Besprechung KLOETERS-BRIEF 1

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Mandy
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Beitrag von Mandy »

Zum Zeitpunkt als der Brief verfasst wurde. Nehme ich jetzt mal so an.
LG,
Mandy mit Kaija (Feb. 05)

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dieknurpsels
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Beitrag von dieknurpsels »

Armin hat geschrieben: Zum Zeitpunkt als der Brief verfasst wurde oder aktuell? Ich glaube seit dem letzten Sissy-Film im Fernsehen hab ich kein Mädel mehr knicksen sehen ...
Ich glaube auch, dass die Briefe schon sehr alt sind. Das merkt man an sehr vielen der Beispiele. Haber schonmal die nächsten Briefe weitergelesen :oops: . Dort kommen noch öfter solche Beispiele, bei denen ganz deutlich wird, dass die vielleicht so aus der Kindheit meiner Mutter (Jahrgang 1955) sind, z.B. dass der wirklich autoritäre Stil da noch so verbreitet zu sein scheint.
Aber das finde ich eigentlich nicht schlimm. Trotzdem kann ja an den Vorschlägen, wie man es besser macht, auch für die heutige Zeit brauchbares dabei sein.

Hat noch jemand weitergelesen? Ich habe da dringenden Redebedarf! Vieles gefiel mir sehr gut, aber bei manchen Punkten kann ich mir einfach nicht vorstellen, wie ich das realisieren sollte (Den Kindern DREI WOCHEN die Haare nicht waschen, damit sich dieses negativ besetzte Ereignis nicht wiederholt und man es dann druckfrei noch mal probieren kann? Nach einer Woche hätte ich ein Gespräch im Kindergarten, nach spätestens zwei Wochen einen Riesenstress mit Jules Vater am Hals, wenn nicht gar das Jugendamt, und nach drei Wochen könnten wir Jules Haare dann nur auf Samuels Frisur kürzen! Ob das zu einer entspannteren Lage und einer verbesserten Grundstimmung meines Kindes führt, bezweifele ich ja stark.)
Lieben Gruß
Sabine mit Juliane und Samuel
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Adira
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Beitrag von Adira »

Hängt vielleicht auch mit der Zeit zusammen, in der das geschrieben wurde? Da war tägliches Duschen und Haare waschen nicht so verbreitet.

Angeblich ist es so, dass sich die Kopfhaut daran gewöhnt, wie häufig / selten sie gewaschen wird: meine Tante (heute 70ig) trägt schon immer einen Dutt und wäscht sich nur alle 2 Wochen die Haare - und es sieht definitiv nicht fettig aus, wie man jetzt erwarten würde, allerdings macht sie das schon ewig so.
Außerdem waren früher bei den langen Haaren der Frauen Naturborsten & jeden Abend ewig viel Durchbürsten, um den Talg bis in die Spitzen (anstatt Haarkur) zu bringen, verbreitet.

Unabhängig davon hätte ich mit dem Tipp auch Probleme :D

(\(\
( -.-)

o_(")(")
Marla *2007*
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Mandy
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Beitrag von Mandy »

Wegen des Redebedarfes zum dritten Brief: ich bin noch nicht dazu gekommen, den dritten zu lesen. Ich weiss nicht wie es den anderen geht, aber könnt ihr, Verena und Frau Knurpsel ;-), noch etwas warten? Muss ja spannend sein, was da drin steht...ich glaub ich muss den heute auch noch lesen...;-)
LG,
Mandy mit Kaija (Feb. 05)

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Verena
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Beitrag von Verena »

bin noch nicht fertig. Bin gestern abend im Sitzen dabei eingepennt :oops:
Ganz liebe Grüße von Verena (02/78 ) mit großem Sohn (11/04) und auch schon wieder großer Tochter (02/08 )

FREIHEIT bedeutet, dass man nicht alles so machen muss, wie andere Menschen. Astrid Lindgren

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Verena
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Beitrag von Verena »

naja, soooo spannend wars nun auch wieder nicht, ich hab ihn nun durch. Um das Ding für mich abzuhaken würd ich auch gern meine Gedanken dazu einfach jetzt mal fix hier aufschreiben.

Aber wenn sich die anderen dadurch unter Druck gesetzt fühlen, dann kann ich auch noch warten, ich habe mir die entsprechenden Stellen schon angemarkert...

Was meint ihr?

hab aber auch nur erst den dritten gelesen, ich geh nun wieder zu wir stillen noch über.... das tut so gut das Ding
Ganz liebe Grüße von Verena (02/78 ) mit großem Sohn (11/04) und auch schon wieder großer Tochter (02/08 )

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Heroto
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Beitrag von Heroto »

Hallo Armin,

ja, die Kloeters-Briefe sind schon sehr alt. Das Kloeters-Ehepaar sind wohl beide schon weit über 70 und sie sind schon vor einiger Zeit entstanden. Aber trotzdem sind sie noch aktuell, wie ich finde. Auch wenn man manche Beispiele heutzutage nicht mehr so antrifft, wie Diener und Knickse, oder das Kinder verprügelt werden.

