Ziehende Schmerzen in der Brust
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Linda81
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Ziehende Schmerzen in der Brust
Liebes Forum,
Seit etwas drei, vier Tagen habe ich direkt nach dem Stillen häufig ziehende Schmerzen in der linken Brust. Von vorne gesehen auf etwa ein, zwei Uhr, es zieht vom Vorhof bis fast zum Brustmuskel. Das Stillen selbst schmerzt durchaus mal mehr (AUA), mal weniger (huch) in den Bw, allerdings meist nur in den ersten Sekunden. Zur Vorgeschichte (später ausführlicher, Baby meckert im Hintergrund):
Junge, 9 Wochen alt, ungeplanter Kaiserschnitt, gleich im Kreißsaal ein Stillhütchen bekommen, jedes Anlegen ein Kampf, nach zwei Tagen hatte er viel Gewicht und ich alle Nerven verloren und so gab es Pre, ich pumpte ab und legte so gut wie möglich (nicht sehr...) an. Die Nachsorgehebamme scheint mir im Nachhinein ziemlich stillunfreundlich, wir durften nur max. Alle 2 Stunden und dann für 10 Minuten pro Seite anlegen, es blieb ein Kampf mit viel Gefuchtel. Wir fütterten zu, und ich pumpte ab. Nach sechs Wochen Wechsel der Hebamme, deutlicher Rückgang des Zufütterns, heute nur mal abends ein Fläschchen Pre oder Muttermilch à 60ml fürs sichere Gefühl, kann aber wegen mir auch wegfallen. Seit mindestens drei Wochen gute Gewichtszunahme, ich wiege alle paar Tage selbst (in der letzten Woche 240g zugelegt). Die Milchpumpe geht in zwei Wochen zurück an den Vermieter...
Schnuller kennt der Junge seit der ersten Woche (argh). Stillhütchen wollte ich vor einer Woche gar nicht mehr und habe das Kind überredet, es mal ohne zu versuchen - hat spontan geklappt und seitdem gehts ohne! Nur müssen wir jetzt erst das korrekte Anlegen lernen. Zu den Schmerzen meint meine Hebamme, das sei leider am Anfang so. Die Bw sehen nicht gerötet aus, nach dem Stilen manchmal weiße Flecken, die Form mitunter dachförmig (falsch angelegt), manchmal eher pilzförmig.
Das wars auf die Schnelle, wenn auch unstrukturiert - ich mache das morgen gerne ausführlicher, jetzt meckert der Kleine im Hintergrund, ab ins Bett alle miteinander!
Seit etwas drei, vier Tagen habe ich direkt nach dem Stillen häufig ziehende Schmerzen in der linken Brust. Von vorne gesehen auf etwa ein, zwei Uhr, es zieht vom Vorhof bis fast zum Brustmuskel. Das Stillen selbst schmerzt durchaus mal mehr (AUA), mal weniger (huch) in den Bw, allerdings meist nur in den ersten Sekunden. Zur Vorgeschichte (später ausführlicher, Baby meckert im Hintergrund):
Junge, 9 Wochen alt, ungeplanter Kaiserschnitt, gleich im Kreißsaal ein Stillhütchen bekommen, jedes Anlegen ein Kampf, nach zwei Tagen hatte er viel Gewicht und ich alle Nerven verloren und so gab es Pre, ich pumpte ab und legte so gut wie möglich (nicht sehr...) an. Die Nachsorgehebamme scheint mir im Nachhinein ziemlich stillunfreundlich, wir durften nur max. Alle 2 Stunden und dann für 10 Minuten pro Seite anlegen, es blieb ein Kampf mit viel Gefuchtel. Wir fütterten zu, und ich pumpte ab. Nach sechs Wochen Wechsel der Hebamme, deutlicher Rückgang des Zufütterns, heute nur mal abends ein Fläschchen Pre oder Muttermilch à 60ml fürs sichere Gefühl, kann aber wegen mir auch wegfallen. Seit mindestens drei Wochen gute Gewichtszunahme, ich wiege alle paar Tage selbst (in der letzten Woche 240g zugelegt). Die Milchpumpe geht in zwei Wochen zurück an den Vermieter...
