Hallo,
bislang war ich hier nur stille Mitleserin, aber nun möchte ich Euch bei Euch Rat suchen.
Mein Kind ist fast 9 Monate alt und in 4 Wochen werde ich wieder arbeiten gehen. Wir haben 6 Monate voll gestillt, danach schrittweise den Mittags-, Abend- und Nachmittagsbrei eingeführt. Dazu wird fleissig weiter gestillt, meine Kleine ist eine richtige Viel-aber-Kurz-Stillerin (beim Vollstillen ca. 15-20 x tgl gestillt). Inzwischen isst sie deutlich mehr Brei, und stillt viel weniger als vorher, ca. alle 3-4 Stunden. Sie verweigert jegliche Säuglingsnahrung sobald ich ihr die unter den Brei mische, deshalb bekommt sie alle Mahlzeiten milchfrei - jetzt stillen wir ja noch, daher sollte das ja kein Problem sein. Ich werde also in 4 Wochen immer von 6:00 - 18:30 aus dem Haus sein, Kind wird daheim von meinem Mann versorgt. Meine Frage - wie machen wir das mit dem Stillen und der Beikost weiter? Ich würde gern in der übrigen Zeit wenn ich daheim bin weiter stillen. Milch abpumpen ist aus verschiedenen Gründen nicht möglich. Also muss die Kleine tagsüber von Beikost satt werden - aber wie machen wir das? Meine größte Sorge ist vor allem die morgendliche Milch-Mahlzeit, momentan trinkt sie da gegen halb sieben richtig viel - zu der Zeit werde ich dann aber schon aus dem Haus sein. Kann ich darauf vertrauen dass sie bei grossem Hunger die Menge der Beikost von sich aus steigern wird oder doch die Säuglingsmilchnahrung akzeptieren wird? Reicht es aus, wenn ich sie nur abends / nachts / ganz früh morgens stille und sie holt sich auf diesem Weg die Milch die sie braucht?
LG,
Sina
Stillen, Beikost und Berufstätigkeit
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Re: Stillen, Beikost und Berufstätigkeit
Hallo und herzlich Willkommen hier im Forum!
Mit 9 Monaten können die meisten Babys tagsüber sehr gut von Beikost sattwerden, wenn Muttermilch nicht zur Verfügung steht. Du könntest dann immernoch frühmorgens, abends und nachts stillen. Künstliche Säuglingsmilch ist in dem Alter nicht mehr nötig - Dein Baby isst ja bereits Beikost.
LG und alles Gute für den Wiedereinstieg,
Julia
Mit 9 Monaten können die meisten Babys tagsüber sehr gut von Beikost sattwerden, wenn Muttermilch nicht zur Verfügung steht. Du könntest dann immernoch frühmorgens, abends und nachts stillen. Künstliche Säuglingsmilch ist in dem Alter nicht mehr nötig - Dein Baby isst ja bereits Beikost.
Euer Tagesablauf wird sich sicherlich sowieso noch mehr oder weniger stark verändern, wenn Du wieder erwerbstätig sein wirst - eine Möglichkeit wäre z.B. (und das machen sehr viele erwerbstätige Stillmütter so), dass Du Dir den Wecker eine Viertelstunde früher stellst als Du eigentlich aufstehen müsstest, und Dein Baby dann stillst. Dann ist Dein Kind erstmal gut satt, und Du hast weniger das Problem von Übervölle auf der Arbeit. Gerade in der ersten Zeit gib gut auf Dich Acht, dass sich nichts staut! (Bei deutlich großem Druck am Mittag/Nachmittag solltest Du Dir doch irgendwie Entalstung verschaffen können, mit Pumpe oder per Hand). Mit der Zeit gewöhnt sich Dein Körper aber sicher dran, dann tagsüber nichts mehr nachgefragt wird.Meine größte Sorge ist vor allem die morgendliche Milch-Mahlzeit, momentan trinkt sie da gegen halb sieben richtig viel - zu der Zeit werde ich dann aber schon aus dem Haus sein.
LG und alles Gute für den Wiedereinstieg,
Julia