argumente PRO kindergarten
- tania
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argumente PRO kindergarten
mich würde interessieren, was für euch die argumente für kindergarten sind. warum habt ihr eure kinder ab wann in den kindergarten gegeben? also jetzt neben arbeit, also neben dem grund, arbeiten gehen zu wollen oder zu müssen. entlastung für das elternteil, was vorher zu hause war, evtl auch wegen bald kommendem geschwister? gesellschaft fürs kind? förderung? oder in den kiga auf verlangen des kindes? wäre bei euren kindern früher oder später besser gewesen?
vielen dank!
(bei uns ist kindergarten nicht aktuell. sollte er in den kindergarten wollen, kann er natürlich gehen, ansonsten ist das erstmal nicht geplant.)
vielen dank!
(bei uns ist kindergarten nicht aktuell. sollte er in den kindergarten wollen, kann er natürlich gehen, ansonsten ist das erstmal nicht geplant.)
tania mit sohn *09 und sohn *12
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rosenholz
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Re: argumente PRO kindergarten
Also ich bin bei meiner Großen froh, daß wir sie nicht früher in den KiGa getan haben, denn nach einem Jahr hatte sie keine Lust mehr hinzugehen und wollte in die Schule.
Sie mußte dann noch ein halbes Jahr durchstehen. Vorher zu Hause war ihr nicht so "langweilig"
Bei der Mittleren ist das so ne Sache, hm, wir haben sie zurückstellen lassen, weil sie noch nicht "schulreif " war. Sie ist dann 2,5 Jahre im KiGa. Ich sehe aber auch da keine Ursache dran, daß sie erst mit 4,5 Jahren gegangen ist, sie wäre auch sicher noch zu Hause geblieben, aber wir haben damals nicht gedacht/ gewußt,daß sie eigentlich schon in die Schule muß
. sonst wäre sie erst ein Jahr später gegangen.
Von mir aus hätten sie nie gehen müssen, aber ich fand´s wichtig, daß sie vor der Schule, ab einem gewissen Alter geht um andere Kinder, die auch dann in die SChule gehen kennenlernen kann, vielleicht schon dort Freunde findet. Was die Förderung angeht, da ist unser KiGa nicht so auf dem neusten Stand, an Förderung finde ich, läuft da nicht viel.
Wegen kleineren Geschwistern, oder um mich zu entlasten, hätte ich sie auch nicht in den KiGa gegeben.
Was ich nur immer wieder feststellen muß, ich werde immer dumm angeschaut, weil ich sie recht spät in den KiGa gegeben habe, das versteht hier keiner
Aber sie sind genauso "reif" wie die die schon vor der Schule 3 Jahre oder länger dort waren.
Sie mußte dann noch ein halbes Jahr durchstehen. Vorher zu Hause war ihr nicht so "langweilig"
Bei der Mittleren ist das so ne Sache, hm, wir haben sie zurückstellen lassen, weil sie noch nicht "schulreif " war. Sie ist dann 2,5 Jahre im KiGa. Ich sehe aber auch da keine Ursache dran, daß sie erst mit 4,5 Jahren gegangen ist, sie wäre auch sicher noch zu Hause geblieben, aber wir haben damals nicht gedacht/ gewußt,daß sie eigentlich schon in die Schule muß
Von mir aus hätten sie nie gehen müssen, aber ich fand´s wichtig, daß sie vor der Schule, ab einem gewissen Alter geht um andere Kinder, die auch dann in die SChule gehen kennenlernen kann, vielleicht schon dort Freunde findet. Was die Förderung angeht, da ist unser KiGa nicht so auf dem neusten Stand, an Förderung finde ich, läuft da nicht viel.
Wegen kleineren Geschwistern, oder um mich zu entlasten, hätte ich sie auch nicht in den KiGa gegeben.
Was ich nur immer wieder feststellen muß, ich werde immer dumm angeschaut, weil ich sie recht spät in den KiGa gegeben habe, das versteht hier keiner
Aber sie sind genauso "reif" wie die die schon vor der Schule 3 Jahre oder länger dort waren.