Schnuller kennt der Junge seit der ersten Woche (argh). Stillhütchen wollte ich vor einer Woche gar nicht mehr und habe das Kind überredet, es mal ohne zu versuchen - hat spontan geklappt und seitdem gehts ohne! Nur müssen wir jetzt erst das korrekte Anlegen lernen. Zu den Schmerzen meint meine Hebamme, das sei leider am Anfang so. Die Bw sehen nicht gerötet aus, nach dem Stilen manchmal weiße Flecken, die Form mitunter dachförmig (falsch angelegt), manchmal eher pilzförmig.
Das wars auf die Schnelle, wenn auch unstrukturiert - ich mache das morgen gerne ausführlicher, jetzt meckert der Kleine im Hintergrund, ab ins Bett alle miteinander!
Linda mit Sohnio (10/2014), dem Freudenstrahl (01/18) und der Überraschung (01/21)
- AmysMom
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Re: Ziehende Schmerzen in der Brust
Hallo!
Wahrscheinlich wurde deine Frage von den Still-Mod's übersehen. Bestimmt meldet sich noch jemand.
Ich kann dir nur sagen, dass bei meinem ersten Kind eine Zeit lang der Milchspendereflex recht schmerzhaft war, so ähnlich wie du es beschreibst. Das wurde von ganz allein besser.
Wahrscheinlich wurde deine Frage von den Still-Mod's übersehen. Bestimmt meldet sich noch jemand.
Ich kann dir nur sagen, dass bei meinem ersten Kind eine Zeit lang der Milchspendereflex recht schmerzhaft war, so ähnlich wie du es beschreibst. Das wurde von ganz allein besser.
Liebe Grüße
F.
mit SchnubbelSchnu (08/2008), WuselPusel (04/2011) und WuschelPuschel 08/2014
ClauWi GK 03/2012, MK 03/2013, AK 11/2014
F.
mit SchnubbelSchnu (08/2008), WuselPusel (04/2011) und WuschelPuschel 08/2014
ClauWi GK 03/2012, MK 03/2013, AK 11/2014
- blueberry
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Re: Ziehende Schmerzen in der Brust
Hallo Linda81 und herzlich willkommen hier im Forum!
Toll, wie Du trotz des schweren Starts und der mangelnden Unterstützung seitens des Fachpersonals am Stillen drangeblieben bist!
Sogar die Stillhütchen bist Du schon los
- der Rest wird bestimmt auch bald werden
!
Es meldet sich bestimmt noch ein StillMod bei Dir. Kennst Du schon den Thread "Wie funktioniert Stillberatung hier im SuT"?
Vorab schonmal:
"Milchgangsoor und Vasospasmus/Raynaud-Syndrom" und
"Hilfe bei Vasospasmen", ob das passen könnte.
Ein Foto zum Vergleichen findest Du auf dieser Seite ganz unten rechts.
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Asymmetrisches Anlegen
Für das ungestörte Erlernen der korrekten Stilltechnik wäre es wichtig, möglichst bald auf künstliche Sauger (Stillhütchen, Flasche und Schnuller) komplett zu verzichten. Keine Sorge, notwendige Zufüttermilch lässt sich auch stillfreundlich, ohne Fläschchen geben.
Kommt der Schnuller noch zum Einsatz oder hattet Ihr den nur im Krankenhaus?
-----------------
Ich bin zuversichtlich, dass das Stillen bald deutlich schmerzärmer werden wird
!
LG, blueberry
Toll, wie Du trotz des schweren Starts und der mangelnden Unterstützung seitens des Fachpersonals am Stillen drangeblieben bist!
Es meldet sich bestimmt noch ein StillMod bei Dir. Kennst Du schon den Thread "Wie funktioniert Stillberatung hier im SuT"?
