Einschlafstillen - wie wichtig ist "Bäuerchen"?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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GiGi
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Einschlafstillen - wie wichtig ist "Bäuerchen"?

Beitrag von GiGi »

So, seit 7 Tagen sind wir nun wieder dabei und ich genieeeesssse es!! :D :5:

Obwohl ich glaube relativ stillerfahren zu sein, stelle ich fest, dass einiges an Wissen verschüttet ist. Hier meine Frage: mein Kleiner schläft abends und nachts gern an der Brust ein - ich lasse ihn dann auch... ich frage mich aber, wie wichtig das sog. "Bäuerchen" ist. Soll/ muss ich ihn noch einmal hochnehmen, obwohl er schon schläft oder ist das "Bäuerchen" überbewertet und die übermässige Luft, so er sie beim Stillen schluckt, entweicht auch im Liegen?

Danke für eure Hilfe!
kerstin10
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Re: Einschlafstillen - wie wichtig ist "Bäuerchen"?

Beitrag von kerstin10 »

Hallo,

ich habe die erste Zeit versucht, meinen Sohn ein Bäuerchen machen zu lassen. Kam aber selten etwas. Geweckt bzw. nicht einschlafen lassen habe ich ihn aber wegen Bäuerchen machen aber nie. Nachdem er ohnehin sehr selten ein Bäuerchen gemacht hat und keine Spuck- Verdauungs- oder sonstigen Probleme deswegen gehabt hat, habe ich es relativ bald ganz sein gelassen. Schau halt, wie es Deinem Kleinen ohne Bäuerchen geht.

Und: herzlichen Glückwunsch zum Baby!

LG, Kerstin
Mama mit großem Bären 2009
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hexedoro
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Re: Einschlafstillen - wie wichtig ist "Bäuerchen"?

Beitrag von hexedoro »

Ich wecke auch nicht nochmal auf für ein Bäuerchen. Sind bzw. waren beides ziemliche Spuckkinder, aber das fehlende Bäuerchen hat sich nicht irgendwie bemerkbar gemacht, hatten keine Bauchschmerzen oder sowas. Der Kleine pupst morgens manchmal ganz doll, vielleicht weil die Luft dann eben unten rausmuss, aber er scheint ganz zufrieden mit sich :) .
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MissMarpelchen
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Re: Einschlafstillen - wie wichtig ist "Bäuerchen"?

Beitrag von MissMarpelchen »

Hi!

Beim kleinen Räuber waren Bäuerchen nie nötig und bei der Püppi hab ich es ne Zeitlang gemacht, weil sie immer so extren gespuckt hat und ich dachte, dass es dadurch besser wird. Hat aber auch nichts gebracht und seitdem lass ich es auch bei ihr sein mit dem Bäuerchen.
Vor allem Nachts oder Abends würde ich ja nie auf die Idee kommen, da ein Bäuerchen raus zu locken. Da sind die Kiner ja wach "geklopft".
LG

Dani mit dem kleinen Räuber Rotzi (10/08), der Püppi Spucki (09/10) und Pommy (03/13)!

"Wer heute in Deutschland etwas wirklich Revolutionäres, völlig Ausgeflipptes und absolut Waghalsiges machen will, der sollte albernen Extremsport vergessen und heiraten. Er sollte zwei Jahrzehnte seines Lebens in die Zukunft investieren, die Ärmel hochkrämpeln und mehrere Kinder großziehen - und zwar erhobenen Hauptes, bitteschön!"(von "Unbekannt)"

"Wo die Angst ist - da geht´s lang."

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Imkerin
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Re: Einschlafstillen - wie wichtig ist "Bäuerchen"?

Beitrag von Imkerin »

GiGi hat geschrieben: Soll/ muss ich ihn noch einmal hochnehmen, obwohl er schon schläft oder ist das "Bäuerchen" überbewertet und die übermässige Luft, so er sie beim Stillen schluckt, entweicht auch im Liegen?
Überbewertet, eindeutig!
Schlaf ist viel, viel wichtiger.
LG von der Imkerin
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Latascha
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Re: Einschlafstillen - wie wichtig ist "Bäuerchen"?

Beitrag von Latascha »

Also bei uns ist das Bäuerchen sehr wichtig, weil die Madame sonst wirklich spuckt ohne Ende. Beim Einschlafstillen lassen wir das Bäuerchen allerdings auch weg. In der Nacht nehm ich sie auch nicht hoch. Es kommt dann halt vor, dass in der Früh beim Aufstehen als erstes ein Riesenbäuerchen auf mich wartet und sie mir grinsend ins Gesicht rülpst, wenn ich sie hochnehme :lol:
Wenn sie wach ist, dann nehm ich sie hoch, ansonsten lass ich sie schlafen. Finde das hat noch irgendwie eine größere Bedeutung als das Bäuerchen...
Liebe Grüße
Latascha
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Re: Einschlafstillen - wie wichtig ist "Bäuerchen"?

Beitrag von Beccy »

kommt aufs kind an. die große habe ich immer nochmal "entbauert", sonst wäre die nacht anstrengend geworden. die kleine habe ich seit sie auf der welt ist noch nie aktiv versucht zum bäuerchen machen zu bewegen...
Liebe Grüße von Beccy mit dem Mariekäferchen 01/09 und dem Küken 08/10

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Kate
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Re: Einschlafstillen - wie wichtig ist "Bäuerchen"?

Beitrag von Kate »

Herzlichen Glückwunsch zum kleinen Jakob! :D

Hör auf dein Gefühl, ich meinte am Anfang auch ihn Bäuerchen machen lassen zu müssen, weil ich es irgendwo gelesen hatte. Im Endeffekt hat er sowieso gepupst, ob Bäuerchen oder nicht. Da habe ich dann auch entschieden: Schlaf ist wichtiger.

Schöne Kuschelzeit
Kate
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clermontine
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Re: Einschlafstillen - wie wichtig ist "Bäuerchen"?

Beitrag von clermontine »

Auch von mir erstmal herzlichen Glueckwunsch.
Ich habe meinen Sohn nie Baeuerchen machen lassen. Er war schon immer eher der Pupser...
Wenn noetig kam noch ein kleiner Ruelpser im Schlaf.
Aber ich haette ihn niemals geweckt fuers Baeuerchen und schon gar nicht nach dem Einschlafstillen oder nachts.
Wir hatten nur eine ganz kurze Phase, so 5. Monat, da brauchte er das Baeuerchen.
LG Clermontine mit Sohn (09/09) und Tochter (04/12)
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blauviolett
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Re: Einschlafstillen - wie wichtig ist "Bäuerchen"?

Beitrag von blauviolett »

Herzlichen Glückwunsch auch von uns! :D

Also bei uns auch kein Bäuerchen, der Schlaf ist viel wichtiger. Allgemein gibt es nachts deutlich weniger Luft im Bauch, was vor allem daran liegt, dass sie nachts VIEL ruhiger trinkt und so gut wie keine Luft schluckt.

Viel Freude und eine schöne Stillzeit!
VLG von blauviolett
mit Schnecke (2010), Wichtel (2012) und (Bauch-)Zwerg (06/2015)
sowie kleinem * im Herzen


Antonia... unvergessen.
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