Ich habe beide immer wieder angelegt(Versuche mit dem BES) waren leider erfolglos; Sophie konnte ich in der letzten Zeit schon nachts häufig stillen, Mara nuckelt nur gelegentlich. Irgendwann, als ich es dann tagsüber versucht habe, hat es plötzlich doch geklappt und inzwischen trinkt sie, als hätte sie nie was anderes getan
Nach 7 Monaten ein Stillkind :-)
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Petra40
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Nach 7 Monaten ein Stillkind :-)
Heute mal ein Mutmachposting für alle, bei denen es mit dem Stillen nicht klappt und die abpumpen: Nach 7 Monaten Pumpstillen trinkt eins meiner Zwillingsmädchen nun fast ausschließlich an der Brust!
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Ich habe beide immer wieder angelegt(Versuche mit dem BES) waren leider erfolglos; Sophie konnte ich in der letzten Zeit schon nachts häufig stillen, Mara nuckelt nur gelegentlich. Irgendwann, als ich es dann tagsüber versucht habe, hat es plötzlich doch geklappt und inzwischen trinkt sie, als hätte sie nie was anderes getan
Ich bin mir zwar nicht sicher, ob ihre Technik nun ganz perfekt ist, da sie doch relativ schnell wieder hungrig ist (jedenfalls schneller, als wenn sie aus der Flasche trinkt, so nach 2 Stunden, manchmal auch weniger), aber da ich für Mara ja sowieso weiterhin abpumpe, istes auch okay, wenn sie dann bei Bedarf auch noch etwas aus der Flasche hinterherbekommt. Von Perfektionismus sind wir sowieso (In jeder Hinsicht
) inzwischen meilenweit entfernt ...
Ich habe beide immer wieder angelegt(Versuche mit dem BES) waren leider erfolglos; Sophie konnte ich in der letzten Zeit schon nachts häufig stillen, Mara nuckelt nur gelegentlich. Irgendwann, als ich es dann tagsüber versucht habe, hat es plötzlich doch geklappt und inzwischen trinkt sie, als hätte sie nie was anderes getan
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jusl
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Re: Nach 7 Monaten ein Stillkind :-)
Wow, das ist ja ein toller Erfolg - fast unglaublich bei Eurer Vorgeschichte. Glückwunsch! Ich freu mich mit Euch!
LG
Julia
LG
Julia
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AnnaH
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Re: Nach 7 Monaten ein Stillkind :-)
Ich freu mich für euch!
Weiter so! 
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Petra40
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Re: Nach 7 Monaten ein Stillkind :-)
Danke, Julia!
Vielleicht kannst du mir noch einen Tipp zum Pump-/Still-Management geben?
Bisher Habe ich alle zwei Stunden mit einem Doppelpumpset ca. 10 Minuten gepumpt; längere Abstände haben schnell zu einem Rückgang der Milchmenge geführt.
Als Sophie begann, mehr an der Brust zu trinken, habe ich zunächst versucht, sie an einer Brust trinken zu lassen und an der anderen Seite abzupumpen - mit demselben Resultat (Reduzierung der Milchmenge). So habe ich also meinen 2-Stunden-Rhythmus wieder aufgenommen, um der Milchbildung oberste Priorität zu geben (Beikost wird von Sophie in geringen Mengen, von Mara im Prinzip noch gar nicht angenommen). Wenn ich alle zwei Stunden pumpe, habe ich natürlich keine Milch für zwei Kinder, sondern etwas mehr als eine Portion. Nachdem Sophie getrunken hat (meistens nur an einer Seite), pumpe ich aber noch so viel ab, dass sie definitv nur eine relativ kleine Mahlzeit zu sich genommen haben kann. Vermutlich liegt das auch an ihrer Technik (allerdings keucht und schluckt sie hörbar und anhaltend), aber es ist natürlich auch nicht so viel Milch da, als wenn ich etwas länger waren würde. SoLlte ich vielleicht mal verusuchen, die Pumpabständezu vergrößern?
Naja,das sind eigentlich Luxussorgen jetzt, aber vielleicht hast du ja eine Idee
Liebe Grüße,
Petra
Bisher Habe ich alle zwei Stunden mit einem Doppelpumpset ca. 10 Minuten gepumpt; längere Abstände haben schnell zu einem Rückgang der Milchmenge geführt.