Vorab schonmal:
Linda81 hat geschrieben:direkt nach dem Stillen häufig ziehende Schmerzen in der linken Brust. Von vorne gesehen auf etwa ein, zwei Uhr, es zieht vom Vorhof bis fast zum Brustmuskel. Das Stillen selbst schmerzt durchaus mal mehr (AUA), mal weniger (huch) in den Bw, allerdings meist nur in den ersten Sekunden.
Deine Beschreibung klingt nach Vasospasmen. Schau mal in unserer LINKSAMMLUNG STILLWISSEN nach den ThreadsLinda81 hat geschrieben:Die Bw sehen nicht gerötet aus, nach dem Stilen manchmal weiße Flecken,
"Milchgangsoor und Vasospasmus/Raynaud-Syndrom" und
"Hilfe bei Vasospasmen", ob das passen könnte.
Ein Foto zum Vergleichen findest Du auf dieser Seite ganz unten rechts.
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Da hast Du recht, das ist auf jeden Fall ein ganz wichtiger Punkt - gerade, wenn Dein Baby schon mit künstlichen Saugern in Kontakt kam. Diese Anleitung kann beim Erlernen des korrekten Anlegens sehr hilfreich sein:Linda81 hat geschrieben:Nur müssen wir jetzt erst das korrekte Anlegen lernen.
Asymmetrisches Anlegen
Für das ungestörte Erlernen der korrekten Stilltechnik wäre es wichtig, möglichst bald auf künstliche Sauger (Stillhütchen, Flasche und Schnuller) komplett zu verzichten. Keine Sorge, notwendige Zufüttermilch lässt sich auch stillfreundlich, ohne Fläschchen geben.
Kommt der Schnuller noch zum Einsatz oder hattet Ihr den nur im Krankenhaus?
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Ich bin zuversichtlich, dass das Stillen bald deutlich schmerzärmer werden wird
LG, blueberry
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
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Linda81
- alter SuT-Hase
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- Registriert: 06.12.2014, 18:06
Re: Ziehende Schmerzen in der Brust
Nur ganz kurz (schon wieder auf dem Weg ins Bett, hoffentlich): danke für eure Antworten!!
das Bild zum Vasospasmus sieht aus wie eine schwerere Form von dem, was ich gerade bei mir gesehen habe. Das könnte es sein! Spannend ist da ja, daß ich das erst seit ein paar Tagen habe, kurz nach dem Absetzen der Hütchen. Kann es da einen Zusammenhang geben?
Zugeflüstert haben wir in den letzten drei Tagen nichts mehr, davor waren es 60ml zur Nacht (muMi oder Pre, je nachdem). Das aber auch nur, wenn er bei der letzten Nachtmahlzeit nicht zufrieden wirkte.
Schnuller hat er immer noch, seit den ersten Tagen zuhause. Ich hab mich damit abgefunden, denn: das asymmetrische Anlegen ist super (wenns klappt, gerade im Liegen nachts noch sehr schwer) und die Schmerzen lassen sehr schnell nach, wenn wir es richtig hinbekommen. Er ist außerdem deutlich schneller fertig als vorher. Daß das mal so gut klappen würde, hätte ich noch vor zehn Tagen nie gedacht!
das Bild zum Vasospasmus sieht aus wie eine schwerere Form von dem, was ich gerade bei mir gesehen habe. Das könnte es sein! Spannend ist da ja, daß ich das erst seit ein paar Tagen habe, kurz nach dem Absetzen der Hütchen. Kann es da einen Zusammenhang geben?
Zugeflüstert haben wir in den letzten drei Tagen nichts mehr, davor waren es 60ml zur Nacht (muMi oder Pre, je nachdem). Das aber auch nur, wenn er bei der letzten Nachtmahlzeit nicht zufrieden wirkte.
