Ernährungsempfehlungen im TV

für die schwangere und/oder stillende Mutter (und ihre Familie)

Moderator: britje

tonia1976
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Re: Ernährungsempfehlungen im TV

Beitrag von tonia1976 »

Meli 307 hat geschrieben:dieser Schulmediziner war echt krass-essen egal was und wie es hergestellt wurde..und daß er schon Patienten behandeln muß, die Panik vor ungesundem Essen haben-mal wieder ne neue Einkommensquelle erschlossen?
Er hat sich selber disqualifiziert. Ausserdem gibt es Grüche, dass er von der Nahrungsmittelindustrie bezahlt wird. Und selber hat er definitiv Interessen darn, dass die Leute "Müll" essen.


Urnahrung fand ich interessant, wenn auch unpraktikabel außer für eine Minderheit( denn für alle reichen die Wildpflanzen dieser Welt wohl nicht aus).
Ich denke daran mangelt es nicht: "Unkraut" wächst ja überall. Nur für die, die in der Stadt wohnen ist die Beschaffung schwierig.
schade, aus dem Thema hätte man wirklich mehr machen können.
Das Interesse an Urkost war ja gar nicht da. Die Frau Rundholz wurde ja nur geholt um die Extreme zu zeigen. Also mehr zur Unterhaltung. Die Maisberger hat ja sie und die Frau Gramm ständig abgeblockt, wenn`s gerade interessant war.
Lösche Benutzer 1828

Re: Ernährungsempfehlungen im TV

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

hmmm, habe es nicht gesehen, aber Frau Rondholz ist mir da eh viel zu extrem, das mag ich dann nicht schauen......Ich kann mit dieser Frau absolut nichts anfangen :oops:
tonia1976
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Re: Ernährungsempfehlungen im TV

Beitrag von tonia1976 »

Sandküste hat geschrieben:hmmm, habe es nicht gesehen, aber Frau Rondholz ist mir da eh viel zu extrem, das mag ich dann nicht schauen......Ich kann mit dieser Frau absolut nichts anfangen :oops:

Kann ich nachvolziehen, ging`s mir vor 2 Jahren auch so, als meine Familie mit Urkost angefangen hat (meine Mama hatte Reuma). Urkost ist ja auch nicht Jedermann`s Sache.
Liebe Grüße

Antonina

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Meli 307
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Re: Ernährungsempfehlungen im TV

Beitrag von Meli 307 »

.[/quote] Das Interesse an Urkost war ja gar nicht da. Die Frau Rundholz wurde ja nur geholt um die Extreme zu zeigen. Also mehr zur Unterhaltung. Die Maisberger hat ja sie und die Frau Gramm ständig abgeblockt, wenn`s gerade interessant war.[/quote]

den Eindruck hatte ich allerdings auch-Kuriositätenvorführung wie im Zirkus.da gehts dann nur um Polarisieren( vor allem mit dem kurz angerissenen toten Säugling ).Sensationsmache statt ein Thema von mehreren Seiten zu beleuchten.
Gruß Meli
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Seerose
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Re: Ernährungsempfehlungen im TV

Beitrag von Seerose »

Ich hatte es am Samstag in der Wiederholung gesehen, allerdings im Übelkeitsdelirium und das Ende hab ich verpennt. :roll:

Aber der Schulmediziner, so ein Depp. Also ich mein, er selbst kann ja essen war er möchte und seinen BMI von 26 sah man ihm nicht an, er wirkte schlank, aber das allein ist ja nicht das Problem. Wenn man Lieschen Müller vor dem Fernseher vermittelt, daß sie ruhig weiterhin Fertigzeug essen kann und daß das Lieblingsgericht eines 4jährigen von der Natur her schon Pommes sind, dann wird sie demnächst ihrem Kinderarzt genau dies als Argument auftischen wenn der nun den Gewichtsstatus ihrer Kinder oder womöglich deren Gesundheitszustand kritisieren sollte. :? :? :?

Das war derart unüberlegt von dem Werbung für Fertigdesserts, fett- und aromatriefenden Mayosalat und Fertigsahne zu machen. Gerade unverantwortlich..

