Hey du, erstmal auch von mir herzlichen Glückwunsch und meine Respekt fürs Durchhalten!
Es ist durchaus möglich, dass abends weniger Milch kommt - die Ursache hierfür ist allerdings nicht mangelnde Milchproduktion, sondern einfach nur Erschöpfung nach einem langen anstrengenden Tag. Ruhst du dich tags genug aus bzw. machst du auch mal ein Schläfchen? Nutz doch die Dauerstillzeit für dich und schau dir zum Beispiel einen schönen Film an - mach doch mal eine Liste mit den Filmen, die du schon immer mal (wieder) sehen wolltest und schick deinen Mann in die Videothek. Dann noch was leckeres (und vielleicht auch was gesundes) zum Knabbern und aus dem Dauerstillen kann ein richtig netter Abend werden

Meinen Sohn habe ich die ersten drei Monate übrigens quasi dauergestillt - ohne ständigen Körperkontakt tags und nachts ging gar nichts, erst recht nicht schlafen. er hat eigentlich nur an der brust geschlafen, meistens nuckelnd, auch nachts. Ich hab ihn tagsüber fast ständig stillenderweise im Tuch getragen, sonst wäre ich nämlich gar nicht mehr aus dem Haus gekommen

Deine Maus verhält sich ganz normal - mehr noch, sie zeigt ein seeehr gesundes Verhalten, wenn sie zum einen soviel Körperkontakt und Stillen einfordert und zum anderen nicht abgelegt werden mag. In unserer Gesellschaft existiert an den meisten Stellen irgendwie ein falsches Bild vom Baby und das macht es den jungen Eltern oft unnötig schwer. Leichter und leicht weckbarer Schlaf ist dem Baby einfach angeboren - er sichert sein Überleben (und schützt zum Beispiel vor SIDS

). Ein Baby, dass keinen Körperkontakt einfordert und sich nicht meldet, wenn es einfach abgelegt wird, riskiert sein Leben. Das Baby weiß das eben - nur die Eltern wissen manchmal nicht darum!
Kurzum: ihr macht alles richtig, habt einfach Vertrauen in euer Baby und in euch als Eltern! Alles Liebe euch!