Schnuller hat er immer noch, seit den ersten Tagen zuhause. Ich hab mich damit abgefunden, denn: das asymmetrische Anlegen ist super (wenns klappt, gerade im Liegen nachts noch sehr schwer) und die Schmerzen lassen sehr schnell nach, wenn wir es richtig hinbekommen. Er ist außerdem deutlich schneller fertig als vorher. Daß das mal so gut klappen würde, hätte ich noch vor zehn Tagen nie gedacht!
Linda mit Sohnio (10/2014), dem Freudenstrahl (01/18) und der Überraschung (01/21)
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Linda81
- alter SuT-Hase
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Re: Ziehende Schmerzen in der Brust
... Nebenbei, wie bekommt man im Liegen asymmetrisch angelegt? Wie kann ich ihn da so fix zu mir hinziehen?
Linda mit Sohnio (10/2014), dem Freudenstrahl (01/18) und der Überraschung (01/21)
- Teazer
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Re: AW: Ziehende Schmerzen in der Brust
Hallo Linda!
Vasospasmen können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Schmerzen können sie aber durchaus auch, wenn man es nicht so deutlich sieht. Was Du dagegen tun kannst, hast Du in der LINKSAMMLUNG STILLWISSEN schon gelesen, oder?

Das Zufüttern solltet Ihr zukünftig lassen. Abendliche Unruhe und Unzufriedenheit haben fast alle Babys. Mit Hunger hat das nichts zu tun.
Die Waage braucht Ihr sicher auch nicht mehr.

Linda81 hat geschrieben:das Bild zum Vasospasmus sieht aus wie eine schwerere Form von dem, was ich gerade bei mir gesehen habe. Das könnte es sein!
Vasospasmen können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Schmerzen können sie aber durchaus auch, wenn man es nicht so deutlich sieht. Was Du dagegen tun kannst, hast Du in der LINKSAMMLUNG STILLWISSEN schon gelesen, oder?
Kann sein, dass das zusammen hängt. Kann aber auch Zufall sein.Spannend ist da ja, daß ich das erst seit ein paar Tagen habe, kurz nach dem Absetzen der Hütchen. Kann es da einen Zusammenhang geben?
Hihi, Autokorrektur.Zugeflüstert haben wir in den letzten drei Tagen nichts mehr, davor waren es 60ml zur Nacht (muMi oder Pre, je nachdem). Das aber auch nur, wenn er bei der letzten Nachtmahlzeit nicht zufrieden wirkte.
Das Zufüttern solltet Ihr zukünftig lassen. Abendliche Unruhe und Unzufriedenheit haben fast alle Babys. Mit Hunger hat das nichts zu tun.
Ich habe es oft versucht und nie geschafft. Ich denke, es geht im Liegen nicht, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.Nebenbei, wie bekommt man im Liegen asymmetrisch angelegt? Wie kann ich ihn da so fix zu mir hinziehen?
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
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- blueberry
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Re: Ziehende Schmerzen in der Brust
Linda81 hat geschrieben:... Nebenbei, wie bekommt man im Liegen asymmetrisch angelegt? Wie kann ich ihn da so fix zu mir hinziehen?
Ja, das ist echt ein Thema für sich
Ich hab das im Liegen immer so gemacht, dass ich (was man ja im Sitzen nicht soll!) mich zum Baby bewegt habe und nicht umgekehrt. Führt (gerade am Anfang) zwar dazu, dass man dann manchmal etwas kreuz und quer durchs Bett liegt
Also:
1. Baby gut abgestützt (z.B. mit einer kleinen Handtuchrolle im Rücken, die Babys Schulterblätter und Hüfte stützt, so dass es nicht wegrollen kann) seitlich ins Bett legen. Wichtig: für den Anfang nicht zu weit Richtung Kopfende des Bettes sondern eher in Mamas "Bauchhöhe".
