Sind schlechte oder gute Schläfer anerzogen ?

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

Flixi99
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Sind schlechte oder gute Schläfer anerzogen ?

Beitrag von Flixi99 »

Hallo,

ich hatte heute mit einer Freundin mal wieder eine Diskussion zum Thema schlafen.

Ihr Sohn ist 5 Monate jünger als meiner und schläft problemlos in seinem Bett ein und auch schon durch seit er 8/9 Monate ist.

Meiner ist grade 2 geworden, schläft im Familienbett und wird bis heute, auch tagsüber, mit Stillen "eingenuckelt" und kommt xmal in der Nacht. Das macht mir zur Zeit ganz schön zu schaffen. Dieses ständige Aufwachen, in Stillposition liegen, Angst er wacht wieder auf wenn ich mich umdrehe. Da ich auch noch 2 Schulkinder habe muß ich morgens auch früh raus.

Heute haben wir darüber mal wieder gesprochen. Also: Meine Freundin hat mir schon von Anfang an immer wieder gesagt, daß ich stillen und schlafe nicht verbinden soll, und ihn wach ins Bett legen, gute Nacht sagen, Licht aus und raus. Ihr Sohn hat zwar auch oft gemeckert, aber es war, so sagt sie, immer schnell vorbei.

Und dann der Satz den ich hier gerne zur Diskussion stellen will: Man kann guten/schlechten Schäfern das auch anerziehen.

Ich war da anderer Meinung und denke es ist auch eine Entwicklungssache. Manche sind halt früher soweit andere nicht.

Also was meint Ihr ? Habe ich meinem Sohn das schlechte Schlafen anerzogen und sie ihrem das gute Schlafen ?

Bin gespannt.
Marion mit den drei Jungs 12/99, 11/02 und 2/09
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Dickkopf-Mama
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Re: Sind schlechte oder gute Schläfer anerzogen ?

Beitrag von Dickkopf-Mama »

Ich glaube schon, dass man schlechten Schläfern das Melden ab-erziehen kann. Aber um welchen Preis?!
Ansonsten fand ich das Geständnis einer Bekannten sehr schön, deren erstes Kind ein toller Schläfer war und die sich heimlich , wenn eine Mama über ihr schlecht schlafendes Kind erzählt hat oft gedacht hat: Da hast du wohl was falsch gemacht. Bis zu dem Zeitpunkt als sie ihr zweites bekommen hat. Das war dann nämlich gaaaaanz anders obwohl sie doch alles so gemacht hat wie beim ersten :wink: . Im nachhinein hat sie sich dann echt geschämt :lol:
Liebe Grüße von Meike mit drei Dickköpfen ( * 2007),( * 2010) und (*2013)
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Shiwa
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Re: Sind schlechte oder gute Schläfer anerzogen ?

Beitrag von Shiwa »

Also ich glaube das ist Entwicklungs- und Veranlangungssache. Ich habe meine Maus noch nie wach ins Bett gelegt, bis vor kurzem nachts immer gestillt und sie schläft mittlerweile oft durch. Einen Rythmus haben wir auch nicht, sie geht schlafen wenn sie müde ist. Mittlerweile sagt sie von alleine "Bett" :mrgreen:
Natürlich gibt es immer mal wieder Nächte, wo sie öfter auswacht, aber das hat meistens irgendeinen Grund (Nase zu, Zähne, etc...)
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Optimistin
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Re: Sind schlechte oder gute Schläfer anerzogen ?

Beitrag von Optimistin »

Dickkopf-Mama hat geschrieben:Ich glaube schon, dass man schlechten Schläfern das Melden ab-erziehen kann. Aber um welchen Preis?!
Ansonsten fand ich das Geständnis einer Bekannten sehr schön, deren erstes Kind ein toller Schläfer war und die sich heimlich , wenn eine Mama über ihr schlecht schlafendes Kind erzählt hat oft gedacht hat: Da hast du wohl was falsch gemacht. Bis zu dem Zeitpunkt als sie ihr zweites bekommen hat. Das war dann nämlich gaaaaanz anders obwohl sie doch alles so gemacht hat wie beim ersten :wink: . Im nachhinein hat sie sich dann echt geschämt :lol:
das könnte glatt ich gewesen sein ... :oops: :oops: :wink:
ganz liebe grüße,

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Re: Sind schlechte oder gute Schläfer anerzogen ?

Beitrag von fluffypuffin »

Ich sage mal das die Aussage meiner Erfahrung nach zum Teil richtig und zum Teil falsch ist. Das liegt zum allergroessten Teil am Kind - manche schlafen einfach wie ein Traum von Anfang an, andere brauchen viel Einschlafhilfe. Das ist besonders am Anfang bei Neugeborenen so. Meine Kleine brauchte unheimlich viel Hilfe zum Schlafen, mein Neffe ueberhaupt nichst, der schlief super von selbst ein.

