Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
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Quietschekind
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Hallo!
Wann genau kann man von einer etablierten Milchproduktion sprechen?
Unser Mini2 ist jetzt 4 Wochen alt und ich könnte gefühlt Drillinge stillen, laufe permanent aus bzw. schießt mein MSR ihn regelmäßig so ab, dass er sich übel verschluckt.
Ich hab mich jetzt übers Blockstillen belesen und würde das gerne machen, lese aber immer, dass das erst angefangen werden soll "[...] wenn die Milchproduktion etabliert ist [...]"
Wann genau kann man von einer etablierten Milchproduktion sprechen?
Unser Mini2 ist jetzt 4 Wochen alt und ich könnte gefühlt Drillinge stillen, laufe permanent aus bzw. schießt mein MSR ihn regelmäßig so ab, dass er sich übel verschluckt.
Ich hab mich jetzt übers Blockstillen belesen und würde das gerne machen, lese aber immer, dass das erst angefangen werden soll "[...] wenn die Milchproduktion etabliert ist [...]"
mit Spatz *03/2014 und Motte *07/18
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Mariposa85
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Oh man, bin ein bisschen neidischQuietschekind hat geschrieben: 25.08.2018, 16:09
Unser Mini2 ist jetzt 4 Wochen alt und ich könnte gefühlt Drillinge stillen, laufe permanent aus bzw. schießt mein MSR ihn regelmäßig so ab, dass er sich übel verschluckt.
Weiß jemand hier ob das genetisch bedingt ist, ob man eher (zu) viel oder (zu) wenig Milch hat? Oder alles eine Frage des (optimalen) Initialen Stillmanagements? Hormone?
Das wäre wirklich toll zu wissen. Frechdachs soll wenn möglich nicht alleine bleiben und es wäre ein Traum, wenn ich Nummer zwei richtig „satt stillen“ könnte
Liebe Grüße
Schmetterling mit großem Frechdachs 🦊 an der Hand (11/2017) und kleinem Kullerkeks 🍪 im Arm (04/20)
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FräuleinPfoetchen
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Da ich auch eine zeitlang an (Wiederein-)Schlafstörungen gelitten habe, möchte ich folgende Überlegungen hinzufügen:Brombeere153 hat geschrieben: 25.08.2018, 13:37Danke Teaser,Teazer hat geschrieben: 25.08.2018, 12:01Am besten ist es, wenn Du mit Deiner HÄ darüber redest. Nimm die Telefonnummer von embryotox mit.
Wenn Du ein Schlafmittel nimmst, ist Co-sleeping allerdings absolut zu vermeiden. Auch ein Stillkissen ist da nicht ausreichend. Du könntest im Schlaf unbemerkt darüber rollen. Dein Baby müsste in einem eigenen Bett schlafen und Du solltest zum Stillen vorsichtshalber aufstehen, um zu vermeiden dabei einzuschlafen. Ob das Deiner Erholung wirklich hilft, ist zumindest fragwürdig.
Eine Optimierung der Schlafsituation wäre daher wohl der bessere Weg.
Ich arbeite noch der Schlafsituation und schaue die nächsten Tage erst nochmal bevor ich mit dem Arzt spreche. Ich hoffe die Abkühlung wird helfen.
Ich möchte eigentlich nicht auf Tabletten zurückgreifen müssen.
Also: Warum kannst du nicht wieder einschlafen (Grübeleien? Fehlende Müdigkeit? Bedrückende Gedanken? Negative Erwartungshaltung/ Einstellung, dass das Kind schon wieder wach geworden ist/eh gleich wieder wach wird....usw.)
Hier wäre sanfte Hilfe wie autogenes Training oder tiefgreifendere Methiden wie Therapeutische Unterstützung als Lösungsansatz zu überdenken.
Hast du vor der Schlafmittelgabe alle Alternativen durchprobiert? Warme Milch trinken? Statt ewig wach im Bett liegen einfach aufstehen und etwas tun, das Ablenkung vom Schlafproblem bietet (Buch lesen, Wäsche falten, Hörspiel hören, Kreuzworträtsel lösen)?
Mein Hausarzt hat mir das alles angeraten - geholfen hat ein Mix aus allem.
