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Langes Einschlafstillen und nächtliches Dauernuckeln

Verfasst: 26.10.2009, 11:56
von Nuala
Eine Freundin von mir hat ein 11 Monate altes Baby.
Es wurde von Geburt an einschlafgestillt, mittlerweile dauert das bis zu einer Stunde, dann wcht das Baby im Halbstundentakt auf.
Auch in der Nacht hängt das Kind nur an der Brust.
Meine Freundin kann nicht mehr und erwägt sogar abzustillen.
Ich habe keine Ahnung was ich ihr raten kann - außer dass Abstillen nicht nötig ist und man einfach nur das Abendritual verändern kann - ohne Stillen. Aber dass würde das Kind doch nur schreien, oder?
Und was macht man dann nachts? Schnuller nimmt das Baby keines.
Ich kenne solche Phasen auch, aber das ging nicht über Monate so bei mir. Zudem hat meine Freundin noch ein Kleinkind.
Könnt ihr etwas raten?

Re: Langes Einschlafstillen und nächtliches Dauernuckeln

Verfasst: 26.10.2009, 12:41
von chaosmami
*abo*
muss jetzt weg, aber bin sehr an den tipps interessiert, denn im moment könnt ich deine freundin über die du schreibst sein :(
hätt in den nächsten tagen auch nen fred gestartet, denn ich bin auch komplett fertig, tagsüber will er kaum an die brust, aber abends hängt er fast ununterbrochen bis zum nächsten morgen dran, heut nacht war es echt besonders schlimm...
gruss an deine freundin, ich weiss genau wie es ihr geht :(

Re: Langes Einschlafstillen und nächtliches Dauernuckeln

Verfasst: 26.10.2009, 12:46
von cher123blau
Es gibt zur Zeit viele Mamis die über das nächtliche Dauernuckel sprechen. Egal wie alt die Kinder sind. Meins ist 8 Monate und grade eben hab ich den Tread von Knuddel gelesen der es genauso geht. Was ist denn zur Zeit bloß los???

Re: Langes Einschlafstillen und nächtliches Dauernuckeln

Verfasst: 26.10.2009, 12:50
von mellipop
Zähne ???

meiner schläft eh schlecht, aber besonders schlecht, wenn er zähne bekommt, dann hätte er gerne nur brustwarze im mund beim schlafen....

sonne phasen hatten wir schon öfters hier...

lg
mellipop

Re: Langes Einschlafstillen und nächtliches Dauernuckeln

Verfasst: 26.10.2009, 16:35
von Levins_Mama
Wenn Deine Freundin das so nicht mehr aushält, dann muss sie etwas ändern! Das Kind ist ja jetzt auch nicht mehr miniklein (also schon noch klein, aber in einem Alter, in dem gewissen Sachen vertretbarer sind *find*).

Wenn das Einschlafstillen soooo lange dauert, dann ist es vielleicht nicht mehr das Mittel der Wahl bzw. nicht mehr das, was dem Kind zum runterkommen hilft. Dann würde ich erwägen damit aufzuhören. Vielleicht kann der Papa ins Bett bringen? Und wenn das Kind weint, dann wird es ja nicht alleine gelassen!
Bei uns war der Zeitpunkt mit 13 Monaten gekommen - gleiches Szenario. Und es hat mich so genervt. Es gab übrigens kein Geschrei und auf einmal schlief mein Sohn innerhalb von 10 Minuten. Er brauchte offensichtlich auch etwas anderes.
Ich bin seeehr fürs Einschlafstillen - wenn es funktioniert :D

Das gleiche lässt sich natürlich auch sonst machen, wenn das Kind aufwacht. Trösten, kuscheln, schuckeln, beruhigen, aber eben nicht stillen. Oder nicht mehr jedesmal. Vielleicht hilft es auch, wenn der Papa eine Weile mit dem Kind schläft und die Mutter auszieht. Das macht es oft leichter.

Und dann ist natürlich ganz wichtig, dass tagsüber ein gutes Stillmanagement herrscht. Wenn die Kinder tagsüber zu wenig zu sich nehmen, dann haben sie logisch abends/nachts Hunger. Also tagsüber viel Essen anbieten, viel Stillen. Sonst wird das nichts. Aber das wäre auch mit einem Fläschchen nicht anders.

Alles Gute für Deine Freundin!