Wir haben ja ein knappes Jahr windelfrei gemacht, was für uns eine super Entscheidung war. Allein das Erleben, mit meinem Kind so eins zu sein, daß ich seine Ausscheidungssignale erkenne, obwohl es noch sooo klein war - wahnsinn!
Zwischen Februar und April war ich dann viel unterwegs für ClauWi, außerdem waren Johannes und ich im Wechsel und gleichzeitig krank, hatte er wegen Zahnerei sehr oft Durchfall. Wir haben immer häufiger Windeln genutzt, mit schlechtem Gewissen anfangs und dem festen Vorsatz, "bald" wieder ganz windelfrei zu sein. Gerade nachts war er ja komplett trocken.
Mittlerweile windel ich quasi voll, sehr oft auch mit Www (Alana - die stinken zwar, sind aber wenigstes öko
Es ist ganz deutlich, daß es weniger an ihm, sondern eher an mir liegt, mir fehlen Kraft und Aufmerksamkeit. Dazu kommt aber, daß er mit steigender Mobilität zwangsläufig weniger an meinem Körper war, und außerhalb des Tragetuches hat er schon immer weniger signalisiert. Außerdem hasst er es, umgezogen zu werden. Die Windel kann wenigstens ein wenig länger dran bleiben, so daß ich mir den Kampf zeitlich etwas einschränke - auch aufgrund meines Überbeines an der linken Hand, das immer dann fies zwickt, wenn er tobt. Und er tobt eigentlich immer beim Anziehen
Eigentlich wollte ich es so nicht. Wenn er anzeigt, dann halte ich ihn natürlich auch weiterhin ab, aber derzeit ist es eben so, wie es ist. Schade, aber die Erfahrung war schon wirklich toll und ich kanns jedem nur empfehlen
Dennoch merke ich, daß er das Körpergefühl nach wie vor hat, er hält oft lange ein und pinkelt dann recht große Portionen - egal, ob in die Windel oder ins Klo. Ich bin also recht optimistisch, daß er nicht 4 Jahre lang gewindelt werden wird
Liebe Grüße Alex