Schlafmittel haben eben das Problem, dass sie kurzzeitig helfen aber wenn das Problem tiefer liegt (psychische Probleme oder schlicht eine "falsche" Erwartungshaltung zum Wachwerden-Wiedereinschlafen) verschlimmern sie langfristig die Situation.
Und dann wäre noch die Frage, ob er körperliche Ursachen für Schlafmangel gibt, wie eine Schilddrüsenüberfunktion (wenn ich überdosiert bin, dann komme ich nicht runter nachts) oder ähnliches, das Unruhe verursacht.
<3
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Alles versucht was möglich ist. Aufstehen kann ich nicht.
Schlafmittel habe ich früher genommen wenn ich sonst die Migräne nicht wegbekommen habe. Das kam aber 1-2 Mal im Jahr für 1 Nacht vor.
Normalerweise wird es dann von selber wieder besser.
Ich schlafe eh sehr schlecht und habe viele Strategien ausprobiert.
Schlafmittel habe ich früher genommen wenn ich sonst die Migräne nicht wegbekommen habe. Das kam aber 1-2 Mal im Jahr für 1 Nacht vor.
Normalerweise wird es dann von selber wieder besser.
Ich schlafe eh sehr schlecht und habe viele Strategien ausprobiert.
Liebe Grüße von Beere (1986) mit großer Tochter (2016), kleiner Tochter (2018) und einem kleinen * im Herzen
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Hallo ihr Lieben,
Ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich eine Frage zum Abstillen hier stelle.
Mein Sohn ist fast 13 Monate alt. Vor gut zwei Wochen haben wir abgestillt. Bis zu diesem Zeitpunkt stillten wir nachts eine Brust (die andere ist schon seit Monaten abgestillt) stündlich bis zwei stündlich, wobei die zweite Hälfte der Nacht nicht getrunken wurde, sondern nur genunkelt. Für meinen Sohn ist alles super, für mich leider nicht.
Die Brust ist immer noch hart und extrem schmerzhaft. Gerade Berührungen sind die Hölle. Das Abstillen meines Sohnes habe ich Schritt für Schritt getan. Also anfangs noch abends und morgens gestillt, dann nur noch morgens und irgendwann gar nicht mehr. Da die Brust denoch zum Platzen voll war, habe ich sie abgepumpt, nur die ersten Tage und nur soweit, dass ich Entlastung spüren konnte. Das Ganze ist jetzt gute zwei Wochen her. Denoch ist meine Brust so hart und schmerzhaft.
Vor zwei Tagen habe ich wieder etwas gepumpt. Es kam sofort Milch. Heute werde ich wieder ein wenig abpumpen müssen... Ich könnte heulen, wenn ich nur leicht gegen die Brust komme.
Ist das nach zwei Wochen noch normal? Wie lange braucht mein Körper, bis er versteht, da trinkt niemand mehr. Ich dachte, wenn ich die Schmerzen paar Tage aushalte, wird es besser und die Milch bildet sich selbst zurück..
Kann mir bitte jemand weiter helfen, was ich tun sollte oder lassen sollte?
Schon mal vielen Dank!
Ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich eine Frage zum Abstillen hier stelle.
Mein Sohn ist fast 13 Monate alt. Vor gut zwei Wochen haben wir abgestillt. Bis zu diesem Zeitpunkt stillten wir nachts eine Brust (die andere ist schon seit Monaten abgestillt) stündlich bis zwei stündlich, wobei die zweite Hälfte der Nacht nicht getrunken wurde, sondern nur genunkelt. Für meinen Sohn ist alles super, für mich leider nicht.
Die Brust ist immer noch hart und extrem schmerzhaft. Gerade Berührungen sind die Hölle. Das Abstillen meines Sohnes habe ich Schritt für Schritt getan. Also anfangs noch abends und morgens gestillt, dann nur noch morgens und irgendwann gar nicht mehr. Da die Brust denoch zum Platzen voll war, habe ich sie abgepumpt, nur die ersten Tage und nur soweit, dass ich Entlastung spüren konnte. Das Ganze ist jetzt gute zwei Wochen her. Denoch ist meine Brust so hart und schmerzhaft.
