Stillverträgliche Antidepressiva - welche?
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- Traumwind
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Stillverträgliche Antidepressiva - welche?
Hallo,
gibt es denn welche? Nimmt jemand welche und stillt trotzdem?
Ich möchte mich gerne vorab informieren, war bisher noch nicht bei meinem Arzt. Allerdings möchte ich mir die leidige "dann müssen sie halt abstillen Diskussion" gerne sparen und ihm ggf. ein paar Präparate nennen, bei denen wir dann gemeinsam erörtern können, ob sie was für mich wären.
gibt es denn welche? Nimmt jemand welche und stillt trotzdem?
Ich möchte mich gerne vorab informieren, war bisher noch nicht bei meinem Arzt. Allerdings möchte ich mir die leidige "dann müssen sie halt abstillen Diskussion" gerne sparen und ihm ggf. ein paar Präparate nennen, bei denen wir dann gemeinsam erörtern können, ob sie was für mich wären.
Mama³

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- Traumwind
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Re: Stillverträgliche Antidepressiva - welche?
Ok, man sollte doch erst über Embryotox schauen. 
Ich habe über mein altes Medikament, dessen Empfehlung nur unter Vorbehalt war, Medis gefunden, die zur Mittel der Wahl gehören.
Dennoch interessieren mich Erfahrungen von stillenden Müttern...
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L-Mama
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Re: Stillverträgliche Antidepressiva - welche?
Hast eine PN!
- prinzesschenmama
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Re: Stillverträgliche Antidepressiva - welche?
Falls sich hier noch jemand meldet, häng ich mich mal dran.
Ich trau ringe auch seit tagen mit mir, ob ich mal zum Arzt gehen soll. Aber aus denselben gründen trau ich mich irgendwie nicht
Ich trau ringe auch seit tagen mit mir, ob ich mal zum Arzt gehen soll. Aber aus denselben gründen trau ich mich irgendwie nicht
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vicci
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Re: Stillverträgliche Antidepressiva - welche?
Hallo
Ich kann nur von einem Medikament sprechen, einem Serotoninwiederaufnahmehemmer, dessen Namen Du bei Embryotox nachlesen kannst (wir sollen ja keine Medikamentenempfehlungen geben
). Dieses Medikament geht "nur" zu 3-5% in die Muttermilch über und scheint deshalb "das Medikament der Wahl" zu sein (Auch Trizyklische Antidepressiva sind möglich). Allerdings erst nach einer Nutzen-Risiko-Abwägung, es muß also festgestellt werden, ob Du es wirklich brauchst oder ob eine Therapie in Deinem Fall ausreichend ist. Wobei eine stillende Mutter wahrscheinlich lange und intensiv genug abgewägt hat BEVOR sie zum Arzt geht.
Mach Dich vorallem darauf gefaßt, daß Dir zum Abstillen geraten wird und daß Du einen zweiten oder gar dritten Arzt wirst konsultieren müssen. Die meisten Ärzte wissen nichts von der therapeutischen Wirkung des Stillens, gerade für die Mutter, und machen es sich mit Abstillempfehlungen sehr leicht.
Der erste Arzt zu dem ich ging hat wortwörtlich gesagt: "Wenn es ihnen schlecht genug geht, stillen sie schon ab." Die nächste Ärztin, die ich schon gut kenne, hat mir dann auf Eigenverantwortung das Medikament verschrieben, da sie gut informiert war und ich das Medikament früher schon mal genommen und auch vertragen habe.
Ich komme sehr gut damit klar, das einzige Leid ist die Dosis. Als stillende Mutter möchte man diese natürlich möglichst gering halten, nur scheine ich eine ordentliche Dosis zu brauchen und wir mußten sie bereits zwei mal erhöhen. Das schürt das schlechte Gewissen.
Nichtsdestotrotz kann ich an meinem Kind keinerlei Veränderung feststellen und glaube an die Verträglichkeit. Ich muß dazu sagen, daß mein Kind bereits 17 Monatealt ist und natürlich weniger stillt als ein Neugeborenes.
Das Einstellen des Medikaments kann etwas unangenehm sein, es wäre gut, wenn Du die erste Woche Hilfe im Alltag hättest.
