Wasserbett, Matratzenauflagen, gut für den Rücken?

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

kabafreak

Wasserbett, Matratzenauflagen, gut für den Rücken?

Beitrag von kabafreak »

hier muss was passieren mit unserem Bett, ich hab so rückenprobleme :-(

nun ist die frage was ist da wohl das beste?
und geht nicht so ins geld :?

was sind denn eure erfahrungen, wie schlaft ihr am besten? muss es das teurere wasserbett sein?

oder taugt auch eine Wassermatratze?

schläft jemand auf Viscoelastic?

oder auf Gelschaum?

oder liegt es gar nicht an der Matratze sondern der Lattenrost ist Schrott? :?
rosenholz
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Re: Wasserbett, Matratzenauflagen, gut für den Rücken?

Beitrag von rosenholz »

Hm ich würd mich da gut beraten lassen, denn ein Wasserbett muß nich timmer gut für den Rücken sein.

Wir haben eine Kaltschaummatratze und sind sehr zufrrieden, mein Mann hat auch mit dem Rücken Probleme.
Wichtig ist, daß der Härtegrad auf dein Körpergewicht abgestimmt ist und dich gut abstützt, ( daß Schulter und Hüfte absinken, aber nur soviel, daß der Rest dann gerade aufliegt) und daß der LAttenrost darunter noch seine Wölbung nach oben hat, sonst hat die beste Matratze keinen Sinn.

Mehr weiß ich auch nicht.

Ja gut, es kommt auch auf das Kissen an, es soll stützen, aber eben nur den Kopf und nicht noch die Schulter.
kabafreak

Re: Wasserbett, Matratzenauflagen, gut für den Rücken?

Beitrag von kabafreak »

wir haben eine kaltschaummatratze, und die schon ein paar jahre nun.. bisher dachte ich darin gut zu schlafen, aber das hat sich nun geändert, da ich direkt nach dem aufstehen die meisten probleme hab :-(

kennt vielleicht jemand noch so was?
jusl
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Re: Wasserbett, Matratzenauflagen, gut für den Rücken?

Beitrag von jusl »

Also vornweg: niiiiiie wieder möchte ich in was anderem schlafen als in meinem Wasserbett. Haben wir seit knapp 10 Jahren, und ich bin 100% überzeugt, dass es maßgeblich dazu beitrug, dass ich durch sämtliche Schwangerschaften praktisch ohne Rückenschmerzen gekommen bin. Abends, wenn man sich reinlegt, dann "schmerzt" es geradezu richtig :lol: ich fühle buchstäblich, wie meine Wirbelsäule entspannt und länger wird. Dieser "Schmerz" ist sooooo herrlich :lol: . Ein anderer Vorteil (am Anfang gewöhnungsbedürftig!) ist, dass alle Körperteile gleich stark aufliegen, das kennt man von anderen Matratzen GANZ anders. Außerdem sinkt man erheblich mehr ein, das heißt der Aufliegedruck wird auch seitlich(!) abgeführt. Durch diese beiden Punkte wird der punktuelle Druck extrem weggenommen, gerade auf Stellen die ganz besonders "rausgucken", wie Schulter oder Beckenknochen z.B. Und ich liebe das Gefühl, dass die nach innen liegende Körperteile wie Taille oder Kniekehlen genauso "mit Matratze ausgefüllt" sind - auch ganz anders als auf anderen Matratzen.

Einen Nachteil sehe ich allerdings in dem von Dir verlinkten Teil in der extrem flachen Matratzenhöhe. 10 cm ist (zu) wenig. Wir haben uns damals ein extra Wenig-Wasser-Wasserbett gekauft (wegen Fachwerkdachgeschoss), Höhe je nach bevorzugtem Füllstand/Härtegrad 15-20 cm (das ist sehr wenig!), und wenn ich ALLEIN im Bett auf der Seite liege mit angezogenen Knien, dann liegt der Hüftknochen auf. Ist nicht schlimm - weicher Schaumstoff - aber ich nehme es wahr. 10 cm wäre mir auf jeden Fall zu knapp - man muss schon eintauchen können ohne gleich aufzusetzen. Und wer liegt schon immer wie ein Brett auf dem Rücken mit allen Vieren ausgestreckt? (dann könnten die 10 reichen).