Vor zwei Tagen habe ich wieder etwas gepumpt. Es kam sofort Milch. Heute werde ich wieder ein wenig abpumpen müssen... Ich könnte heulen, wenn ich nur leicht gegen die Brust komme.
Ist das nach zwei Wochen noch normal? Wie lange braucht mein Körper, bis er versteht, da trinkt niemand mehr. Ich dachte, wenn ich die Schmerzen paar Tage aushalte, wird es besser und die Milch bildet sich selbst zurück..
Kann mir bitte jemand weiter helfen, was ich tun sollte oder lassen sollte?
Schon mal vielen Dank!
Unterwegs mit zwei Jungs ('14&'17)
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Natürlich.Glückskatze hat geschrieben: 26.08.2018, 06:23 Hallo ihr Lieben,
Ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich eine Frage zum Abstillen hier stelle.
Bei manchen Frauen dauert es etwas, bis die Brust merkt, dass keine Milch mehr gebildet werden soll. Kühlen hilft sehr gut. Ansonsten machst Du alles richtig. Solltest Du fieberähnliche Symptome entwickeln, gehe bitte zu Deiner/Deinem Gyn.Mein Sohn ist fast 13 Monate alt. Vor gut zwei Wochen haben wir abgestillt. Bis zu diesem Zeitpunkt stillten wir nachts eine Brust (die andere ist schon seit Monaten abgestillt) stündlich bis zwei stündlich, wobei die zweite Hälfte der Nacht nicht getrunken wurde, sondern nur genunkelt. Für meinen Sohn ist alles super, für mich leider nicht.
Die Brust ist immer noch hart und extrem schmerzhaft. Gerade Berührungen sind die Hölle. Das Abstillen meines Sohnes habe ich Schritt für Schritt getan. Also anfangs noch abends und morgens gestillt, dann nur noch morgens und irgendwann gar nicht mehr. Da die Brust denoch zum Platzen voll war, habe ich sie abgepumpt, nur die ersten Tage und nur soweit, dass ich Entlastung spüren konnte. Das Ganze ist jetzt gute zwei Wochen her. Denoch ist meine Brust so hart und schmerzhaft.
Vor zwei Tagen habe ich wieder etwas gepumpt. Es kam sofort Milch. Heute werde ich wieder ein wenig abpumpen müssen... Ich könnte heulen, wenn ich nur leicht gegen die Brust komme.
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Kann mir bitte jemand weiter helfen, was ich tun sollte oder lassen sollte?
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
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Glückskatze
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Vielen Dank für Deine schnelle Antwort, Teazer. Das beruhigt mich, dann werde ich mich einfach noch ein wenig gedulden 
Unterwegs mit zwei Jungs ('14&'17)
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Wenn ich krank bin und das StillKind auch und die nicht mehr gestillte große Schwester aber bitte bitte bitte nicht krank werden soll, hilft es dann für sie Milch abzupumpen wegen der Antikörper oder überschätze ich das jetzt? Wieviel müsste ich ihr geben?
Grüße von Katinka mit Madame (*Mai 2014) und Brudi (*November 2017)
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Erdnuss
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Es tut mir leid, dass es euch so schlecht geht - gute Besserung, und hoffentlich steckt sich die Große nicht an!Katinka5 hat geschrieben: 26.08.2018, 18:16 Wenn ich krank bin und das StillKind auch und die nicht mehr gestillte große Schwester aber bitte bitte bitte nicht krank werden soll, hilft es dann für sie Milch abzupumpen wegen der Antikörper oder überschätze ich das jetzt? Wieviel müsste ich ihr geben?
Aber deine Frage interessiert mich auch sehr, bin gespannt auf die Antwort.
Erdnüsslein (9/2014) und Erbslein (11/2017) another love (*3/16)
- Katinka5
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Danke dir für die Besserungswünsche! Sie will in letzter Zeit immer trinken und ich fange ihr die paar Tropfen der zweiten Seite mit nem Becher auf und sie findet sie "gar nicht mal schlecht"...daher kam mir die Idee 
Grüße von Katinka mit Madame (*Mai 2014) und Brudi (*November 2017)