Als Sophie begann, mehr an der Brust zu trinken, habe ich zunächst versucht, sie an einer Brust trinken zu lassen und an der anderen Seite abzupumpen - mit demselben Resultat (Reduzierung der Milchmenge). So habe ich also meinen 2-Stunden-Rhythmus wieder aufgenommen, um der Milchbildung oberste Priorität zu geben (Beikost wird von Sophie in geringen Mengen, von Mara im Prinzip noch gar nicht angenommen). Wenn ich alle zwei Stunden pumpe, habe ich natürlich keine Milch für zwei Kinder, sondern etwas mehr als eine Portion. Nachdem Sophie getrunken hat (meistens nur an einer Seite), pumpe ich aber noch so viel ab, dass sie definitv nur eine relativ kleine Mahlzeit zu sich genommen haben kann. Vermutlich liegt das auch an ihrer Technik (allerdings keucht und schluckt sie hörbar und anhaltend), aber es ist natürlich auch nicht so viel Milch da, als wenn ich etwas länger waren würde. SoLlte ich vielleicht mal verusuchen, die Pumpabständezu vergrößern?
Naja,das sind eigentlich Luxussorgen jetzt, aber vielleicht hast du ja eine Idee
Liebe Grüße,
Petra
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Petra40
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Re: Nach 7 Monaten ein Stillkind :-)
Und danke, Anna! 
- Cassilda
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Re: Nach 7 Monaten ein Stillkind :-)
herzlichen glückwunsch *applaudier* das ist wirklich toll das ihr einen weg für euch zum stillen an der brust gefunden habt 
2 kinder
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MissMarpelchen
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Re: Nach 7 Monaten ein Stillkind :-)
Das ist ja toll! Herzlichen Glückwunsch und "Hut ab", dass Du nicht aufgegeben hast! 
LG
Dani mit dem kleinen Räuber Rotzi (10/08), der Püppi Spucki (09/10) und Pommy (03/13)!
"Wer heute in Deutschland etwas wirklich Revolutionäres, völlig Ausgeflipptes und absolut Waghalsiges machen will, der sollte albernen Extremsport vergessen und heiraten. Er sollte zwei Jahrzehnte seines Lebens in die Zukunft investieren, die Ärmel hochkrämpeln und mehrere Kinder großziehen - und zwar erhobenen Hauptes, bitteschön!"(von "Unbekannt)"
"Wo die Angst ist - da geht´s lang."


Dani mit dem kleinen Räuber Rotzi (10/08), der Püppi Spucki (09/10) und Pommy (03/13)!
"Wer heute in Deutschland etwas wirklich Revolutionäres, völlig Ausgeflipptes und absolut Waghalsiges machen will, der sollte albernen Extremsport vergessen und heiraten. Er sollte zwei Jahrzehnte seines Lebens in die Zukunft investieren, die Ärmel hochkrämpeln und mehrere Kinder großziehen - und zwar erhobenen Hauptes, bitteschön!"(von "Unbekannt)"
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jusl
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Re: Nach 7 Monaten ein Stillkind :-)
Woran hast Du denn jeweils den Rückgang der Milchmenge bemerkt?Petra40 hat geschrieben:Danke, Julia!Vielleicht kannst du mir noch einen Tipp zum Pump-/Still-Management geben?
Bisher Habe ich alle zwei Stunden mit einem Doppelpumpset ca. 10 Minuten gepumpt; längere Abstände haben schnell zu einem Rückgang der Milchmenge geführt.
Als Sophie begann, mehr an der Brust zu trinken, habe ich zunächst versucht, sie an einer Brust trinken zu lassen und an der anderen Seite abzupumpen - mit demselben Resultat (Reduzierung der Milchmenge). So habe ich also meinen 2-Stunden-Rhythmus wieder aufgenommen, um der Milchbildung oberste Priorität zu geben (Beikost wird von Sophie in geringen Mengen, von Mara im Prinzip noch gar nicht angenommen). Wenn ich alle zwei Stunden pumpe, habe ich natürlich keine Milch für zwei Kinder, sondern etwas mehr als eine Portion. Nachdem Sophie getrunken hat (meistens nur an einer Seite), pumpe ich aber noch so viel ab, dass sie definitv nur eine relativ kleine Mahlzeit zu sich genommen haben kann. Vermutlich liegt das auch an ihrer Technik (allerdings keucht und schluckt sie hörbar und anhaltend), aber es ist natürlich auch nicht so viel Milch da, als wenn ich etwas länger waren würde. SoLlte ich vielleicht mal verusuchen, die Pumpabständezu vergrößern?
Naja,das sind eigentlich Luxussorgen jetzt, aber vielleicht hast du ja eine Idee
Liebe Grüße,
Petra
Zwei Punkte vorab schon mal:
1.
