elica hat völlig Recht - wenn Milch per Hand austreichen nicht effektiv genug ist, ist Pumpen ganz klar sinnvoll! Und damit bitte so schnell wie möglich anfangen, denn durch übermäßige Schwellung kann schlimmstenfalls wirklich Gewebe kaputt gehen (siehe Antibiotika-Fred nebenan). Du musst auch keinen Geschwindigkeitsrekord in Sachen zügiges Runterfahren der Milchproduktion aufstellen

- pump mehrmals täglich ab, so dass Du Dich wirklich richtig gut fühlst und die Brüste ganz weich und "leer" sind, nicht nur "das nötigste". Permanente Übervölle ist Stress fürs Gewebe, das ist nicht empfehlenswert.
Und DANN, wenn da wieder etwas Ruhe eingekehrt ist, DANN kannst Du langsam reduzieren. Vielleicht mit 4x täglich abpumpen anfangen oder so, das erst mal eine Woche machen, und dann noch einige Tage lang 3x, einige weitere Tage 2x - ganz nach eigenem Tempo. Irgendwann reicht dann einmal täglich pumpen, und dann nur noch alle 2-3 Tage, und AB DANN kommt der Körper meist alleine klar.
Deine Hebamme liegt insofern falsch, weil Brüste nur dann MEHR produzieren, wenn MEHR nachgefragt wird. Du fragst aber nicht MEHR nach, wenn Du jetzt mit Pumpen startest, sondern nur NORMAL VIEL, also soviel wie eben jetzt gerade der Status Quo ist, sozusagen. Du "erhälst" lediglich. Und fährst dann langsam und kontrolliert runter. Dies ist auf jeden Fall eine schonende, empfehlenswerte Vorgehensweise.
Von den Tabletten kann eigentlich nur abgeraten werden. Die gesundheitlichen Risiken (nicht nur Nebenwirkungen!..) sind einfach zu groß, auch psychisch ist es nicht ohne, plötzlich "mit Gewalt" den Prolaktinspiegel zu drücken. Lieber langsam machen.
Ich hoffe diese Hinweise sind hilfreich.
Halt uns doch auf dem Laufenden, wie es Dir geht, ja?
LG,
Julia