- Imkerin
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Re: argumente PRO kindergarten
Immer unter der Voraussetzung, daß es ein toller, liebevoller, spannender KiGa ist:
-Mehr Anregungen als ich es zuhause geben kann (Projekte, Ausflüge, Materialien...)
-Gemeinschaft und Gesellschaft mit anderen Kindern
-Die Möglichkeit weitere recht enge Kontakte zu anderen erwachsenen Bezugspersonen aufzubauen. (Wir haben hier keine Großeltern o.ä. die unsere Kinder mehrfach die Woche regelmäßig sehen)
-Mehr Anregungen als ich es zuhause geben kann (Projekte, Ausflüge, Materialien...)
-Gemeinschaft und Gesellschaft mit anderen Kindern
-Die Möglichkeit weitere recht enge Kontakte zu anderen erwachsenen Bezugspersonen aufzubauen. (Wir haben hier keine Großeltern o.ä. die unsere Kinder mehrfach die Woche regelmäßig sehen)
LG von der Imkerin
mit Svanhild (*01. 2001), Arfst (* 12. 2002), Asgrim (*09. 2009) und Isebrand (*07.2012)
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- Imkerin
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Re: argumente PRO kindergarten
Nachtrag, Svanhild und Arfst sind mit 3,5 Jahren in den KiGa gegangen, Asgrim wird mit grade 3 Jahren starten.
LG von der Imkerin
mit Svanhild (*01. 2001), Arfst (* 12. 2002), Asgrim (*09. 2009) und Isebrand (*07.2012)
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mama2008
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Re: argumente PRO kindergarten
hallo,
hr. hummel geht seit oktober ´10, vormittags von ca. 8-12 uhr.
einerseits gehen wir beide arbeiten (ich seitdem hr.hummel kanpp 1,5 jahre alt war) und da war er dann bei oma+opa und diese wollten wir entlassten. ursprünglich war deshalb angedacht, dass er in den kiga ab 2 jahren geht, ursprünglicher gedanke war kigabeginn im märz ´10 angedacht. allerdings fühlte sich das dann falsch an, er war einfach nicht so weit und wir haben glück, dass meine eltern ihn weiter gesittet haben.
mit einem jahr habe ich angefangen mit ihm in die musikschule zu gehen und seit er ein gutes halbes jahr alt war, gehe ich mit ihm wöchentlich in die krabbel- und spielgruppe hier im ort. seit frühjahr letzen jahres möchte er gerne viel mit kindern zusammen sein, er fragte täglich ob wir in musikschule oder krabbelgruppe gehen oder uns mit dem oder jenem kind treffen, er findet gesellschaft unter kindern einfach toll. das konnte ich ihm auch gut ermöglichen, denn wir sind täglich draußen und da trifft man im sommer doch immer jemand auf dem spielplatz oder im schwimmbad oder oder oder.
allerdings ist dies im herbst/winter ja nicht wirklich so.
und er war oft enttäuscht, wenn wir niemanden getroffen haben, bzw. wollte ich mich auch nicht dauernd mit jemand verabreden. also probierten wir kiga aus und ihm gefällt es sehr gut. er geht vormittags und letzte woche wollte er sogar mal nachmittags gehen. er genießt sehr die gesellschaft mit anderen kindern und ist glücklich.
ob der kiga jetzt viel oder wenig födert lass ich außen vor, sie arbeiten halbwegs so, wie ich es mir vorstelle, der umgang mit kind ist völlig in ordnung und mein kind fühlt sich dort wohl, und das ist für mich das wichtigste.
hr. hummel geht seit oktober ´10, vormittags von ca. 8-12 uhr.
einerseits gehen wir beide arbeiten (ich seitdem hr.hummel kanpp 1,5 jahre alt war) und da war er dann bei oma+opa und diese wollten wir entlassten. ursprünglich war deshalb angedacht, dass er in den kiga ab 2 jahren geht, ursprünglicher gedanke war kigabeginn im märz ´10 angedacht. allerdings fühlte sich das dann falsch an, er war einfach nicht so weit und wir haben glück, dass meine eltern ihn weiter gesittet haben.
