langsam bin ich mit meinen Kräften am Ende. Mein Sohn will seit 3-4 Monaten ab 4 Uhr morgens dauergestillt werden. Nachts kommt er ca. alle 3 Stunden zum Stillen, schläft dann aber wieder weiter. Wir praktizieren FB. Nur eben ab 4 Uhr schläft er nicht mehr. Er lässt die Brust nicht mehr los und wenn ich ihn abdocke, fängt er direkt an zu weinen und zu schreien. Ich kann ihn dann einfach nicht anders beruhigen. Schnuller akzeptiert er nicht und auch rumtragen, kraulen, singen etc. hilft gar nicht. Er schreit dann immer mehr, bis ich ihn wieder an die Brust nehme.
Ich habe das Stillen bisher immer genießen können. Langsam merke ich aber, wie sich eine Abneigung entwickelt. Mir graut es schon fast vor dem Gedanken, wieder 2 Stunden den Kleinen an der Brust zu haben. Bitte nicht falsch verstehen, ich stille ihn gerne, ich komme aber mit dem Dauerlutschen nicht mehr zurecht. Ich empfinde das inzwischen als richtig unangenehm und bin froh, wenn wir dann aufstehen. Dann gibt er auch Ruhe und braucht das Stillen nicht mehr. Ich mag aber nicht vor 6 Uhr aufstehen.
Schlaf bekomme ich ab 4 Uhr dann auch nicht mehr. Ich kann bei dem Dauerstillen einfach nicht schlafen. Leider kann ich mich tagsüber auch nicht hinlegen, da Sohni nur im MT schläft. Ich habe schon probiert, mich mit ihm im MT hinzulegen, das hat aber nicht funktioniert. Nach dem Einschlafen ablegen geht leider auch nicht. Und da er momentan auch eine Mamaphase hat, mag er auch nicht vom Papa getragen werden.
Der Kleine bekommt aber durch das Dauerstillen wohl auch nicht genügend Schlaf. Spätestens um 8 Uhr ist er dann wieder so müde, dass er nochmal fast 90 min schlafen muss. Bekommt er die nicht, muss er spätestens um 11 Uhr nochmal schlafen. Es gibt - zum Glück - ca. 6 Nächte pro Monat, in denen er morgens nicht dauerstillen möchte und dann auch bis fast 7 Uhr schläft. Dann braucht er auch keinen Schlaf am Vormittag.
Ich habe das Dauerstillen immer auf Phasen oder die Zähne geschoben, aber da es ja jetzt schon so lange geht, glaube ich eigentlich nicht mehr, dass es daran liegt. Mein Mann meinte schon, ob wie nicht doch was falsch gemacht hätten
Ich weiß einfach nicht, was ich tun kann. Ich möchte ihn nachts noch nicht abstillen, da er noch zu klein ist und das Stillen ja auch braucht. Ich würde mir nur wünschen, dass er das morgendliche Dauerstillen aufgibt. Ich weiß einfach nicht, wie lange ich das noch durchhalte. Ich muss auch bald wieder arbeiten gehen und ich brauche meinen Schlaf. Außerdem macht es mich traurig, dass ich das Stillen in dieser Form nicht mehr genießen kann.
Habt Ihr vielleicht noch Tipps, was ich tun könnte? Oder ist das vielleicht doch eine Phase, die nur extrem lange ist?
LG kruemelkekschen