Aber klar, so einen muß man einladen, wenn man als Gegenpol eine Urköstlerin da hat. :roll:

Hmmm, was die Urköstlerin betrifft find ich's nicht uninteressant, aber schlichtweg unvollziehbar wenn man in der Stadt wohnt. Auf dem Land ist es wohl machbar, aber verlockend stell ich mir es nicht vor das Pflanzenzeug unabgewaschen aus dem Wald zu essen. Noch dazu würde mich der Fuchsbandwurm stören und der bayerische Waldboden ist nach wie vor kontaminiert von Tschernobyl. Gerade manche Speisepilze hier sind außergewöhnlich hoch belastet, auch Waldbeeren. Moos wird garantiert nicht untersucht, da man dies wohl weniger als Speise für Menschen ansieht. :lol: Hat ja bestimmt auch mit der Wurzellänge und vielem mehr zu tun.

Aber ich denke gerade wieder an diesen Schulmediziner... Tsss, hat der doch gemeint, daß es unter 4jährigen kaum ein Kind gibt, das Pellkartoffeln essen würde. Pffffff, dies ist eines der wenigen Dinge die meine Tochter liebt.... :roll:

Alles andere war das übliche Geplänkel.... :? Klar daß Diäten dick machen, weiß man aber nun auch schon zur Genüge..

Also wieder mal ne Maischbergersendung für den Mülleimer. :roll:

Dennoch danke für den Tipp, gerne wieder. :wink:
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Liebe Grüße,
Seerose
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Re: Ernährungsempfehlungen im TV

Beitrag von tonia1976 »

Ja was der Schulmediziener gesagt hat, war schon teilweise ziemlicher Quatsch. Dennoch mit der Verdauung hatte er recht: Man muss schon darauf achten. Aber die Leute, die Ohren und Augen haben, nahmen ihn auch nicht ganz ernst.

Ich habe die Sendung nur wegen Urköstlerin angescheut, mache zwar keine Urkost, aber es kann ja noch werden :-)
Seerose hat geschrieben:Auf dem Land ist es wohl machbar, aber verlockend stell ich mir es nicht vor das Pflanzenzeug unabgewaschen aus dem Wald zu essen.
In der Rohkostwelt gelten andere Regeln. Dort kann man ruhig sagen: Meine beste Freundin heißt Salmonelle :-) Ich kann mich nicht erinnern wann ich etwas das letzte mal gewaschen habe: Es ist so zusagen eine natürliche Impfung. Aber es ist schon eine andere Dimension. Wildpflanzen tuen einfach dem Körper sehr gut, das kann ich nicht beschreiben.
Noch dazu würde mich der Fuchsbandwurm stören
Da gabs es schon in Medien eine Entwarnung. Den Kot sieht man ausserdem und man muss ja nicht dort essen, wo Kot liegt. Ausserdem überleben die Parasiten nur ein paar Stunden ausserhalb des Tieres.
und der bayerische Waldboden ist nach wie vor kontaminiert von Tschernobyl. Gerade manche Speisepilze hier sind außergewöhnlich hoch belastet, auch Waldbeeren.
Dann ist nicht nur Waldbodern sondern auch die Felder (auch von Bio-Bauern) rundherum verseucht. Ich finde Waldboden jedoch am wenigsten problematisch, da er sich von alleine durch Pflanzen regeneriert - die Felder werden von den Menschen bewirtschaftet, da weißt die Natur schon besser Bescheid.
Moos wird garantiert nicht untersucht, da man dies wohl weniger als Speise für Menschen ansieht. :lol:
Für die Urköstler ist nur eine Notlösung für den Winter, da kaum Wildpflanzen gibt. Im Frühjahr gibt es dafür andere schmackhaftere Pflanzen. Obwohl wenn man die Pflanzen mit den leckeren reifen Früchten zusammen isst, übertönt man den Geschmack. Als Rohköstler hat man eh einen anderen Geschmack, viel sensibleren fürs Natürliche. Mein Sohn isst nur das was ihm schmeckt. Und so verpuzt er auch einiges an Wildpflanzen wenn sie wieder verfügbar sind.