Und zum 3. Brief:
Ich habe genau das, jetzt letzte Woche mit meinem Sohn (jetzt 4) gemacht. Da es _immer_ Stress und Theater beim Haarewaschen gibt und ich dazu einfach keinen Bock mehr habe, habe ich ihm gesagt, dass ich ihm die Haare nicht mehr waschen werde. Mal schauen, ob er von sich aus irgendwann dazu bereit ist.
Das gleiche hatten wir schon mit dem Duschen/Baden. Er hasst Duschen, also waschen wir ihn nur mit dem Waschlappen. Kleine Kinder haben ja noch nicht solche Schweißdrüsen wie die Erwachsenen.

Und beim Haarewaschen habe ich bisher auch noch keinen Unterschied gemerkt. Sie sehen kaum unterschiedlich aus, ob ich sie ihm nun unter Protest wasche oder nicht.

Außerdem finde ich gerade diese Punkte, Duschen, Haare waschen, ... ganz, ganz wichtig, dort nicht die Integrität des Kindes zu verletzen.
Ich kann ihn ja wirklich nur durch körperliche Gewalt dazu bringen. Ich verletze dabei ja wirklich seine Körpergrenzen. Das fühlt sich absolut nicht gut an und kann auch nicht richtig sein.


Außerdem finde ich nicht, dass ich dadurch e
Liebe Grüße von
Heroto mit 3 Jungs (9, 7 und 3 J.)
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dieknurpsels
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Beitrag von dieknurpsels »

Mandy hat geschrieben:Wegen des Redebedarfes zum dritten Brief: ich bin noch nicht dazu gekommen, den dritten zu lesen. Ich weiss nicht wie es den anderen geht, aber könnt ihr, Verena und Frau Knurpsel ;-), noch etwas warten?
Klar, werde es überleben :wink: Das mit den Haaren kam, glaube ich, sogar noch erst ein paar Briefe weiter, aber ich habe da jetzt ja schon ein paar Antworten bekommen. Durch meine Fragen dazu habe ich jetzt natürlich die Übersichtlichkeit der Besprechung ziemlich durcheinandergebracht. Ist das ok?
Lieben Gruß
Sabine mit Juliane und Samuel
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Armin
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Beitrag von Armin »

Heroto hat geschrieben:Und zum 3. Brief: ...
Mach doch besser einen neuen Thread "Besprechung KLOETER-BRIEF 3" auf, sonst wird dieser Thread für Späteinsteiger etwas unübersichtlich. :)
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dieknurpsels
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Beitrag von dieknurpsels »

Heroto hat geschrieben: Außerdem finde ich gerade diese Punkte, Duschen, Haare waschen, ... ganz, ganz wichtig, dort nicht die Integrität des Kindes zu verletzen.
Ich kann ihn ja wirklich nur durch körperliche Gewalt dazu bringen. Ich verletze dabei ja wirklich seine Körpergrenzen. Das fühlt sich absolut nicht gut an und kann auch nicht richtig sein.
Einerseits könnte ich jetzt hier voll und ganz unterschreiben.
Andererseits vermute ich, dass dein Junge einen Kurzhaarschnitt hat und nicht wie Juliane Haare, die inzwischen fast bis zu ihrer Hüfte gehen. Da ist nicht nur das Waschen, sondern besonder auch das Kämmen das Problem.
Sie möchte die Haare auch nur ungern schneiden lassen. Das ist auch so Punkt, bei dem ich versuche, ihre Entscheidungen bezüglich ihres Körpers zu respektieren. Das letzte Mal konnte ich sie Anfang Herbst davon überzeugen, wenigstens die Spitzen schneiden zu lassen, davor über ein Jahr lang gar nicht. Die Haare sind jetzt das, was auf Shampoo-Flaschen so schön "strapaziertes Haar genannt wird. Sie verfilzen, gerade bei dieser Kälte, wenn sie dann auch noch durch Mütze und Schal verwuschelt werden total schnell. Offen kann sie die schon nciht mehr tragen, ohne dass uns abends ein viertelstündiger Kämmk(r)ampf bevorsteht. Das geht eigentlich nur noch geflochten und selbst dann sind die Spitzen abends bzw. morgens nach dem Schlafen schon verfilzt.
Sie versteht diese Zusammenhänge theoretisch auch, bekommt zudem einen Waschlappen vor die Augen beim Waschen bzw. macht schon das meiste alleine. Ich gehe beim Kämmen auch wirklich behutsam vor, plane dafür morgens sogar extra Zeit ein, trotzdem gibt es da oft noch Geschrei.
Würde ich ihrem Geschrei nachgeben und die Haare wirklcih nicht mehr anrühren, wären die innerhalb kürzester Zeit wirklich hin, und es bliebe nur noch, ihr eine Kurzhaarfrisur zu verpassen, was sie ja auch nicht möchte.
Soll ich sie diese KOnsequenzen wirklcih so bitter erfahren lassen? Oder weiter so vorgehen, dass ich ihr sage: "Was sein muss, muss sein, auch wenn es unangenehm ist.", und auf die Haarpflege bestehen. Ich setze es ja nicht mit Gewalt durch, sondern versuche, an ihre Einsicht zu appellieren.
Das ist unser Dillemma bei dieser konkreten Frage.

Lieben Gruß
Sabine mit Juliane und Samuel
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