Ich habe Mitleid mit der armen Frau, dass sie dieser Kommentar zur selbstgewählten Entscheidung damals immer noch so fertig macht, dass sie jetzt einen Artikel schreibt, in dem sämtliche journalistischen Gäule mit ihr durchgehen. Die Begriffsfindung "Still-Faschismus" zeigt, das die Reflexionsfähigkeit beim Schreiben eher in der Schublade geblieben ist.
Die Sache mit dem Zitieren und sogar den Namen des Kindes nennen, finde ich unerhört. Und wäre das ein mir geklautes Zitat, ich würde mich über die Möglichkeit informieren, rechtliche Schritte einzuleiten. Ohne Flachs.
Dass in Punkto Attachment Parenting bzw. der Toleranz unterschiedlichen Lebensentwürfen gegenüber hier im Forum - vor allem in der Wortwahl - schon gelegentlich übers Ziel hinaus geschossen wird, ist ja nicht ganz von der Hand zu weisen. Und dass Stillen momentan einer neuen "Trendrichtung" folgt, ist auch interessant (Warum eigentlich? Das ist doch ein tolles Soziologen-Thema

)
Die "Mütterschwadron", die die Wahrheit in Punkto Babywissen für sich gepachtet hat, ist doch nichts neues. Es wird in jeder Generation einen Mainstream und eine Strömung zum neuen Mainstream geben. *gähn*
Mit Journalismus hat der Artikel dennoch nichts zu tun.