Ich kann und will nicht mehr
Verfasst: 17.09.2009, 09:41
Ich weiß gar nicht wo und wie ich anfangen soll. Neela ist jetzt 13 Monate alt und stillt nach wie vor tags wie nachts sehr viel. Prinzipiell isst sie gerne und seit sie 6 monate ist, hauptsächlich Fingerfood und eben alles was wir auch essen. Brei fand sie immer schon doof. Wenn ich dabei bin ist das Essen allerdings zeitweise schwieriger und sie will dann lieber an die Brust. Ich bin inzwischen leider an einem Punkt angekommen, an dem ich eigentlich am liebsten gar nicht mehr stillen mag, weil mich der Schlafmangel komplett fertig macht und ich auch tagsüber gerne mehr Freiheit hätte und auch brauche. Eine kurze Zusammenfassung der Situation:
- Wenn ich da bin trinkt sie tagsüber alle 2-3 Stunden, nachts ähnlich
- Wenn ich nicht da bin, kommt sie den ganzen Tag auch gut ohne Stillen aus
- Die Trinkmenge ist unterschiedlich, aber gefühlt ist das Stillen für sie meistens eher Kuschelersatz, außer morgens und abends, da trinkt sie richtig viel und ausgiebig
- Sie schläft abends nur beim Stillen oder Tragen ein, alles andere geht gar nicht
- Wenn sie nachts aufwacht, lässt sie sich nur durch mich beruhigen (oder jemand anderen, der sie dann aber tragen muss)
- Nachts lässt sie sich zurzeit nur mit Brust beruhigen. Wenn ich diese verweigere brüllt und brüllt sie, Beruhigung nicht möglich außer durch Tragen. Eine zeitlang war das schon anders, da konnte ich sie zwischendurch immer mal wieder in den Schlaf wiegen auf dem Arm.
- Beim Stillen muss sie immer an der Stillbrust knibbeln und kratzen. Ich kann unter Protest zwar ihre Hand festhalten, aber sie wird dadurch komplett unruhig und versucht immer wieder mit den Händen an die Brust zu kommen. Eine zeitlang konnte ich ihr eine Alternative in die Hand geben, aber das geht auch gerade nicht mehr.
- Sie wacht nachts sehr oft auf und kann dann ohne Brust einfach nicht wieder alleine einschlafen oder nur sehr schwer und unter weinen.
Ich habe nun versucht Ihr nachts bis auf eine Stillmahlzeit konsequent die Brust zu verweigern, Wasser anzubieten, schuckeln, kuscheln etc. Leider komplett ohen Erfolg, sie lässt sich einfach nicht beruhigen und nach einer Woche bin ich noch viel fertiger als sonst, falls das überhaupt noch geht. Wahrscheinlich ist es einfach nicht die richtige Technik, man muss es anders machen. Ich habe keine Ahnung. Ich lese hier noch schon so lange mit und sollte einiges wissen, dachte ich, aber irgendwie habe ich gerade ein megariesengroßes Brett vor dem Kopf. Könnt Ihr mir helfen? Tricks, Tipps, Lesevorschläge? Vielleicht gibt es auch schon ähnliche Threads?
Überlege gerade, soll ich auch noch was zur allgemeinen Situation schreiben, ist ja wahrscheinlich relevant...Also, Neela ist ein sehr unabhängiges, freiheitsliebendes Kind. Sehr fröhlich und kommunikativ, offen und zugänglich. Eigentlich, bis auf die Still-/Schlafgeschichte sehr unkompliziert, wenn auch willensstark
. Sie ist seit gut 6 Wochen im Kinderladen und es gefällt ihr sehr gut, klappt alles wunderbar. Sie ist dort von 9-13 Uhr, isst dort und dann hole entweder ich oder meine Mutter sie ab. Der Papa ist beruflich viel unterwegs. Er kümmert sich super ums ie, wenn er da ist, aber leider ist er oft mehrere Wochen am Stück nicht da und kommt abends öfters auch erst spät nach Hause. Deswegen ist es schwierig ihn mit einzubauen beim Ins-Bett-bringen bzw. akzeptiert Neela das auch nicht. Nachmittags wird Neela öfter von meiner Mutter betreut, das klappt auch super. Ich arbeite seit ein paar Wochen wieder, allerdings im Moment noch oft von Zuhause, wo auch meine Mutter dann mit Neela ist. Mehr fällt mir gerade nicht ein, fühle mich einfach komplett leer und ratlos. Ich merke nur ich werde langsam immer aggressive rund genervter und muss dringend eine Lösung finden. Vielleicht könnt Ihr helfen und mich in die richitge Richtung schubsen. So, das ist jetzt glaube ich das längste Posting, was ich hier je geschrieben habe, ich hoffe nicht zu wirr. Ah so, da fällt mir gerade noch ein, wir schlafen im Familienbett (1,80m) zu dritt. In ihrem Bett ablegen ging eine zeitlang ganz gut nach dem Stillen, im Moment gar nicht.
- Wenn ich da bin trinkt sie tagsüber alle 2-3 Stunden, nachts ähnlich
- Wenn ich nicht da bin, kommt sie den ganzen Tag auch gut ohne Stillen aus
- Die Trinkmenge ist unterschiedlich, aber gefühlt ist das Stillen für sie meistens eher Kuschelersatz, außer morgens und abends, da trinkt sie richtig viel und ausgiebig
- Sie schläft abends nur beim Stillen oder Tragen ein, alles andere geht gar nicht
- Wenn sie nachts aufwacht, lässt sie sich nur durch mich beruhigen (oder jemand anderen, der sie dann aber tragen muss)
- Nachts lässt sie sich zurzeit nur mit Brust beruhigen. Wenn ich diese verweigere brüllt und brüllt sie, Beruhigung nicht möglich außer durch Tragen. Eine zeitlang war das schon anders, da konnte ich sie zwischendurch immer mal wieder in den Schlaf wiegen auf dem Arm.
- Beim Stillen muss sie immer an der Stillbrust knibbeln und kratzen. Ich kann unter Protest zwar ihre Hand festhalten, aber sie wird dadurch komplett unruhig und versucht immer wieder mit den Händen an die Brust zu kommen. Eine zeitlang konnte ich ihr eine Alternative in die Hand geben, aber das geht auch gerade nicht mehr.
- Sie wacht nachts sehr oft auf und kann dann ohne Brust einfach nicht wieder alleine einschlafen oder nur sehr schwer und unter weinen.
Ich habe nun versucht Ihr nachts bis auf eine Stillmahlzeit konsequent die Brust zu verweigern, Wasser anzubieten, schuckeln, kuscheln etc. Leider komplett ohen Erfolg, sie lässt sich einfach nicht beruhigen und nach einer Woche bin ich noch viel fertiger als sonst, falls das überhaupt noch geht. Wahrscheinlich ist es einfach nicht die richtige Technik, man muss es anders machen. Ich habe keine Ahnung. Ich lese hier noch schon so lange mit und sollte einiges wissen, dachte ich, aber irgendwie habe ich gerade ein megariesengroßes Brett vor dem Kopf. Könnt Ihr mir helfen? Tricks, Tipps, Lesevorschläge? Vielleicht gibt es auch schon ähnliche Threads?
Überlege gerade, soll ich auch noch was zur allgemeinen Situation schreiben, ist ja wahrscheinlich relevant...Also, Neela ist ein sehr unabhängiges, freiheitsliebendes Kind. Sehr fröhlich und kommunikativ, offen und zugänglich. Eigentlich, bis auf die Still-/Schlafgeschichte sehr unkompliziert, wenn auch willensstark