LG
Ich kann nur von einem Medikament sprechen, einem Serotoninwiederaufnahmehemmer, dessen Namen Du bei Embryotox nachlesen kannst (wir sollen ja keine Medikamentenempfehlungen geben
Mach Dich vorallem darauf gefaßt, daß Dir zum Abstillen geraten wird und daß Du einen zweiten oder gar dritten Arzt wirst konsultieren müssen. Die meisten Ärzte wissen nichts von der therapeutischen Wirkung des Stillens, gerade für die Mutter, und machen es sich mit Abstillempfehlungen sehr leicht.
Der erste Arzt zu dem ich ging hat wortwörtlich gesagt: "Wenn es ihnen schlecht genug geht, stillen sie schon ab." Die nächste Ärztin, die ich schon gut kenne, hat mir dann auf Eigenverantwortung das Medikament verschrieben, da sie gut informiert war und ich das Medikament früher schon mal genommen und auch vertragen habe.
Ich komme sehr gut damit klar, das einzige Leid ist die Dosis. Als stillende Mutter möchte man diese natürlich möglichst gering halten, nur scheine ich eine ordentliche Dosis zu brauchen und wir mußten sie bereits zwei mal erhöhen. Das schürt das schlechte Gewissen.
Nichtsdestotrotz kann ich an meinem Kind keinerlei Veränderung feststellen und glaube an die Verträglichkeit. Ich muß dazu sagen, daß mein Kind bereits 17 Monatealt ist und natürlich weniger stillt als ein Neugeborenes.
Das Einstellen des Medikaments kann etwas unangenehm sein, es wäre gut, wenn Du die erste Woche Hilfe im Alltag hättest.
LG
Es ist noch immer wie ein Traum für mich, ich sehe dich an doch ich glaub es nicht, du bist mein Sonnenschein , mein Augenlicht
ich geb mein ganzes leben nur für Dich. Ich bin du und du bist ich.
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- prinzesschenmama
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Re: Stillverträgliche Antidepressiva - welche?
hm.
das klingt genau nach dem, was ich so befürchte.
Ich bin mir nicht sicher, ob es mir wirklich schlecht genug geht, um Medis zu nehmen. darum war ich auch noch nciht beim Arzt, eben auch wegen dem Abstillen, merlin ist doch erst 5 Monate alt.
Und Hilfe im Alltag ist genau das, was hier absolut fehlt, ich glaub auch ein grund, warum ich gerade so reinschutsche in die Depression oder was auch immer es ist.
Welche Nebenwirkungen hattest du denn, bzw. weswegen wäre da Hilfe so wichtig?
Ich hab mal vor ca. 8 jahren für ein paar tage Selektive Serotoninwiederaufnahmehemmer genommen, aber dann nicht mehr. ich fühlte mich irgendwie nicht mehr wie ich selbst.
Irgendwie ging es dann auch ohne.
Nur jetzt kommt es wieder, allerdings in anderer Form, also es zeigt sich anders
Ich bin mir nicht sicher, ob es mir wirklich schlecht genug geht, um Medis zu nehmen. darum war ich auch noch nciht beim Arzt, eben auch wegen dem Abstillen, merlin ist doch erst 5 Monate alt.
Und Hilfe im Alltag ist genau das, was hier absolut fehlt, ich glaub auch ein grund, warum ich gerade so reinschutsche in die Depression oder was auch immer es ist.
Welche Nebenwirkungen hattest du denn, bzw. weswegen wäre da Hilfe so wichtig?
Ich hab mal vor ca. 8 jahren für ein paar tage Selektive Serotoninwiederaufnahmehemmer genommen, aber dann nicht mehr. ich fühlte mich irgendwie nicht mehr wie ich selbst.
Nur jetzt kommt es wieder, allerdings in anderer Form, also es zeigt sich anders
- Minou
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Re: Stillverträgliche Antidepressiva - welche?
Ich nehme seit Oktober Paroxetin und mir, sowie Töchterchen geht es gut damit.
Am Anfang hatte ich Nebenwirkungen, die gingen aber wieder vorbei. Es waren ein empfindlicher Magen und noch irgendetwas, ich hab's schon vergessen
.
Geh ruhig mal zum Arzt, schlimmer wird es dadurch ja nicht. Am besten sucht man sich so schnell wie möglich Hilfe, wenn man sie braucht! Und es GIBT stillverträgliche Medikamente, da muss man sich nicht fuchsig machen lassen!
Mir tut das Stillen auch gut, ich würde wegen der Tabletten nicht abstillen wollen, und Töchterchen würde ebenfalls Terror machen, so das der Nutzen der Tabletten eh hinfällig wäre.
