Vielen Dank für Eure ganzen Antworten, das macht ja wirklich Mut.
Maren hat geschrieben:Wir haben ihn auch nicht irgendwie vorbereitet, oder so. Also wir haben vorher nicht absichtlich die Stillabstände erhöht, sondern normal weiter gemacht.
Und in den Ferien oder am WOE stillt er wieder total häufig und am Montag dann wieder - logischerweise - den ganzen Tag nicht. Und es klappt super!
Das klingt gut. Dann ist wahrscheinlich die beste Vorbereitung, die ich machen kann, weiterhin mehr Lebensmittel einführen, damit er Alternativen hat, wenn ich nicht da bin, oder?
Iris hat geschrieben:Meine Kleine stillt dauernd, wenn wir zusammen sind; wenn ich aber nicht da bin, ist alles kein Problem.
Das ist bei Bondolinchen auch so. Bondolinchen braucht an manchen Tagen ständige Mama-Vergewisserung. Deshalb bekomme ich dann schon von anderen gesagt: "Da sehe ich aber schwarz, wenn Du wieder arbeiten willst." Deshalb hatte ich ja gedacht, ich müsste vorm Ende der Elternzeit trotz meiner Anwesenheit und an sich Stillbereitschaft die Brust berweigern zum "Üben". Aber Ihr meint, das ergibt sich dann von alleine?
Iris hat geschrieben:Falls Du in der Zeit, die Ihr getrennt verbringt, Spannungsgefühle in der Brust verspürst, kannst Du ein bisschen Milch ausdrücken (ggf. nach vorheriger Anwärmung und Massage der Brust). Oft reichen ein paar Tropfen. Gerade nach langer Stillzeit stellt sich die Brust aber i. d. R. problemlos darauf ein.
Dass das Pumpen nicht klappt, ist kein Problem. Dein Kind ist ja auf die Milch nicht mehr unbedingt angewiesen.
Ausstreichen kriege ich, glaube ich, nicht hin. In der Anfangszeit lief meine Brust öfter mal aus, inzwischen hat sich das so reguliert, dass ich selbst keinen einzigen Tropfen rauskriege. Bondolinchen dagegen muss nur einmal die Brust berühren, schon spritzt die Milch... Abpumpen kann ich ja vom Prinzip - es kommt halt nur nicht viel, weil die Pumpe meinen Mlchspendereflex nicht richtig auszulösen scheint.
Hatte überlegt, dass ich, wenn ich an manchen Tagen mittags zu Hause bin und stillen kann und an anderen Tagen über Mittag weg bin, auf der Arbeit wahrscheinlich abpumpen muss. Habe die Medela Swing, von daher ginge das ja, nur ist es mir irgendwie auch ein bisschen peinlich mit einem über einjährigen Kind Abpumppausen nehmen zu müssen. Ich selbst bin zwar total überzeugt vom Stillen und auch vom langen stillen, arbeite aber in einem eher kinderunfreundlichen Unternehmen mit vielen kinderlosen Mitarbeitern und bin zudem nicht fest unter Vertrag... Und mir graut es etwas davor, mein Privatleben vor Vorgesetzten ausbreiten zu müssen, um einen Abpumpraum zur Verfügung gestellt zu bekommen. Am liebsten würde ich das ja echt heimlich auf dem Klo machen, denn mein Privatleben geht eigentlich niemanden etwas an.
Iris hat geschrieben:Womit Du aber rechnen solltest, ist, dass Dein Kind evt. demnächst nachts öfter nach Dir verlangt.
Noch öfter?

Nein, im Ernst, ich glaube, wenn ich tagsüber weg bin, werde ich es noch mehr lieben und genießen Bondolinchen dann an der Brust zu haben...