Ansonsten war die Sendung etwas nervig, aber unterhaltsam. Den Koch fand ich sehr sympatisch, da er so undogmatisch wirkte.
Liebe Grüße

Antonina

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Seerose
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Re: Ernährungsempfehlungen im TV

Beitrag von Seerose »

Also da ich es generell interessant finde über Ernährung zu reden, antworte ich mal, wenn Du erlaubst. :lol:
tonia1976 hat geschrieben:Ja was der Schulmediziener gesagt hat, war schon teilweise ziemlicher Quatsch. Dennoch mit der Verdauung hatte er recht: Man muss schon darauf achten.
Na klar, ich kenne Leute die haben sich Monate ins Verderben gestürzt weil sie dachten 100% Vollkorn sei ihr Essen der Wahl - dabei haben sie es in keinster Weise vertragen. :roll:
Aber die Leute, die Ohren und Augen haben, nahmen ihn auch nicht ganz ernst.
Ich denke halt immer bei solchen Sendungen, daß genau die Leute die sich mit sog. Junkfood ernähren es von solchen Leuten wieder bestätigt bekommen, daß es genau so richtig ist wie sie sich ernähren. Und daß diese dann weiter damit leben daß angeblich ihre Fett- und Schwabbelsucht rein erblicher Ursache ist und man eh nichts dagegen machen könne. :?
Seerose hat geschrieben:Auf dem Land ist es wohl machbar, aber verlockend stell ich mir es nicht vor das Pflanzenzeug unabgewaschen aus dem Wald zu essen.
In der Rohkostwelt gelten andere Regeln. Dort kann man ruhig sagen: Meine beste Freundin heißt Salmonelle :-) Ich kann mich nicht erinnern wann ich etwas das letzte mal gewaschen habe: Es ist so zusagen eine natürliche Impfung. Aber es ist schon eine andere Dimension. Wildpflanzen tuen einfach dem Körper sehr gut, das kann ich nicht beschreiben.
Nun gut, das eine kann ich verstehen, also von wegen die Freundin Salmonelle etc. Aber wenn an dem Waldstück jetzt ne Autobahn vorbeiführt, dann gehört das für mich nicht mehr zu "natürlichen Impfungen". :? Wie soll ich sagen, ich hätte keine Angst vor "natürlichen" Giften (wobei ich weiß daß die Gifte in der Natur teilweise schlimmer sind als die aus dem Chemielabor - in Gedenken an meinen Chemielehrer... :lol: ) aber vor denen, die Menschen angerichtet haben. :?

Magst Du noch was zu Wildpflanzen schreiben, was Du da genau meinst mit "sie tun dem Körper sehr gut"...? Sind sie sehr bekömmlich... oder..? Ich find's total interessant, nicht daß ich Urköstlerin werden möchte, aber ich finde man soll schon rein wissensmäßig offen für alles sein. :wink:
Noch dazu würde mich der Fuchsbandwurm stören
Da gabs es schon in Medien eine Entwarnung. Den Kot sieht man ausserdem und man muss ja nicht dort essen, wo Kot liegt. Ausserdem überleben die Parasiten nur ein paar Stunden ausserhalb des Tieres.
Ist klar, ich weiß schon, daß da viel Panikmache in den Medien war. Fiel mir nur gerade als erstes ein.. :oops:
und der bayerische Waldboden ist nach wie vor kontaminiert von Tschernobyl. Gerade manche Speisepilze hier sind außergewöhnlich hoch belastet, auch Waldbeeren.
Dann ist nicht nur Waldbodern sondern auch die Felder (auch von Bio-Bauern) rundherum verseucht. Ich finde Waldboden jedoch am wenigsten problematisch, da er sich von alleine durch Pflanzen regeneriert - die Felder werden von den Menschen bewirtschaftet, da weißt die Natur schon besser Bescheid.
Hmmm, da hab ich wieder ganz anderes gehört, nämlich daß die Kontamination wesentlich geringer ist bei landwirtschaftlich genutzten Böden, eben wegen der unterschiedlichen Beschaffenheit. Wenn Du möchtest such ich Dir einen Link darüber raus. Aber wie gesagt, ich kann mir mein Wissen immer nur herauslesen, muß eben gewissen Untersuchungen vertrauen oder nicht, wirklich WISSEN tu ICH es ja nun nicht.
Moos wird garantiert nicht untersucht, da man dies wohl weniger als Speise für Menschen ansieht. :lol:
Für die Urköstler ist nur eine Notlösung für den Winter, da kaum Wildpflanzen gibt. Im Frühjahr gibt es dafür andere schmackhaftere Pflanzen. Obwohl wenn man die Pflanzen mit den leckeren reifen Früchten zusammen isst, übertönt man den Geschmack. Als Rohköstler hat man eh einen anderen Geschmack, viel sensibleren fürs Natürliche. Mein Sohn isst nur das was ihm schmeckt. Und so verpuzt er auch einiges an Wildpflanzen wenn sie wieder verfügbar sind.
Also interessant find ich es schon, vor allem die Vorstellung wie sensibel tatsächlich der Geschmack dann ist. Was ißt denn Dein Sohn für Wildpflanzen?
Ansonsten war die Sendung etwas nervig, aber unterhaltsam. Den Koch fand ich sehr sympatisch, da er so undogmatisch wirkte.
Genau das wollt ich auch schreiben über den Koch, aber dann fiel mir sein Name nicht ein. Ich verwechsel die alle, ob Schuhbeck oder Witzigmann oder wie sie alle heißen. Ich werd wohl nie das große Interesse für Kochsendungen verstehen was wohl seit Jahren vorherrscht. (Also Kochen ist ja ne schöne Sache, aber ständig im TV daraus ne Show machen.. :roll: ) Ich hab aber genau diesen Koch schonmal gehört in irgendner Talkshow (glaub NDR) und da fand ich es total interessant was er so über Gewürze erzählt hatte. Also gerade was den gesundheitlichen Aspekt betrifft bzw. auch den verdauungstechnischen.

