Ich war heute bei eine Freundin von früher eingeladen, habe sie bestimmt drei Jahre nicht mehr gesehen. Mittlerweile hat sie auch einen kleinen Sohn (1,5 Jahre alt). Er wird noch von ihr gestillt aber sie hat mir erzählt, dass sie immer noch ab und zu "was raucht".
Ich war geschockt aber wußte halt auch nicht genau wie sich das aufs Kind auswirkt und so ... Hab dann nix gesagt aber es beschäftigt mich total. Weiß jemand von Euch wie sich der Komsum von Marihuana auf das Stillen auswirkt?
Ich zitiere mal aus dem Handbuch für stillende Mutter, S. 345: "Illegale Drogen jeglicher Art sollten von einer stillenden Mutter absoult gemieden werden. Sie wirken sich schädlich auf das Kind aus, machen es ebenfalls abhängig und können die Mutter außer Stande setzen, ihr Baby angemessen zu betreuen."
Ich denke, mit dem moralischen Zeigefinger wird man da nicht weit kommen. Bleibt zu hoffen, dass sie, nachdem sie "was geraucht hat" lange genug wartet mit dem Stillen.
Liebe Grüße von B. mit Bär (März 2008), Maus (März 2010) und
Schau mal hier. Das ist fast wörtlich abgekupfert aus dem Handbuch für die Stillberatung (LLL). Nicht nett, aber es erspart mir das Abtippen.
Kurzform: Haschisch in der Stillzeit sollte absolut tabu sein.
Iris mit Großer -10/05- und Kleiner -02/08- , erzogen und geimpft
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Zur Klarstellung:
Der Konsum von Drogen ist mit dem Stillen nicht vereinbar.
Der Säugling kann dadurch Schaden erleiden - zum einen durch die muttermilchgängigen Substanzen, die er aufnimmt und die sich bei ihm extrem hoch anreichern können, zum anderen weil eine Mutter unter Drogeneinfluss ihr Kind nicht gut versorgen kann und es z. B. beim Co-Sleeping erdrücken kann.
Dies gilt auch für gelegentlichen Konsum.
Wer auf die Drogen nicht verzichten kann, sollte abstillen.
Beraterinnen, die mit dieser Situation konfrontiert sind, sollten evt. auch eine Drogenberatungsstelle einschalten.
Iris mit Großer -10/05- und Kleiner -02/08- , erzogen und geimpft