Einer der klassischen Fehler beim Abpumpen ist, die Abstände zu vergrößern, "damit nach einer längeren Pause mehr Milch da ist und das Pumpen dann leichter geht". Genau das führt zu einer Verringerung, denn mit der Gewöhnung der Brust an die veränderte Nachfrage werden künftig immer NOCH längere Pausen nötig werden, "damit nach einer längeren Pause mehr Milch da ist und das Pumpen dann leichter geht". So stillt man sozusagen abVermutlich liegt das auch an ihrer Technik (allerdings keucht und schluckt sie hörbar und anhaltend), aber es ist natürlich auch nicht so viel Milch da, als wenn ich etwas länger waren würde. SoLlte ich vielleicht mal verusuchen, die Pumpabständezu vergrößern?
2.
Aus dem Abpump-Resultat nach dem Stillen auf die Stillmenge 2 Minuten zuvor zu schließen, ist schwierig. Es könnte auch sein, dass Sophie mit guter Technik einfach mehr Milch stimulieren und dann aus Brust herausbefördern kann, und hinterher ist entsprechend immer noch viel zum Abpumpen da. Das weiß man nicht. Dies würde ich z.B. als eine Indikation für Stillproben für 1-2 Tage ansehen, denn es wäre sicherlich schon hilfreich zu sehen, wieviel Sophie so an der Brust trinkt. Wichtig auch in dieser Zeit: behalte Sophies Gewichtsentwicklung im Blick. Ich empfehle, 1x wöchentlich zu wiegen (siehe Gedeih-Info-Thread).Nachdem Sophie getrunken hat (meistens nur an einer Seite), pumpe ich aber noch so viel ab, dass sie definitv nur eine relativ kleine Mahlzeit zu sich genommen haben kann.
LG
Julia
- sndra
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Re: Nach 7 Monaten ein Stillkind :-)
Herzlichen Glückwunsch, Petra!
Das macht echt Mut! VIELEN DANK!
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Sandra, mit großem Waldkind (1/11), Regenbogenbaby (3/20) und Adventsbaby (12/22)
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Petra40
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Re: Nach 7 Monaten ein Stillkind :-)
Daran, dass abends nicht mehr genug abgepumpte Milch da war!jusl hat geschrieben:Woran hast Du denn jeweils den Rückgang der Milchmenge bemerkt?
Die Nachfrage ist zwar unverändert, aber das Trinkverhalten HAT sich ja geändert. Sonst habe ich alle zwei Stunden gepumpt und mit Ausnahme geringfügigen nächtlichen Stillens die Nachfrage hierdurch bedient. Wenn nun aber ein Kind seinen Bedarf zu einem größeren Anteil an der Brust stillt, bedeutet das ja, dass der Bedarf an noch abzupumpender Milch sinkt. Die Frage ist, wie das dann zeitlich und technisch am besten zu bewerkstelligen ist, denn Sophie trinkt natürlich nicht genau regelmäßig alle zwei Stunden (dann könnte ich sie einfach stillen und den Rest abpumpen). Deshalb habe ich überlegt, ob die Menge, die abzupumpen ist, über größere Pumpabstände zu bewerkstelligen sein könnte, weil ja der Rest "direkt abgenommen" wird.deshalb gilt: wenn die Nachfrage (d.h. Trinkverhalten) unverändert ist, sollte auch am Pumprhythmus nichts geändert werden.
(Ich sehe gerade, dass das widersprüchlich zu dem klingt, was im nächsten Absatz steht. Manchmal pumpe ich direkt nach dem Stillen, aber immer haut das nicht hin. Die Situation ist ja auch erst seit wenigen Tagen so wie beschrieben.)
2.
Nachdem Sophie getrunken hat (meistens nur an einer Seite), pumpe ich aber noch so viel ab, dass sie definitv nur eine relativ kleine Mahlzeit zu sich genommen haben kann.
Aus dem Abpump-Resultat nach dem Stillen auf die Stillmenge 2 Minuten zuvor zu schließen, ist schwierig. Es könnte auch sein, dass Sophie mit guter Technik einfach mehr Milch stimulieren und dann aus Brust herausbefördern kann, und hinterher ist entsprechend immer noch viel zum Abpumpen da. Das weiß man nicht. Dies würde ich z.B. als eine Indikation für Stillproben für 1-2 Tage ansehen, denn es wäre sicherlich schon hilfreich zu sehen, wieviel Sophie so an der Brust trinkt. Wichtig auch in dieser Zeit: behalte Sophies Gewichtsentwicklung im Blick. Ich empfehle, 1x wöchentlich zu wiegen (siehe Gedeih-Info-Thread).
Werd ich machen! Sie fordert aber auch unmissverständlich ihr Recht ein und bekommt dann den Rest aus der Flasche!
LG
Petra

