Trage(hilfen)unwillige Kleinkinder ohne fahrbaren Untersatz

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xknäckebrotx

Trage(hilfen)unwillige Kleinkinder ohne fahrbaren Untersatz

Beitrag von xknäckebrotx »

Thema steht im Betreff...wer kämpft noch an der gleichen Front?

Wir haben uns ja bewusst für ein Leben ohne Kinderwagen, Buggy etc. entschieden und sind damit auch nach wie vor happy...

Mittlerweile legen wir eben viele Strecken mit Kind auf dem Fahrrad zurück.

Damit hat sich auch schlagartig das Tragen auf ein Minimum reduziert. Sie läuft auch sehr gerne, aber meistens nicht in unsere Richtung :roll:

Tragen geht: Auf dem Arm, auf den Schultern...auch mal im Sling. Aber nie wirklich lange, zwischendurch will sie runter und selbst (ihrer eigenen) Wege gehen. Ja, ich gebe zu, es ist schon nicht ohne. Verdammt anstrengend und recht langwierig...

Auf dem Rücken geht so gut wie gar nicht mehr. "Nicht dücken!" :cry:
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Chris-Cross
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Re: Trage(hilfen)unwillige Kleinkinder ohne fahrbaren Untersatz

Beitrag von Chris-Cross »

Wir leben ja auch KiWa-frei und Marc läuft seit einem Monat. Auch in seine eigene Richtung. Er ist so begeistert vom Laufen, dass er es kaum 5 Minuten wach im TT aushält, dann quengelt er und will runter - um in irgendeine Richtung zu laufen :lol: Leider ist er langsam wie eine Schnecke und will alles angucken :P

Mit dem Rad sind wir viel unterwegs und er mag das auch gerne - eigentlich. Ab und an gibts Theater...

Wenn er müde ist, dann lässt er sich gerne in das Tuch einbinden, ansonsten finde ich den Sling grad in dieser Zeit toll, weil es schnell geht, Kind rein, Kind raus...

Also ich sag jetzt einfach mal dreist, eine KiWa-Mutter hat es da bestimmt nicht einfacher, die muss zum Laufling ja noch den Buggy schieben :wink:

Ich hoffe, Marc wird schneller im Laufen und versteht bald, wo wir lang wollen, dann klappt das besser mit dem Spazierengehen.
Oder er entscheidet sich, wieder längere Strecken getragen zu werden...
Liebe Grüße von Christine mit Winterkind ( 01/08 )Bild und Winterkleinkind ( 02/14 ) Bild

Niemand weiß, wie weit seine Kräfte gehen, bis er sie versucht hat.
Johann Wolfgang von Goethe
xknäckebrotx

Re: Trage(hilfen)unwillige Kleinkinder ohne fahrbaren Untersatz

Beitrag von xknäckebrotx »

Ich hoffe, Marc wird schneller im Laufen und versteht bald, wo wir lang wollen, dann klappt das besser mit dem Spazierengehen.
Oder er entscheidet sich, wieder längere Strecken getragen zu werden...
na das hab ich auch gehofft, aber das Gegenteil war der Fall: Je schneller sie im Laufen ist, desto schneller rennt sie weg dahin, wo sie hinwill :lol:

wo wir lang wollen, das versteht sie sehr wohl, aber das tut ja madame's interessen keinen abbruch :roll:
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Indigo
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Re: Trage(hilfen)unwillige Kleinkinder ohne fahrbaren Untersatz

Beitrag von Indigo »

Hallo,

die Phase hatten wir auch und da war der Buggy doch recht hilfreich, wobei ich ihn nie sonderlich gemocht habe, aber ein paar Wochen lang war ich froh drum.
Mittlerweile ist er wieder abgemeldet und Kind geht in den Mei Tai wenn sie müde ist aber es hat schon gedauert und geht auch nur, wenn sie wirklich restlos fertig ist, sonst will sie auch nach 5 Minuten wieder raus und weitersprinten.

Das in die falsche Richtung laufen legte sich bei uns mit der Zeit und sie läuft halbwegs nach Ansage links oder rechtsherum. Haben wir einfach immer dazu gesagt wenn wir in die entsprechende Richtung abgebogen sind und heute kann sie es zu ca 80 % unterscheiden.

Kopf hoch, das wird wieder. Achso... Dreirad mit Schubstange und Miniaufbewahrung hinten dran war auch ne prima und gern genommene Lösung

Viele Grüße

Anja
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Alexandra
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Re: Trage(hilfen)unwillige Kleinkinder ohne fahrbaren Untersatz

Beitrag von Alexandra »

Liebe Anna,

hast Du überhaupt Komforttragen?

In diesen Phasen habe ich mit Jonas den Ergo hergenommen. Der geht nicht nur unschlagbar flott, sondern "dückt" auch nicht :lol: Ergo hab ich nun nicht mehr, dafür Manduca - selbes in grün (oder eher pink in meinem Fall :mrgreen:).

Liebe Grüße Alex
Liebe Grüße von Alex mit dem ganz Großen 05/00, dem Großen 06/04, dem ziemlich Großen 01/08, der Pferdenärrin 11/13 an der Hand und Mondmädchen Luna Nicole (*+ 9/11) für immer im Herzen


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xknäckebrotx

Re: Trage(hilfen)unwillige Kleinkinder ohne fahrbaren Untersatz

Beitrag von xknäckebrotx »

Alexandra hat geschrieben:Liebe Anna,

hast Du überhaupt Komforttragen?
Klar hab ich - von jedem Tierchen eins ;) Aber Charis hat das Prinzip längst durchschaut. Bis auf Sling ("Bäcker" - weil Björn damit morgens immer mit ihr zum Bäcker ist), heißt hier alles "Duch" - und keins davon kommt für ihren Alltag mehr in Frage.