Also gerade wegen der Unterhaltsamkeit bitte immer wieder so was posten, auch wenn's Maischberger ist. :lol:
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Seerose
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Re: Ernährungsempfehlungen im TV

Beitrag von tonia1976 »

Hallo Seerose,

gerne antworte ich dir.
Seerose hat geschrieben: Nun gut, das eine kann ich verstehen, also von wegen die Freundin Salmonelle etc. Aber wenn an dem Waldstück jetzt ne Autobahn vorbeiführt, dann gehört das für mich nicht mehr zu "natürlichen Impfungen". :? Wie soll ich sagen, ich hätte keine Angst vor "natürlichen" Giften (wobei ich weiß daß die Gifte in der Natur teilweise schlimmer sind als die aus dem Chemielabor - in Gedenken an meinen Chemielehrer... :lol: ) aber vor denen, die Menschen angerichtet haben. :?
An einer Autobahn würde ich auch nicht pflücken. Das meinte ich gar nicht. Es ist vielleicht wirklich nicht überall einfach an die einigermassen "ökologische" Wildpflanzen zu kommen. Kulturgrün wäre da eine Lösung. Wobei eine Autobahn kann auch an einem Bio-Bauernfeld vorbei gehen, das weißt man dann auch nicht. Den Waldstück kann man vielleicht aussuchen, dass der nicht so nah an der Autobahn ist. Ich habe nur den natürlichen Dreck, also Erde gemeint. So ganz verdreckte Pflanzen würde ich auch nicht nehmen. Es muss schon das Auge erfeuen und frisch aussehen, denn egal Roh- oder Urköstler bleibt man ja ein Geniesser.
Magst Du noch was zu Wildpflanzen schreiben, was Du da genau meinst mit "sie tun dem Körper sehr gut"...? Sind sie sehr bekömmlich... oder..? Ich find's total interessant, nicht daß ich Urköstlerin werden möchte, aber ich finde man soll schon rein wissensmäßig offen für alles sein. :wink:
Rein theoretisch kann ich nicht viel sagen, da ich einfach von der Wirkung überzeugt war und habe nicht nach theoretischen Wissen viel geforscht. Ich fühle mich einfach glücklich und aussgeglichen, wenn ich die Wildis gegessen habe. Am anfang haben sie mir nicht so doll geschmeckt, da war mein Geschmack im Umbau. Habe sie öfter in Form von green smoothies reingezogen. Sie sättigen besser in Verbindung mit anderen guten rohen Sachen.

Sie wirken auch heilend. Der Erfinder der Urkost hatte Magenkrebs, unzählige Behandlungen und einen zur Hälfte rausoperierten Magen. Die Ärzte haben ihn schon für fast tot erklärt. Er war damals um die 40. Jetzt ist er 83 und er lebt noch. Wildpflanzen sind wirken noch entzündungshemmend, engiftend. Ausserdem haben sie viel mehr Mineralstoffen als Kulturgrün und alle Aminosäuren. Das grüne Stoff Chrolophyll, der angeblich unserer Blut sehr ähnlich ist. Seine Wichtigkeit habe ich auf die Schnelle heir gefunden: http://www.meine-lebensquelle.de/Chloro ... Leben.html