2. Mama so positionieren, dass sie in Seitenlage mit der Brustwarze der unteren Brust etwa auf Höhe der Augen/Stirn des Babys zu liegen kommt. Unteren Arm über Babys Kopf ausgestreckt aufs Bett legen, Mamas Kopf auf ein Seitenschläfer-Kopfkissen* betten und etwas zum Abstützen für Mamas Hüfte (z.B. ein festes kleines Kissen oder ein Stück zusammengeknüddelte Bettdecke) bereithalten.
3. Oberes Bein abwinkeln und Fuß auf der Matratze aufstellen.
4. Das eigentliche Anlegen:
a) Mit der oberen (freien) Hand die Brust zwischen Daumen und restlichen Fingern nach Anleitung formen. Wie gut das im Liegen klappt, hängt zugegebenerweise von der Größe und Position der Brust ab - muss man ausprobieren. [Vielleicht gelingt zumindest die "Sandwich-Technik" (siehe Forensuche), evtl. mit gewendeter Hand in einer Drei-Finger-Variante (Mamas Daumen Richtung Mamas Füße, Zeigefinger und Mittelfinger Richtung Mamas Gesicht)].
b) Auf den Fuß des oberen Beins und den unten liegenden Arm gestützt kann man sich dann so zum Baby bewegen, dass man das Ranziehen des Baby simuliert. Das klappt höchstwahrscheinlich nicht beim ersten Versuch
Dann noch Mamas Hüfte abstützen (z.B. ein Ende der Zudecke drunterknüddeln) und das Kopfkissen unter Mamas Kopf zurechtrutschen.
Wenn die Brust groß genug ist, kann man sich evtl. das Ranrutschen der ganzen Mama sparen und kann allein die Brust bewegen - muss man schauen.
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Wenn das alles gar nicht geht (z.B. bei eher kleineren Brüsten) kommt auch "selbstandocken lassen in halbschräger Rückenlage" in Frage. Dabei machen die Babys eigentlich all das intuitiv selbst, was man mit dem Asymmetrischen Anlegen "künstlich" zu erzeugen versucht :
Anleitung: Intuitives Stillen in Rückenlage - Baby "legt sich selbst an"
Auch so kann man ruhen und manches Baby schläft auf Mamas Bauch auch besser. Zum Weiterschlafen wird man es aber wahrscheinlich irgendwann ablegen wollen/müssen (das gelingt oft besser, wenn es schon im Tiefschlaf ist, nicht direkt nach dem Einschlafen).
Das Selbstandocken von Babys wird in den ersten Monaten nach der Geburt übrigens auch therapeutisch bei Stillproblemen eingesetzt, weil es dem Baby sehr hilft, korrekte Stilltechniken zu erlernen. (Und es hilft zudem bei Problemen mit heftigem MSR). Es lohnt sich also, das ab und an in Ruhe zu probieren.
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So oder so: es bietet sich an, sämtliche Liegendstill-Techniken ausgiebig tagsüber zu üben, wenn man selbst ausgeruht ist, das Licht besser und man im Notfall auf bewährte Sitz-Still-Techniken oder kurzes Rumtragen vor dem nächsten Versuch ausweichen kann ohne schon völlig entnervt zu sein
Gutes Gelingen!
LG, blueberry
(P.S.: Auch wenn der Schnuller jetzt noch keine Probleme macht, lohnt es sich sehr zu versuchen, ihn jetzt noch abzugewöhnen oder auf Notfälle - etwa weinendes Baby im Stau auf der Autobahn - zu beschränken. Künstliche Sauger sind IMMER ein Risiko für die Stillbeziehung und Saugverwirrung zeigt sich nicht unbedingt binnen weniger Wochen, sondern kann sich auch schleichend entwickeln.)
* Zum Kopfkissen: Beim Liegendstillen in Seitenlage trägt es enorm zu Mamas Entspannung bei, wenn das Kopfkissen hoch und relativ fest ist. Es sollte den Kopf auf voller Schulterhöhe abstützen und nicht zu sehr nachgeben. Sogenannte "Konturkissen" aus Schaumstoff erfüllen diesen Zweck oft recht gut.
