Die Richtlinien sind bei den Anbauverbänden wie demeter, bioland und wie sie alle heißen oft strenger (und je nach Anbauverband unterschiedlich) strenger als bei dem "billig"bio Produkten, die "nur" die EU-Bio-Richtlinien einhalten. Wie das im Detail ausschaut, müsste man sich ansehen, ich hatte da mal eine Broschüre, die ich aber nicht mehr finde. Mir ist als einzigstes im Kopf geblieben: die Anbauverbände dulden es nicht, dass auf einem Hof bio und nichtbio angebaut wird, bei der EUbio ist das möglich (z.B. konventionelle Schweinezucht und bio-Kartoffeln). Die Futterrichtlinien beim Fleisch oder die Menge und Art des erlaubten Düngers könnten noch unterschiedlich sein, genauso wie die Wartezeit eines Hofes von konventionellem Anbau bis hin zum Zertifikat für bio. Und da das EU-bio ein wenig lascher ist, wird das andere halt als besser bezeichnet (bzw. ist es vermutlich auch).
Ich bin aber der Meinung, dass man das nicht soo streng sehen darf! Ich stelle mir immer vor, dass das EUbio irgendwann der Normalzustand sein sollte und das Anbauverband-bio die Premium Qualität, von daher kaufe ich gerne das EUbio um zu zeigen, dass es gefragt ist

. Ich finde es oft schade, dass hier der Eindruck entsteht, nur Anbauverbandbio zählt

und man müsse sich rechtfertigen, wenn man nur billig bio kauft. Besser billig bio als gar kein bio!
Ja und regional hat primär nichts mit bio zu tun. Die konventionellen regionalen Eier sind qualitativ vermutlich nicht besser als normale Eier aus dem Supermarkt, aber: * die Fahrtwege sind kürzer * mir ist die Art der Vermarktung ohne viele Zwischenstationen (wie Großhändler) sympathischer, besonders wenn das regionale direkt vertrieben wird (Markt, Hofladen) * Gemüse ist vermutlich frischer als aus dem Supermarkt, zu diskutieren ist, ob angewelktes BioGemüse gesünder ist als frisches konventionelles
(Entschuldigt die komischen Schreibweisen, bin ganz wirr vor lauter bio

)