Stillverträgliche Antidepressiva - welche?

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feuerdrache
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Re: Stillverträgliche Antidepressiva - welche?

Beitrag von feuerdrache »

Mein Arzt hat mir ein Medikament verschrieben, dass seiner Erfahrung nach in der Stillzeit genommen werden darf solange eine gewisse Dosierung nicht überschritten wird. Ich nehme es schon relativ lange und kann aber keine Beeinträchtigung meines Kindes oder bei mir feststellen. Haushaltshilfen kann doch auch der Arzt verschreiben?
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prinzesschenmama
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Re: Stillverträgliche Antidepressiva - welche?

Beitrag von prinzesschenmama »

sozialpsychiatrischer Dienst- keine Ahnung, ob es hier sowas gibt. aber es ist eben wirklich das blöde, dass ich mir eh schon so doof vorkomme und garnicht weiß, ob es überhaupt eine depression loder eion Burnout oder bloß"anstellen" ist. und ob es überhaupt "schlimm genug" ist, um was zu machen. :?
Ich hab halt auch schon eine sehr, sehr lan ge geschichte des nicht ernstgenommen werdens hinter mir. Umso größer ist der Angang, nochmal nach hilfe zu schauen.
mit Mario 12.3.2000;*P.N.(2.`08) im Herzen; Clara Luna *13.12.2008 und Merlin Gabriel *18.7.2010- gestillt, getragen, Familienbett und seit 4/12 auch mit gebarftem Hund ;-)
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vicci
ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Stillverträgliche Antidepressiva - welche?

Beitrag von vicci »

Eine der "großen" Nebenwirkungen ist die verschlimmerung der Depression....Und genau so war es bei mir die ersten Wochen bis das Sertralin gewirkt hat. Ich war ganz ganz schrecklich depressiv und hatte großes Glück, schnell in eine Therapie zu rutschen. Wenn man natürlich erst mal depressiver wird, fällt einem alles schwerer. Für mein Kind hatte ich immer Kraft aber da ist ja dann noch der Haushalt, der Papierkram, die sozialen Kontakte...das hat alles etwas gelitten. Es hat sich dennoch gelohnt, keine Angst :lol:
Du wirst merken, wenn Du Hilfe brauchst. Wenn das Leiden größer ist als die Freude, dann ist es Zeit etwas zu tun.
Was die Wartezeiten betrifft habe ich die Erfahrung gemacht, daß Hartnäckigkeit hilft. Ich habe mir bei der Kassenärztlichen Vereinigung eine Liste mit Therapeuten besotgt und habe alle abtelefoniert. Und ja, in der Depression war das garnicht so leicht. Eine der Therapeuten sagte zu mir am Telefon, man rutsche schneller rein, wenn man hartnäckig immer wieder anruft, dann scheint es ernst. Ich finde das paradox denn ein Symptom der Depression ist ja die Antriebsschwäche. Wer schon mal richtig depressiv war weiß, daß es quasi unmöglich ist sich jeden Tag aufzuraffen und alle ab zu telefonieren. Besagte Therapeutin sagte auch, man müsse wohl mein Bindungsproblem auflösen, denn ein 1 1/2 jähriges stille man nicht mehr :lol: Auch Therapeuten sind nur Menschen....
LG
Es ist noch immer wie ein Traum für mich, ich sehe dich an doch ich glaub es nicht, du bist mein Sonnenschein , mein Augenlicht
ich geb mein ganzes leben nur für Dich. Ich bin du und du bist ich.
vicci
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Re: Stillverträgliche Antidepressiva - welche?

Beitrag von vicci »

prinzesschenmama hat geschrieben:sozialpsychiatrischer Dienst- keine Ahnung, ob es hier sowas gibt. aber es ist eben wirklich das blöde, dass ich mir eh schon so doof vorkomme und garnicht weiß, ob es überhaupt eine depression loder eion Burnout oder bloß"anstellen" ist. und ob es überhaupt "schlimm genug" ist, um was zu machen. :?
Ich hab halt auch schon eine sehr, sehr lan ge geschichte des nicht ernstgenommen werdens hinter mir. Umso größer ist der Angang, nochmal nach hilfe zu schauen.
Wenn Dus nicht für Dich tust, tus für Deine Kinder! Mein Kind war immer mein Motivator, ich will meine Lebensthemen (die Du ja offensichtlich auch hast) nicht auf sie übertragen....
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Re: Stillverträgliche Antidepressiva - welche?

Beitrag von L-Mama »

Ich habe auch noch keinen Platz, mache aber ärztliche Hypnose, das hilft ungemein (und nehme ein leichtes AD). Das AD hilft schon, aber man muß auch therapeutisch was tun, klar. Die Wartezeiten sind wirklich verrückt, gerade für Depressive - ein Paradoxon in der Tat. Also die Hypnose zahle ich selber, aber das ist es mir alle mal wert. Ich lerne langsam, mich selber anzunehmen.
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Zhea
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Re: Stillverträgliche Antidepressiva - welche?

