Sagt mal, kann sich eine Saugverwirrung auch noch nach 16 Monaten einschleichen?
Benjamin hat von Anfang an immer auch mal die Flasche bekommen. In den ersten sechs Wochen sogar sehr viel, weil es anfangs mit dem Stillen nicht klappte. (Im ersten Lebensjahr gab es allerdings immer Mumi in der Flasche)
Nun hat Benjamin das Stillen am Tag vor einigen Monaten deutlich reduziert, weil Essen einfach zu spannend ist. Seit Mai arbeite ich auch zwei Tage die Woche, so dass er an diesen Tagen zum Einschlafen tagsüber immer ein Kuhmilchfläschchen bekommt. Auch wenn ich nachts noch reichlich stille, ist die Milchmenge doch deutlich zurück gegangen. Benjamin bekommt daher abends seit einigen Wochen nach dem Stillen noch ein Kuhmilchfläschchen. Manchmal braucht er auch zum Mittagsschlaf noch eines, wenn ihm meine Milch nicht reicht.
Nun tun mir seit ein paar Tagen aber tierisch die BW beim Stillen ziemlich weh. Ich habe keine Ahnung, woran das liegt. Soor ist es glaube ich nicht. Da mein ES noch nicht war, kann es auch keine SwS sein. Theoretisch denkbar wäre es, dass Benjamin etwas anders saugt, weil er gerade wieder zahnt. Da hat er das manchmal, aber eigentlich nicht so viele Tage. Kann es sein, dass sich durch diese eine bis maximal drei Flaschen (je 60-120ml) am Tag eine Saugverwirrung eingestellt hat? Und das bei einem Kind, was die ersten 16 Monate problemlos Brust und Flasche parallel getrunken hat?
Ähnliche Probleme hatte ich bisher, außer beim Zahnen (dann aber immer nur 1-3 Tage lang, allerdings bisher keine Backenzähne), nur, als ich versucht habe ihn unterwegs aus einem Trinklernbecher mit weicher Tülle trinken zu lassen. Den habe ich aber nach wenigen Tagen wieder abgeschafft. Der kann also nicht schuld sein.
Vielleicht habt Ihr ja noch Ideen.
Saugverwirrung mit 16 Monaten?
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Miracleine
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Saugverwirrung mit 16 Monaten?
A. mit Mini-Mann 04/09 und Zaubermaus 08/11
- mayra
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Re: Saugverwirrung mit 16 Monaten?
Ich könnte es mir vorstellen, da mein Sohn mit ca. 10 Monaten eine hatte... das hat auch niemand für möglich gehalten.
MUSS er die Flaschen denn haben? Kann er nicht ohne auskommen? Ich arbeitete auch 3 Tage die Woche ab eben jenen 10 Monaten und er kam dann auch ohne Milch aus, wenn ich weg war.
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Re: Saugverwirrung mit 16 Monaten?
Möglich ist das. Mein Sohn hatte auch recht spät erst Probleme bekommen.
Liebe Grüße,
Christine mit Sohn (2/05), Tochter (6/07) und Tochter (2/14)
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Miracleine
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Re: Saugverwirrung mit 16 Monaten?
Leider ja. Er ist bei meiner Mutter donnerstags und freitags ohne Flasche überhaupt nicht ins Bett zu bekommen. Es war schon immer so, dass er sich nur durch Saugen runterbringen konnte. Einen Schnuller hat er nicht und eigene oder fremde Finger mag er dafür auch nicht mehr nehmen. Ohne Flasche hast Du vielleicht drei bis vier Stunden nach seiner normalen Schlafenszeit eine Chance, wenn er völlig übermüdet ist und nur noch wenig Kraft hat zu protestieren. Ansonsten leider gar keine Chance.mayra hat geschrieben:MUSS er die Flaschen denn haben? Kann er nicht ohne auskommen?
Und auch hier ist es so, dass er vor dem Schlafen ist und stillt. Danach ist er meistens noch nicht statt genug und trinkt mindestens 50, häufig aber auch 100-120 ml Kuhmilch hinterher. Er schläft leider wirklich nur, wenn er total pappsatt ist und ganz lange vor dem Schlafen gesaugt hat. Das hat sich in den letzten 16 Monaten leider nicht verändert.
Mit einem halben Jahr mußte ich abends anfangen Getreidebrei zuzufüttern, weil er sonst partout ohne zusätzliche 150-250ml Flasche nicht eingeschlafen ist und meine Mumi-vorräte zur Neige gingen. Zum Glück hat er den Brei damals bereitwillig gegessen. Jetzt reicht es leider nicht mehr aus.
Ich werde noch mal ein paar Tage abwarten, ob sich etwas ändert. Vielleicht sind es ja doch nur die Zähne. Ansonsten muß ich mir wohl noch was ausdenken. Bisher weiß ich aber noch nicht was. Ewig nuckeln lassen mag ich ihn auch nicht wenn nichts mehr kommt, weil ich diese kleinen, kurzen Bewegungen auch nicht ewig an der BW mag. Dann werden sie auch wieder wund.
A. mit Mini-Mann 04/09 und Zaubermaus 08/11

