Hallo Indiana,
wie alt ist dein Kleiner? Meiner ist 21 Monate. langsam probiert er alles was ich so esse. Da ich selber seit einem knappen Jahr mich roh ernähre, war ich am anfang unsicher und habe ab und an eine kleine Ausnahme gemacht in Form von gedämpften Kartoffeln oder 5 Min Nudeln.
Mein Sohn stillt auch noch sehr viel, isst aber zunehmend viel mit. Welche Richtung Rohkost machst du denn?
WIr waren neulich in Stuttgart auf dem Rohkosttreffen für ein Wochenende und seit dem bin ich so motiviert und mir ist nicht nach Ausnahmen zur Zeit. Obwohl ich für soziale Kontakte mit Nicht-Rohköstler mal eine kleine Ausnahme bereit zu machen wäre, wenn es nicht anders geht. Mein Mann ernährt sich fleischlos, mit ab und zu Fisch und ansonsten eigentlich ganz gesund. Zum Glück kocht er nur so ganz einfache Sachen zu hause wie Spagetti, Kartoffeln oder gedämpftes Gemüse. Wir haben eine Abmachung mit ihm, seit dem mein Sohn sich fürs fremde Essen interessiert. Mein Mann isst Rohkost mit uns, also gemeinsam und wenn er sich was kocht, dann unternehme ich was mit meinem Sohn. Es ist für uns momentan das richtige Weg, denn Ich habe schon probiert los zulasen. Wenn mein Sohn aber Brot etc. isst, kriegt er gleich eine laufende Nase für einige STunden und ich fühlte mich total falsch dabei. Darum möchte ich soweit wie es stressfrei geht, ihn davor zu schützen. Später wird es eh kein Sinn machen, da muss er schon selber rausfinden, was ihm gut tut. Er wird schon zwischen der Ernährung und Krankheiten den Zusammenhang merken, da bin ich mir sicher.
Mein Mann macht sich schon zunehmend Gedanken über die Ernährung. Am schwierigsten ist es mit dem Brot. Kurz vor der Umstellung waren wir Vollwertköstler nach Brucker. Und er kann immer noch nicht glauben, dass sein so ein gesundes Vollkornbrot aus selbstgemahlenen Getreide eigentlich das größte Übel ist. Ich konnte auch am anfang schwer vorstellen, dass Weißbrot eigentlich weniger schädlich isst. (Hoffentlich werde ich jetzt nicht gesteinigt hier

) Meine Welt ist bei der Umstellung zusammengebrochen, aber langsam fühle ich mich ziemlich sicher, in dem was wir machen. Alexander war jetzt den ganzen Winter überhaupt nicht mehr krank, keine Rotznase, nichts.
Tropische Früchte mag er auch (Mangos, Papayas, Sapoten, Avocados, Rambutan, Grenadilles und Durian ist der hit). Ich bestelle zur Zeit öfters kleine Mengen für ihn bei orkos. Zum Glück gibt es Durian in dem Asia-Shop in unserer nähe, frisch geschält zwei mal die Woche. Gemüse fängt er auch zu mögen: Möhren, Stangensellerie, Broccoli. Sonst isst er eingeweichten Mandeln und Erdnüsse, Cashewkerne und junge Kokosnüsse Saft und Fleisch.
Um es ab und zu preiswerter zu machen, isst er seit einiger Zeit gekeimten Linsen und Buchweizen mit. Da tue ich aber noch Öl und Gewürze rein. Sonst isst er alles ungemischt, Küchenrohkost, nur ab und zu, wenn ich was für mich mache. Da ich aber eher Richtung Burger nach Instinkto-Terapie tendiere, mache ich auch selten etwas zubereiten. Rohen Lachs und in der Sohne angetrocknete Forellen hat er auch schon gegessen.
Ich freue mich auch über die weiteren beiträge hier.