Wenn sie mal alle drei Wochen für zehn Minuten tragewillig ist, dann auch egal, welches "System".

"dücken" ist aber nicht "drücken" sondern "Rücken" :mrgreen:

Letztendlich bin ich auch nicht wirklich traurig wegen dem Tragen an sich - man wird sich nur bewusst, wie praktisch das Tragen trotz aller Hampeleien und Problemchen war - und wie viel Geduld ein Leben ohne Karre manchmal erfordert. Aaaaber: Wir haben uns das Experiment ja selbst ausgesucht. :mrgreen: Wenns schnell gehen soll, ist das Fahrrad zum Glück sehr beliebt und das Laufrad klappt auch schon ganz gut.

Ich brauch hier einen Smiley wie diesen hier :smilie_und_kind: , wo das Kind aber wegrennt...
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Talgaro
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Re: Trage(hilfen)unwillige Kleinkinder ohne fahrbaren Unters

Beitrag von Talgaro »

Genau in diesem Alter ist mein Kleiner vom Manduca (Tuch war da schon out) aufs Laufrad umgestiegen, das kleine von Puky geht auch schon für so junge Kinder.
Liebe Grüße von Talgaro & ihren drei Räuberkindern (Juni 2002 - Juli 2006 - März 2010)
xknäckebrotx

Re: Trage(hilfen)unwillige Kleinkinder ohne fahrbaren Unters

Beitrag von xknäckebrotx »

Ja, das LRM haben wir jetzt auch und üben kräftig. Hattet ihr auch keine Karre? Wie war das bei deinem Großen?
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Tigerlein
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Re: Trage(hilfen)unwillige Kleinkinder ohne fahrbaren Untersatz

Beitrag von Tigerlein »

Wir haben ja auch keinen Kinderwagen und fahren damit sehr gut. Am Anfang als er anfing zu laufen, was mittlerweile ja auch schon 7 Monate her ist, empfand ich es als sehr anstrengend. Jeder Stein wurde umgedreht, jedes Blatt angeschaut, man kam nicht vorwärts. Dann habe ich erkannt, dass es für MICH anstrengend war, nicht für mein Kind. Also habe ich mir einfach sehr viel Zeit gelassen, bin mit ihm gelaufen so oft es ging und habe ihn die Welt entdecken lassen. So war es einfach entspannter für mich und es war eigentlich sehr schön mit ihm die Welt zu entdecken.
Mittlerweile läuft er auch gut nach Ansage und in die Richtung, in die wir wollen. Meist verknüpfen wir das spielerisch. Wenn ich ein bißchen schneller will fange ich ihn, wenn ich in einer andere Richtung will und er absolut nicht mit will, lasse ich mich fangen oder verstecke mich. Wenn wir was zu erledigen haben, haben wir hier den Kompromiss, dass ich ihn auf dem Hinweg trage bis wir fertig sind, zurückzu kann er laufen. Fahrrad fahren wir auch sehr oft. Ich vermisse den Kinderwagen so absolut gar nicht und wir bekommen sehr oft positive Reaktionen, weil er schon so schön läuft. Tücher sind momentan bei uns auch nicht so beliebt, weil das einfach zu lange dauert das einbinden. Tragen geht nur wenn wir uns bewegen. Der MT geht einigermaßen. Ich hab in letzter Zeit oft den Sling genutzt, den mag er gerne. Der absolute Hit im Moment ist aber der neue Schnallenonbu. Der ist mal echt schnell angelegt und die erste Tragehilfe, in die er schon fast rein springt wenn er sie nur sieht. Auch mal für schnelles rein und raus super praktisch. Wir tragen momentan auch weniger, aber es kommt wieder der Zeitpunkt, an dem er mehr getragen werden will, da bin ich mir sicher.
Tigerlein mit Groß (02/08), Mittel (04/10), Keks (04/13), Küken (10/15), Käfer (05/18) und Knöpfin (11/20)
xknäckebrotx

Re: Trage(hilfen)unwillige Kleinkinder ohne fahrbaren Untersatz

Beitrag von xknäckebrotx »

Tigerlein hat geschrieben: Am Anfang als er anfing zu laufen, was mittlerweile ja auch schon 7 Monate her ist, empfand ich es als sehr anstrengend. Jeder Stein wurde umgedreht, jedes Blatt angeschaut, man kam nicht vorwärts. Dann habe ich erkannt, dass es für MICH anstrengend war, nicht für mein Kind. Also habe ich mir einfach sehr viel Zeit gelassen, bin mit ihm gelaufen so oft es ging und habe ihn die Welt entdecken lassen. So war es einfach entspannter für mich und es war eigentlich sehr schön mit ihm die Welt zu entdecken.
Tja, bei uns ist das immer noch so... :mrgreen: und nach über einem halben Jahr finde ich das Entdecken nicht mehr ganz so schön, vor allem, weil Charis immer eine ganz eigene Vorstellung davon hat, wo wir hinwollen. Ist auch ein gutes Stück Charaktersache, denke ich.

In der Stadt ist das allerdings ein bisschen eine andere Nummer mit spielerisch Fangen und Verstecken spielen...
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