in einem völlig anderen Thread (Thema "schlecht" Essen) hatten wirs mal ganz nebenbei von meiner für meinen Geschmack zu früh (mit 7 Monaten) geendeten Stillgeschichte. Ich hatte das damals so formuliert:
Julia, Du hattest damals das geantwortet:Janinonah hat geschrieben:
Laut meiner Hebamme gibt es wohl ein paar Mamis, deren Brüste das mit Angebot und Nachfrage nicht so ganz verstanden haben. Ihre schmunzelnde Aussage war: Die meinen, was Du stillst nicht mehr voll? Na, dann haben wir gar keine Lust mehr zu produzieren. Es war tatsächlich so: Sohnemann wollte nachts (ohne Ablenkung des Tagesgeschehens) natürlich noch stillen, aber die tags verschmähten Brüste hatten anfangs nicht genug, später dann gar nix mehr für ihn. Er hat gesaugt wie der Weltmeister, aber ist dann völlig verzweifelt. Und dass ich auf ein vor Hunger brüllendes Kind an meiner unfähigen Brust mit PRE reagiere, ist denke ich irgendwo klar.
Ich hoffe, Ihr versteht, warum ich das nicht mehr ausführlich diskutieren möchte. Ich fand (und finde immernoch) es schade, aber es ging (nach meinem damaligen Ermessen) nicht mehr. Über Reaktionen, dass es beim nächsten Kind länger klappen wird, freu ich mich trotzdem.
Soooo, und jetzt werde ich im März zum zweiten Mal Mami und würde sooo gerne länger stillen. Kannst Du, Julia, mir nochmal genau erklären, an welcher Stelle Du zuerst ansetzen würdest? Gleich medizinisch oder könnte es auch sein, dass ich das Angebot-Nachfrage-Thema zu schnell aufgegeben hatte? Hätten ein paar weitere Hunger-Schrei-Nächte die Produktion besser aufrecht erhalten? Oder gibts das tatsächlich, dass Brüste "keine Lust mehr haben"?jusl hat geschrieben: PS: nur kurz zum Stillen: ich kenne Deine Geschichte ja nicht. Aber bei Erklärungsmodellen, in denen zwei Brüste miteinander in wörtliche Rede verfallen, bin ich immer etwas skeptisch *kleiner Scherz* . Im Ernst: wenn Organe offenbar ihre Funktion verweigern "wollen", kriegt's immer gleich so einen eso-haften Schicksals-Touch, finde ich. Meiner Erfahrung nach kommt man aber mit vernünftiger Diagnostik und fachkundiger Begleitung in aller Regel weiter. Statt Brüste, die "zu irgendwas keine Lust mehr haben", wären mir jetzt eher Dinge wie Hormonstörungen, Schilddrüsenfehlfunktionen, neurologische Besonderheiten usw. eingefallen. Meistens wird man in dieser Richtung durchaus fündig
Könnt Ihr mir bei der weiteren Recherche helfen? Oder soll ich doch gleich mal (also vermutlich in der Stillzeit) irgendwelche Blutbilder o.ä. machen? Ich möchte einfach nicht erst reagieren, wenn die Milch wieder weg ist.