mit einem jahr habe ich angefangen mit ihm in die musikschule zu gehen und seit er ein gutes halbes jahr alt war, gehe ich mit ihm wöchentlich in die krabbel- und spielgruppe hier im ort. seit frühjahr letzen jahres möchte er gerne viel mit kindern zusammen sein, er fragte täglich ob wir in musikschule oder krabbelgruppe gehen oder uns mit dem oder jenem kind treffen, er findet gesellschaft unter kindern einfach toll. das konnte ich ihm auch gut ermöglichen, denn wir sind täglich draußen und da trifft man im sommer doch immer jemand auf dem spielplatz oder im schwimmbad oder oder oder.
allerdings ist dies im herbst/winter ja nicht wirklich so.
ob der kiga jetzt viel oder wenig födert lass ich außen vor, sie arbeiten halbwegs so, wie ich es mir vorstelle, der umgang mit kind ist völlig in ordnung und mein kind fühlt sich dort wohl, und das ist für mich das wichtigste.
- finn
- alter SuT-Hase
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- Registriert: 16.08.2007, 22:52
Re: argumente PRO kindergarten
Ich finde es gut, dass mein Sohn im Kindergarten so schönen Input bekommt. Damit meine ich die Lieder, Geschichten, Bewegung usw., die dort täglich gemacht wird. Das kann ich ihm zuhause nicht bieten in diesem Ausmaß. Außerdem wird dort das Jahr noch intensiver erlebt, wie ich es ihm bieten kann.
Klar, ich könnte mich auch mächtig reinstressen und ihm das selber bieten, aber ich glaube, das würde ich nicht schaffen. Von daher freue ich mich, dass er es im Kindergarten bekommt.
Dann finde ich die zeit, die sich für mich ergibt, gut. Egoistischer Grund, ja, aber ich bin dann mittags einfach viel besser gelaunt und wir haben eine schönere Zeit.
Die soziale Komponente, die alle immer so betonen, finde ich gar nicht mal so wichtig.
Klar, ich könnte mich auch mächtig reinstressen und ihm das selber bieten, aber ich glaube, das würde ich nicht schaffen. Von daher freue ich mich, dass er es im Kindergarten bekommt.
Dann finde ich die zeit, die sich für mich ergibt, gut. Egoistischer Grund, ja, aber ich bin dann mittags einfach viel besser gelaunt und wir haben eine schönere Zeit.
Die soziale Komponente, die alle immer so betonen, finde ich gar nicht mal so wichtig.
Liebe Grüße von mir mit den Jungs (12/06 und 10/09)
- Dickkopf-Mama
- Miss SuTiversum
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- Registriert: 04.10.2007, 12:33
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Re: argumente PRO kindergarten
Für ums ist die soziale Komponente schon wichtig. So viele Bekannte mit Kind im Alter des Großen haben wir nicht (er hatte mit Kursen unkompatibele Schlafenszeiten) ich bin auch nicht der kontaktfreudigste Mensch sondern eher zurückhaltend und mn merkte schon, dass ihm was fehlte
.
Mit unserem Halbtagsplatz ist es insgesamt auch schon entspannter geworden, denn unsere 2 zusammen sind nicht so einfach, der Große ist total eifersüchtig, was gerade echt ein Problem ist zwischen uns. Für mich ist es einfach auch wichtig, dass ich mal 5 min am Tag habe wo ich zwar sozusagen Rufbereitschaft habe aber mich auch einfach mal hinsetzten kann, dass gab es hier lange nicht. Und wenn es soweit ist und wir ne Einzelfallhelferin habe werde ich es total genießen mal unser Notfallhandy auszustellen und die Verantwortung für den Diabetes meines Sohnes für ein paar Stunden abzugeben. Mich auf nen Kaffeeverabreden zu können ohne Angst haben zu müssen zwischendurch loszumüssen. Das wird super
.