Das antrainieren von Schlafgewohnheiten passiert meiner Meinung nach erst spaeter, so ab 6 Monaten oder noch aelter.
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kja1985

Re: Sind schlechte oder gute Schläfer anerzogen ?

Beitrag von kja1985 »

Teils teils. Mein Bruder und Frau glauben auch dass ich "schuld" bin dass meine Tochter so schläft schlecht. Um sie zu bestätigen ist mein Tochterluder um neun Uhr eingeschlafen als sie bei ihnen übernachtet hat :evil:

Aber: ich hab ja auch nen guten Schläfer also kann ich kein völlig Einschläferversager sein. Tochter schläft hier allerdings nie vor 23 Uhr, steht aber auch um acht auf, sie braucht einfach nicht viel Schlaf.
Anlu
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Re: Sind schlechte oder gute Schläfer anerzogen ?

Beitrag von Anlu »

Also mein Großer musste anfangs eingestilt werden, später dann an unserem kleinen Finger nuckeln ...
er war ab Mitternacht ständig wach.

Der Kleine schläft auch einfach so ein. Und ist seltener wach.


Ich habe darauf keinen Einfluss genommen.

Aberziehen kann man sicher so einiges aber wozu?
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Casbas
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Re: Sind schlechte oder gute Schläfer anerzogen ?

Beitrag von Casbas »

Optimistin hat geschrieben:
Dickkopf-Mama hat geschrieben:Ich glaube schon, dass man schlechten Schläfern das Melden ab-erziehen kann. Aber um welchen Preis?!
Ansonsten fand ich das Geständnis einer Bekannten sehr schön, deren erstes Kind ein toller Schläfer war und die sich heimlich , wenn eine Mama über ihr schlecht schlafendes Kind erzählt hat oft gedacht hat: Da hast du wohl was falsch gemacht. Bis zu dem Zeitpunkt als sie ihr zweites bekommen hat. Das war dann nämlich gaaaaanz anders obwohl sie doch alles so gemacht hat wie beim ersten :wink: . Im nachhinein hat sie sich dann echt geschämt :lol:
das könnte glatt ich gewesen sein ... :oops: :oops: :wink:
Bei mir genauso :oops:
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rhapsody
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Re: Sind schlechte oder gute Schläfer anerzogen ?

Beitrag von rhapsody »

Sehe das wie die Vorschreiberinnen auch. Und überleg mal: es gibt doch auch bei Erwachsenen unterschiedliche 'Schlaftypen'. Ich z.B. kann echt überall schlafen, mein Mann kann im Auto oder Flugzeug gar nicht schlafen, auch wenn er total müde ist.
Was die Kleinen betrifft: mein Sohn braucht auch das Einschlafstillen, aber es ist für uns eine super Methode zum Runterkommen und Einschlafen, selbst mit 2 1/2 Jahren noch. Daher sehe ich auch keinen Grund, daran was zu ändern. WENN das Koboldkind dann mal schläft, dasnn schläft er auch, nicht so wie manche Kinder, die zwar gut (alleine) einschlafen, dann aber gerne mitten in der Nacht wieder Party machen wollen.
Der gleichaltrige Sohn einer Freundin wurde auch einschlafgestillt und mochte das irgendwann recht früh einfach nicht mehr. Mit vielleicht 6 Monaten hat er beim Einschlafstillen von selber abgedockt, sich weggedreht und ist dann bald eingeschlafen. Immer wieder, ist einfach nicht mehr beim Stillen eingeschlafen. Da war die Mama sogar etwas traurig :wink: . Mittlerweile schläft er schon lange im eigenen Bett- müsste nicht, aber er schläft wohl lieber und ruhiger alleine ein. Daher denke ich schon, dass ein Großteil des Schlafmusters angeboren ist. Manche Kinder brauchen halt mehr Nähe, andere nicht.
Womit ich den Vorschreiberinnen auch absolut Recht gebe ist, dass man sicher einem 'schlechten' Einschläfer das Weinen abtrainieren kann (und ich schreibe hier bewusst trainieren, denn wirklich 'natürlich' ist das dann in meinen Augen nicht)- siehe Schlafprogramme wie JKKSL.
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Muschelsucherin
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Re: Sind schlechte oder gute Schläfer anerzogen ?

Beitrag von Muschelsucherin »

Ich glaube, dass man da wenig Einfluss drauf hat, wenn man nicht grade auf´s Ferbern aus ist.

Ich habe 2 Kinder.

Kind 1 hat schon immer ganz gut geschlafen. Im ersten LJ hat er sich ca. 2 mal nachts gemeldet und mit 1 Jahr durchgeschlafen. Traumhaft!

Kind 2 hat schon immer schlecht geschlafen, weckte mich in der harten Zeit zwischen 10 und 20 mal pro Nacht und ist jetzt kurz vor dem 1. Geburtstag vom Durchschlafen mehr als weit entfernt.

Beide Kinder wurden absolut gleich behandelt. :wink:
Liebe Grüße von B. mit Bär (März 2008), Maus (März 2010) und

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