Hilfe, Nesselfieber - muss ich etwa abstillen?
Verfasst: 29.10.2009, 20:22
Mist, verdammter
Es hat mich mal wieder erwischt... ich habe Urticaria. Noch ist sie im Anfangsstadium, aber ich gebe mich nicht den Illusionen hin, dass es dabei bleibt... dafür habe ich das Spielchen leider schon zu oft mitgemacht.
Wer sich darunter nichts vorstellen kann: bei Urticaria, auch Nesselsucht oder Nesselfieber, bekommt man eklige, juckende, rote, geschwollene Quaddeln auf der Haut, die einen in den Wahnsinn treiben können. Es gibt verschiedene Formen und Auslöser... und genau das ist das blöde dabei: der Auslöser kann ALLES sein. Manche reagieren auf physische Faktoren wie Kälte, Hitze, Druck oder ähnliches und bekommen dann an diesen Stellen Quaddeln. Genauso kann Urticaria aber auch durch eine alergische Reaktion ausgelöst werden, oder durch eine innere Erkrankung, oder durch psychische Ursachen, oder oder oder... kurz: die Ursache zu finden ist wie die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Bei manchen geht die Urticaria wenigstens schnell wieder weg, nicht jedoch bei mir - ich hab sie immer gleich chronisch über Monate hinweg. Am ganzen Körper, ständig, überall, schonungslos.
Bisher war es dank Medikamenten (Antihistaminika - Cetirizin und Loratadin) wenigstens einigermassen aushaltbar. Sie wirken, der Juckreiz wird leichter, ich habe nicht ständig das Gefühl, mir die Haut vom Körper reissen zu müssen. Aber was mach ich bloss jetzt, wo ich stille? Ich kann mich doch nicht mit Antihistaminika vollpumpen - oder doch? Gibt es Antihistaminika, die ich während der Stillzeit zumindest in geringen Dosen einnehmen darf?
Und was mache ich bloss, wenn nicht?
Ich halte es ohne Medikamente nicht aus, werde komplett zum Wrack, sitze nachts heulend im Bett, weil ich vor lauter Juckreiz kein Auge zutun kann und keine Berührung auf meiner Haut ertragen kann. Ich will aber auch nicht abstillen. Meine Maus ist noch keine 9 Monate alt, wir brauchen das Stillen beide noch - ich kann ihr das nicht so Knall auf Fall über nacht einfach entreissen, das geht doch nicht! Sie ist doch noch so klein! Aber welche Alternative habe ich denn? Globulis haben bei mir nicht angeschlagen, Tests waren ergebnislos.
Weiss jemand Rat? Ich bin total verzweifelt...
Es hat mich mal wieder erwischt... ich habe Urticaria. Noch ist sie im Anfangsstadium, aber ich gebe mich nicht den Illusionen hin, dass es dabei bleibt... dafür habe ich das Spielchen leider schon zu oft mitgemacht.
Wer sich darunter nichts vorstellen kann: bei Urticaria, auch Nesselsucht oder Nesselfieber, bekommt man eklige, juckende, rote, geschwollene Quaddeln auf der Haut, die einen in den Wahnsinn treiben können. Es gibt verschiedene Formen und Auslöser... und genau das ist das blöde dabei: der Auslöser kann ALLES sein. Manche reagieren auf physische Faktoren wie Kälte, Hitze, Druck oder ähnliches und bekommen dann an diesen Stellen Quaddeln. Genauso kann Urticaria aber auch durch eine alergische Reaktion ausgelöst werden, oder durch eine innere Erkrankung, oder durch psychische Ursachen, oder oder oder... kurz: die Ursache zu finden ist wie die Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Bei manchen geht die Urticaria wenigstens schnell wieder weg, nicht jedoch bei mir - ich hab sie immer gleich chronisch über Monate hinweg. Am ganzen Körper, ständig, überall, schonungslos.
Bisher war es dank Medikamenten (Antihistaminika - Cetirizin und Loratadin) wenigstens einigermassen aushaltbar. Sie wirken, der Juckreiz wird leichter, ich habe nicht ständig das Gefühl, mir die Haut vom Körper reissen zu müssen. Aber was mach ich bloss jetzt, wo ich stille? Ich kann mich doch nicht mit Antihistaminika vollpumpen - oder doch? Gibt es Antihistaminika, die ich während der Stillzeit zumindest in geringen Dosen einnehmen darf?
Und was mache ich bloss, wenn nicht?
Weiss jemand Rat? Ich bin total verzweifelt...