Aber die Kita ist bis auf Kleinigkeiten auch echt ein Glückstreffer.
(man sollte immer auf Tipps seiner Hebamme hören 
Mit unserem Halbtagsplatz ist es insgesamt auch schon entspannter geworden, denn unsere 2 zusammen sind nicht so einfach, der Große ist total eifersüchtig, was gerade echt ein Problem ist zwischen uns. Für mich ist es einfach auch wichtig, dass ich mal 5 min am Tag habe wo ich zwar sozusagen Rufbereitschaft habe aber mich auch einfach mal hinsetzten kann, dass gab es hier lange nicht. Und wenn es soweit ist und wir ne Einzelfallhelferin habe werde ich es total genießen mal unser Notfallhandy auszustellen und die Verantwortung für den Diabetes meines Sohnes für ein paar Stunden abzugeben. Mich auf nen Kaffeeverabreden zu können ohne Angst haben zu müssen zwischendurch loszumüssen. Das wird super
Aber die Kita ist bis auf Kleinigkeiten auch echt ein Glückstreffer.
Liebe Grüße von Meike mit drei Dickköpfen ( * 2007),( * 2010) und (*2013)
- tania
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Re: argumente PRO kindergarten
ab wann hattet ihr das gefühl, dass andere kinder fehlen?
mein sohn (fast zwei) freut sich sehr über andere kinder (stillgruppe und seine cousins), wenn wir die cousins aber ein paar tage nacheinander sehen, hat er schnell zu viel.
mein sohn (fast zwei) freut sich sehr über andere kinder (stillgruppe und seine cousins), wenn wir die cousins aber ein paar tage nacheinander sehen, hat er schnell zu viel.
tania mit sohn *09 und sohn *12
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mama2008
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Re: argumente PRO kindergarten
bei meinem sohn fing es an, dass er sehr häufig am tag nach anderen kindern fragte, er sagte auch, dass er raus will, weil er dies oder jenes kind draußen gesehen hat, im spiel mit anderen kindern nicht sich lösen wollte zum heimgehen, zuhause auch gesagt hat, er möchte mit x oder y spielen.
- prinzesschenmama
- alter SuT-Hase
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Re: argumente PRO kindergarten
^Bei mario war damals das Hautpargument (neben meiner Ausbildung) dass er dort andere Kinder kennenlernt, weil er ja noch keine Geschwister hatte und ich aufgrund meines Alters (19) nur sehr wenige Bekannte mit Kindern hatte . Er hat dort Freunde gefunden, mit 2 von denen ist er bist heute (jetzt ist er fast 11) befreundet ist!
Jetzt bei den kleinen spricht für den Kiga:
- mehr Beschäftigung und Anregung als ich zu hause bieten kann, (Clara liebt es z.B in der Gruppe zu singen)
- andere kinder, freundschaften
- Wenn C. im Kindergarten ist (hoffentlich noch in diesem jahr mit 2,5 oder spätestens 3) hab ich mehr exclusive Zeit für Merlin
- wenn beide im Kiga sind (eines fernen tages...) ja, dann hab ich vielleicht auch maln ein bißchen zeit für mich
(an arbeitsfreien tagen)
Ich bin übrigens nichgt so sicher,ob ein kind wirklich von selbst den Wunsch äußern würde, in den KiGa zu gehen, wenn es das nicht kennt?
Jetzt bei den kleinen spricht für den Kiga:
- mehr Beschäftigung und Anregung als ich zu hause bieten kann, (Clara liebt es z.B in der Gruppe zu singen)
- andere kinder, freundschaften
- Wenn C. im Kindergarten ist (hoffentlich noch in diesem jahr mit 2,5 oder spätestens 3) hab ich mehr exclusive Zeit für Merlin
- wenn beide im Kiga sind (eines fernen tages...) ja, dann hab ich vielleicht auch maln ein bißchen zeit für mich
Ich bin übrigens nichgt so sicher,ob ein kind wirklich von selbst den Wunsch äußern würde, in den KiGa zu gehen, wenn es das nicht kennt?





