Diese Taktik funktioniert meist ziemlich gut und so bin ich nicht erst irgendwelchen "Angriffen" ausgesetzt und muss dann reagieren, ärgere mich schon mal undundund, sondern kann dann agieren und informieren ohne mich zuerst rechtfertigen zu müssen.
Dass ich diese Taktik entwickelt habe kommt davon, dass ich mich in Gesprächen immer wieder nach dem ersten Satz schon an die Wand gedrückt gefühlt habe. Ich ärgere mich immer noch, dass ich -wie hier schon erwähnt- mich für Dinge rechtfertigen muss (müssen um mich nicht ab mir selbst zu ärgern), die eigentlich in der Natur eines so kleinen Menschen liegen. Diese Wut, die in solchen Situationen überrollt kann ich bis jetzt nicht kontrollieren. Nicht falsch verstehen, ich ärgere mich nicht bei Fragen, aber wenn mir unreflektierte Aussagen entgegen geschleudert werden, da muss ich mich extrem zurück halten. Das "missioniert werden" mit den bekannten Argumenten (mein Lieblingsargument ist ja: "Meinst du das das richtig ist? Zu unserer Zeit blablabla" Das stimmt ja dann nocht nicht einmal. es ist ja keine Frage der Generation, sondern primär der Einstellung).
Mich erstaunt das Unwissen vor allem bezüglich des Stillens immer wieder. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass bei Problemen Inputs (und ich mache die extrem diskret -vielleicht ist das der Punkt
Ach es ist für mich immer noch ein Thema und ich ärgere mich immer wieder, obwohl ich mir geschworen habe, dass ich mir ein Fell wachsen lasse