Wichtige Hinweise zu Medikamentenempfehlungen und Embryotox
Verfasst: 14.04.2009, 13:45
Liebe Mitglieder!
Immer wieder werden hier Fragen nach der Vereinbarkeit bestimmter Medikamente mit dem Stillen gestellt. Das ist gut und wichtig, denn häufig werden stillende Frauen entweder nicht angemessen behandelt oder zum Abstillen gedrängt, weil pauschal davon ausgegangen wird, dass die meisten Medikamente nicht stillverträglich sind. Viele hier wissen das besser. Dennoch bitten wir Euch, keine konkreten Empfehlungen zu geben.
Wenn ein bestimmtes Medikament von Fachleuten bzw. in der einschlägigen Fachliteratur als stillfreundlich empfohlen wird, heißt das noch nicht, dass dieses Medikament für die konkrete Fragestellerin in ihrer persönlichen Situation passend ist.
Verweist also in solchen Fällen entweder an die medizinischen Beiräte der Stillorganisationen und an Embryotox oder zitiert aus der Fachliteratur (z. B. Schaefer, Ch., Spielmann, H., Vetter, K.: Arzneiverordnung in Schwangerschaft und Stillzeit; möglichst aktuelle Ausgabe) und gebt immer Quellen Eurer Empfehlungen an.
Wenn Ihr selbst Tipps erhaltet, besprecht diese bitte immer mit Eurer Ärztin, Homöopathin oder Apothekerin.
Bedenkt bei allem, was Ihr schreibt, dass nicht nur die erfahrenen Mitglieder dieses Forums dies lesen, sondern Eure Texte weltweit für alle Nutzer des Internets offen stehen.
Das hier verlinkte Pharmakovigilanz- und Beratungszentrums für Embryonaltoxikologie, kurz "Embryotox" genannt, ist eine zuverlässige Quelle für Informationen rund um Medikamente in Schwangerschaft und Stillzeit.
Seit Ende 2008 werden dort per Telefon und Email jedoch nur noch Fachleute (ÄrztInnen, Hebammen, Stillberaterinnen) beraten, nicht mehr auch betroffene Eltern. Wir empfehlen, bei Bedarf Euren behandelnden Arzt über das Angebot von Embryotox zu informieren, und ihn ggf. ausdrücklich zu bitten, sich dort zu informieren. Dies steigert Bekanntheitsgrad und Wirksamheit dieses sehr guten Beratungsangebot.
Falls Ihr Euch als Betroffene dennoch auf eigene Faust ohne ärztliche Begleitung informieren wollt, könnt Ihr dies z.B. unter http://www.reprotox.de tun.
Selbstverständlich könnt Ihr auch hier im Forum über die Boardsuche sschauen, ob die gewünschten Informationen incl. verlässlicher Quellenangabe vielleicht bereits hier veröffentlicht sind.
Eurer ModTeam Stillberatung
Nicole, Christine, Julia, Iris
Immer wieder werden hier Fragen nach der Vereinbarkeit bestimmter Medikamente mit dem Stillen gestellt. Das ist gut und wichtig, denn häufig werden stillende Frauen entweder nicht angemessen behandelt oder zum Abstillen gedrängt, weil pauschal davon ausgegangen wird, dass die meisten Medikamente nicht stillverträglich sind. Viele hier wissen das besser. Dennoch bitten wir Euch, keine konkreten Empfehlungen zu geben.
Wenn ein bestimmtes Medikament von Fachleuten bzw. in der einschlägigen Fachliteratur als stillfreundlich empfohlen wird, heißt das noch nicht, dass dieses Medikament für die konkrete Fragestellerin in ihrer persönlichen Situation passend ist.
Verweist also in solchen Fällen entweder an die medizinischen Beiräte der Stillorganisationen und an Embryotox oder zitiert aus der Fachliteratur (z. B. Schaefer, Ch., Spielmann, H., Vetter, K.: Arzneiverordnung in Schwangerschaft und Stillzeit; möglichst aktuelle Ausgabe) und gebt immer Quellen Eurer Empfehlungen an.
Wenn Ihr selbst Tipps erhaltet, besprecht diese bitte immer mit Eurer Ärztin, Homöopathin oder Apothekerin.
Bedenkt bei allem, was Ihr schreibt, dass nicht nur die erfahrenen Mitglieder dieses Forums dies lesen, sondern Eure Texte weltweit für alle Nutzer des Internets offen stehen.
Das hier verlinkte Pharmakovigilanz- und Beratungszentrums für Embryonaltoxikologie, kurz "Embryotox" genannt, ist eine zuverlässige Quelle für Informationen rund um Medikamente in Schwangerschaft und Stillzeit.
Seit Ende 2008 werden dort per Telefon und Email jedoch nur noch Fachleute (ÄrztInnen, Hebammen, Stillberaterinnen) beraten, nicht mehr auch betroffene Eltern. Wir empfehlen, bei Bedarf Euren behandelnden Arzt über das Angebot von Embryotox zu informieren, und ihn ggf. ausdrücklich zu bitten, sich dort zu informieren. Dies steigert Bekanntheitsgrad und Wirksamheit dieses sehr guten Beratungsangebot.
Falls Ihr Euch als Betroffene dennoch auf eigene Faust ohne ärztliche Begleitung informieren wollt, könnt Ihr dies z.B. unter http://www.reprotox.de tun.
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Eurer ModTeam Stillberatung
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