Hilfreich sind vielleicht diese Seiten über Wasserbetten:
http://www.dwf.de/medi.htm
http://www.wasserbetten-forum.org/

LG;
Julia
mama2008
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Re: Wasserbett, Matratzenauflagen, gut für den Rücken?

Beitrag von mama2008 »

guten morgen,

wir schlafen seit vier jahren in einem wasserbett und nie, nie wieder möchte ich was anderes.
wir hatten davor teure federkernmatratrzen und kaltschaummatratzen mit guten sprungrahmen, aber alles nichts im vergleich zum wasserbett. allerdings find ich die richtige auswahl sehr wichtig und wir waren mehrmals in fachgeschäften und haben uns lange und ausführlich beraten lassen.
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Moosblume
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Re: Wasserbett, Matratzenauflagen, gut für den Rücken?

Beitrag von Moosblume »

Hi !

Hier auch eine Stimme fürs Wasserbett. Ich hatte als Jugendliche unheimliche
Rückenprobleme und habe dann zum 18 Geburtstag ein Wasserbett bekommen.
Wir sind lange rumgefahren und ein gutes Bett, Lattenrost und Matratze wäre
auch sehr teuer gewesen. Meine Eltern haben dann nur das Wasserbett mit 4 Brettern
drum herum gekauft.
Das war nicht so teuer und ich wollte später die Matratze mit in ein gutes Wasser"bett"gestell
mitnehmen.
Ich habe mir dann aber ein neues ( größeres) gekauft.

Jeder Urlaub ist jetzt schrecklich , mein Bett gebe ich nie mehr her.
Moosblume mit einem Großen 02 und 2 Mittleren 06 an der Hand .

„Der Humor ist der Regenschirm der Weisen.”

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jusl
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Re: Wasserbett, Matratzenauflagen, gut für den Rücken?

Beitrag von jusl »

Jeder Urlaub ist jetzt schrecklich , mein Bett gebe ich nie mehr her.
:lol: :lol: :lol: DAS kenn ich.
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tania
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Re: Wasserbett, Matratzenauflagen, gut für den Rücken?

Beitrag von tania »

in welchen größen habt ihr denn dann wasserbetten? und zu wievielt schlaft ihr im wasserbett? ist das nicht ziemlicher seegang mit kleinen kindern? und hüpfen auf dem wasserbett, geht das? oder ein komplettes nogo?
tania mit sohn *09 und sohn *12
jusl
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Re: Wasserbett, Matratzenauflagen, gut für den Rücken?

Beitrag von jusl »

Schau mal auf die verlinkten Infoseiten ;-) Der "Seegang" hängt von der Beruhigungsstufe ab (Wird oft in Sekunden angegeben. "1 Sekunde" ist z.B. sehr beruhigt, da ist nach einer Sekunde NULL Bewegung mehr. Faustregel: je beruhigter, desto teurer. Das günstigste entsprechend: "Free flow", also ganz ohne Beruhigung. Reine Geschmackssache.). Wasserbetten kann man in den ganz normalen gängigen Bettgrößen kaufen. Tipp: Softsiderahmen immer abziehen! Also ein "2mx2m"-Bett ist INCL Rahmen, sprich: die Matratze selbst ist dann nur so knapp 1,90x1,90, je nach Hersteller. 2Meter-Papas sollten dann lieber ein 2,20 langes Bett nehmen. Bei der Breite kann man aber dafür etwas sparen, nämlich weil man aus Softsides nur sehr schwer herausfallen kann und die ganze Bettbreite effektiver nutzen kann (denn Rahmen ist höher und härter als die Matratze, man müsste fürs Rausfallen also erstmal bergauf rollen. Da Rollen im WB ohnehin schwierig ist :mrgreen: , ist mir nachts tatsächlich noch NIE ein Kind aus dem WB gefallen, sogar "Kind schläft ganz am Rand" ist kein Problem; ganz anders als bei herkömmlichen Matratzen.)
Hüpfen geht problemlos - macht aber keinen Spaß, weil's ja nicht zurückfedert. Ist eher wie in den Schnee springen. Völlig unattraktiv für Kinder, bei uns jedenfalls ;-)
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