Am Anfang hatte ich Nebenwirkungen, die gingen aber wieder vorbei. Es waren ein empfindlicher Magen und noch irgendetwas, ich hab's schon vergessen
Geh ruhig mal zum Arzt, schlimmer wird es dadurch ja nicht. Am besten sucht man sich so schnell wie möglich Hilfe, wenn man sie braucht! Und es GIBT stillverträgliche Medikamente, da muss man sich nicht fuchsig machen lassen!
Mir tut das Stillen auch gut, ich würde wegen der Tabletten nicht abstillen wollen, und Töchterchen würde ebenfalls Terror machen, so das der Nutzen der Tabletten eh hinfällig wäre.
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mrbutton
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Re: Stillverträgliche Antidepressiva - welche?
Hallo,
zum Thema direkt kann ich leider nichts sagen, hatte mich dann nicht weiter damit beschäftigt und dachte bei den langen Wartezeiten nen Arzt zu erwischen, der dann auch noch Ahnung hat, ist ja wohl Glückssache.
Trotzdem ist das ja in vielen Fällen sinnvoll....
Wie macht ihr das denn mit den Terminen oder lebt ihr nich in Gegenden, in denen man über 4 Monate auf seinen Termin warten muss?
Gerade dachte ich man sollte bei allen verfügbaren 'Ärzten einen Termin machen und die dann der Reihe nach abklappern bzw. Termine wieder absagen, sodass man im Zweifelsfall nicht 1 Jahr zwischen dem Bedürfnis zum Arzt zu gehen und dem tatsächlichen Behandlungsbeginn (und dann noch einige Wochen bis die WIrkung eintritt) hat.

zum Thema direkt kann ich leider nichts sagen, hatte mich dann nicht weiter damit beschäftigt und dachte bei den langen Wartezeiten nen Arzt zu erwischen, der dann auch noch Ahnung hat, ist ja wohl Glückssache.
Trotzdem ist das ja in vielen Fällen sinnvoll....
Wie macht ihr das denn mit den Terminen oder lebt ihr nich in Gegenden, in denen man über 4 Monate auf seinen Termin warten muss?
Gerade dachte ich man sollte bei allen verfügbaren 'Ärzten einen Termin machen und die dann der Reihe nach abklappern bzw. Termine wieder absagen, sodass man im Zweifelsfall nicht 1 Jahr zwischen dem Bedürfnis zum Arzt zu gehen und dem tatsächlichen Behandlungsbeginn (und dann noch einige Wochen bis die WIrkung eintritt) hat.
Ich mit L. (03.10) und A. (08.11) und M. (06.14)
- prinzesschenmama
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Re: Stillverträgliche Antidepressiva - welche?
ja, doch, das ist bei uns dasselbe...
man muss auf alles, was mit Hilfe zu tun hat, laaaange warten, das ist ja das schlimme.
Ich wär jetzt erstmal zum HA gegeangen, der mich wohl zum Facharzt überweiesen hätte und da gibts dann mindestens 2 Monate wartezeit. Es seidenn, dass es so akut wäre, um stationär eingewiesen zu werden. Aber so weit ist es gottlob bei mir (noch) nicht.
Alles andere, was ich bisher so versucht hab, an Hilfe zu bekommen, ist auch entweder mit Wartezeiten bis zu 1 Jahr verbunden oder ganz im Sande verlaufen.
man muss auf alles, was mit Hilfe zu tun hat, laaaange warten, das ist ja das schlimme.
Ich wär jetzt erstmal zum HA gegeangen, der mich wohl zum Facharzt überweiesen hätte und da gibts dann mindestens 2 Monate wartezeit. Es seidenn, dass es so akut wäre, um stationär eingewiesen zu werden. Aber so weit ist es gottlob bei mir (noch) nicht.
Alles andere, was ich bisher so versucht hab, an Hilfe zu bekommen, ist auch entweder mit Wartezeiten bis zu 1 Jahr verbunden oder ganz im Sande verlaufen.
- Minou
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Re: Stillverträgliche Antidepressiva - welche?
@Princesschenmama: Ihr müsst ernsthaft so lange warten? Das ist ja heftig! Gerade depressive Menschen quälen sich oft sehr lang, bevor sie zum Arzt gehen, und dann noch Monate warten? Vielleicht kann der sozialpsychiatrische Dienst vom GEsundheitsamt dir helfen? Gibt es den bei euch?
Mit großer (11.'99) und kleiner Maus (03.'09)