Beitrag von Zhea »

arzt suchen und der soll direkt mit embryotox abklären. es gibt ein paar die gut verträglich sind und die gut getestet sind.

das wichtigste ist aber, selbst dahinter zu stehen und sich blöde sprüche von krankenschwestern und anderen personen die einsicht in die krankenakte haben, nicht zu herzen zu nehmen.

mir wurde schon unterstellt, dass ich mein eigenes wohl über das meines kindes stelle und ihm absichtlich schaden wolle, weil ich stille.
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Re: Stillverträgliche Antidepressiva - welche?

Beitrag von L-Mama »

Zhea hat geschrieben:arzt suchen und der soll direkt mit embryotox abklären. es gibt ein paar die gut verträglich sind und die gut getestet sind.

das wichtigste ist aber, selbst dahinter zu stehen und sich blöde sprüche von krankenschwestern und anderen personen die einsicht in die krankenakte haben, nicht zu herzen zu nehmen.

mir wurde schon unterstellt, dass ich mein eigenes wohl über das meines kindes stelle und ihm absichtlich schaden wolle, weil ich stille.

Schließe ich mich unbedingt an. Stillen und stillverträgliche ADs sind KEIN Problem. Ich habe meins von dem Leiter eine Klinik bekommen, der sich damit bestens auskennt.
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prinzesschenmama
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Re: Stillverträgliche Antidepressiva - welche?

Beitrag von prinzesschenmama »

danke für die Antworten. ich werd wohl mal hingehen, sobald ich dazu komme, bzw. einen termin bekomme.
Bin nur wirklich nicht ganz sicher , was nun überhaupt ist. ich hab echt ein bißchen Sorge,dass das schon wieder so abgetan wird. nach dem Motto "Ja, ist halt manchmal was stressig mit Kindern, nemen sie sich mal ein bißchen Zeit für sich, dann wird das schon."
Gibt man ADs eigentlich auch bei Burnout? vielleicht ist es auch das, was ich habe. :?
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Zhea
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Re: Stillverträgliche Antidepressiva - welche?

Beitrag von Zhea »

ich hatte erschöpfungsdepression, was ja sehr ähnlich ist (bzw. so genau ist das alles nicht abgesteckt) und habs aufgrunddessen gekriegt.

mir hilft es wirklich sehr! es ist wie ein handyakku. ohne die medis war der mal total voll, aber eben auch ganz leer und wenn er dann mal leer war, dann gings aufladen entsprechend länger. vor allem wenn ständig wieder entladen wird. mit den medis hab ich jetzt immer ein bisschen akku :-) klar hab ich auch schwankungen, aber die sind nicht mehr so stark und gehen schneller vorbei.

ich mach parallel abe rnoch termine bei der psychotherapeutin. das hilft mir.
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prinzesschenmama
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Re: Stillverträgliche Antidepressiva - welche?

Beitrag von prinzesschenmama »

Ich hol das ganze hier jetzt nochmal hoch... :?
habe gerade gesehen,d ass ich hier zum letzten mal was geschrieben habe, als Merlin 5 Monate alt war. :shock: n Tja, seitdem ist einige zeit vergangen, er ist jetzt ein Jahr alt. Aber besser eghts mit leider nicht wirklich. ich bin beim HA und beim Neurologen gewesen, beide waren wohl der Ansicht , dass das alles nur eine kleine verstimmung sei, weil ich halt 3 Kinder habe. :twisted:
Das sehe ich allerdings anders. Wir haben inzwischen eine soz.päd. Familienheilfe, weil hier langsam wirklich alles aus dem Ruder lief und auch sie teilt - nachdem sie uns jetzt eine Weile kennenlernen konnte- meine Meinung, dass es so eben NICHT geht und eine med. Behandlung hier einiges verbessern könnte.
Leider ist sie, sowie auch meine FÄ,(die ich auch um rat gefragt hatte in meiner Verzweiflung) auch der Meinung, dass Abstillen dazu unerlässlich wäre und in dem Alter ja sowieso "anstehen" würde. :? :( Ich finde aber nach wie vor, dass das Stillen nicht die Quelle meiner beschwerden ist und im gegenteil ein abruptes abstillen jetzt eher kontraproduktiv wäre.
Akute Situation ist jetzt folgende: Nach dem heutigen besuch unserer familienhilfe habe ich den dringenden Auftrag bekommen, mir einen anderen hausarzt zu suchen und mir von dem erstmal AD verschreiben zu lassen. Soweit so gut. ich sehe das wirklich ein und werde das auch machen. Fakt ist aber auch, dass ich NICHT bereit bin, mich zum abstillen drängen zu lassen, wenn es denn irgendwie zu umgehen ist. melrin stillt ja auch nicht mehr soooo viel. vorwiegend nachts, morgens und zum Mittagsschlaf.

Wie mach ich das jetzt? Soll ich zu der ärztin hin und direkt die Nummer von Embryotox auf den Tisch legen? Oder im Vorfeld schonmal selbst da anrufen? :? Gibt es nicht auch einen Medizinischen beirat bei der AFS? Wer kann da anrufen, kann da die Ärztin einfach so anrufen? Waaaah..hilfe. Wenn man selbst betroffen ist steht man irgendwie plötzlich auf dem Schlauch :oops: :oops:
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