicht "schaffen" - was ja aber normalerweise auch gar nicht nötig ist, da Babys in dem Alter normalerweise zusätzlich zum Stillen auch schon feste Nahrung essen.
petra40 hat geschrieben:Übrigens hat mir meine Hebamme empfohlen, zwei Wochen nach Einführung der ersten Mahlzeit die entsprechende Stillmahlzeit wegzulassen - egal, wieviel die Kinder dann essen ... [...] Ist natürlich problematisch, aus persönlichen Erfahrungen und der persönlichen Bewertung derselben allgemeine Ratschlâge abzuleiten, wenn man in dem Beruf tätig ist ...
:? Ja, so sollte es eher nicht ablaufen...

LG
Julia
Frenchy
gehört zum Inventar
Beiträge: 474
Registriert: 13.11.2010, 22:43

Re: Beikost, Stillen und Energiebedarf

Beitrag von Frenchy »

Genau so kenn ich es bis jetzt auch.

Damals bei meiner Tochter hab ich es auch so gemacht, weil ich es so gesagt bekommen habe. Liest man ja auch sehr oft so :roll: Also ich wußte es einfach nicht besser.
Voll gestillt hatte ich sie bis zum 8. Monat, ab da gab es dann nach und nach die Mahlzeiten. Trotzdem hab ich sie bis 1,5 Jahre gestillt. Und ich hab mich echt immer gefragt wie man dann so lange stillen kann, wenn man dann ständig eine Mahlzeit ersetzt...

Vielen Dank Julia für Deine sehr guten Ausführungen. Hier erfährt man so tolle Informationen.

Jetzt befinde ich mich wieder in der Situation. ALLERDINGS habe ich ja jetzt so viel guten Input und werde Nahrung DAZU geben und nicht ERSETZEN.
Mein Sohn ist jetzt 7 Monate alt und wird immer noch voll gestillt. Ich hab ihm schon mal einen Apfelmus angeboten, was er aber gar nicht toll fand!
Viel besser ist dann von Mama`s Birne zu kosten oder an ner großen Möhre zu lutschen. Schlucken tut er aber auch die weiche Birne nicht. Er will seine Brust :mrgreen:

Als ich vor einer Woche bei der Kinderärztin war, meinte sie, daß er jetzt aber unbedingt den Gemüse Fleisch Brei bekommen MUß, weil er sonst Eisenmangel bekommt! MUMi reicht wohl mit dem Eisen nicht mehr...
Hmm, zwingen kann ich ihn ja aber nun auch nicht.

In meinem STillbuch von Hannah Lotrop (?) steht aber, daß sich die Konzentration in der MUMI im 2.Lebenshalbjahr erhöht.

Was stimmt nun?
Grüßle Frenchy
Antworten

Zurück zu „Beikost und Familientisch“