Hmmm, da hab ich wieder ganz anderes gehört, nämlich daß die Kontamination wesentlich geringer ist bei landwirtschaftlich genutzten Böden, eben wegen der unterschiedlichen Beschaffenheit. Wenn Du möchtest such ich Dir einen Link darüber raus. Aber wie gesagt, ich kann mir mein Wissen immer nur herauslesen, muß eben gewissen Untersuchungen vertrauen oder nicht, wirklich WISSEN tu ICH es ja nun nicht.
Hast du einen Link für deine Information? Bei mir war es nur ein für mich logischer Gedanke. Wieso sollen die Felder verschont bleiben? Aber ich denke die Natur ist sehr klug, kluger als wir, Menschen. Sie findet ihren Weg um sich wieder herzustellen. Die Wildentiere essen ja immer noch aus dem Wald und sind noch nicht ausgestorben.
Also interessant find ich es schon, vor allem die Vorstellung wie sensibel tatsächlich der Geschmack dann ist.
Der Geschmack wird so sensibel, dass mir manchmal solche einfache Sachen wie Stangesellerie pur beim Bedarf unglaublich lecker vorkommt, obwohl ich den früher nie gegessen habe.

Es gibt auch ein sogenannter Ernährungsinstinkt. Der funktioniert angeblich nur mit unverarbeiteten, ungewürzten, natürlichen Lebensmittel. Er reguliert den Körperbedarf an Nahrstoffen. Der Mensch wird sich an dasjenige Lebensmittel angezogen fühlen, das die Nahrstoffe hat, die der Körper gerade braucht. In diesem Moment wird dieses Lebensmittel besonders köstlich vorkommen (himmlische Phase). Sobald der Bedarf an Nährstoffen gedeckt ist, schlägt der Geschmack um oder wird langweilig, fade oder es fängt gar zu brennen (Ananas). Ich habe es bei einer Sorte Datteln erlebt. Da hat mir eine Dattel wie eine ganze Konditorei geschmeckt: Alle Geschmäcke waren drin von Mokkatörtchen, Tiramisu bis Nougatpralinen, alles in einem. Nach ein paar Datteln hat mein Köprer geholt, was er bräuchte (Eisen zum Beispiel) und dann haben die Datteln nur noch süß und langweilig geschmeckt, ohne besondere Geschmacksnuancen.
Auch erinnern mich einige rohe Produkte an meine Lieblingsgerichte aus der Kochzeit. Zum Beispiel das weiche Fleisch der jungen Kokosnuss (Pagode) hat für mich schon öfters nach Griesvanielepuding geschmeckt :P
Was ißt denn Dein Sohn für Wildpflanzen?
Von Wildkräuter her isst mein Sohn am liebsten Beifuss, auch gerne Brennesselspitzen (zerriben mit den Fingern dann brennen sie nicht), Gundermann (wirkt auch für Mama gut - milchbildend), Vogelmiere, Franzosenkraut, Girsch, Kuflatischblüten.

Ich hab aber genau diesen Koch schonmal gehört in irgendner Talkshow (glaub NDR) und da fand ich es total interessant was er so über Gewürze erzählt hatte. Also gerade was den gesundheitlichen Aspekt betrifft bzw. auch den verdauungstechnischen.
Ja Gewürzen sind total wichtig. Mein Mann kocht oft italienische Sachen. Das hat für mich jedes mal voll lecker gerochen. Ich habe dann mir einen Topf Basilikum und Oregano geholt und paar Blätter immer dann gegessen. Dann war seine Pasta oder Pizza für mich uninteressant.
Also gerade wegen der Unterhaltsamkeit bitte immer wieder so was posten, auch wenn's Maischberger ist. :lol:[/
gerne :-)
Liebe Grüße

Antonina

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Re: Ernährungsempfehlungen im TV

Beitrag von tonia1976 »

Ähm.. mit dem Chrolophyll habe ich gemeint, dass die grüne Pflanzen (egal ob wild oder Kultur) dies haben und nicht dieses grässliches Fläschchen, was unter dem von mit angegeben Link verkauft wird. Den Link habe ich nur als Info über Chlorophyll auf die Schnelle gefunden ... Die Wildis haben ja diesen wunderbaren Stoff am meisten (je dunkler Grün desto besser) und sind umsonst :lol:
Liebe Grüße

Antonina

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