Zuletzt geändert von blueberry am 10.12.2014, 14:02, insgesamt 2-mal geändert.
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
- Teazer
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Re: Ziehende Schmerzen in der Brust
Danke, blueberry! Probiere ich heute Abend mal aus. 
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
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Linda81
- alter SuT-Hase
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- Registriert: 06.12.2014, 18:06
Re: Ziehende Schmerzen in der Brust
Hallo ihr Lieben,
danke für Eure Tips! Der Reihe nach:
Vasospasmus: das wars! Danke, ganz heißer Tip! Die Vasospasmen reagieren bei mir gut auf konstante Wärme. Schlecht ist plötzlicher Temperaturabfall. Ich hab also Stilleinlagen aus Wolle/Seide, lasse nicht mehr an der Luft trocknen, setze mich hin und wieder vor das Rotlicht und lege Wärme drauf, wenn ich dazu komme. Den Nacht-BH muß ich ab heute auf der Heizung vorwärmen, das war gestern Abend nicht schön.
Für Euch ausprobiert: die Baby-Körnerkissen passen in ein stillfreundliches Oberteil ziemlich exakt rein. Obacht: in der Mikrowelle kann man sie in Brand setzen
Asymmetrisches Anlegen: klappt im Sitzen an der rechten Brust gut, links nicht so sehr. Morgen habe ich einen Termin bei der Physio, da waren wir im ersten Monat auch schon zweimal (Blockaden im Brustkorb gelöst, Unterkiefer mobilisiert). Mal schauen, was sie sagt. Im Bett schummele ich ihm die Brust irgendwie tendenziell aus Richtung der Nase im Sandwich rein. Auch hier: auf der linken Seite deutlich schwieriger und schmerzhafter (wobei die Schmerzen insgesamt deutlich besser geworden sind). Die Tips fürs Liegen sind spannend, ich versuche das nachher mal. danke!
Schnuller: Schade! Ich hatte gehofft, das Risiko wäre jetzt ausgesessen. Ich werde die Nutzung mal kritisch begutachten. Ich freue mich schon mal, daß er abends und nachts auch ohne einschläft.
danke für Eure Tips! Der Reihe nach:
Vasospasmus: das wars! Danke, ganz heißer Tip! Die Vasospasmen reagieren bei mir gut auf konstante Wärme. Schlecht ist plötzlicher Temperaturabfall. Ich hab also Stilleinlagen aus Wolle/Seide, lasse nicht mehr an der Luft trocknen, setze mich hin und wieder vor das Rotlicht und lege Wärme drauf, wenn ich dazu komme. Den Nacht-BH muß ich ab heute auf der Heizung vorwärmen, das war gestern Abend nicht schön.
Für Euch ausprobiert: die Baby-Körnerkissen passen in ein stillfreundliches Oberteil ziemlich exakt rein. Obacht: in der Mikrowelle kann man sie in Brand setzen
Asymmetrisches Anlegen: klappt im Sitzen an der rechten Brust gut, links nicht so sehr. Morgen habe ich einen Termin bei der Physio, da waren wir im ersten Monat auch schon zweimal (Blockaden im Brustkorb gelöst, Unterkiefer mobilisiert). Mal schauen, was sie sagt. Im Bett schummele ich ihm die Brust irgendwie tendenziell aus Richtung der Nase im Sandwich rein. Auch hier: auf der linken Seite deutlich schwieriger und schmerzhafter (wobei die Schmerzen insgesamt deutlich besser geworden sind). Die Tips fürs Liegen sind spannend, ich versuche das nachher mal. danke!
Schnuller: Schade! Ich hatte gehofft, das Risiko wäre jetzt ausgesessen. Ich werde die Nutzung mal kritisch begutachten. Ich freue mich schon mal, daß er abends und nachts auch ohne einschläft.
Linda mit Sohnio (10/2014), dem Freudenstrahl (01/18) und der Überraschung (01/21)